» »

Bigamie? Wieso nicht?

CHl}audxsia


Jetzt verstehn wir uns :)^

oNb>ma*r


Und wie sollen 2 Kinder, die Frau und die 2 Männer den gleichen nachnamen haben?

Aber ich denke, wir brechen das hier ab. Es bringt ja eh nichts.

Da ist einfach zu viel ideologie, zaghaftigkeit und Phantasielosigkeit im Spiel.

Trotzdem vielen Dank, für eure Meinungen. @:)

Bis demnächst.

KJleixo


obmar

Aber ich denke, wir brechen das hier ab. Es bringt ja eh nichts.

Da ist einfach zu viel ideologie, zaghaftigkeit und Phantasielosigkeit im Spiel.

Ich finde, hier ist sehr viel Phantasie - vielleicht eine andere als Deine, aber wenn Du nicht klarer schreibst, woran Du überhaupt denkst, dann kann ich nicht wissen, was sich in Deiner Phantasie abspielt. Dann ist es wirklich besser abzubrechen.

wPieaYuch`immexr


obmar

Und wie sollen 2 Kinder, die Frau und die 2 Männer den gleichen nachnamen haben?

Wieso sollten sie. Das haben sie doch jetzt oft auch nicht.

Da ist einfach zu viel ideologie, zaghaftigkeit und Phantasielosigkeit im Spiel.

Radio: "Schon wieder ein Geisterfahrer auf der Autobahn"

Autofahrer (du) "Einer? Tausende!"

Cnlauddsixa


Mir ist jetzt auch nicht mehr so ganz klar, was er eigentlich wollte. Gings ihm jetzt um die rechtliche Seite? Also da haben wir ganz schön unsere Fantasie spielen lassen und uns Szenarien überlegt.

Oder eben doch um den moralischen Aspekt?

Da war kaum jemand der Ansicht, dass Bigamie schlecht sei.

Also um was gings nun ???

wJieauchyimmexr


Claudsia

Mir ist jetzt auch nicht mehr so ganz klar, was er eigentlich wollte.

Ich denke, er wollte uns in jedem Fall bestätigen, dass egal welches Argument wir gegen die Einführung von Bigamie hier anbringen, wir in jedem Fall ideologisch, moralisch verblendet sind und wir mit all unseren Argumenten nur fadenscheinig verschleiern wollen, dass es uns in Wahrheit nur um ein moralisches Urteil geht. Er wollte wohl sein Vorurteil, dass alle Menschen, außer er, moralisch verklemmt sind, in jedem Fall auf uns projezieren, vollkommen egal, was wir schreiben.

o}b^maxr


Ach Leute. Nicht reininterpretieren, was nicht da ist.

Mir ging es einfach darum wieso es verboten ist und wo das herkommt. Ob es überhaupt sinnvoll ist es zu verbieten.

Ich will euch doch nicht tugendhaftigkeit absprechen oder morallosigkeit vorwerfen. Wie käme ich dazu.

Lassen wir es einfach so wie es ist. Ich will ja auch nicht ewig weiterdiskutieren. Ich denke es wurde viel dazu gesagt. Auch sehr viel gutes,problematisches, lustiges.

Desshalb nochmals Danke.

FMiz


mensch obmar

Mir ging es einfach darum wieso es verboten ist und wo das herkommt. Ob es überhaupt sinnvoll ist es zu verbieten.

wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Vielleicht solltest du mal lesen, was hier geschrieben wurde - dann würdest du diese Frage nicht mehr stellen.

Alos ehrlich, das ist alles in klarem deutsch, ich glaube echt, es liegt an dir.

mK a r_ v i xn


obmar

Mir ging es einfach darum wieso es verboten ist und wo das herkommt.

Ich moechte mit Theodor W. Adorno antworten:

>>> All das Dunkle, auf dessen Grund die Institution der Ehe sich erhebt, die barbarische Verfügung des Mannes über Eigentum und Arbeit der Frau, die nicht minder barbarische Sexualunterdrückung, die den Mann tendenziell dazu nötigt, für die sein Leben lang die Verantwortung zu übernehmen, mit der zu schlafen ihm einmal Lust bereitete. [...] Die Ehe, deren schmähliche Parodie fortlebt in einer Zeit, die dem Menschenrecht der Ehe den Boden entzogen hat, dient heute meist dem Trick der Selbsterhaltung: daß einer der beiden Verschworenen jeweils die Verantwortung für alles Üble, das er begeht, nach außen dem andern zuschiebt, während sie in Wahrheit trüb und sumpfig zusammen existieren. Eine anständige Ehe wäre erst eine, in der beide ihr eigenes unabhängiges Leben für sich haben, ohne die Fusion, die von der ökonomisch erzwungenen Interessengemeinschaft herrührt, dafür aber aus Freiheit die wechselseitige Verantwortung füreinander auf sich nähmen. Die Ehe als Interessengemeinschaft bedeutet unweigerlich die Erniedrigung der Interessenten, und es ist das Perfide der Welteinrichtung, daß keiner, wüßte er auch darum, solcher Erniedrigung sich entziehen kann. Manchmal könnte man daher auf den Gedanken verfallen, daß nur solchen, die der Verfolgung von Interessen enthoben sind, also Reichen, die Möglichkeit einer Ehe ohne Schande vorbehalten sei. Aber diese Möglichkeit ist ganz formal, denn jene Privilegierten sind es gerade, denen die Verfolgung des Interesses zur zweiten Natur wurde - sonst behaupteten sie nicht das Privileg <<<

Da kommt es her: Aus der Industrialisierung heraus erscheint gerade diese form der kleinbuergerlichen familie sinnvoll. Eine Person alleine haette gar nicht so lange arbeiten&hausarbeiten koennen, wie es in den Anfaengen der Industrialisierung ueblich war. Also hat es sich eingebuergert, dass der Mann sich eine Sklavin fuer zu Hause haelt und die Sklavin ihrerseits den Mann via Sex kontrolliert.

Deswegen auch die staatliche&kirchliche Foerderung: Es war besser, wenn der Mann auch wirklich bei dieser Frau blieb. Deswegen wurden die Begriffe "Untreue", "Seitensprung" oder "Fremdgehen" gesellschaftlich zementiert.

Ob es überhaupt sinnvoll ist es zu verbieten.

Ja und Nein. Sinnvoll waere es, die Ehe abzuschaffen und durch Wahlverwandtschaften zu ersetzen. Steuervorteile sollten ich allein auf Kinder begruenden und nicht auf Trauschein oder nicht Trauschein. Fuer mich muesste eigentlich die Emanzipation in der Abschaffung der Ehe ihr Ende finden(aber ich bin ja keine Frau).

Aber mal ehrlich: Welche Ehe ist denn wirklich gleichberechtigt?

BOonny Sgwaxn


Hier ein anschauliches Beispiel warum Polygamie nicht funktionieren kann:

[[http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,360307,00.html]]

Ich verstehe nicht, warum die Behörden nicht eingreifen. Da werden junge Frauen an alte notgeile Männer verschachert und junge Männer ausgesetzt wie Tiere weil sie dem System nicht in den Kram passen. Diese Strukturen hätten gar nicht erst entstehen können, wenn man schon vor Jahren eingegriffen hätte. Religionsfreiheit gut und schön, aber das geht zu weit.

U;nschul7dsenxgel


Noch eine Generation und keine Sau redet mehr von Theodor W. Adorno. Der wird unter dem Müllhaufen landen, den er geistig produziert hat. Zum Glück ist es Biomüll, der verschwindet und den Blick für das Bewährte freigibt.

m? a rL v Si 3n


zum glueck steht Adorno mit seiner meinung nicht alleine.

eine trennung von kirche und staat ist laengst ueberfaellig. in der abschaffung der ehe und der ersetzung des konstruktes durch ein liberales modell, in dem sich der staat nicht als zensor privater lebensweisen aufspielt, wird die saekularisierung ihr ende finden und ein echter laizismus erreicht sein. dauert aber wahrscheinlich noch laenger, als ich lebe... obwohl es TOLL waere, dies mit zu erleben.

Bonny Swan

Sekten mag ich auch nicht. Ist aber auch nicht das Thema, oder?

U;nsc7hulds;engel


marvin

Du wirst eher noch erleben, wie sich alles wieder umkehren wird. Diese ganzen Ideen sind gescheitert. 68ér Tagträumereien, die es letztendlich nicht schaffen werden, in 40 Jahren, 20.000 Jahre menschlicher, "natürlicher" Lebensformen zu beseitigen.

Die haben fertig.

Yxosebff >mit XTarnk,appxe


Unschuldsengel

68ér Tagträumereien, die es letztendlich nicht schaffen werden, in 40 Jahren, 20.000 Jahre menschlicher, "natürlicher" Lebensformen zu beseitigen.

Der beweis, dass die Ehe, so wie Du sie befürwortetzs, antürlich sein soll, steht aus. es gibt, wenn man sich mal umschaut, auch andere Modelle, die offenbar auch viele tausende Jahre durchgehalten haben (siehe Tibet oder Nepal).

Hinzukommt, dass man nicht jede Kritik an einer altmodischen Vorstellung von Ehe den 68ern anlasten darf, denn die 68er sind ein westdeutsches Phänomen. Aber mittlerweile ist unser Land ja auch größer geworden. Und aufd er anderen seite der Elbe hat man im Jahre 1968 nicht gekifft und protestiert und trotzdem gibt es auch hier Kritiker der Ehe, mich eingeschlossen.

Möglicherweise liegt diese Ehekritik über den engen Rahmen irgendeiner westdeutschen Generation hinaus dann doch an dem Bestand der Ehe selbst.

Es ist außerdem ein simples Totschlagargument, die Kritik and er Ehe zu einem 68-Ideologem zu erklären und die debatte mit dem Hinweis zu erledigen, diese Generation sei ohnehin bald abgewählt.

Fairer wäre es da schon, die hier und jetzt lebenden und wesnetlich jüngeren Leute ernst zu nehmen, wennsie in der Institution Ehe ein Problem sehen.

Denn diese angesprochenen Leute bilden sich womöglich ihre eigene Meinung und brauchen dafür keine Mao-Bibel.

w1ieauchuimmxer


m a r v i n

eine trennung von kirche und staat ist laengst ueberfaellig. in der abschaffung der ehe und der ersetzung des konstruktes durch ein liberales modell, in dem sich der staat nicht als zensor privater lebensweisen aufspielt

Ich weiß nicht ganz, was du willst. Die "wilde" Ehe hat doch längst Einzug gehalten, mit der sich die Beteiligten dem staatlichen Einfluss entziehen, dem aber natürlich wieder durch die Versorgungspflicht-Gleichstellung von staatlicher Seite entgegengewirkt wird (siehe Hartz 4, wo auch nichteheliche Partner versorungspflichtig sind).

Es gibt allerdings keine einzige Gesellschaft, wo sich der Staat oder die Kirche nicht in irgendeiner Weise einmischt, wer mit wem darf oder nicht. Vielleicht darf man das daher auch nicht ganz so negativ sehen. Die Staatsausgaben zur Versorgung nichtehelicher Kinder steigen (damit du mich nicht falsch verstehst: Ich bin selber alleinerziehend). Dass sich die staatliche Gemeinschaft berufen fühlt, hier regelnd einzugreifen, ist vielleicht nicht ok, aber verständlich. Die meisten Morde entstehen aus Eifersucht (nicht nur sexuelle Eifersucht, sondern auch unter Brüdern, etc.) Dass man da auf die Idee kommt, Regelungen zu schaffen, die Ehebruch verbieten und dem Betrogenen den Schutz gewähren, ist auch verständlich. Freiheit ist prima, erfordert aber ein hohes Maß an Eigenverantwortung. Wo das nicht da ist, landet der Rosenkrieg vor dem Richter und die private Freiheit wird nun spätestens zur Gesellschaftssache.

Es bräuchte erst einen vollkommen eigenverantworlichen und sozial verantwortlichen Menschen, um auf staatliche Bevormundung verzichten zu können. Man hat aber auch heute die Möglichkeit, sich relativ gut dieser Bevormundung entziehen zu können. Schlimmer, als in Liebesbeziehungen finde ich zurzeit die Einmischung durch den Staat in Existenzfragen. Unverschuldet arbeitslos und ich gerate in die Mühlen der Arge und kann zum Spargelpflücken verdonnert werden, obwohl jedem klar ist, dass einfach nicht mehr genug Arbeit für alle da ist, baden diejenigen, die das Pech der Arbeitslosigkeit haben, das alleine aus.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Sexualität oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sexualanatomie · Selbstbefriedigung · Sexualtechniken · Homo, Hetero, Bi · Gynäkologie · Urologie · Beziehungen · Schwangerschaft · Verhütung · HIV und Aids


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH