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Fahrrad fahren unangenehm

T%ed72 hat die Diskussion gestartet


Fast alle weiblichen bekannten sind kaum zum Fahrrad fahren zu bewegen.

Ist doch nur bequemlichkeit oder auch nicht ein Tabu, das es für Frauen doch eher unangenehm ist. Vielleicht liegt es ja auch nur am Sattel.

Vorstellen kann ich es mir schon, das Frau sich bei längeren Fahrten etwas Wund scheuern könnte, aber ist das wirklich so ?

Antworten
J5iny"_Lin


Nein das ist nicht so!!! Und sollte auch nicht der Normalfall sein.

Aber natürlich gibts Frauen denen es wehtut wenn die Schamlippen länger sind.

Es gibt immer alles :-)

u.pelxa


is schon unangenehm, wird alles taub... grade da, wo das sattelhorn ist, wenn ich mich schön grade aufsetz, quetsch ich mich ein. daher immer anatomisch ungünstig und leicht gebuckelt...

P/erflxe79


den männern tut es doch sicher auch weh wenn sie zu lange fahrradfahren, oder? ich denke, es tut den frauen nicht mehr weh als den männern.....ausser vielleicht wenn eine frau sehr grosse schamlippen hat.

C$lau5dsiUa


Ich fahre auch (inzwischen sogar Rennrad), es kommt nur auf den Sattel an, und auch, wie er eingestellt ist (Neigung, Höhe) da gibt es extra Damen Sättel, ich hab zum Beispiel so einen, der gespalten ist, hab keinerlei Probleme...

DXia@bolDo+mk


ich kenne einige Frauen die Rennrad fahren, und die haben meist mit den Sätteln die am unbequemsten aussehen die beste Erfahrung gemacht. zB Flite von Selle Italia

Den bevorzuge ich auch als Mann...

c0arca>mxbols


Also so was ist mir noch nie passiert. Die Dame ist wohl nur zu faul ;-) Oder ???

c&laHude


Auf den Sattel kommt es an

Unisex ( Satteltyp der Fa. "SQ" )

Nach unseren Erkenntnissen gibt es keinen anatomischen Grund für spezielle Frauensättel. Durch die SQ Sattelform mit abgesenkter Nase wird der männliche Dammbereich als auch bei Frauen die Kontaktstelle Sattel / weibliches Schambein / Genitalbereich weitgehend entlastet. Unsere Sättel sind gleichermaßen für Mann und Frau geeignet.

Betrachtet man die für die Kontaktstelle Mensch - Sattel relevanten Punkte stellt man fest, dass der kleine Unterschied zwischen Mann und Frau wirklich sehr klein ist.

Sitzknochen:

Der Abstand der Sitzknochen ist sehr individuell, für eine Entlastung der empfindlichen Stellen ist es wichtig, dass beide Sitzknochen auf der Sitzfläche aufliegen.

Wir haben hunderte von Sitzknochen vermessen und festgestellt, dass Frauen im Durchschnitt nur minimal breiter sind als Männer, dieser Durchschnittswert nützt der Frau auf der Suche nach dem passenden Sattel allerdings nichts. Unsere Händler sind in der Lage den Sitzknochenabstand mit Hilfe der SQ-lab Meßpappen zu bestimmen.

Schambein:

Die Verbindung zwischen Sitzknochen und Schambeinbogen wird Schambein genannt.

Nur bei gestreckter Sitzposition kommen diese beiden Knochen zum aufliegen. In Abhängigkeit von der Position des Schambeinbogens als auch des Sitzknochenabstands ergibt sich ein Winkel in dem diese beiden Knochen zueinander stehen. D.h. bei einem breiten Sitzknochenabstand und niedrigem Schambeinbogen könnte der Übergang von Sitzfläche zur Sattelnase eher T-förmig sein. Da Winkel und Form dieser Knochen nur sehr schwer zu bestimmen sind, haben wir uns für das allgemein gängigste und sicherste Maß entschieden. Der hier zu machende Unterschied wäre äußerst gering und auch nicht unbedingt geschlechtsspezifisch. Eine Differenzierung in Sattelmodellen würde keine Entlastung der Problemzonen bedeuten.

Dammbereich:

Bei Mann und Frau liegt in diesem Bereich ein weitverzweigtes Geflecht aus Nerven- und Blutbahnen. Taubheitsgefühle bei anhaltendem Druck auf diesen Bereich können bei beiden entstehen. Wichtig ist hier eine gleichmäßige Reduzierung des Drucks.

Schambeinbogen:

Hier besteht der einzige Unterschied zwischen Mann und Frau, indem der Schambeinbogen bei Frauen tiefer liegt.

Die relativ scharfkantigen Knochen drücken bei gestreckter Sitzposition die Genitalien von oben auf die Sattelnase. Durch die Absenkung der Sattelnase (Niveauplus) findet bei den SQ-lab Sätteln hier eine ausreichende Entlastung statt.

Generell ist zu sagen, dass der Knochenbau unabgängig vom Geschlecht sehr unterschiedlich ist. Der ergonomisch perfekten Sattel gibt es sicher nicht und wenn würde er nur zum ergonomisch perfekten Menschen passen, den es sicher auch nicht gibt.

Wir werden immer wieder gefragt warum wir keine Damensättel mit kurzer Sattelnase oder Loch haben.

Eine kurze Sattelnase bringt keinerlei Entlastung, da die Sattelspitze nicht von oben, sondern lediglich von den Oberschenkel seitlich berührt wird und sehr wichtig für die Kontrolle des Rads ist. Ein Sattel mit kurzer Sattelnase eignet sich nur für den gemäßigten Einsatz bei z.B. Citybikes. Hier ist es sinnvoll um das Auf- und Absteigen zu erleichtern. Bei sportlicher Fahrweise oder sogar beim Einsatz im Gelände ist eine kurze Sattelnase ein Sicherheitsrisiko.

Sättel mit Loch erhöhen aufgrund des physikalischen Gesetzes Druck = Kraft/Fläche den Druck vorallem im Dammbereich und im Bereich der weiblichen Genitalien um das Loch. Neueste wissenschaftliche Untersuchungen belegen dies und so wurden diese Sättel für Frauen bereits als gefährlich eingestuft. Wobei man sagen kann, das eine weiche Polsterung um das Loch weniger gefährlich ist als eine harte.

Guckst du hier [[http://www.sqlab.de]]

Cxlau>dsIia


Bin jetzt grad gefahren, eine ziemliche Strecke und gleich darauf haben wir eine heiße Nummer gemacht, da war nirgends ein Problem, trotz gespaltenem Sattel, den ich sehr passend für mich finde.

FQiz


werbung

sollte man ja eigentlich keine machen, aber ich empfehle jetzt hier doch mal einen Sattel, mit dem ich gut zurecht komme:

von selle italia: Trans Am SLR X.P.

Das ist ein Sattel mit einer Aussparung an der fraglichen Stelle.

Ich hatte nämlich auch das Problem, dass ich bei korrekter Haltung auf dem Rad einen sehr unangenehmen Druck auf den Schamlippen und der Klitoris hatte. Das lies sich nur umgehen, wenn ich einen "Buckel" machte. Jetzt ist an dieser Stelle eben diese Aussparung und seitdem ist gut. Am Druck auf die Beckenknochen ändert sich allerdings nichts. Das hat man immer im Frühjahr. Das legt sich nach den ersten 200- 3oo Kilometern.

Einigermaßen leicht ist das Ding auch noch mit 165 Gramm.

Also: keine faule Ausrede, sondern falscher Sattel.

m!aya6x9


...ich fahre Rennrad und MTB, gerne und oft, allerdings selten länger als 3-4 Stunden.

Ich denke, im Frühjahr, (wenn man im Winter nicht fährt) hat man immer Probleme, die aber weniger werden, je öfter man fährt. Diese Probleme haben Männer und Frauen gleichermassen.

Mein Mann und ich fahren beide den Flite (eher schmaler Sattel) und sind beide ziemlich zufrieden.

Ich habe die Sattelnase recht stark nach unten geneigt und sitze relativ weit hinten, das ist für mich am Besten, da ich dann kaum Druck auf der Klitoris habe.

Außerdem benutze ich zum Teil Sitzcreme (wenns mal länger werden soll) und für mich GANZ wichtig: Ich wasche meine Fahrradhose nach JEDER Tour, da ich sehr anfällig für Blasenentzündungen bin.

Und ich trage NIE eine Unterhose in der Fahradhose (die Nähte und Ränder können verdammt drücken)

Ich meine, es gibt für Frauen, die Radeln wollen, keinen Grund es nicht zu tun.

Das einzig Lästige: Der Helm MUSS sein, aber er zerstört jede Frisur ;-)

Fxiz


maya

genau soooooo isses :)^

D!iabcolxomk


und überall taucht der von mir empfohlene Flite, wenn auch in diversen Ausführungen auf ;-)

ATnck


Ich habe nach längeren Fahrten auch Probleme, der Intimbereich tut dann weh und ist sehr unangenehm gereizt.

Wenn aber ein spezieller Damensattel nichts bringt..?

Falsche Haltung? Ich bekomme auch nach längere Zeit Rückenschmerzen, durch die gebuckelte Haltung. Ich dachte mir, ein Lenker der höher ist und weiter nach vorne, also weiter in meine Richtung geht, damit ich aufrechter sitze, wäre besser.

Oder?

m a7ya6>9


@anck

...vielleicht Sattelnase mehr nach unten?

Sitzcreme/ Vaseline verwenden und dann die Radhose jedes mal waschen und Waschmittelreste extra gut ausspülen?

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