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Mein erster Bordellbesuch: hier ist mein Bericht

UCrknaxll


wieauchimmer

Darf man nicht auf etwas hinweisen ?

Wenn Du natürlich alles wiederkauen möchtest ich hindere Dich nicht, aber bitte nimm Rücksicht auf die die es nicht wollten. Dafür gab es nämlich schon genug Diskussionspunkte. Also bitte tue dir keinen Zwang. Meinungsfreiheit ? Das habe ich mich auch schon manchmal gefragt.

Pdianeo_Blpues


@wie auch immer

schön, dass Du als Frau die Weisheit mit Löffeln gefressen hast.

Meinungfreiheit ja, aber Veruteilung finde ich schlecht!

Ich bin durchaus nicht der Meinung, dass man sich mit Geld alles erkaufen kann!!

Ich glaube aber schon, dass eine HH, weil sie es aus LUST macht, anders mit Männern umgeht als ein professionelle Hure. Da liegt nämlich der Unterschied!

LmiNllkyanxa


Ach Piano:

und wieviele tun es deiner Meinung nach aus "Lust"?

Und warum tun es die anderen?

K9wa"k


Yofried

Ich habe nur deinen Eröffnungsbeitrag gelesen deshalb nehme ich nur auf diesen Bezug.

Ein Laufhaus wie du es beschreibst ist für einen JM sicher nicht die richtige Adresse. Es ist besser sich nach einem etwas angenhmeren Umfeld umzusehen. Das findet man bei Huren die in Wohnungen Arbeiten. Ich habe diese Erfahrung gemacht und war angenehm überrascht. Wenn ich in das von dir beschriebene Haus geraten wäre, wäre ich sicher schnell wieder gegangen.

Y<ofriXed


Kwak:

Klar, in die Richtung gehe ich ja auch

WAI

Zunächst: Zwangsprostitution ist verabscheuungswürdig, bzw. alle Tätigkeiten, bei denen Menschen ihrer Freiheit und Würde beraubt werden.

Doch diejenigen, die Prostitution kategorisch in Grund und Boden verdammen, machen folgende Denkfehler:

- sie setzen voraus, daß Prostitution per se immerZwangsprostition ist / sprechen allen Prostituierten, die von sich behaupten, es freiwillig und aus Berufung/Passion zu tun, generell die Mündigkeit ab. (diffuse Begründungen mit Weltverschwörung des Patriarchats u.s.w.)

-sie unterstellen allen Freiern, generell einer Illusion zu unterliegen und/oder emotional kalt zu sein

-sie setzen fälschlicherweise voraus, daß es sich beim Geschäftsobjekt - der zu erbringenden Dienstleistung - um Liebe handelt (was in der Tat absurd wäre)

-sie beschäftigen sich nicht mit den tatsächlichen Leistungen, die eine gute Dienstleisterin erbringen kann: Ein Stück weit kann sie Psychologin, Seelsorgerin, Ratgeberin sein, aber auch einfach Expertin bei sexuellen Techniken und natürlich Lustbereiterin.

Unter gewissen Rahmenbedingungen kann Prostitution eine IMO sinnvolle und auch moralisch vertretbare Einrichtung sein.

Da ich zahlreiche Diskussionen mit leider festgefahrenen extremen Standpunkten schon gelesen habe, bin ich an einer Vertiefung des Grundsatzthemas (Prosti -> gut/böse?) nicht interessiert.

k5leenxer-dd


Neenee Yofried

Prosti -> gut/böse

ist für viele eine heiße Kartoffel - zu Recht.

Einfacher läßt sich's auf den Kunden rumhacken (Huhn-Ei-Problem pauschal umgehend).

Bekanntlich ist der Staat der schlimmste Zuhälter - und das unter allen Regierungen! (s. "Hydra")

w7ie2auGchimmexr


Yofried

sie unterstellen allen Freiern, generell einer Illusion zu unterliegen und/oder emotional kalt zu sein

Lies doch einfach mal, was Wüstensohn, der es selber probiert hat, zu diesem Thema geschrieben hat.

[[http://www.med1.de/Forum/Sexualitaet/174822/]]

Y0ofrixed


WAI

Eigentlich wollte ich an dieser Diskussion ja nicht teilnehmen, angesichts Deines Links halte ich eine Antwort dennoch für lohnenswert.

Wüstensohns Schlüsselsatz:

Moralvorstellungen? Die Frau soll eine Mutter sein. Sie soll Kinder gebären.

ist eine konservativ-abendländische Doktrin, die Frauen in ein gesellschaftliches Rollenkorsett zwängt und zudem beiden - Freier und Hure - gesellschaftliche Verantwortungslosigkeit unterstellt. (bedingt Hure, keine Mutter zu sein? Bedingt Freier, kein Vater zu sein?)

Daß ausgerechnet Du mir seine Ausführungen als Argumentationsgrundlage empfielst, erstaunt mich, da ich Dich eigentlich als Vertreterin der feministischen Ecke kenne.

Kmw:ak


Yofried

Ich stimme deinen Argumenten voll zu :)^ Aber leider sind Leute wie wai die Prostitution als grundsätzlich schlecht ansehen nicht bereit diese zur Kenntnis zu nehmen.

Ich selbst war vor kurzem bei einer Prostituierten. Ich bin mir ganz sicher, dass sie es freiwillig tut.

Es ist sogar wichtig, dass es legale Prostiution gibt. Was passiert wenn Prostiution verboten wird kann man in den USA sehen. Es findet illegal und heimlich statt was dazu führt, dass das Geschäft von Kriminellen beherrscht wird. Wenn es wie in Deutschland in einem legalen Rahmen abläuft haben es die Kriminellen viel schwerer und die Kunden haben die Möglichkeit sich die ehrlichen Anbieter auszusuchen.

w|ieauIchiEmmexr


Yofried

Ich habe seine Ausführungen anders verstanden, oder redet er davon, dass Mütter keinen Sex haben sollen, so alla Jungfrau-Maria-Mythos?

Das betrifft auch eher die Männer, die ihre eigene Frau, sobald sie Mutter ist, nicht mehr so richtig als sexuelles Wesen wahrnehmen und dann ins Bordell gehen.

Ich meinte diese Stelle seines Beitrages:

"Es gibt keine langfristigen Verpflichtungen. Der Dorn beim ganzen kann halt sein, dass es einem Kunden nicht gelingt, seinen Wunsch nach emotionaler Bindung auszuschalten. Männer, die das völlig können, sind emotional abgebrüht, einsam und kalt. In einem Artikel über ‚harte Männer’, wie in Filmen von Humphrey Bogart oder Clint Eastwood verkörpert, habe ich gerade gelesen, dass es eine Möglichkeit der emotionalen Loslösung des Mannes von der Mutter ist, seine weibliche Seite einfach komplett auszuschalten. Mit der Konsequenz, in gewisser Weise nur ein halber Mensch zu sein. Einsam, irgendwie leer."

Das ist nämlich durchaus eine Spaltung der eigenen Person, die typisch für eine kriegerische Kultur ist. Indem man Sex von Emotionen trennt, sind dann eben auch solche Dinge wie Vergewaltigung möglich. Dabei ist es natürlich noch ein Unterschied, sich Sex als Dienstleitung gegen Bezahlung zu nehmen, oder mit Gewalt. Es liegt aber in der Abspaltung näher beieinander, als Sex mit beidseitiger Lust und persönlichen (also an die bestimmte Person gebundene) Emotionen zu verbinden. Sex als Dienstleistung ist eine Verdinglichung der Sexualität. Man macht andere zum Werkzeug der eigenen körperlichen Befriedigung, anstatt es als Ausdruck emotionaler Nähe und beidseitiger Lust zu sehen. Es geht nicht mehr um den Menschen, sondern eben nur noch um Technik, um Geschäft.

R1.FOahRr~exn


Hallo zusammen!

Dieser Thread ist zwar schon recht alt - aber taucht doch immer noch in den Suchen auf.

Daher möchte ich an dieser Stelle meinen "Senf" dazugeben. Leider wirft ja der Volksmund alles Mögliche in einen Topf und nennt es Bordell - vom Laufhaus (wie vom Threadstarter besucht) über irgendwelche Animierlokale, Nachtbars, Stripschuppen bis zum modernen FKK- und Saunaclub.

PaySex muss dabei keinesfalls so unerotisch ablaufen wie hier beschrieben. Vorausgesetzt man wählt das richtige Geschäftsmodell kann auch Sex gegen Geld genauso erotisch, zärtlich, wild, albern und befriedigend sein, wie in der "Freien Wildbahn".

Das Erotikniveau eines Laufhauses liegt meist nahe einer Darmspiegelung und ist mehr auf schnellen Druckabbau ausgerichtet.

Das beste Preis/Leistungsverhältnis bieten FKK- und Saunaclubs. Im Eintritt von 20-70 Euro sind Essen und Getränke enthalten, die Lokalität ähnelt auch eher einem Mix aus Wellness-Bad, Bar, Restaurant und Diskothek. Je nach Club bewegen sich dort 20-100 Damen, die außer High Heels kaum mehr als ein Lächeln tragen. Ohne Getränke auszugeben kann man sich mit den Damen in Ruhe unterhalten und bei Sympathie geht man gemeinsam auf ein Zimmer. Dort kostet dann die halbe Stunde Standardprogramm 50 Euro. Dabei sind Streicheln, Schmusen, Lecken, Blasen und natürlich Verkehr enthalten. Bezahlt wird stets NACH der Session und nur Extras (z.B. Analverkehr oder Aufnahme) werden zusätzlich in Rechnung gestellt.

Natürlich gibt es auch hier Unterschiede bei der Arbeitsauffassung und nicht immer sind sich Gast und Dienstleisterin gleich sympathisch - aber auch Schmusebären kommen meist auf ihre Kosten.

Foren (Links entfernt) geben hier Hilfestellung. Bei Amazon gibt es auch "Reiseführer" durch die Welt des PaySex, so dass man viele Anfängerfehler (z.B. im Laufhaus nach Zärtlichkeit zu suchen) gleich überspringen kann... .

Daher: Bordell ist nicht gleich Bordell!

Wir sehen uns im Puff!

R.

q@u4rv1t0n


@ Extravagant

Ich selbst habe noch keines besucht, was aber an moralischen und ethischen Bedenken liegt und nicht weil nicht das grundsätzliche Interesse da wäre.

Freilich ist Sex mit Personen die man nicht näher kennt nicht für jeden interessant, wobei Männer, zumindest in unserer Gesellschaft, damit meist weniger ein Problem haben als Frauen. Aber grundsätzlich haben auch einige Menschen damit kein Problem, wenn man z.B. daran denkt wie weit verbreitet One-Night-Stands oder kurze und wechselnde Beziehungen durchaus sind.

Was soll der Verweis auf 'Südländer'?

Ich kann dir aber aus rein sachlicher Darstellung sagen warum Bordelle Kunden finden:

* die Preise sind nicht viel höher als eine Frau einzuladen oder auszuführen

* ein sexueller Kontakt ist, zumindest im vereinbarten Rahmen garantiert und sicher

* es besteht kein Leistungsdruck

* es besteht kein emotionaler Druck

* Zeitersparnis

* bei vielen Männern ist der Trieb größer als die Möglichkeit ihn auszuleben

* zudem wird Sex von Männern oft als Mittel der Entspannung und auch als Beweis der Männlichkeit verwendet

j#-vBenuxs


Ich muss mich auch zu Wort melden!

Ich arbeite als Prostituirte und möchte meine Sicht auch mal darstellen! Ich arbeite in keinen Bordell. Natürlich ist es eine Arbeit und nicht unbedingt vergnügen aber ich bemühe mich immer etwas Zeit zu lassen und mit dem Kunden zu sprechen wenn er das will.

Die meisten reden lieber als Körperlich zu werden. Es gibt aber auch solche die einfach schnellen unkomplizierten rein raus Sex haben wollen. Wie auch immer alle beteuern das sie ihre Frau lieben und das es nur um unkomplizierten Sex geht.

Cear5toQon #Herxo


Als ehemalige Stuttgarterin muss ich hier schmunzeln. Ich war nie im Dreifarbenhaus, wenn mit der Name auch ein Begriff ist. Deinen Eingangspost habe ich gerne gelesen und musste schmunzeln bei deiner betont "zeitungshaften" Darstellung (ist das überhaupt ein Wort? Tja, jetzt ist es eins) deiner Erfahrungen. Als Mann wäre ich, glaube ich, durchaus neugierig, diverse Angebote kennenzulernen. Ich könnte mir vorstellen, dass private Anbieter eher dein Ding sind. Im Fernsehen sieht man zwar mal dieses, dann jenes Bordell, und alle sind irgendwie familiär und natürlich sauber und übrigens total toll ... doch dann gibt's da deinen Bericht vom Dreifarbenhaus, und der Kontrast könnte kaum größer sein. Deine von dir beschriebene Erfahrung mit der dunkelhäutigen Dame (übrigens fand ich das total süß und irgendwie auf menschlicher Ebene warmherzig) zeigt dir den richtigen Weg. Du brauchst keine Massenabfertigung, sondern eine gewissenhafte Dame, die sich deinen Bedürfnissen aus Spaß an der Freude widmet. Diese Einstellung wirst du eher im Bereich der privat angebotenen Dienstleistungen finden. Gib' nicht auf, die meisten Bordelle sind (angeblich?) nicht halb so uninspirierend wie das Dreifarbenhaus. Ich möchte jetzt gerne etwas über die lieben Schwaben sagen (bin selber keiner...), doch verkneife ich es mir. Denn die werten Damen dürften ohnehin anderen Nationalitäten angehört haben.

Fazit: Dein Bericht war erheiternd und gut geschrieben, wenn auch ein wenig zu forciert "zeitungshaft" (ja, das ist jetzt ein gültiges Wort!). Im Ländle würde ich persönlich mich von allem fern halten, was normalerweise mit zwischenmenschlichem Kontakt und Nähe gleichgesetzt wird. Schwaben sind... anders. Die Damen waren mit Sicherheit keine Schwaben, doch das Management vermutlich schon. Für die Befriedigung deiner Bedürfnisse empfehle ich dir eine private, warmherzige Dame, die mit Spaß bei der Sache ist. Ich hoffe, du findest diejenige welche!

Euhemal.iger Ndutzer E(#531x921)


Sex mit Prostituierten kam für mich lange Zeit nicht in Frage, aber das hat sich etwas relativiert. Als ich lange Single war, habe ich gelegentlich darüber nachgedacht, aber es dann doch gelassen.

an all die Frauen, die hier so hart urteilen:

Nein, manchmal schafft man es nicht eine Paarbeziehung einzugehen. Gründe sind vielfältig. Mal ist es eine Frage der Lebensplanung, die eine Beziehung verhindert, oder es stellen sich bei möglichen "Kandidatinnen" einfach keine Gefühle ein.

Also ist der Besuch bei einer "Professionellen" naheliegend.

Was mich damals abgehalten hat war, daß ich für niemanden unagehm sein wollte. Ich muß ja annehmen, daß sexuelle Dienstleistungen nur des Geldes wegen unangenehm sein müssen.

Dann war ich mir nicht klar darüber, welche Gefühle das bei mir auslösen könnte. Kann ich überhaupt, wenn kein Gefühl im spiel ist? Oder noch schlimmer: kommt dann ein Gefühl, das ich gar nicht brauchen kann?

Ich hatte mir dann vorgenommen, das wie einen Besuch in einer physiotherapeutischen Einrichtung zu betrachten.

Bevor ich mich aber durchringen konnte, das in die Tat umzusetzen, habe ich meine heutige Frau kennengelernt.

Somit war es dann hinfällig.

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