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Schlechte Laune nach Sex

L^ady0Ama1ltxhea


Hey, you angeblich guilty man... :-)

ich weiß, Dein Beitrag ist schon ZIEMLICH alt jetzt – aber ich hab doch das Bedürfnis da was drauf zu antworten, und hoffe einfach mal, Du liest es noch (und es bringt Dir noch was).

Ich kann den meisten Antworten hier nicht zustimmen.

- Abgesehen von dem miteinander reden – davon ist, glaube ich, so beziehungstechnisch gesehen ja immer viel zu halten – kann aber durchaus anfangs schwer sein (aber den Anfang habt Ihr ja jetzt sicherlich hinter Euch ;-) )! (kann übrigens auch gut verstehen, dass Du nicht direkt als erstes mit ihr darüber reden wolltest – sowas muss Dich bzw. jeden Mann, dem die Reaktion seiner Frau nicht egal ist, ja ziemlich verunsichert haben...)

- Aber ganz besonders die Beiträge mit dem Grundtenor "eine NORMALE Frau fühlt sich nach dem Sex gut" drehen mir das Herz im Leib um.

Eigentlich hatte ich selber mal wieder nach Tips zu dem Thema gesucht.

- Ich hab vor ein paar Monaten einen Artikel gelesen, in dem es um die Forschung des australischen Professors Robert Schweitzer zu dem Thema ging. Er nannte das Phänomen "postkoitale Dysphorie". Leider gab es noch keine ausführlichen Erkenntnisse in dem Artikel, aber ich bin schon mal sehr froh, dass auf dem Gebiet geforscht wird – und wenn es nur zeigt, dass man/ich damit nicht alleine ist/bin!

[Das war mir nämlich bis dahin durchaus nicht klar! (Ich bin jetzt 29 und kenne das Problem seit ich Sex kenne... %-| :°( :-/ )]

R.S. schrieb, dass man früher grundsätzlich davon ausgegangen ist, dass das mit negativen Erfahrungen in der Vergangenheit (und vielleicht noch fehlenden Gefühlen für den Partner) zu tun hat. Nun, er konnte zwar noch nicht sagen, woran es liegt, aber er konnte schonmal sagen, dass es nicht nur daran liegen kann.

Es sei denn fast 33% seiner Probandinnen hätten gelogen. Aber weshalb sollten sie das tun?

(Allerdings ist das, neben dem Anzweifeln der "Normalität" dieser Frauen, die häufigste Vermutung von nichtbetroffenen Laien, wie ich auch schon in anderen Chatbeiträgen feststellen konnte... meist mit einer ziemlichen Respektlosigkeit und Aggressivität vorgebracht... viele Männer scheinen sich davon angegriffen zu fühlen – und können sich vielleicht nicht vorstellen, dass so ein "Verhalten" nach dem Sex keine Kritik an ihnen bedeuten muss, dass nicht alles, was die Frau fühlt, nur von ihnen abhängig ist – auch wenn Sex eine "Vereinigung" ist, ist doch jeder auch immer noch für sich allein)

-> was ich jetzt an "Hilfe" dazu bieten kann, ist leider nicht soviel [bin ja selbst auf der Suche, wie eingangs erwähnt (also: falls DU inzwischen was weißt... gerne her damit!! :-) )]...

-> einerseits (für konkrete Abhilfe) hab ich bis jetzt einiges gehört und gelesen (immer nur so ansatzweise) über bestimmte Atemtechniken, die helfen könnten. Irgendwas mit Tantra und Chakren und Blockadenlösen – klingt interessant und durchaus logisch für mich, ist aber natürlich auch mit viel "innerer" Arbeit verbunden, und dafür muss man bereit sein – da muss man jedem sein eigenes Tempo zugestehen ;-)

-> andererseits (erstmal nur für Verständnis) hab ich mich in der Vergangenheit etwas mit Hochsensibilität auseinandergesetzt – da ich selber HSP bin – klingt esoterisch, ich weiß, ist aber absolut seriös. HSP (~20% bei allen Menschen und Tieren) sind nur in höherem Maße empfindlich als die anderen Leute – körperlich, was sich auch chemisch nachweisen lässt, für alle, die das brauchen ;-) – und damit natürlich auch seelisch. (Das ist genauso gut oder schlecht wie anderer Leute Natur auch.) Aber damit sind sie einfach schneller reizüberflutet... Sex -> sehr viele Reize auf einmal... klingelt's? ;-)

=> vielleicht kann ihr/Euch die Auseinandersetzung mit diesen beiden Themen ja irgendwie helfen.

:)* *:)

kpassexlan


was für ein zerfahrener neuer Wissenschafts- Hokuspokus!

liebste Grüße

LIadyA#maxlthea


Was hilft, ist gut. Meinst Du nicht? :-)

BZo9dkhrxan


sagte die schwarze witwe und verschlang das männchen.

H9ol<ger6x9


Uhu2 hat Recht. Ist eine uralte "Weisheit" und völlig normal, lies mal hier:

[[http://www.bz-berlin.de/erotik/warum-frauen-nach-dem-sex-traurig-sind-article1153164.html]]

LradyAmaOlthexa


Ja, das ist der Artikel, den ich meinte.

L;adyAm<al!thea


Ich wär übrigens immer noch froh, um konstruktive Beiträge zu dem Thema. :)

Is nämlich gar nicht so toll, die Sache.

Und falls jetzt jemand auf die glorreiche Idee kommt, vorzuschlagen, dann doch die ganze Sache mit dem Sex zu lassen... %-| ...möchte ich das hiermit schonmal im "Vorhinein" dankend ablehnen ;-) – leider geht mit diesem Phänomen nämlich nicht automatisch einher, dass man dann auch keine Lust auf Sex hat oder ihn unangenehm findet.

Zumindest definitiv nicht bei mir! ;-D

Ich liiiiebe Sex!

Aber das Gefühl hinterher ist wirklich furchtbar.

Deshalb wäre ich für ein paar ernstgemeinte Tips oder Erfahrungsberichte echt dankbar.

Bmodhrjaxn


hast du dir mal überlegt, in die submissive rolle zu schlüpfen? das meint, die verantwortung allen handelns, auch die deiner stimmung, im bett jemandem anderen zu übergeben, inklusiver deiner schlechten laune danach. nach dem motto "frei von schuld und scham", denn du warst es ja nicht :=o.

g6aulo+ise


Ganz ehrlich - ich verstehe überhaupt nicht, wo das Problem ist. Wenn du nach dem Sex schlechte Laune hast, steh' halt auf, geh' vor die Glotze oder schlafen. Wenn dein Partner das weiß, ist das doch wohl kein Problem. Betreibst du ernsthaft wissenschaftliche Studien zu dem Thema? Hast du sonst keine Probleme? Sei doch froh, guten Sex zu bekommen, das ist doch die Hauptsache.

Ich selber bin nach dem Sex saugut drauf, grinse blöde vor mich hin, will rauchen, was trinken, und sehr gerne auch sehr viel quatschen. ;-D ;-D

LhadyAm4althxea


*an Bodhran*

- Sorry, ich hab's, glaub ich, noch nicht ganz kapiert. Kannst Du noch etwas genauer beschreiben, was Du meinst?

- Und, ich glaube, ich muss hier noch etwas klarer machen. Ich bin ja selber nur auf den ursprünglichen Beitrag eingegangen, und die Überschrift "Schlechte Laune nach Sex" trifft auf mich eigentlich nur so ungefähr zu. Was ich fühle, sind: Angst, manchmal Aggressionen, Panik, absolute Verzweiflung – ja, auf ne sehr diffuse Art auch Scham, manchmal. Wohlgemerkt, nachdem ich den Sex gewollt, "aktiv gestaltet" (wenn man das so sagen kann :-) ) und absolut genossen hab! :-) . Körperliche Symptome sind: wenn starke Panik dabei ist – Übelkeit, Frieren bzw. starkes Zittern, früher Muskelverkrampfungen im ganzen Körper (ich wollte mich bewegen und sprechen, und es ging nicht – mein Gehirn hat "ganz normal" und relativ ruhig weitergearbeitet, aber mein Körper hat einfach keine "Reaktionsbefehle" ausgeführt (das ist'n wirklich widerliches Gefühl)), die haben ungefähr 'ne halbe Stunde angehalten; wenn die Panik nicht so stark ist – überwiegt die Verzweiflung mehr, Traurigkeit, Gefühl von Verlassensein und Abgetrenntsein vom ganzen Rest der Welt.

- Eine kleine Bitte noch. Ich bin auf dem Gebiet echt sehr verletzlich. Sollte Dir das hier in irgendeiner Form zu "heavy" oder unverständlich sein, wäre ich für 'ne respektvoll sachliche Anmerkung dessen dankbar. Oder einfach gar keine Antwort. (Das wäre mir auf jeden Fall immer noch lieber als so manche Antwort, die ich von Anderen hier schon gelesen hab.) Danke im Voraus.

UZnkn'own4xu


Ich glaube, Bodhran meint, dass Du die Verantwortung beim Sex ganz an Deinen Partner abgeben sollst. Wenn Scham eine Rolle spielt, könnte es ja helfen, wenn Du eben nicht aktiv den Sex mitgestaltest, sondern Dich einfach passiv gibst und/oder unterwirfst.

LyadyAKmalt!hxea


M-hmmmm! hm... stranger Gedanke. Für mich. ":/

Aber danke – für den Tip.

S^himo?nxe


Schon einmal über eineTherapie nachgedacht ? Wenn diese Empfindungen / Reakitonen wirklich immer da sind denke ich, dass sie vieleicht helfen könnte. Allerdings weiß ich nicht, ob sie von einer gesetzlichen KK übernommen würde – aber das erfährt man ja wenn vorher.

Ob Bodhrans Tip funktioniert wage ich zu bezweifeln. Vieleicht mag es dem ein oder anderen gelingen sich so zu überlisten, aber wenn ich diese Argumentation weiter spinne komme ich irgendwie zu dem Ergebnis, dass es eigentlich auch keine Abstürze geben dürfte bzw Subs dann generell keine Probleme mit oder bei dem Sex haben dürften, was definitiv nicht der Fall ist.

d<opipePlmoritxz


Also meine Frau nach dem Sex samt Ihrer / Ihres O, eher Aufgekratz als Schlecht drauf. Sie, aber auch ich legen wert auf das Nachspiel, sei es Reden, Kuschlen oder eine gemeinsame Dusche. So wird sehr oft aus dem Nachspiel das neue Vorspiel

Aber wie alles im Leben --- Jeder Jeck ist Anders!

M%oyxi


Was Lady Amalthea schreibt kenne ich in Gott sei Dank sehr viel schwächerer Form auch.

Bei mir hat das etwas mit meinem ADS zu tun, zuviele Reize in zu kurzer Zeit.

Mittlerweile kommt das allerdings immer seltener vor.

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