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Nach dem Sex mit der Cousine?

R\otixca


Denkst Du eigentlich, bevor Du schreibst?? Vielleicht siehst DU "dieses Leben" nicht als lebenswert an!

Ich nehme mal stark an, daß Du keinen einzigen Menschen mit einer Behinderung in Deinem Bekanntenkreis hast.

Ich schreib erstmal nichts mehr, sonst bereu ich es hinterher...

hna+zel6wooxd


Hier scheinen einige Leute ihr Denken an den Jahren 1933 - 1945

zu orientieren!

I GSrM f20y m


Ich finde meine Cousine auch Rattenscharf und hätte auch Lust auf Sex mit ihr (Sind gleichaltrig). Aber Beziehung (bzw. auch Sex) kommt nicht in Frage weil :

1. Sie nen beschissenen Charakter hat

2. Sie nen Freund hat mit dem ich gut klarkomme (und ich ihm das nicht versauen will)

Ich finde auch das man es nicht drauf anlegen sollte behinderte/kranke Kinder zu zeugen. So grausam oder abwertend es auch für behinderte Menschen klingen mag, ich finde : Wenns passiert, dann ist das halt so. Aber man sollte alles mögliche tun um behindertes Leben im voraus zu verhindern.

Meine persönliche größte Angst ist, das ich irgendwann in meinen geistigen und körperlichen Fähigkeiten zu weit eingeschränkt wäre. Nichts löst bei mir so schreckliche Gedanken aus wie ein Bild von mir als sabbernder, Bewegungsunfähiger Haufen organischen Materials. Das es mit fortschreitendem Alter meistens eh dazu kommt, kann man nicht verhindern. Ich bin auch für aktive Sterbehilfe.

PS: Ich habe ein 12-jähriges schwerstbehindertes Mädchen in meinem nahen Verwandtenkreis.

AXleks)exj (m, C2x1)


Ich kann diese faschistoide Geschreibsel nicht mehr lesen! Es mag ja sein, dass es Behinderungen gibt, unter denen die betreffenden Personen leiden, weil sie Schmerzen haben. Da kann ich noch verstehen, dass man davon redet, dass es besser wäre, wenn sie nicht existieren, als ein Leben lang nur an Schmerzen zu leiden. Aber die meisten Behinderungen sind doch nur aus dem Grunde belastend, weil man im Vergleich zu "normalen" Menschen eingeschränkt ist. Aber anstatt diesen Menschen immer wieder zu zeigen, dass sie Defizite haben und nicht mit uns Normalos mithalten können, sie mit ihren Problemen allein zu lassen, sie offen anzufeinden oder sogar sagen, dass es besser wäre, wenn sie niemals geboren worden wären, sollte man ihnen helfen und es ihnen ermöglichen, sich entsprechend ihrer Fähigkeiten zu entfalten.

Das Beispiel mit den degenerierten Greisen ist auch Quatsch. Diese Menschen vegetieren ja nicht wegen des Abbaus der körperlichen und geistigen Fähigkeiten in den Altenheimen vor sich hin, sondern in erster Linie wegen Vereinsamung. Wenn die Verwandten sie nicht einfach abschieben und fast nie besuchen würden und die Schwetsern und Pfleger sie nicht einfach nur fabrikmäßig und herzlos versorgen würden, sondern auf ihre Persönlichkeit und ihre Ängste und Sorgen eingehen würden, könnten sie auch dann noch ein menschenwürdiges Leben führen. Aber das kostet ja Geld, also lieber Menschen, die wirtschaftlich nicht mehr verwertbar sind, weil sie behindert, alt oder krank sind, mit Sterbehilfe von ihrem wertlosen Leben erlösen. Die Euthanasie-Praxis in den Sanatorien NS-Deutschlands lässt grüßen! Sterbehilfe kann ich höchstens dann akzeptieren, wenn die Menschen unter ständigen höllischen Schmerzen leiden und keine Hoffnung mehr auf Besserung besteht. Unter allen anderen Umständen will sich die Gesellschaft einfach nur von der Last befreien, indem sie jemandem das Recht auf Leben abspricht, weil es der Gesellschaft keinen Nutzen bringt sondern Geld und Zuwendung kostet, obwohl dieser Mensch gerne lebt oder gerne leben würde, wenn man ihm nicht ständig seelische Höllenqualen bereiten würde, indem man ihm immer wieder seine Behinderung und angebliche Nutzlosigkeit vorhält.

Inwieweit man es verantwortungslos bezeichnen kann, wissentlich behinderte Kinder in die Welt zu setzen ist sehr strittig. Vor allen Dingen: wo willst du die Grenze ziehen? Verbietet man, wie es nach Gesetzeslage der Fall ist, Geschwistern (oder sogar Cousins, die aber laut geltendem deutschem Recht heiraten und Kinder kriegen dürfen) den Sex, weil das Risiko behinderter Kinder erhöht ist, dürften ja zwei Brüder oder zwei Schwestern (oder welche Konstellation, bei der Kinder nicht möglich sind, auch immer vorliegt) trotzdem Sex haben. Und Heterosex wäre auch unproblematisch, wenn sich die Partner auf Handjobs, Oral- oder Analverkehr beschränken würden bzw. wenn verhütet oder ein/beide Partner sterilisiert würde(n). Verboten ist Inzest aber auch in solchen Fällen. In den Kommentaren zum StGB wird deshalb auch immer mit Schutz von Ehe und Familie argumentiert. Doch auch hier gibt es genug Fälle, in denen diese Begründung nicht greift, zum Beispiel zwei erwachsene, unverheiratete, sterilisierte Geschwister. Wessen Ehe oder Familie soll hier geschützt werden? Wenn keiner der Betroffenen ein Problem hat, wieso darf sich der Staat trotzdem einmischen? Und um auf den falschen Bezug zur Genetik zurückzukommen: Dann müsste man auch "Risikoeltern", die überhaupt nicht miteinander verwandt sind (z.B. wenn in beiden Familien die gleiche Erbkrankheit gehäuft auftritt), verbieten, Sex miteinander zu haben, oder Gentests verbindlich machen, bevor Eltern die Erlaubnis erteilt bekommen, Sex zu haben bzw. Kinder zu zeugen. Dann wären wir aber wieder im Deutschland der 30er und 40er Jahre des letzten Jahrhunderts angekommen, denn dies würde sehr an die Rassengesetze des Dritten Reiches erinnern und behinderte Menschen als zu verhindernde Übel abstufen.

RQotsicxa


@Aleksej

Meine Rede! :)^

Soweit ich weiß, ist bei geradlinig Verwandten nur der GV verboten, definiert als "Eindringen des Penis in die Scheide oder den Scheidenvorhof". Vielleicht irre ich mich aber, muß nochmal nachlesen.

DEarkSplayexr


Ähhhhmmm....

Ich glaube der Thread hat sein eigentliches Thema so langsam gänzlich verlassen. Es gibt nur um Sex mit der Cousine und nicht um das zeugen von Kindern mit ihr. Das dabei ein erhöhtes Risiko vorhanden ist, dass die Kinder eine Behinderung haben können, ist ja meines Wissens nach auch bewiesen. Aber Sex mit der Cousine ist gesetzlich erlaubt (im Gegensatz zu Sex mit den Eltern, Großeltern, Geschwistern) und daher legal. Ob man es nun aber machen sollte, ist eine andere Sache. Ich weiß schließlich z.B. nicht, wie meine Mutter und meine Tante reagieren würden, wenn ich mit ihrer Nichte bzw. Tochter rummachen würde... Ich glaube da stände der Haussegen ganz schon schief... Also, meine Meinung ist, dass es jeder machen kann, wie er es will, solange er dabei mögliche Konsequenzen bedenkt, denn ich meine, nur weil Sex mit der Cousine nicht verboten ist, heißt das nicht auomatisch, dass er auch wirklich zu empfehlen ist...

taheY catx007


*:)

hey...

ich bin neu hier...ich wollt mich auch über dieses thema genauer informieren und da habsch die (eure) diskussion hier entdeckt.... ;-)

aber nun zu Phil-Love:

wenn ich mit meinem cousin wirklich ins bett gehen würde, würden wir uns danach normal verhalten...wir würden uns vielleicht mal viel wissend angrinsen. aber das wärs auch schon. außer natürlich, wenn beim sex so was wie liebe entstanden wäre, dann würd ich schon wollen, dass wir uns beide dazu "bekennen". und meine oder besser unsere familien sind auch sehr aufgeschlossen, sie würden sich am anfang vielleicht schon wundern, es aber dann so hin nehmen.

allerdings hab ich das "glück", dass er sehr weit weg von mir wohnt..., sozusagen hätten wir genügend abstand...

zu dem anderen themen, die hier noch so hoch kamen: manche sagen, dass sie die bloße vorstellung (cousine und cousin zusammen) schon eklig finden...: ich bin ganz ehrlich und übertreibe nicht: ich kenne keinen aus meinem bekanntenkreis, der es WIRKLICH UND WAHRHAFTIG abstoßend finden würde.wirklich keinen.

aber natürlich, sollte man vor einem gemeinsamen kind nen genauen test beim arzt machen. aber ich denke, dass das kinderkriegen und der sex mit cousin (bzw. aus männlicher sicht die cousine) oder aber auch die ehe jede selbst überlassen sein sollte. wenn amn nun so einen test gemacht hat, finde ich das kinderkriegen nicht mehr verantwortungs- und rücksichtslos. denn man hat nunmel ne test gemacht!!

na dann, nerv ich jetzt nicht weiter...

R8oticxa


An was für einen Test hattest Du den da gedacht?

thhe cHat0h0x7


na, beim arzt: ob da nun irgendwelche genetischen probleme bei dem neuen frischling (oder kind -grins) auftreten könnten.so

tthee kcat00x7


so was wie erbkrankheiten eben...kenn mich da auch nicht so aus *sorry :-/ :-(* will noch keine kinder.

aber ich hab mit meiner mutter drüber geredet, und sie hat mir versichert, dass man da nen test auf gleiche geneffekte macht. dann kann man sich (fast) sicher sein, dass das kind keine behinderung bekommt.

P~rioBns


Mein Gott, schon wieder sowas ... :-/

Kann aber DarkSlayer nur Recht geben. Macht, was Ihr wollt,

solange niemand zu etwas gezungen wird ...

Im Gesetz geht es um den "Schutz der Familie", damit ist es auch

irrelevant, ob nun Kinder gezeugt werden könne, oder nicht ...

Es geht einfach um Moral, ethische Grundsätze und darum, daß die

Familie frei von sexuellen Anspielungen sein sollte ...

@ Aleksej (m, 21):

Also, ich bin für aktive Sterbehilfe - ich sollte Herr meines eigenen

Körpers sein und frei bestimmen könne, wann ich keine Lust mehr

habe!

LY-L#ui


aktive sterbehilfe heißt aber, dass dich jemand umbringt, damit bestimmst dann nicht mehr DU über deinen tod sondern eben ein anderer!

zu dem thema gab es neulich bei johannes b kerner eine ziemlich gute diskussion die sehr viel licht in dieses doch sehr düstere und gewagte thema gebracht hat....

PLr6ion>s


@ L-Lui

Wenn man das Thema mal aus der Illegalität heben würde,

könnte man das auch gescheit regeln ... Natürlich muß

gewährleistet sein, daß ICH sterben will - zur Not könnte

ich mir eine "Zahnpreparation" vorstellen, die ich nur allein

ansteuern kann (wie auch immer das passieren kann!?).

Es spielt bei mir evtl. die Angst vor Folter usw. mit - die

ich mir auch in unserer "sicheren" Welt nicht ausreden

kann ...

"Düster" ist das Thema meines Erachtens nur, weil es eben in

eine dunkle Ecke gestellt wird - wie das Sterben und der Tod

im Allgemeinen keine, oder kaum eine Rolle in unserem Leben

spielt ...

(Sorry, wenn wir hier vom Thema abschreifen)

s?m-,laxdy


Erschreckend...

...finde ich hier nur eines:

Dass niemand, aber wirklich gar niemand je etwas von der Selbstbestimmung behinderter Menschen gehört hat!!!

Hier wird geplant, verworfen, gegenargumentiert usw und so fort...

Betroffene trauen sich hier leider nicht zu schreiben, was aber nach dem spätpubertären Geschwafel hier kein Wunder ist!

Was denkt ihr eigentlich, wie viele Behinderte hier mitlesen? Oder wollt ihr ihnen ernsthaft ein Recht auf Sexualität absprechen ???

Habt ihr auch nur eine entfernte Ahnung davon, wie viele Rollifahrer, Amputierte, Gehbehinderte oder wie auch immer behinderte Männer und Frauen hier mitlesen?

Ist jemandes Leben nicht lebenswert, nur weil er einen Arm oder ein Bein verloren hat?

Darf jemand, der im Rolli sitzt, keine sexuellen Gefühle haben?

Oder sind das "ANDERS" Behinderte?

Ich bitte dringend darum, Behinderung nicht als Oberbegriff für Ächtung zu missbrauchen!

Die Admins sind hier mehr gefragt als je zuvor!!!

Lp-Lui


wie wäre es, wenn wir einen eigenen faden aufmachen? *ggg*

aber um dir trotzdem erstmal zu antworten...

"Wenn man das Thema mal aus der Illegalität heben würde,..."

genau das ist es ja, woran man zur zeit arbeitet. von aktiver sterbehilfe sind wir noch sehr seeeeeehr weit entfernt, was ich zu großen teilen auch okay finde. aber man arbeitet halt daran passive sterbehilfe straffrei verhandeln zu können. denn zur zeit ist es (ausgenommen spezieller einzelfälle) so, dass auch passive sterbehilfe unter strafe gestellt wird, obwohl man das meiner meinung nach aufheben sollte (selbstverständlich nur mit strengsten kontrollen).

"Zahnpreparation"

das ist das nächste riesengroße problem in dieser diskussion... wenn der mensch, der nicht mehr leben will, sich selbst nicht umbringen kann weil er beispielsweise den abzug einer pistole nicht mehr ziehen kann, den giftcocktail nicht mehr schlucken oder nicht mehr vor ein auto laufen kann, DANN wird passive sterbehilfe zur aktiven! und genau deswegen ist es so extrem wichtig, feste grenzen zu ziehen, kontrollmechanismen, die, nicht wie in holland, einen von drei patienten sterben ließen, obwohl es für diesen noch eine reelle chance gegeben hatte.

aber grade da die niederlande sowohl geografisch, als auch gesellschaftliche-sozial so nah bei uns liegen, sehe ich es als großen vorteil aus deren fehlern lernen zu können. ich denke bei den niederlanden können wir uns noch einiges abgucken aber eben wie gesagt unter spezieller kontrolle!

Es spielt bei mir evtl. die Angst vor Folter usw. mit - die

ich mir auch in unserer "sicheren" Welt nicht ausreden

kann ...

=> siehe holland-problematik ;-) viele wurden eben zu unrecht 'getötet' und manch ein sadistischer pseudodoktor hat sich da bestimmt auch ausleben können....

nun... wer denkt schon gern an den tod, wenn das leben doch schon wierig genug ist. aber natürlich hast du recht, dieses thema sollte viel intensiver diskutiert werden und es sollte licht in die sache gebracht werden denn viele sehen sterbehilfe noch als mord an, was sie garnicht ist, wenn sie richtig gemacht wird. (ich hoffe, du verstehst, was ich meine)

liebe grüße!

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