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Sub-Dom-Vertrag

-"Leoiniex- hat die Diskussion gestartet


In letzter Zeit habe ich einige Verträge zwischen Sub und Doms gelesen.

In denen es bis hin zur Selbstaufgabe geht. Wer das Buch die Geschichte der "O" kennt, weiß wovon ich schreiben.

Diese Verträge haben zwar rechtlich keine Relevanz, aber ich denke psychisch umso mehr.

Grundsätzlich kann ich es schon nachvollziehen, dass Verträge geschlossen werden. Nur was irgendwie nicht in meinen Kopf will, warum geht es bis zur Selbstaufgabe? Was sind die Beweggründe? Warum gebe ich mein ganzes Hab und Gut, inkl. meines Gehaltes auf das Konto eines Doms?

Sind diese Subs stark, weil sie einem anderen Menschen ein so großes Vertrauen schenken können? Kann ein Dom überhaupt eine so große Verantwortung übernehmen?

Antworten
a_v antxi


nichts gegen Verträge und auch nichts gegen körperliche Selbstaufgabe, aber ich würd sowas nicht unterschreiben, ich will mich nicht vom wem anderen abhängig machen, der verfügungsgewalt über mein geld hat.

was ich verstehen kann ist, einen "Vertrag" zu unterschreiben, wo geklärt ist, das da solche Spielchen gespielt werden, falls was passiert (FALLS) soll der DOM nicht dafür bestraft werden, meiner meinung nach... vielleicht so ein Vertrag immer befristet, weiß ich auch nicht, aber irgendwie sollte auch der dominante Partner abgesichert sein. (immer in der Annahme, dass er sie nicht mit einer eisenstange tot prügelt)

Kurz gesagt, ich versteh das in der von dir beschriebenen Form auch nicht... ob die Subs stark sind: manche bestimmt, andere nicht; ob die doms diese verantwortung übernehmen können: manche bestimmt, andere nicht...

n+ordeic-hxh


@

Juristisch kann man sich mit solchen Verträgen nicht binden, auch nicht absichern.

Ich selber habe keinen solchen Vertrag; ich lebe nicht in einer Dom/Dev-Beziehung. Er hätte aber für mich sicher seinen Reiz. Allerdings kein Vertrag, der im Grunde die Selbstaufgabe der Sub festschreibt. Nichts gegen ihr Gehalt auf meinem Konto, aber sie muß doch ein eeigenständiger Mensch mit eigenen Entscheidungsspielräumen haben, auch in finanzieller Hinsicht. Es wäre mir auch zu viel Verantwortung, einen so weitgehenden Vertrag zu haben.

-TLeo+niex-


Du hast schon recht mit manche ja und manche nein :-)

Mich hat es nur erschrocken, wie viele es gibt! Es ist also nicht wirklich so fürchterlich ungewöhnlich.

Und diese Absicherung ist eben nicht rechtskräftig (Sittenwidrig). Das heißt, im Grunde ist ein Dom dadurch NICHT abgesichert, wenn etwas passiert.

Oftmals kann dieser Vertrag auch nur durch den DOM aufgelöst werden...

n{orYdLic-hxh


@

Oftmals kann dieser Vertrag auch nur durch den Dom aufgelöst werden.

Durch wen sonst?

aSvantgi


durch den sub?

lxiq


durch den sub?

was für die Menschen, die diese Verträge bevorzugen sicherlich um einiges reizloser wäre, oder? Wo ist der Sinn, einen Vertrag 'zur Selbstaufgabe' zu unterschreiben, wenn ich ihn jeder Zeit widerrufen kann? Ich hätte kein Interesse an einem solchen Vertrag, aber wen es reizt (auch in diesem Maße), der würde 'auflösen durch Sub' sicherlich nur belächeln.

-ALeonXixe-


Genau, eben eine von beiden Partein...

Ich als Sub möchte mir ein Vetorecht vorbehalten. Auch durch z.B. ein Safeword. welches auch häufig in den Verträgen ausgeschlossen wird. Das ist eben genau das, was mich so bewegt...

n*ordfic-hxh


@

Meine Frage war nicht ganz ernstgemeint. Natürlich muß die Sub irgendwie aus dem Vertrag kommen können, außer durch Selbstmord oder Flucht. Und ein Safeword würde ich schon aus Sicherheitsgründen vereinbaren; auch zu meiner Sicherheit. Was andere in ihren Verträgen vereinbaren oder vereinbaren würden, ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal. Höchstens interessant zu lesen oder als Inspiration zu sehen, mhr nicht. Letztlich muß ich selber wissen, was ich vereinbaren will und was nicht.

D6irt]y Danpnxy


Aber es geht halt um die totale Selbstaufgabe weil doch grad das der totale Kick ist. Ich mein ich würd auch darauf bestehen dass manche Sachen in den Vertrag aufgenommen werden wiel sie mir halt wichtig sind aber sonst will ich doch als Sklave eben halt der Besitz meines Masters sein weil es halt grade das ist was mich anmacht nämlich ihm wirklich total zur Verfügung zu stehen.

E$hemal;iger N*utyzer O(#@115b906x)


irgendwo habe ich gehört

dass der richtige "führer" in solchen beziehungen, bei solchen verträgen, derjenige ist, der sich unterwirft... weil ER (oder SIE) in wirklichkeit die kontrolle haben (was ja irgendwo einleuchtend ist...). die "spiel-kontrolle" hat natürlich der dom, aber die reale kontrolle hat immer der sub. also kann er real auch den vertrag beenden. wenn man im legalen rahmen bleibt, geht es ja auch gar nicht anders.

MMeereseingsel


Viele Verträge lassen aber auch die "Selbstaufgabe" raus was meiner Meinung nach auch richtig ist .

Es gibt ja auch den Unterschied devot zu sein oder 24/7 zu leben .

da ist es schon oft der Fall das es bis zur "Selbstaufgabe" geht.

Aber das ist nun mal das breite Feld des BDSM.

Jeder lebt und erlebt es anders .

-]Leonixe-


Letztlich muß ich selber wissen, was ich vereinbaren will und was nicht.

nordic-hh

Das sehe ich genau so! Ich verurteile auch niemanden, der so einen Vertrag schießt. Mich interessiert eben die Intension so etwas zu machen.

Viele Verträge lassen aber auch die "Selbstaufgabe" raus was meiner Meinung nach auch richtig ist .

Es gibt ja auch den Unterschied devot zu sein oder 24/7 zu leben .

da ist es schon oft der Fall das es bis zur "Selbstaufgabe" geht.

Aber das ist nun mal das breite Feld des BDSM.

Jeder lebt und erlebt es anders .

Meeresengel

Richtig, meine Frage ist aber, was Menschen daran finden sich selbst aufzugeben. (Ohne Wertung!) Weil ich eben dies nicht nachvollziehen kann, es aber gerne verstehen würde. :-)

Einen Vertrag zw. Sub/ Dom finde ich nachvollziehbar. Das kann einen netten psychischen Kick, im poitiven Sinne, geben.

B{eoboxb


Sehe es mal als Entlastung an. Du hast keine Verantwortung mehr. Würde auch gerne mal keine Verantwortung haben, habe ich im Beruf schon genug. Das ist dann so eine Situation wie für sehr kleine Kinder. Die haben keine Probleme am Hals. Genauso wie Hunde als Haustier. Es kümmert sich einer komplett um dein Wohl und du mußt an nichts mehr denken.

Ziel des DOM muss es aber sein, das der SUB immer glücklich ist. Er muss also alles tun damit es so bleibt. Dazu gehören dann auch Praktiken die andere nicht glücklicher machen aber eben son SUB.

Habe mal eine Geschichte gelesen vor Jahren im Netz. Da war eine die hat sich nach und nach aufgeben und die Kontrolle abgeben. Das Highlight war dann ganz zum schluß, das sie eine Art Zashnspange bekommen hat die er abschließen konnte. Somit war sprechen und Nahrungsaufnahme nun in sein Hand. Eine andere Person hatte einen abschließbaren Buttplug gehabt und war im Stuhlgang kontrolliert. War wie gesagt eine Geschichte.

Man kann das evtl. auch mal selber erfahren. Man bindet sich die Augen zu und läst sich nach hinten fallen. Wenn man seinem Partner vertrauen kann, ist es eine sehr inteisve Erfahrung. Auch da hat man die Kontrolle abgegeben. Oder mal mit verbundenen Augen spazieren gehen und ganz auf dem Partner vertrauen. Das ist die Geborgenheit die der Sub sucht und nicht das ausgeliefert sein im Sinne von Gewalt.

MQeeres<engel


Was

die Menschen , wie Du sagst Leonie "daran finden" würde mich auch interessieren.

Ob sie noch Stolz dabei empfinden ?

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