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Vergewaltigungsfantasien

L2a&bbytgirl


Was bisher hier als (passive) Vergewaltigungsphantasie beschrieben wurde, fand immer mit einem attraktiven Partner statt, also einem, der unausgesprochen von der Frau ausgewählt worden war. Die gleiche Situation mit einem ungepflegten, schmierbäuchigen Täter würde wohl mit Sicherheit als Alptraum wahrgenommen werden.

das ist ganz klar so, bei mir zumindest. Dennoch muß man aufpassen und es kann in den falschen Hals kommen. Die Art und Weise der Durchführung ist und bleib jedoch ähnlich (wenn nicht gerade die beschriebene Parksituation), ich würde es eher mit Vergewaltigungs/ und sexuellen Nötigungssituationen im bekannten Umfeld nennen, also zB der vergewaltigende ehemann/ Partner, Kumpel, nette Nachbar von neben an usw....

bekannterweise traumatisieren solche Erlebnisse nicht minder da ja das Vertrauensverhältnis auch noch ausgenutzt wird.

Von demher kann man nicht wirklich sagen das eine ist schlimmer und das andere nicht.

Is n heikles Thema. Ich denke daß auch sehr viele sehr unverständlich darauf reagieren solche Fantasien zu haben, im besonderen eher von weiblicher Seite. Mir persönlich würde es auch bedeutend schwerer fallen mit Frauen darüber zu reden als mit Männern. Hat sicherlich damit zu tun daß, wenn auch viele Frauen vlt solche Vorstellungen haben sich die wenigsten trauen dazu zu stehn und sie zuzugeben. Hab sie ja schließlich selber lange verdrängt und damit daß eben auch eine Frau sich in die Realsituation einer vergewaltigung anders rein versetzen kann als ein Mann (und man ja auch nie wirklich weiß was für erfahrungen die Frau schonmal gemacht hat).

Crlaudsxia


Die gleiche Situation mit einem ungepflegten, schmierbäuchigen Täter würde wohl mit Sicherheit als Alptraum wahrgenommen werden.

Naja, ich will dich ja nicht enttäuschen, Ismael, aber zum einen sind meine Täter gesichtslos, und wenn sie doch Gestalt annehmen, dann sind sie oft Gestalten aus dem TV oder aus einem Buch und die sehen nicht immer so toll aus. Eher im Gegenteil oft ist es sogar das Hässliche, das mich anspricht. Manchmal ist es ein extrem dicker, schwitzender, stinkender Typ, jemand, um den ich im RL einen Bogen machen würde. Dennoch wird die Sit von mir als geil empfunden.

Du musst dich davon entfernen, irgendetwas davon in die Wirklichkeit zu übertragen. Irgendetwas zu erklären, es gibt meiner Ansicht nach keine Erklärung. Und auch kaum eine Verbindung.

Genauso MarielleD. das was ich sehe und geistig erlebe SIND Vergewaltigungen, kein hartes Nehmen mit einem Menschen meines Vertrauens. Ich will es nicht ausführen, nicht hier, aber glaub mir, ich habe versucht es für mich aufzuschreiben, es ist mir noch nie gelungen. Es übersteigt so manche Vorstellung...

Ich denke, dass ich damit extrem bin, und dass es bei anderen ganz anders ist und so wie du es beschreibst, aber wenn ich schon mal dabei bin mich zu outen, dann gebe ich es auch ganz zu.

Vielleicht ist ja noch jemand wie ich, ich weiß es nicht, ich kannte jemand, der sah es ähnlich, aber wieder in eine etwas andere Richtung, es gibt so viele Varianten.

Drum sehe ich nicht viel Sinn darin, es genau zu definieren oder zu benennen, die eine oder andere schämt sich schon für Gedanken, die den Wunsch betreffen, von ihrem Partner etwas härter genommen zu werden und fragt sich, ob sie noch normal ist, weil sie sich so etwas wünscht.

Vielleicht haben sich ein paar hier wiedergefunden und bestätigt gefühlt, so wie ich, als ich das erste mal erkannte, dass ich nicht allein bin, und allein deshalb hätte sich dieser Faden rentiert.

C;laFudsixa


Auch so wie Labbygirl schreibt, man sieht es so oder so, und es ist die gedankliche Situation, egal welche, egal wie heftig und eigentlich fast egal mit wem, die einen aufgeilt, und gleichzeitig erschreckt und verstört.

6meister.g hat das finde ich ganz gut beschrieben mit dieser Frau, die er zu gern... und es schlich sich ein ohne dass er es wollte, geschweige denn jemals tun will... Ich kann das voll nachvollziehen.

Auch das "Oh Gott, was denke ich da gerade?"

LHabb^ygxirl


ich denke der Punkt an der Geschichte ist ja die Grenzüberschreitung und andererseits der erniedrigende Charakter. Das wird wohl bei allen vergewaltigungssituationen gleich sein.

Und das ist schon der Unterschied zu "härterem rannehmen".

Aber andererseits ist es echt schwer zu definieren weil ja die "vergewaltigung" in der Fantasie erwünscht ist, also bleibt ja die Frage ob es wirklich eine Grenzüberschreitung ist. In dem Moment wird es zwar so empfunden aber letztendlich ist sie ja keine.

L<abby*girxl


ne andersrum, es wird eben nicht als Grenzüberschreitung empfunden, ist faktisch gesehn aber die komplette Grenzüberschreitung des anderen.

heiaei ;-D ;-D

Cblau dDsxia


kompliziert is scho a bissl, wenn ma genau überlegt ;-D

wYeps


Die gleiche Situation mit einem ungepflegten, schmierbäuchigen Täter würde wohl mit Sicherheit als Alptraum wahrgenommen werden.

dies kann ich jetzt für meinen Teil allerdings total bestätigen, der hätte auch in meiner Fantasie nichts zu lachen >:( .

Wobei ich mich selbst mehr zu der Fantasie bekenne, die wohl mehr in die härtere Nehmenvariante fällt. Z.B. fixiert zu sein oder gefesselt, sich nicht wehren können, allein das würde mich im RL schon verrückt machen, nur in meiner Fantasie nicht (zumindest anders). Aber das haben wir ja schon mal angesprochen. Ich hab für mich mal ganz bewusst darauf geachtet und mein Kopfkino in verschiedene Richtungen gelenkt aber letztendlich komme ich immer wieder auf den gleichen Punkt.

Wirkliche Gewalt ist es bei mir nicht, das macht mich eher aggressiv als das es mir was bringt.

Lkabbyg:irl


ja ;-D auf jeden Fall.

Also: geniessen und nicht weiter drüber nachdenken ;-D ;-D

wEejpxs


;-D sehe ich auch so, jedem das seine und dafür brauch sich keiner schämen.

DDancexrinth&edark


@Claudsia:

Ich HABE Fantasien, in denen ich vergewaltige, ich habe Fantasien, die über jede Grenze gehen in jeder Richtung.

Und ich werde den Teufel tun und sie analysieren.

Weil ich nämlich die Angst vor ihnen verloren habe, die Angst davor, dass ich etwas davon real machen würde, ich weiß nämlich, dass ich es nicht machen werde, NIE (das wäre fatal...)

Und ich versuche hier auch anderen die Angst davor zu nehmen. Die Angst vor sich selber und dem was man tun könnte.

Ich versuche klarzustellen, dass es eine reine Vorstellungswelt ist, die mit der Realität nichts zu tun hat. Aber absolut nichts.

das ist aber nur bei dir so. Das ist ja auch für dich o.k. so. Aber ob andere das so strikt trennen können?

Davon halte ich persönlich gar nichts:

Versuchen wir die Gedanken frei zu machen, wirklich frei, in Gedanken ist alles erlaubt, ich kann mich austoben, kann morden, fliegen, vergewaltigen, alles, aber NUR in Gedanken.

ich will meine Phantasien auch leben. Ich halte nichts von Gedanken, die man nicht ausleben kann. Damit beschäftige ich mich gar nicht.

Cxlauds*ixa


Dancer, du willst doch nicht auch in Wirklichkeit morden ???

C laudsUixa


Und ich beschäftige mich auch nicht mit den Gedanken, sie sind einfach da. Da hast du nur zwei Möglichkeiten, sie akzeptieren und genießen oder sie verleugnen und dich dafür zu Tode schämen.

Ich habe mich für ersteres entschieden.

Rgegin\a-F91x2


Ich

glaube nicht, dass es den "kritischen" Betrachtern hier um das Schämen geht. Sondern darum, wo diese Fantasien herkommen und warum sie da sind. Und natürlich sind die Gedanken frei, aber auch mich fasziniert es fast ein wenig, aber erschreckt mich auch in hohem Maße, dass jemand solche Fantasien hat. Besonders jemand, der eine wirkliche Vergewaltigung erlebt hat. Ich verurteile keineswegs, das steht auch niemandem zu, aber ich würde es gerne verstehen, nachvollziehen können.

Die Sache mit der Gefahr darin sehe ich natürlich auch, aber ich stehe dem nicht ganz so kritisch gegenüber. Aber eines steht fest:

Wir Menschen ticken manchmal sehr merkwürdig.

;-D :-D

R&egina-x912


Und noch mal (wieder ne falsche Taste gedrückt :-/)Dancer

ich will meine Phantasien auch leben. Ich halte nichts von Gedanken, die man nicht ausleben kann. Damit beschäftige ich mich gar nicht.

Das ist bei mir nicht so. Es besteht ja auch ein enormer Reiz darin, sich Dinge vorzustellen und auszumalen, die eben nicht in der Realität umsetzbar sind.

So stelle ich mir z.B. sehr oft vor, dass ich mich von 2 Männern gleichzeitig verwöhnen ließe. Hege ich aber den Wunsch, dies auch umzusetzen? Nein, weil es eine geile Fantasie ist und diese auch bleiben soll. Ich hätte es vor vielen Jahren haben können, aber ich habe mich dann doch dagegen entschieden, weil der Mann, in den ich verleibt war damals ganz klar im Vorteil gewesen wäre. Den anderen hätte ich links liegen lassen, weil er mich sexuell nicht angezogen hatte. Wo ist dann der Sinn eines Dreiers? Nein, ich "benutze" diese Fantasie quasi nur. Und an diesen Erzählungen meiner Fantasien hat mein Partner sehr viel Spaß. Und das widerum genieße ich dann.

KKleio


Dancerinthedark

das ist aber nur bei dir so. Das ist ja auch für dich o.k. so. Aber ob andere das so strikt trennen können?

Die einen können es, andere nicht. Ich kann es z. B. auch. Ich finde, es ist wie mit jeder menschlichen Fähigkeit, wozu sie benutzt wird, ist subjektiv.

ich will meine Phantasien auch leben. Ich halte nichts von Gedanken, die man nicht ausleben kann. Damit beschäftige ich mich gar nicht.

Das sehe ich etwas anders. Fantasien will ich z. B. auch gar nicht leben. Das sind für mich absolut abstrakte Bilder, die nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben, keine realen Menschen betreffen, ich bin kein Inhalt dieser Fantasien, weder passiv noch aktiv. Hingegen bin ich keine Träumerin. Für mich wären das also keine Vergewaltigungsfantasien, sondern Vergewaltigungsträume, wie Tagträume, in die man sich hineinflüchtet, wie z. B. darüber zu träumen, dass man anders lebt, man sich aber nicht traut, usw. Warum, weil ich zu diesen Fantasien keinerlei sexuelle Erregung versprüren würde - an meinem Gemütszustand würde sich nichts ändern.

Ich würde den Unterschied darin festmachen, sich selbst so sehen zu wollen, was in der Vorstellung abläuft, selbst irgendwie ein Inhalt zu sein oder eine unbewusste Neigung hineinzuprojizieren, und mit diesem Inhalt bei sich ein Gefühl hervorzurufen, was sonst in der Realität nicht da ist. Ich denke, die Grenze zwischen Fantasie und Traum verläuft bei jedem anders, oder ist gar nicht da. Ist es Fantasie, wenn jemand meint Napoleon zu sein?? Das Schwierige daran ist wirklich, dass nur derjenige wissen kann, ob er zwischen Realität und Fantasie unterscheiden kann. Solange es nur ein Kopfkino ist, spielt es keine Rolle. Hätten Menschen keine Fantasie, gäbe es keine Horrorfilme, Alice im Wunderland, Star Trek, usw. usw. und nicht nur das. War es Fantasie, als Thomas Alva Edison ein Fantast? Wohl nicht. Erfinder brauchen Fantasie. Für gewisse Berufe ist diese Fantasie sogar unabdingbar. Der Unterschied zwischen Mensch und Tier besteht im abstrakten Denkvermögen, aber manche können mit dieser Fähigkeit nicht umgehen. Allerdings weiß man nicht, wie diese Filme von den einzelnen Zusehern aufgefasst werden, ob sie nur wahrnehmen, oder ob sie sich mit einer Gestalt identifizieren und womöglich bei dieser Identifikation bleiben. Ich finde, dasselbe gilt für das Kopfkino, welchen Begriff man da nun auch benutzen mag.

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