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Vergewaltigungsfantasien

K>leQio


Claudsia

Und ich beschäftige mich auch nicht mit den Gedanken, sie sind einfach da. Da hast du nur zwei Möglichkeiten, sie akzeptieren und genießen oder sie verleugnen und dich dafür zu Tode schämen.

Ich habe mich für ersteres entschieden.

Das klingt, als wärst Du nicht Herrin Deiner Gedanken, sondern umgekehrt, als würdest nicht Du entscheiden woran Du denks, welchen Gedanken Du hast. "Die Gedanken" - findest Du, dass sie ihren eigenen Willen haben?

TzheordiepWhi4l}istxer


Wenn du "die Gedanken" als die Konsequenz von Neigungen und Wünschen begreifst, dürftest du dich der Sache annähern.

K#lYeio


Theoriephilister

Wenn du "die Gedanken" als die Konsequenz von Neigungen und Wünschen begreifst, dürftest du dich der Sache annähern.

Was willst Du damit sagen?

Tlheorie=phil0iDstxer


Nur präzisieren, wie nach meinem Begreifen "die Gedanken" hier zu verstehen sind.

Natürlich kann man "Gedanken" in gewisser Weise kontrollieren. Gedanken an eine Vergewaltigung kommen hoch -> schnell an was anderes denken, z.B. an Muscheln. Auch kann sich mit Sicherheit ablenken und somit über die Gedanken eine gewisse Kontrolle ausüben, sie quasi unterdrücken.

Aber ursächlich für diese Gedanken sind eben bestehende Neigungen oder auch Wünsche. Ich als Spanking-Anhänger kann natürlich vermeiden ans Hinternversohlen zu denken. Die Neigung hierzu werde ich aber mit Sicherheit nicht Bekämpfen können, sie ist da, ich kann ihr verbieten, meine Gedanken zu entern, aber nicht mehr.

Und so muss nach meiner Auffassung auch Claudias Aussage deuten. Sie kann nichts gegen ihre Neigung tun, sie ist vorhanden. Also gesteht sie sich sie wenigstens ein und lebt somit mit den aus ihr resultierenden Gedanken, anstatt sie zu unterdrücken.

LuabbygJiZrxl


Ich verurteile keineswegs, das steht auch niemandem zu, aber ich würde es gerne verstehen, nachvollziehen können.

regina, das ist aber schwer. Warum stehen manche auf Natursekt und Kaviarspiele, stehn die einen auf anal, die anderen finden das wiederlich ??? ?

Ich denke es ist halt so entweder man steht drauf und findet es geil oder halt eben nicht. Nachvollziehbar wird das für jemand der nicht drauf steht niemals sein, auch wenn man noch so gut erklärt was und warum einem den kick dran gibt.

L<abVbyg_irxl


Aber ursächlich für diese Gedanken sind eben bestehende Neigungen oder auch Wünsche. Ich als Spanking-Anhänger kann natürlich vermeiden ans Hinternversohlen zu denken. Die Neigung hierzu werde ich aber mit Sicherheit nicht Bekämpfen können, sie ist da, ich kann ihr verbieten, meine Gedanken zu entern, aber nicht mehr.

Und so muss nach meiner Auffassung auch Claudias Aussage deuten. Sie kann nichts gegen ihre Neigung tun, sie ist vorhanden. Also gesteht sie sich sie wenigstens ein und lebt somit mit den aus ihr resultierenden Gedanken, anstatt sie zu unterdrücken.

sehe ich genauso, es ist ne Frage der neigung und veranlagung. Und die Neigung selber ist nicht "wegzumachen".

Entweder man akzeptiert sie oder unterdrückt die daraus resultierenden Vorstellungen.

C5lauLdRsia


Labbygirl und Theoriephilister, ja, genauso sehe ich es auch. Es ist nicht nachvollziehbar, auch nicht für mich selbst, weil wenn ich drüber nachdenke, sperre ich mich selbst ins Irrenhaus.

Ich bin jedoch weder verrückt, noch gemeingefährlich, sondern trenne ganz einfach zwischen Realität und Traum (oder wie man es nennen mag) und denke einfach nicht drüber nach.

Natürlich haben diese "Gedanken" oder Träume ihren eigenen Willen, aber die Realität wird davon nicht beeinflusst, weil sie eben in ihrer eigenen Welt sind, sie beherrschen in keiner Weise mein Handeln in der Realität. Da bin ich schon Herrin im Haus.

Das Schwierige daran ist wirklich, dass nur derjenige wissen kann, ob er zwischen Realität und Fantasie unterscheiden kann. Solange es nur ein Kopfkino ist, spielt es keine Rolle. Hätten Menschen keine Fantasie, gäbe es keine Horrorfilme

So wie es Kleio erklärt, das finde ich gut nachvollziehbar. Gerade bei Horrorfilmen, da werden manche angesprochen auch von den Gewaltorgien, und immer wieder gab es Beispiele, wo Leute das nicht mehr unterscheiden konnten und den Traum in die Wirklichkeit holten.

Vielleicht kann ich es deshalb nicht aufschreiben (ich hab mir schon oft überlegt, warum das nicht geht) vielleicht ist das die Erklärung dafür, weil ich es nämlich in eine Wirklichkeit holen würde, wo es meiner Ansicht nach nichts verloren hat, weil es dann in irgendeiner Weise Gestalt annimmt.

Ich mag übrigens keine Horrorfilme. Schon bei den alten Vampirfilmen ist bei mir Schluss. Ich mag das nicht SEHEN.

Das würde zu dieser Erklärung passen...

Kjleixo


Theoriephilister

Nur präzisieren, wie nach meinem Begreifen "die Gedanken" hier zu verstehen sind.

Natürlich kann man "Gedanken" in gewisser Weise kontrollieren. Gedanken an eine Vergewaltigung kommen hoch -> schnell an was anderes denken, z.B. an Muscheln. Auch kann sich mit Sicherheit ablenken und somit über die Gedanken eine gewisse Kontrolle ausüben, sie quasi unterdrücken.

Aber ursächlich für diese Gedanken sind eben bestehende Neigungen oder auch Wünsche. Ich als Spanking-Anhänger kann natürlich vermeiden ans Hinternversohlen zu denken. Die Neigung hierzu werde ich aber mit Sicherheit nicht Bekämpfen können, sie ist da, ich kann ihr verbieten, meine Gedanken zu entern, aber nicht mehr.

Ich finde, Du sprichst da einen wichtigen Punkt an. Wenn Du das als Deine Neigung ansiehst, so ist das für mich in Ordnung.

Als allgemeingültig, würde ich das so nicht stehen lassen. "Ich habe diese Neigung, und es ist in Ordnung", ohne die Ursache festzustellen, wäre für mich schon einmal ein Zeichen fehlender Selbstkenntnis und fehlendes Selbstbewusstsein. Auch hieße es, dass jegliche Psychologie oder Therapie nur soweit reichen kann, dass man lernt, mit seiner Neigung umzugehen, also diese zu kontrollieren, aber nicht zur Erkenntnis, dass es möglicherweise ein anerlerntes Verhalten ist und gar keine Neigung im eigentlichen Sinne, sondern nur ein Puffer für etwas anderes. Damit wäre es aber kein Gedanke aufgrund von Neigungen, sondern eine Neigung aufgrund von Gedanken. Es hieße, dass Menschen zwar in der Lage sind ihr abstraktes Denkvermögen für Fantasien einzusetzen, aber nicht für Vernunft. Konditionierung kann auch dazu führen und führt auch oft dazu, dass man meint, gewisse Neigungen zu haben und bei genauem hinschauen feststellt, dass es nur eine Vorstellung ist. Die ganze Werbung funktioniert so, dass sie zur Manipulation eingesetzt wird Menschen soweit zu konditionieren, dass sie meinen, sie würden etwas von sich aus wollen. Menschen meinen dann, dass sie aufgrund ihrer Bedürfnisse dazu neigen, einen Fünftwagen kaufen zu müssen, Schönheitsoperationen durchführen zu müssen, schlank sein zu müssen, die neueste Mode tragen zu müssen, usw. usw. Ganze Industriezweige existieren nur durch diese Methode. Aber die meisten sind sich dessen mittlerweile bewusst. Wenn diese Methode aber dazu führen kann, dass Menschen meinen eine Neigung zu haben, die eigentlich gar nicht da ist, dann ist es doch erst recht vorteilhaft, die Ursache herauszufinden und sich zu fragen: "Will ich diesen Wagen wirklich?" und wenn die Antwort ja lautet, dann stellt man sich die nächste Frage: Warum will ich den Wagen? Ich finde, das es keine Rolle spielt, um welche Neigung es geht. Die wenigsten Kinder werden mit dem Bedürfnis auf die Welt kommen, dass sie Schmerzen genießen oder es genießen anderen solche zuzufügen, oder hast Du schon einmal ein Baby erlebt, dass nicht geschrien hätte, das wonnig kreischt und gluckst, wie es Babys so tun, wenn Du es kneifst?? Kann ein Kind von Dingen träumen, das es nicht kennt? Also hat es eine Ursache, wodurch es dies irgendwann lernt und assoziiert. Ich will damit jetzt auch nicht sagen, dass es nicht so ist, denn es gibt durchaus Menschen, die Schmerz genießen und diese Neigung dann durch Fanstasien befriedigen. Ich finde nur, dass die Ursache wichtig ist.

Und so muss nach meiner Auffassung auch Claudias Aussage deuten. Sie kann nichts gegen ihre Neigung tun, sie ist vorhanden. Also gesteht sie sich sie wenigstens ein und lebt somit mit den aus ihr resultierenden Gedanken, anstatt sie zu unterdrücken.

Ich verstehe nicht, was Du mit Gedanken unterdrücken meinst. Man entscheidet doch selbst, woran man denkt. "Die Gedanken" kommen doch nicht selbständig daher. Es ist doch egal, ob man Gedanken als Fantasien, Vorstellungen, Träume, Vernunft benennt - es sind alles Gedanken und die werden von einer Person gedacht.

D`anOceriZnthedxark


Claudsia: Ich habe keine Mordphantasien, deshalb stellt sich die Frage nicht.

Das ist ja bei dir anscheinend anders? Dann stimme ich dir zu, du hast nur die Möglichkeit, sie zu akzeptieren.

Duancer_inthxedark


Kleio:

Als allgemeingültig, würde ich das so nicht stehen lassen. "Ich habe diese Neigung, und es ist in Ordnung", ohne die Ursache festzustellen, wäre für mich schon einmal ein Zeichen fehlender Selbstkenntnis und fehlendes Selbstbewusstsein. Auch hieße es, dass jegliche Psychologie oder Therapie nur soweit reichen kann, dass man lernt, mit seiner Neigung umzugehen, also diese zu kontrollieren, aber nicht zur Erkenntnis, dass es möglicherweise ein anerlerntes Verhalten ist und gar keine Neigung im eigentlichen Sinne, sondern nur ein Puffer für etwas anderes. Damit wäre es aber kein Gedanke aufgrund von Neigungen, sondern eine Neigung aufgrund von Gedanken.

hm, jetzt wird es schwierig.

Hinterfragen würde ich auch immer, woher was kommt. Es gibt aber Dinge, die kann man tausend mal hinterfragen, und man bekommt keine Antwort. Ich halte auch nichts davon, krampfhaft alles therapeutisch aufzuarbeiten; manche Dinge bleiben besser in der Vergangenheit begraben.

Solche "extremen" Dinge wie Gewaltphantasien können zwar anerlernt sein - z.b. als Ausdruck von Ohnmachtsgefühlen - hinter diese Motivation wird aber jeder Psychologe schnell kommen, und jeder Mensch, der wirklich ehrlich mit sich selbst ist, auch. Genauso, wie jeder, der einigermaßen klar denken kann, die Werbungs-Manipulation durchschaut und sich fragt: "Brauche ich das wirklich?"

Wenn ich mich z.b. frage: "will ich das wirklich, meine Vergewaltigungs"träume" erleben"?, frag ich mich auch, warum; ich werde/habe aber darauf keine Antwort erhalten in mir. Ich weiß nur, dass ich körperlich anders reagiere als andere Menschen, viel robuster bin, was Schmerz an sich angeht, dass ich ganz anders anspreche auf Körperreize, dass mich ein gewisses Maß an Angst, Bedrohung, Ungewissheit anmacht sexuell; dass ich aber z.b. auch die Fähigkeit habe, Schmerz abzuspalten, das wäre wieder psychisch, also, ich meine, es gibt eben Dinge, die sind so, wie sie sind, da gibt es eben keine Antwort drauf.

Kann ein Kind von Dingen träumen, das es nicht kennt? Also hat es eine Ursache, wodurch es dies irgendwann lernt und assoziiert. Ich will damit jetzt auch nicht sagen, dass es nicht so ist, denn es gibt durchaus Menschen, die Schmerz genießen und diese Neigung dann durch Fanstasien befriedigen. Ich finde nur, dass die Ursache wichtig ist.

zumindest bei mir stimmt das nicht. Es gibt definitiv keine Ursache.

F;roosc|h19x69


Kleio

Ich will damit jetzt auch nicht sagen, dass es nicht so ist, denn es gibt durchaus Menschen, die Schmerz genießen und diese Neigung dann durch Fanstasien befriedigen. Ich finde nur, dass die Ursache wichtig ist.

Ich weiß nicht, ob es bei mir eine Ursache gibt. Seit ich denken kann, habe ich diese Phantasien. Ich wollte schon als Kind im Spiel gefesselt und gefangengehalten werden. Mag sein, dass das einen Auslöser in der ganz frühen Kindheit hat. Aber ist das wirklich wichtig? Könnte ich die Ursache (wenn es eine gibt) überhaupt finden? Und was, wenn ich sie gefunden habe?

u7hu2


Vergewaltigungsfantasien

Habe jetzt nicht alles gelesen, aber dazu kann ich (selbst als Mann) eine ganz klare Antwort geben:

Es wird immer wieder davon geredet und in vielen Postings und Gesprächen stellte ich fest, dass ich eigentlich keine Frau kenne, die die nicht hat.

Ich habe in meinem Leben bisher mit zwei Mädels gesprochen, die im real life vergewaltigt wurden. Und für die kann ich definitiv und mit allerletzter Sicherheit ausschließen, derartige - erotische - Fantasien zu haben.

In dem einen Fall (beim Trampen, ein LKW- Fahrer hatte sie ...) bin ich der betreffenden unmittelbar am Morgen danach begegnet. Ist bald 25 Jahre her, aber ihren Blick habe ich bis heute nicht vergessen.

Es gibt Momente, da schämt man sich dafür ein Mann zu sein...

D>ar^k-Ladxy-23


"Stimmt das? Hat JEDE Frau Vergewaltigungsfantasien ....."

Ich hab sie...finde ich auch nicht schlimm, bin immerhin volljährig und kann somit tun und lassen was mir gefällt ( im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten) ...wo kein Kläger da kein Richter ;-)

KElexio


Dancerinthedark

hm, jetzt wird es schwierig.

Hinterfragen würde ich auch immer, woher was kommt. Es gibt aber Dinge, die kann man tausend mal hinterfragen, und man bekommt keine Antwort.

Was wäre z. B. etwas, worauf man nie eine Antwort bekommt?

Ich halte auch nichts davon, krampfhaft alles therapeutisch aufzuarbeiten; manche Dinge bleiben besser in der Vergangenheit begraben.

Das ist ja auch in Ordnung, wenn Du das so siehst.

Allgemein gesehen, finde ich, dass es davon abhängt, was die Vergangenheit in einem selbst anrichtet und welche Auswirkungen sie individuell hat oder zu welchen Handlungen sie sich und anderen gegenüber führt. Viele Menschen verdrängen z. B. Kindheitstraumata aus Selbstschutz und "überleben" so ihre Jugend, weil sie geistig überhaupt nicht in der Lage wären gewisse Dinge zu verarbeiten, teilweise auch noch kein entwickeltes Bewusstsein haben, sich die Entwicklung des Bewusstseins sogar oft durch solche Traumata verzögert. Um dann diese Vergangenheit verarbeiten zu können, muss zuerst das Bewusstsein überhaupt entwickelt werden. Eine therapeutische Aufarbeitung muss nicht unbedingt sein oder notwendig sein, um sich seiner selbst bewusst zu werden, kann aber natürlich Selbsterkenntnisprozesse beschleunigen.

Solche "extremen" Dinge wie Gewaltphantasien können zwar anerlernt sein - z.b. als Ausdruck von Ohnmachtsgefühlen - hinter diese Motivation wird aber jeder Psychologe schnell kommen, und jeder Mensch, der wirklich ehrlich mit sich selbst ist, auch. Genauso, wie jeder, der einigermaßen klar denken kann, die Werbungs-Manipulation durchschaut und sich fragt: "Brauche ich das wirklich?"

Ich denke, dass es sehr einfach herauszufinden ist, ob es Fantasien sind, oder doch Träume, die man verwirklicht haben möchte. Wenn es eine Fantasie ist, dann werde ich weder danach trachten, es real umzusetzen noch werde ich ein Angebot annehmen, wenn es mir jemand anbietet, diese Fantasien auszuleben.

Es bedeutet ja nicht unbedingt, dass man nicht "alltagstauglich" ist, oder gar gefährlich, egal welche Fantasien man hat, kann aber sein. Bei vielen Menschen nagen Kindheitserlebnisse mehr oder minder an der Psyche, trotzdem "funktionieren" sie. Es bedeutet aber nicht unbedingt, dass sie innerlich rund sind, ausgeglichen und zufrieden mit sich selbst sind. Um feststellen zu können, ob man etwas will, dafür muss man einmal einen eigenen Willen haben und der ist meiner Meinung durch das Selbstbewusstsein bedingt.

Victor Frankl sagt (nicht ganz wortwörtlich): Die Kindheit ist wie ein Eimer, der einem über den Kopf gestülpt wird und dessen Inhalt einem das ganze Leben herunterrinnt.

Wenn ich mich z.b. frage: "will ich das wirklich, meine Vergewaltigungs"träume" erleben"?, frag ich mich auch, warum; ich werde/habe aber darauf keine Antwort erhalten in mir. Ich weiß nur, dass ich körperlich anders reagiere als andere Menschen, viel robuster bin, was Schmerz an sich angeht, dass ich ganz anders anspreche auf Körperreize, dass mich ein gewisses Maß an Angst, Bedrohung, Ungewissheit anmacht sexuell; dass ich aber z.b. auch die Fähigkeit habe, Schmerz abzuspalten, das wäre wieder psychisch, also, ich meine, es gibt eben Dinge, die sind so, wie sie sind, da gibt es eben keine Antwort drauf.

Finde ich in Ordnung, wenn Du das so siehst.

Allgemein gesehen sind Menschen ja nicht gleich schmerzempfindlich. Das könnte schon einer der Gründe sein. Genauso kann man natürlich seinen Körper trainieren, die Schmerzempfindlichkeit dermaßen zu erhöhen und dann eine Grenze zu überschreiten, an dem körpereigene Endorphine ausgestoßen werden, dass man quasi einen rauschähnlicher Glückszustand erreicht. Mir fällt da ein Bild in einem Film ein, als sich ein Indianer an zwei Holzpfählen, die ihm durch die Brust gezogen wurden, auf einem Seil hochgezogen wird und dann Stunden lang an diesen Seilen hängt. Solche Tourtouren kann man nur überstehen, weil der Körper Endorphine produziert. Wenn der Schmerz zu groß wäre, würde man sowieso ohnmächtig werden. Das ist ja auch der Grund, warum schwerverletzte Menschen zuerst keinen Schmerz fühlen. Das alles ist völlig klar. Die einen ziehen ihre Folterungen in einen religiöses Ritual mit ein, andere in ein sexuelles Ritual. Insofern liegt es auf der Hand, dass man mit unangenehmen Situationen zugleich eine unendliche Euphorie empfindet, das man durchaus auch auf anderem Wege erreichen kann. Endorphine werden vom Körper nun einmal nicht nur in solchen Situationen ausgeschüttet. Wenn man es aber so lernt, dann ist es durchaus nachvollziehbar, dass man sich diesen Zustand immer wieder so herbeiführt. Ich denke, das hat schon jeder einmal empfunden, der eine schwere Verletzung hatte, dass sein Körper Endorphine ausgeschüttet hat - habe ich selbst erlebt. Das passiert sogar, wenn man nahe einer Hysterie ist – habe ich selbst schon erlebt -, also ist nicht einmal ein körperlicher Schmerz dazu nötig, um in Euphorie zu geraten, obwohl die Situation an sich ganz anders als euphorisch ist. So unerklärlich finde ich das also gar nicht.

Es entscheidet natürlich jeder selbst, ob er die schmerzliche Variante der Erfüllung vorzieht oder nicht.

lfadIy nmanxgo


uhu

Ich habe in meinem Leben bisher mit zwei Mädels gesprochen, die im real life vergewaltigt wurden. Und für die kann ich definitiv und mit allerletzter Sicherheit ausschließen, derartige - erotische - Fantasien zu haben.

Gehst Du davon aus oder haben diese Frauen dir das gesagt...?

Die Themenstellein selbst hat diese Phantasien auch obwohl sie vergewaltigt wurde. Sie wird sicher selbst noch was dazu sagen, aber man muss sich bewußt werden, dass Realität und Fantasie manchmal sehr wenig miteinander zu tun haben.

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