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Vergewaltigungsfantasien

C-laudsxia


also ich kenne wie liq nur Frauen, die die Fantasien haben.

muss ich wohl noch ergänzen...

l&iq


:-) die Gedanken sind frei :-)

naja, hier haben sich ja einige gemeldet, die diese Fantasien nicht haben. Es scheint also zwar durchaus weit verbreitet zu sein (das denke ich schon), allerdings nicht immer vorhanden (hätte mich auch gewundert, aber so 'kannte' ich es halt bisher :-/)

C`rauz?ylKenxi


Regina *:)

Na gottseidank, ich begann schon zu zweifeln

lxiq


also ich kenne wie liq nur Frauen, die die Fantasien haben.

*hach* - Erleichterung ;-D

8-) mal sehen ob sich noch wer meldet..

CQr$azy2le"nxi


Ich hoffe nur, daß nicht zuviele Männer mit gefährlichen Fantasien dies lesen und das als "Einladung" sehen

l=ixq


Ich hoffe nur, daß nicht zuviele Männer mit gefährlichen Fantasien dies lesen und das als "Einladung" sehen

ich denke, ein Mann der solch eine Tat verüben 'möchte' - der wird sie auch ohne diesen Thread hier verwirklichen oder eben ein Leben lang unterdrücken. Es geht ja immer ausdrücklich um Kopfkino - Täter wird es, genauso wie Opfer, immer geben - solange die Menschheit existiert. Egal ob man nun über diese Fantasien spricht oder nicht.

K\leiNo


Crazylein

Ich hoffe nur, daß nicht zuviele Männer mit gefährlichen Fantasien dies lesen und das als "Einladung" sehen

Ich denke, das sollte wirklich klar definiert sein und es ist ja nun oft genug erklärt worden, dass es kein Wunsch ist, dass man real erleben möchte.

Rbegina2-9172


Crazyleni, das bedeutet aber jetzt nicht, dass ich total brav bin. Im Gegenteil. ;-D

Ich habe z.B. sehr oft die Fantasie, es mit einer Frau zu tun. Wohingegen ich auch zugeben muss, dass ich, wenn die "richtige" käme, nicht dafür garantieren könnte, es nicht auch in der Wirklichkeit auszuprobieren. |-o

Auch finde ich Frauen viel erotischer in ihrer Ausstrahlung als Männer. Das macht aber noch keine Lesbe aus mir. ;-) In jungen Jahren hatte ich mal eine Mini-Erfahrung mit einem Mädchen und das war ok für mich. Meinem Partner bereitet es allerdings eher Unbehagen, wenn ich während meiner Fantasie-Erzählungen einwerfe, dass ich es doch gern mal mit einer Frau machen würde. ;-D Du siehst, es gibt solche und solche. Der Fetisch meines Partners sind meine erotischen Erzählungen und die sind gewaltfrei. Er steht darauf nämlich überhaupt nicht. :-/ Auch Männer können eben eine ganz normale Abneigung dagegen haben.

C\razuylxeni


Aber spielt man damit nicht auch ein wenig diesem dummen Klischeesatz "Sie hats ja wollen" in die Hände?

lxiq


Aber spielt man damit nicht auch ein wenig diesem dummen Klischeesatz "Sie hats ja wollen" in die Hände?

den Satz wird ein Täter immer dann verwenden, wenn er es für richtig hält und es wird trotzdem immer so sein, dass der Satz Bullshit ist und ihn niemand (kaum jemand) anerkennen wird. Hier wird immer und immer wieder davon geredet, dass reale Vergewaltigungen verabscheuungswürdig sind, es niemand so erleben möchte (usw.)

die "sie war zu aufreizend" - "sie hat geflirtet" (usw.) Fraktion wird es immer geben - trotzdem bleiben Fantasien Fantasien und sollten mit so einer Grundsatzdiskussion nichts zu tun haben.

CelTaudsxia


Leni, diesen Satz hörst du immer, den hab ich auch gehört und zwar sogar von Leuten, denen ich es erzählte, diesen Satz wirst du sowieso nie aus der Welt schaffen.

Weil die Vergewaltiger das wahrscheinlich immer glauben wollen.

Aber mir wärs eigentlich lieber, das Thema an sich hier rauszulassen, die Realität meine ich.

Bleiben wir doch bei den Gedanken... und bei der Tatsache, dass NIEMAND es in Realität erleben will.

CLraczyZlenxi


Gut, gut, laß euch eh schon alleine *:)

I'smxael


Phantasien

Den Begriff "Vergewaltigungs"-Phantasie finde ich persönlich unpassend, auch wenn er in dieser Diskussion bisher kaum als solcher in Frage gestellt wurde. Immerhin gab es Ansätze zur genaueren Differenzierung, und da zeigte sich ja schon, dass durchaus unterschiedliche Szenarien von den hier schreibenden Frauen phantasiert werden.

Ich wende mich gegen den Begriff der "Vergewaltigungs"-Phantasie deshalb, weil eine solche phantasierte Situation ja nicht wirklich dem Wunsch der Phantasierenden zuwider läuft, sonst würde diese ein solches Szenario ja nicht phantasieren, oder aber man müsste wohl von Alpträumen sprechen. In den hier beschriebenen Phantasien lag, so darf ich annehmen, stets ein wenn auch unausgesprochener Konsens vor zwischen der Phantasierenden und dem in der Phantasie auftauchenden Gewaltausübenden, da die Phantasierende sich die Phantasie ja letztlich nach ihren geheimen Wünschen gestaltet, diese in ihrem Kopf stattfindet.

Ich würde hier am ehesten eine Parallele ziehen zum Sadomasochismus, in dem ja auch bei grundsätzlich gegebenem Konsens und mit dem Partner der eigenen Wahl ein Spiel mit der Macht stattfindet. Niemand würde hier von Gewalt oder gar Vergewaltigung sprechen.

Anders sieht es für mich aus, wenn jemand eine Phantasie hat zu vergewaltigen, d.h. in seiner Phantasie zum Täter wird. Auch wenn das Opfer nur fiktiv ist, kann man hier nicht von einem Konsens sprechen. Die Phantasie spielt sich ja schließlich im Kopf des Täters ab, es besteht also lediglich ein Konsens des Täters mit sich selbst.

Hierin sehe ich schon eine Pathologie, und m.E. müsste man hier in der Tat von einer Vergewaltigungsphantasie sprechen. Ich würde, sollte sich bei mir eine solche Phantasie ausbilden, professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Ähnlich wie bei der Pädophilie gilt es in einem solchen Fall, die durch eine solche Phantasie gegebenen Warnzeichen ernst zu nehmen und dafür Sorge zu tragen, dass die Phantasie niemals zur Realität wird. Inwieweit eine solche Neigung im Rahmen einer sadomasochistischen Beziehung ein einvernehmliches Ventil finden kann, muss man mit einem hohen Maß an Verantwortung selber zu beurteilen lernen.

C8laudxsia


Ismael du sprichst genau die Worte, die ich eigentlich NICHT hören wollte.

Ich HABE Fantasien, in denen ich vergewaltige, ich habe Fantasien, die über jede Grenze gehen in jeder Richtung.

Und ich werde den Teufel tun und sie analysieren.

Weil ich nämlich die Angst vor ihnen verloren habe, die Angst davor, dass ich etwas davon real machen würde, ich weiß nämlich, dass ich es nicht machen werde, NIE (das wäre fatal...)

Und ich versuche hier auch anderen die Angst davor zu nehmen. Die Angst vor sich selber und dem was man tun könnte.

Ich versuche klarzustellen, dass es eine reine Vorstellungswelt ist, die mit der Realität nichts zu tun hat. Aber absolut nichts.

Was du machst, ist, diese Träume in die Wirklichkeit zu fabrizieren, was stimmt mit mir nicht, weil ich mir das wünsche.

Das ist genau der Ansatz, der mich jahrelang halb verrückt gemacht hat.

Versuchen wir die Gedanken frei zu machen, wirklich frei, in Gedanken ist alles erlaubt, ich kann mich austoben, kann morden, fliegen, vergewaltigen, alles, aber NUR in Gedanken.

Oder glaubst du, dass dieser Ansatz von mir wirklich gefährlich ist?

Ich finde es gefährlicher, vor sich selber Angst zu haben als sich mit all seinen schrägen Gedanken zu identifizieren.

Liege ich falsch?

I>smxael


@ Claudsia

Ich finde es gefährlicher, vor sich selber Angst zu haben als sich mit all seinen schrägen Gedanken zu identifizieren.

Angst ist kein guter Ratgeber, eine nüchterne Betrachtung sehr viel sinnvoller. Entscheidend ist, dass Sie sich der Schrägheit Ihrer Gedanken absolut bewusst sind. Ob man es nun pathologisch oder schräg nennt, darauf soll es nicht ankommen.

Versuchen wir die Gedanken frei zu machen.

Das Problem ist aber, dass die Gedanken nicht frei sind. Gedanken haben eine Wurzel, die es zu erkennen gilt, um sie beherrschen zu können. Dieses Erkennen muss nicht immer tiefenpsychologisch sein, aber es sollte nüchtern und emotionslos erfolgen.

Ich will nicht sagen, dass Sie keinen geeigneten Weg gefunden hätten, mit diesen Phantasien umzugehen, ich kann nur sagen, dass ich persönlich versuchen würde, ihre Ursachen näher zu ergründen, ggfls. mit professioneller Hilfe. Vielleicht denke ich aber auch nur deshalb so, weil ich mir derartige Phantasien nun überhaupt nicht vorstellen kann.

ich weiß nämlich, dass ich es nicht machen werde, NIE

Genau dieses Wissen muss das Ziel sein. Wenn Sie hier Gewissheit erlangt haben, auf welchem Weg auch immer, dann brauchen weder Sie noch ich uns Sorgen machen.

Anlass für meine Darlegungen war eigentlich auch vielmehr der Beitrag von tommuc40 von heute 15:22.

ich will eine Vergewaltigung nicht gut heissen!!!!... aber was ist wirklich der Grund, das wir es ablehnen uns Sex mit Gewalt, unaufgefordert, unrechtmässig zu holen... obwohl beide Seiten es manchmal doch danach sehnt ?

Ist es einfach nur unsere Angst uns etwas einzugestehen das nicht sein darf ?

Ist es unsere Erziehung die uns davon abhält ?

Ist es die Angst vor dem Schmerzen ?

Aus diesen Äußerungen spricht für mich eine deutliche Unsicherheit in der Bewertung dessen, was in der Praxis abzulehnen sei. Ich gehe sogar noch weiter, in dem Beitrag wird die absolute Ablehnung jeglicher praktischen Umsetzung aktiv in Frage gestellt, wird sogar eine Rechtfertigung für eine praktische Umsetzung angeführt:

... obwohl beide Seiten es manchmal doch danach sehnt ?

ohne dass irgendwo von einer konsensuellen sadomasochstischen Beziehung die Rede wäre. Sein:

aber damit wir uns klar verstehen... sie dürfen niemals wahr werden !!!!

... erschien mir persönlich nachgeschoben, ich wäre dankbar, wenn mich mein Gefühl hier getäuscht haben sollte.

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