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Nur ne kurze blöde Umfrage an Männer 30 + in längeren Bez

d#ieSanxfte


wenn Frau denn keinen Sex braucht, auch ohne Sex glücklich ist (aus welchen Gründen auch immer, also unabhängig davon, ob das hormonelle Gründe hat oder einfach an ihren persönlichen Neigungen liegt?):

wieso erkennt Frau nicht, dass ihr Partner mit der Situation nicht zufrieden, also ingesamt unglücklich ist?

Oder, wenn sie es denn erkennt, warum ist ihr dies gleichgültig?

Ich glaube, das kann man wohl nicht so pauschal sagen, aber genauso wie es Männer gibt, denen es egal ist, ob die Frau beim Sex befriedigt wird, so gibt es Frauen, denen es in einer Beziehung egal ist, ob der Mann sexuell zufrieden ist oder nicht.

Ich denke, es gibt sehr wohl Frauen, die sexuell einfach nicht offen sind bzw. die daran keine Erfüllung sehen, aber dennoch wollen sie einen Mann an der Seite, um der Liebe willen. Man kann schließlich jemanden lieben, ohne dass man sich viel aus Sex machen kann - und manche wollen dann einfach ein ganz normales Familienleben, ohne viel Sex, das ist ihnen vollkommen ausreichend.

Wie gesagt, man müsste mal erkundigen, warum diese Lustlosigkeit bzw. das Desinteresse an Sex besteht: war es vor der Ehe/den Kindern anders? Hat ihr Sex jemals richtig Spaß gemacht (leider reden die wenigsten Paare wirklich offen über ihre Wünsche und Bedürfnisse in sexuellen Dingen)? Kam diese Lustlosigkeit "plötzlich"?

Man kann insofern etwas dagegen machen, wenn man weiß, dass die Frau schon jahrelang hormonell verhütet (also die Pille nimmt). Denn das ist meist der Killer Nummer 1. Hierbei würde ich wirklich rigoros zum Absetzen raten (ich habe es selbst erlebt, dass ich von meiner großen Lustfähigkeit plötzlich wegen der hormonellen Verhütung von einem Monat auf den anderen gar keine (!) Lust mehr an Sex hatte, nicht mal mehr kuscheln mit meinem Partner war drin - bis ich die Hormone abgesetzt habe und siehe da: Sex macht wieder Spaß und ich habe wieder mehr Lust)!

Wenn man das ausschließen kann, sollte man sich wirklich mit der Partnerin hinsetzen und besprechen, dass dieser Zustand nicht befriedigend ist und die Partnerschaft gefährdet ist. Man muss das einfach mal klar und deutlich sagen, warum muss er einstecken, weil sie egoistischerweise (sofern wie gesagt keine Nebenwirkungen durch die Hormone gegeben sind) nicht will? Warum steht ihr Bedürfnis keinen Sex zu wollen über seinem? Nein, das geht einfach nicht. Und wenn sich eben nichts ändert und er weiterhin frustriert und unbefriedigt bleibt, würde ich wirklich überlegen, ob man so in einer Beziehung auf Dauer glücklich sein kann. Denn im Grunde ist es dann keine Beziehung mehr, sondern nur mehr eine Freundschaft auf WG-Basis!

MHondInBNlaueQmWaxsser


@el viejo

ich glaube nicht, dass Kindern Probleme in einer Partnerschaft, wenn sie denn derart massiv sind, auf Dauer verborgen bleiben

Natürlich nicht !Ich hab das selber erlebt..meine Eltern lieben sich schon längst nicht mehr,sind allerdings noch wegen dem Geld zusammen,nicht wegen uns. Das habe ich relativ früh mitbekommen,weil da an Zärtlichkeiten etc. GAR NICHTS mehr lief und auch der Umgangston war nicht der eines glücklichen Paares.

Ist also meiner Meinung nach überhaupt kein Grund sich NICHT zu trennen.

MmondIn:BlaueYm/Wasxser


hm

"Sex hatte eigentlich nie eine Bedeutung für mich ...", "... ich hab das nur deinetwegen mitgemacht ..." oder "... ich kann auch ohne Sex glücklich sein ..."!

Da wäre die Frage für mich..Ist das wirklich von der Frau aus so oder war der Sex für sie so schlecht ??

MwondInBvlaueXmWasxser


wieso erkennt Frau nicht, dass ihr Partner mit der Situation nicht zufrieden, also ingesamt unglücklich ist?

Oder, wenn sie es denn erkennt, warum ist ihr dies gleichgültig?

Was soll frau denn da machen,sie kann sich ja nicht irgendwie umpolen..Wenn sie einfach nicht will/es nicht geht,dann gehts nicht..Soll sie dem Mann ein "Fremdgehticket" geben oder einfach die Beine breit machen obwohl sie nicht will -und wie manche den Orgasmus vorspielen können ohne dass mann es merkt-und totale Begeisterung und Lust vorspielen ??

d[ieSanwfte


Soll sie dem Mann ein "Fremdgehticket" geben

Das wäre sogar eine Überlegung wert, auch wenn es sich blöd anhört. Aber nur weil man selbst so absolut keinen Sex will, muss der Mann ja wohl nicht über Jahre darunter leiden. Wie kommt er dazu? Das muss man dann eben untereinander regeln und vielleicht kann es auch eine Option sein, dass der Mann sich sexuell bei einer anderen austoben darf, aber trotzdem noch mit seiner Frau zusammen ist. So hat sie keine Probleme und fühlt sich nicht "unter Druck" gesetzt und er ist wieder befriedigt und ausgeglichen. Muss man sich halt überlegen, ob eine Konstellation möglich ist und für beide Partner eine Option.

epl v3iwejxo


MondInBlauemWasser

meine Eltern lieben sich schon längst nicht mehr, sind allerdings noch wegen dem Geld zusammen, nicht wegen uns.

Ja, ganz klar ... auch das ist ein ganz wesentlicher Aspekt: die finanzielle Seite.

Das ist mittlerweile ja sogar unter verantwortlichen Politikern sehr probat, zu sagen: 800.000 Väter in Deutschland kommen ihren Unterhaltsverpflichtungen nicht nach. Natürlich und ganz ohne Frage ist das schlimm, vor allem für die Kinder, häufig genug auch für deren Mütter.

Was dabei leider mitunter verkannt oder verschwiegen wird ist der Fakt, dass sich oft genug sogar "Besserverdienende" Väter im Sozialhilfebereich wiederfinden, mit finanziellen Verhältnissen, die es ihnen tatsächlich unmöglich machen, sich um ihre Kinder zu kümmern ... aber sowas zu publizieren ist natürlich nicht populär.

Soll sie dem Mann ein "Fremdgehticket" geben oder einfach die Beine breit machen obwohl sie nicht will

Nein, natürlich nicht ... aber versuchen, mit ihm gemeinsam dem Problem abzuhelfen. Dazu gehört zuerst und vor allem erst einmal die Erkenntnis und das Verstehen der eigenen Situation.

Wenn ihr Verhalten denn nicht Vorsatz oder Ziel ist ... dann müssen doch die folgenden Fragen lauten:

warum ist das so, wie es jetzt ist?

muss ich etwas ändern und will ich das auch?

wie können wir etwas ändern?

Also - unabdingbar wären m.E. auf beiden Seiten das Begreifen der Verhältnisse und der Wille, die Beziehung zu retten, und zwar nicht in dem Sinne von "die Ehe pro forma am Leben zu erhalten".

M?ondImnBl?a|uemWasxser


@el viejo OT

Ich meinte mit finanziell abhängig in meinem Fall eher..Dass mein Vater meine Mutter zu was überredet hat,wofür Schulden gemacht wurden und da hängen jetzt BEIDE drin..Meine Mum könnte die Schulden alleine NIE abbezahlen und darum sind sie noch zusammen

ekl= viejDo


MondInBlauemWasser

oh ... o.k., verstehe :-(

das stelle ich mir ja besonders schlimm vor ... erkannt zu haben, dass eine Beziehung nicht mehr zu retten ist, aber auf Gedeih und Verderb zusammenbleiben zu müssen, aus Gründen, die einem vielleicht überhaupt nix mehr bedeuten?

k/uckugcksvblumxe


skepsis...

...mischt sich ein!

"Sex hatte eigentlich nie eine Bedeutung für mich ...", "... ich hab das nur deinetwegen mitgemacht ..." oder "... ich kann auch ohne Sex glücklich sein ..."!

...Sex hatte eigentlich nie...

mein deutschlehrer warnte uns immer vor dem wort EIGENTLICH.

er fragte dann jedesmal "und UNeigentlich?"

diese aussagen entstehen ja in situationen, in denen frau vielleicht schon extrem genervt ist und das wort SEX im moment einfach nicht mehr hören kann. vielleicht hat sie die rauschenden liebesnächte, die sie vor vielen jahren erlebt hat in diesem moment einfach vergessen?

ich bin ja sonst eher dafür aussagen als das zu nehmen was sie sind und nicht lange herumzupsychologisieren aber hier mache ich einmal eine ausnahme!

dDieS2anfxte


mein deutschlehrer warnte uns immer vor dem wort EIGENTLICH

Hatten wir denselben Deutschlehrer, kuckucksblume? ;-)

Du kommst nicht zufällig aus Oberösterreich (da wir ja beide Österreicherinnen sind)? ;-D

MoonbdInBlauem1Was8sexr


@el viejo

Ja,das ist ein Drama..Und ja,der Grund aus dem sie noch zusammen sind bzw. die Sache bedeutet heute keinem von beiden mehr etwas..Im Gegenteil,diese Sache macht die GANZE Familie kaputt...

eql vixejo


MondInBlauemWasser

Im Gegenteil, diese Sache macht die GANZE Familie kaputt

Familie klingt für mich dabei fast schon zu abstrakt ... vor allem sind es doch alle involvierten Personen ... jeder einzelne, die beiden Partner ebenso wie die Kinder - weil vermutlich keiner so richtig zur Ruhe kommen und wieder zu sich finden kann, wegen des permanenten Stresses (könnte ich mir zumindest vorstellen)?

Wie alt bist du, wenn ich fragen darf?

MtoandInBlayuemWasZser


@el viejo

Jo,es kommt keiner zur Ruhe..allerdings hat meine Mum seit nunmehr 13 Jahren (ungefähr solange steht das Objekt schon,für das Schulden gemacht wurden)Depressionen und in ihren Phasen geht ihr eh alles sonstwo vorbei..wer leidet also ?? Meine Schwester und ich..Bin mittlerweile 20,als das alles anfing war ich so 7,8 Jahre alt..war richtig schön,ne depressive Mutter und ein Vater der sich nen Müll um einen kümmert..Dazu hin noch (weswegen ich es auch überhaupt nicht begrüße wegen der Kinder zusammen zu bleiben-der denkbar schlechteste Grund...)dauernd mit zu kriegen wie sehr diese Ehe am Ende ist..Sehr positives Beispiel für spätere eigene Beziehungen..daher meine Heiratsphobie ;-)

B[lau2blut


Auch kein Ruhmesblatt

Zurück zur Eingangsfrage:

Beziehung dauert 20 Jahre

3 Kinderlein - kein patchwork

Sex - ein paar mal im Jahr :°(

Oral - früher mal ab und an, liegt ihr aber nicht.

Betteln - nee, auf keinen Fall

Best Place - in Studentenbude auf selbst gebautem Bett

Also, was soll ich sagen: Liebe basiert für mich nicht nur auf Sex, aber mein Bedürfnis ist sehr viel höher als dass meiner Frau. Und manchmal wenn ich lese, dass in anderen Beziehungen die Frau gerne mehr hätte, aber der Mann keinen Bock hat, ertappe ich mich gelegentlich beim gedanklichen Partnertausch :-)

Und dennoch gibt es starke Seile, die unsere Partnerschaft am Leben erhalten: gemeinsame Interessen, gemeinsames Lebenswerk Familie, gemeinsame Erinnerungen und auch immer wieder schöne gemeinsame Momente allein mit einem liebenswerten Menschen, im Freundeskreis oder mit der Nachkommenschaft.

Dennoch ist der kaum vorhandene Sex ein echter Stachel im Fleisch. Nun bin ich nicht der Typ, der alle Frauen sofort umhaut, wenn er den Raum betritt. ansonsten wüsste ich nicht, ob ich bei aktiven Verführungsversuchen stets und zu jeder Zeit widerstehen könnte |-o Muss ich leider ehrlicherweise zugeben, auch wenn Untreue hier im Forum nicht immer auf Sympathie stößt.

Die Beiträge zeigen, dass es in vielen Beziehungen am Sex hapert. Aber deshalb gleich alles verantwortungslos hinschmeissen und "kündigen"? Ist schon ein echtes Dilemma. Ist es da verwunderlich, dass manche dann vom unverbindlichen Sex-Seitensprung träumen? :-/

dYieSanf1txe


Ich bin zwar überhaupt kein Typ, der Untreue gut heißt, ganz im Gegenteil. Aber wenn ich hier so lese, dass manche Männer nur mehr alle paar Monate oder gar nur im Urlaub Sex bekommen und dann nicht mal Praktiken wie Oral- und Analsex ausleben können, dann kann ich solche Männer durchaus verstehen, wenn sie eines Tages fremd gehen. Seit diesem Thread beginne ich fremdgehende Männer in einem anderen Licht zu sehen (bzw. zu hinterfragen, ob es nicht auch an der Frau liegt, die ihren Mann indirekt dazu treibt) :-/

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