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Ich betrüge meine Frau

MoonndInB]laueymWassexr


Naja

Schlechtes Gewissen hat sich ja schon für drastische Schritte entschieden und NUR wenn seine Frau ihn liebt (noch liebt),dann wird sie ihm das verzeihen..Ansonsten steht wohl bald ne Scheidung ins Haus,von der er (wenn kein Ehevertrag vorhanden)schlecht wegkommen wird,weil seine Frau geltend machen kann,dass er sie betrogen hat (in wieweit du dann sagen kannst,dass sie dich dazu quasi verführt bzw. angestiftet hat,wird sich zeigen).

e6lC viexjo


Dein Leben läuft immer in gereaden und sanften Bahnen oder?

Nein, absolut nicht ... vielleicht ist gerade das aber der Grund dafür, dass ich mir nicht irgendwelche stories für's Forum auszudenken brauche? ;-D

e9l vi0ejo


MondInBlauemWasser

von der er (wenn kein Ehevertrag vorhanden) schlecht wegkommen wird, weil seine Frau geltend machen kann, dass er sie betrogen

Das spielt überhaupt keine Rolle ... das sog. "Schuldprinzip" gibt es in Scheidungsverfahren schon lange nicht mehr; der Gesetzgeber geht heute vom "Zerrüttungsprinzip" aus, weil man zwischenzeitlich erkannt hat, dass im Regelfall nicht einer alleine schuld ist, wenn eine Ehe zerbricht.

Da in dem geschilderten "Fall" keine Kinder da sind, käme "Schlechtes Gewissen" im Falle einer Scheidung nur dann schlecht weg, wenn seine Frau nicht berufstätig wäre (zumindest für eine Übergangszeit - danach würde man ihr zumuten, ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten und nicht (mehr) vom Unterhalt ihres Ex-Ehemannes zu leben). Versorgungsausgleichsregelungen usw. fallen bei dem Alter der beiden eh kaum ins Gewicht.

eMl vieGjo


little-witch

nur leicht ist es nicht für mich ihm mein Vertrauen wieder zu 100% zu schenken.

Ich kenne ein ganzes Teil Fälle mit ähnlichen Situationen und Verhältnissen ... und den allerwenigsten Paaren davon ist es gelungen, dauerhaft "die Kurve zu kriegen".

ich bewundere das aufrichtig, wenn sowas - wie bei euch offenbar - tatsächlich gelingt.

Ich weiß, wie das bei mir abgelaufen ist ... und deshalb würee mich folgendes interessieren:

wie ist es denn um das Vertrauen bei deinem Ehemann bestellt?

Kannst du abschätzen, wie er das sieht?

Und wie ist es bei dir ... hast du die Vorkommnisse inzwischen vergessen - oder "nur" vergeben?

Und wenn du ihm vergeben kannst ... kann er sich denn selbst vergeben?

MAondInBlDauemWiassxer


@el viejo

Ah,das wusste ich natürlich nicht,dass sich das jetzt geändert hat (aber wenn man jetzt z.B. im Ehevertrag explizit schreibt,dass Fremdgehen egal warum ein Scheidungsgrund ist,ist das ne andere Sache oder geht das in Dtl. gar nicht ?)..Wurde noch nicht geschieden *ggg*.

lRittHle-Kwitxch


el viejo

Wie meinst du das mit dem Vertrauen bei meinem Ehemann? Sein Vertrauen zu mir oder wie?

Ich habe die Vorkommnisse nicht vergessen und werde sie wahrscheinlich auch nicht vergessen können, aber sie rücken immer mehr in den Hintergrund und kommen nur bei bestimmten Situationen wieder hoch.

Wir versuchen uns gegenseitig zu vergeben, weil an der ganzen Situation wir beide nicht unschuldig waren. Ich habe Fehler gemacht und er auch. Das wissen wir auch beide und wollen in Zukunft diese Fehler vermeiden indem wir es garnicht mehr so weit kommen lassen wollen.

Er selber kann sich schlecht vergeben, weil er inzwischen der Meinung ist, dass es den falschen Weg gewählt hat um die Situation zu klären. Aber wir arbeiten daran.

e<l visejo


MondInBlauemWasser

... aber wenn man ... im Ehevertrag explizit schreibt, ...

In aller Regel werden in Eheverträgen vermögens- und unterhaltsrechtliche Belange zwischen den beiden Ehepartnern geregelt ... der häufigste Fall ist der, dass ein Topverdiener den Zugewinnausgleich gegenüber seinem (nicht oder schlechter verdienenden) Ehegatten ausschließen will. Das geht durchaus, findet allerdings seine Grenze in den qua Gesetz festgelegten Unterhaltsansprüchen.

In Ausnahmefällen findet man auch bestimmte Rechte und Pflichten in Eheverträgen ... z.B. etwaige "Repräsentationspflichten" des Ehegatten (also die Pflicht zur Teilnahme an bestimmten Veranstaltungen, die für den anderen wichtig sind) ... es soll sogar Verträge mit bestimmten sexuellen Vereinabrungen geben - ich selbst hab sowas aber noch nicht in praxi gesehen (soweit ich weiß gab es sowas aber beispielsweise zwischen Aristoteles Onassis und Jackie Kennedy-Onassis?)?

Scheidungsgründe aufzuführen macht in aller Regel keinen Sinn - weil eine einseitige Erklärung eines der Ehegatten bereits ausreicht, um ein entsprechendes Verfahren zu starten.

Es braucht also keinen expliziten "Grund" für eine Scheidung.

Allerdings könnte sowas von Bedeutung sein, wenn man denn ggf. auf das grundsätzlich vorgeschriebene Trennungsjahr verzichten will ... sozusagen als Begründung der "besonderen Härte", aufgrund derer man den Trennungszeitraum verkürzen kann?

e$l !viexjo


little-witch

Aber wir arbeiten daran

Ich drück euch jedenfalls ganz fest die Daumen :)^

lqitHtle-qwixtch


el viejo

Vielen Dank.

Eins muss ich aber noch loswerden. Man kann auch aus einer solchen Situation gestärkt hervorgehen. Kommt allerdings immer auf die beiden Parteien an und ob sie an einem Strang ziehen.

Unsere Beziehung (die dauert immerhin schon 21 Jahre davon 15 Jahre verheiratet) wurde dadurch enger, ehrlicher, respektvoller und inniger.

Das wünsche ich mir eigentlich auch für "schlechtes Gewissen" - wie sein Nick ja bereits sagt hat er immerhin noch ein Gewissen.

e@l Zvi_ejxo


little-witch

Man kann auch aus einer solchen Situation gestärkt hervorgehen.

Wenn du damit meinst "stärker als während der Situation, die zum crash führte", dann würde ich dir zustimmen.

Meinst du jedoch "stärker als es mal war", dann hätte ich eher Zweifel.

Bezieh das jetzt aber bitte nicht auf euch ... ich mein das eher allgemein, also was den "Regelfall" anbetrifft.

M_ondcIn{BlauemBWasser


@el viejo

Ah,jetzt versteh ichs..Hm,ich denk ein Trennungsjahr wird schon hart sein,wenn z.B. einer der Partner durch einen Seitensprung wirklich sehr gekränkt ist.

l~ittlUe-Qwitxch


el viejo

ich meinte stärker im Zusammenhalt, weil man beinahe etwas verloren hat, das einem lange Zeit gleichgültig oder eben einfach da war. Es ist schwierig zu erklären.

Ich spüre die Aufmerksamkeit und den Respekt meines Mannes wieder - umgekehrt findet er es gut, dass ich mich für die Aktivitäten von ihm interessiere und wir mehr gemeinsam unternehmen.

Dies war in den letzten Jahren stark zu kurz gekommen, so dass jeder eigentlich seinen eigenen Weg gegangen ist. Das hat sich jetzt geändert und uns gefällt es beiden.

Trotzdem gehen wir auch getrennt weg und sogar mit Menschen, die der andere nicht kennt. Ich glaube das nennt man Vertrauen.

e{l vixejo


little-witch

nur leicht ist es nicht für mich ihm mein Vertrauen wieder zu 100% zu schenken.

Kann ich im Moment auch noch nicht und er weiß es.

ist schon nicht so ganz einfach für einen Aussenstehenden, das alles nachzuvollziehen und einzusortieren.

Trotzdem gehen wir auch getrennt weg und sogar mit Menschen, die der andere nicht kennt. Ich glaube das nennt man Vertrauen.

Okay ... das geht vermutlich auch nur, weil eure Beziehung im Moment eine andere Qualität hat als zu der Phase der Gleichgültigkeit, die letztlich zu seiner Affaire führte ... du sprichst ja selber von mehr Zusammenhalt, Aufmerksamkeit und Respekt.

Was mich noch interessieren würde ... wie lange ist das jetzt her, dass er fremdgegangen ist, bzw., dass er es zugegeben hat?

lxittHle-wi9tcbh


el viejo

fast auf den Tag genau 2 Jahre, und das war bis jetzt eine ziemlich harte Zeit wobei das Positive dabei überwiegt.

Eine klare Aussage habe ich allerdings getroffen und diese ist unumstößlich. Sollte es nochmal passieren -egal warum- dann ist diese Beziehung für mich beendet, auch wenn es mir das Herz brechen sollte.

Die Eifersucht meines Mannes wurde durch die Situation allerdings auch geweckt und das zeigt mir, das ich ihm alles andere als egal bin. Eine gesunde Portion Eifersucht gehört meiner Meinung dazu.

Wie heißt es so schön: "Eifersucht ist eine Sucht, die mit Eifer Leiden sucht!"

;-)

e,l vdiejo


little-witch

Seltsam ... das hab ich auch gerade erst irgendwo gelesen, dass Eifersucht eine Beziehung frisch und in Schwung hält?

Na ja, eines dürfte jedenfalls wohl mal klar sein: besser als Desinteresse und Gleichgültigkeit ist "so'n büschen Eifersucht" für eine Beziehung ganz gewiss!

fast auf den Tag genau 2 Jahre

Das find ich schon ziemlich bemerkenswert ... alle Achtung :)^

Ich meine, dass Paare aufgrund von einer Affaire nicht immer gleich und sofort auseinanderlaufen - zumal aus langjährigen Partnerschaften - ist so ungewöhnlich eigentlich nicht; unerwartet oft werden da tatsächlich Versuche unternommen, die angeknackste Beziehung noch zu retten.

Oft geht das jedoch, trotz besten Willens der Beteiligten, daneben - meistens aus immer wieder den gleichen Gründen:

Probleme werden dann verdrängt, aber nicht verarbeitet.

Oder sei es, dass sich doch wieder der Altag einschleicht, mit genau den Zuständen, die ursächlich waren für den crash,

oder sei es, dass der "Betrogene" kein Vertrauen mehr aufbauen kann und unter dieser permanenten Belastung leidet,

oder aber auch - und das Problem wird häufig unterschätzt - dass der "Betrüger" mit der Situation nicht zurechtkommt, weil er sich selbst den Treuebruch nicht vergeben kann ... oder auch nur, weil er den/die andere/n nicht vergessen kann.

Letzteres wird vor allem auch dann akut, wenn die Affaire längere Zeit andauerte, sich also auch eine Beziehung zu dem/der andere/n entwickelt hatte - dann hat der "Schuldige" ja immerhin schon 2 Menschen enttäuscht, die ihm nahe standen.

Und vielfach wird der Betroffene den Gedanken "was-wäre-wenn..." einfach nicht mehr los!

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