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Keuschheit von Priestern, Nonnen und Mönchen

ZooKttelNbaexr


Und was haben Kondome mit dem Zölibat zu tun? ???

L1u-Na


Zottelbaer

der Faden hat sich mittlerweile auf andere Aspekte der kath. Kirche ausgeweitet.

am Thema vorbei...

... gehen die Beiträge über Abtreibung hier.

he, schreiber, meinst du mich? Sag doch einfach, wen du meinst, statt so allgemein daherzulabern. Klingst schon wie ein Priester oder ein Politiker (denn die Kirche ist ja auch ein Staat, ne, das haben wir ja oben gelernt).

L*u-Nxa


Dennoch ich erinnere mich an eine Meldung, wonach in einem afrikanischen Land (Uganda), mit einer HIV-Rate >20% die örtliche katholische Kirche dazu übergegangen ist, kostenlos Kondome zu verteilen, für Ehepaare, aber eben auch für Menschen, die befürchten, irgendwann doch sündig zu werden.

Man wurde vom Vatikan zurückgepfiffen.

Das ist der Abschuss. Da handeln die Leute vor Ort einmal nach ihrem gesunden Menschenverstand, und dann kommt wieder dieser Dogmatismus daher, der längst auf den Schrottplatz gehört.

Ich hätte längst austreten sollen...

b.eetElej?uicex21


@ Lu-Na:

Vielleicht war auch ich gemeint....

Nur kennt ihr das nicht, dass manche Themen einfach sich von selber in eine Richtung entwickeln? Ohne das man das groß beeinflussen kann oder will? Im Moment diskutieren hier ja auch immer nur dieselben.

culNaUm3


Kondome und kein Diskussionsende

Kondome verhüten Schwangerschaften und AIDS, das ist anerkennt.

Gibt es ein Recht die Sexualität, besser gesagt den Geschlechtsvekehr einfordern zu können. Fühlt sich Mann oder Frau nach dem x-ten Sexualpartner glücklicher?

Definiert sich Liebe nicht mehr mit Achtung, Anerkennung, Geborgenheit usw. Oder sind uns nur noch Äußerlichkeiten wichtig.

Darauf gibt es keine endgültige Lösung. Fragen werden immer offen bleiben. Muß damit die Ansicht anderer nichts wert sein?

cElamx3


Noch ein paar Worte zur Üauschalkritik an Pfarrern, Nonnen, Mönchen oder sonstigen Personen die ein christliches Gelübde abgelegt haben.

Sicher es gibt überall schwarze Schafe. Es werden unter anderem Frauenärzte wegen sexueller Nötigung und schwererer Delikte angekklagt und bestraft.

Wieviele Bankkassiere haben schon Geld mit nach Hause genommen.

Diese Liste ließe sich beliebig forstsetzen.

Einen gravierenden Unterschied gibt es aber, bei Frauenärzten heißt es der ... war es. Keine Frau wird sich deswegen überlegen ob sie überhaupt noch zu einem zu einem Gynäkolegen geht.

Bei Veruntreuungen, Unterschlagungen und Diebstäheln bzw. in Banken. Wird sich einer überlegen ob er sein Geld einzahlen soll oder nicht. Das ist wohl keine Frage.

Nur bei kirchlichen Würdenträgern wird gleich verallgemeinert. Die Pfaffen usw.

Haben wir etwa in dieser Beziehung das Augenmaß verloren?

sYchreibxender


@clam3

@clam3

schon interessant, deine Einwände,

aber etwas hinkt deine Argumentation doch:

die kath. kirche, um die es hier geht, ist streng hierarchisch strukturiert, in der Gemeinde, deren Mitglied du bist, musst du dich schon irgendwie mit dem Pfarrer anfreunden (wenn es überhaupt noch einen gibt...).

Nichts geht - auch in unserer technisch durchgestylten Gesellschaft - ohne Vertrauen, und jede Frau wird sich sehr sorgfältig den Frauenarzt ihres Vertrauens aussuchen.

Das gleiche gilt sinngemäß für Banken.

Pfarrer werden uns perse als honorige Leute präsentiert, so als ob sich die Frage des persönlichen Vertrauens garnicht stellen würde.

a+ritsafxari


Die katholische Kirche macht seit langem in der Transparenz ihrer Entscheidungen große Fehler.

Die Menschheit heutzutage ist nicht mehr so einfältig wie vor langen Zeiten. Ein völlig alltägliches Beispiel: Die "Zahlungen nach Rom".

Es wird immer gern behauptet, dass ein Bistum beachtliche Beträge nach Rom überweist, anstatt damit vor Ort den Menschen zu nutzen.

Es gibt öffentlich zugängliche Haushalte der Bistümer, aus denen ganz klar das Gegenteil hervor geht. Diese Haushalte sind aber nicht allen Leuten bekannt, weil die Öffentlichkeitsarbeit irgendwie nicht der Meinung ist, das so unters Volk bringen zu müssen, dass jeder leicht dran kommt.

Hier müsste sich einiges ändern. Aber die entscheidenten Köpfe sind in ihrem Denken noch nicht soweit. Andersrum müssen sie aber auch nicht soweit sein. Solange in den Gemeinden vor Ort genügend Schäfchen alles hinnehmen und völlig unkritisch "dem lieben Herrn Pastor" jeden Wunsch von den Lippen ablesen, wird sich auch nichts ändern.

c%la\mx3


schreibender

Du wirst es nicht glauben, selbst im erzkatholischen Altbayern werden Pfarrer auf Grund fundierter Beschwerden versetzt oder anders "verwendet".

So diktatorisch, wie du es glaubst, kann heute ein Ortspfarrer nicht mehr auftreten.

Wenn der Pfarrer nicht alle Erwartungen erfüllt, ist er gleich der Buhmann? Bei bestimmten Erkrankungen oder Sympthomen kann der Arzt auch nicht helfen, oder hat gerade nicht die richtige Lösung parat, wird dann eine ganze Berufsgruppe verunglimpft.

Und wenn ich lese die Kirchenrechnungen hinnehmen, wer sich nicht engagiert für den wird gehandelt. Im nachhinein, in Stammtischmanier darüber zu meckern, ist auf keinen Fall schon gegenüber den Leuten gerechtfertigt, die etwas getan haben.

Mancher wird es nicht glauben, selbst in einer Kirchengemeinde werden von so mancher Gruppe sehr egoistische Forderungen gestellt. Dabei wird zuvor das politische oder kirchenpolitische Gewicht sehr genau abgewogen. Für den Interessenausgleich, ist dann auch der Pfarrer zuständig ist. Wie im richtigen Leben führen dann die Beschwerde, die glauben übergangen worden zu sein.

c^lam3


Die "Zahlungen nach Rom".

Zu diesen Zahlungen nur soviel, der Etat des Vatikan ist kleiner als der des Berzbistums Köln.

Also können diese Zahlungen nicht so unverhältnismäßig hoch sein.

s{chr3eibexnder


@clam3

@clam3

also ich glaube nicht, dass in nder heutigen Zeit gravierenden Mangels an Priestern, so leicht, wie du es schilderst, jemand versetzt wird.

Da müssen schon dicke Sachen passieren.

Und so oder so ändert es nichts an dem grundsätzlichen Problem, dass ich den Pfarrer nicht so einfach wechseln kann wie andere Dienstleister.

c?lxam3


schreibender

Es gibt bestimmt noch einen Berufsstand der nicht so leicht ausgewechselt wird. Es sind vorischtig ausgedrückt die Staatsdiener. In welcher Abteilung sie auch beschäftigt sind, du kannst sie dir auch nicht aussuchen.

Über die wird auch nicht so geredet.

Noch einen Aspekt möchte ich hier einfügen. Da sich nach Martin Luther eine christlich reformierte Kirche etabliert hat, die das Verständnis von Zölibat nicht anerkennt, wollen wir da einen Blick darauf werfen.

Zur Selbstverständlichkeit der evanglischen Kirche gehören Frauen die Gottesdienste feiern. Pfarrer und Pfarrerinnen sind verheiratet. Nach dem heutigen Menschenbild etwas ganz normales. Nun beklagte schon vor Jahren die Leitung der evanglischen Kirche, daß junge Pfarrer und Pfarrerinnen, entsprechend dem Zeitgeist, vor der Ehe erst zusammenleben wollen um auszuprobieren ob man sich für den Rest des Lebens binden will. Es werden auch Ehen von evangelischen Würdenträgern geschieden, da unter dem Druck des Amtes, den Erwartungen der Gemeindemitglieder die Familie leidet. Die Pfarrgemeinde immer Vorrang vor Ehefrau und Kinder hat. Wenn nicht dann wird gleich ein Ruf in eine bestimmte Richtung laut.

Diese Leute predigen auch von der Moral vor der Ehe und der Unauflöslichkeit der Ehe. Sind wir denn nur auf einem Auge blind?

tJhaurmazxo


@ clam3

:)^ :)^

aErisahfari


Dazu kann man sicherlich zweierlei sagen:

Zunächst einmal das alte Lied: Die Welt hat sich weiterentwickelt, ist moderner geworden, nur kommen die Kirchen mit ihrer Lehre nicht hinterher.

Wichtig ist aber auch was anderes:

Es geht hier um Dinge des Glaubens. Sprich: Die Kirchen GLAUBEN, dass Gott bspw. die Ehe unauflöslich gestaltet hat. Daher geht die Welt nicht unter, wenn der Einzelne Fehler macht - und eine Ehe in die Brüche geht. Unser Gott ist ein verzeihender Gott der die Fehlerhaftigkeit des Menschen kennt, d.h. am Ende aller Tage erwartet den Fehler machenden Christen die Verzeihung.

Entsprechend ist es Teil der Lehre und der Predigt, dass die Ehe unauflöslich ist.

c|arXambxols


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