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Lohnen sich 15€ für Erotikmesse?

s.illne7x0


...also ich war in karlsruhe schon zweimal auf solch einer messe und ich habe beschlossen nicht mehr hinzugehen. der preis ist viel zu hoch, für das was geboten und angeboten wird.

also meiner meinung nach lohnt es sich nicht!

lg sille70

s,ieun!dich


wenn einem die Erfahrung 15€ wert ist

sollte man mal hingehen.

Wir waren in Düsseldorf und Leverkusen.

War ganz interessant, aber nicht besonders unterhaltsam.

Meiner Ansicht nach überteuert.

Aber die Erfahrung war es uns wert. Wir ärgern uns nicht über das Geld. Aber wir werden es uns auch zukünftig sparen.

A1pril466


Habe gestern mit meinem Freund darüber gesprochen als wir am Plakat vorbei gefahren sind.Er war 2 oder 3x hier in HH auf der Messe und meinte,die Atmosphäre ist mies,die Shows langweilig und man kann sich das Geld getrost sparen.

Sah in Hannover anders aus,das hat mir auch ganz gut gefallen aber in HH scheinen sie sich nicht unbedingt Mühe zu geben.

r~ilxy


ich war mal in Mannheim und es ist schrott. Bleib daheim und spart euch das Geld.

BAuAlly1


Na ja,

ganz sooo schlecht wars auch nicht, aber es stimmt schon: 15 Euro kann man woanders besser ausgeben. Ihr könnt ja mal hingehen, und das ganze unter "Erfahrung" verbuchen!

D1ichte'r u:nd De5nkexr


wenn es...

die "Erotica" in Berlin ist.....durchaus....

U,llia 27


Hi,

schon einmal vielen Dank für Eure Antworten!

Ja, wir werden auf jeden Fall hingehen... 15 Euro (oder vielleicht sogar ein paar Eurotaler mehr) sind zwar erst einmal ein ziemlich happiger Obulus, um überhaupt auf die Messe zu gelangen.

Trotzdem: Wir sind neuigierig. Und wenn´s hinterher tatsächlich nicht so toll sein sollte - dann haben sind wir immerhin um eine Erfahrung reicher.

Viele Grüße,

Ulli

UylliH 27


So, hier ein kleiner Erfahrungbericht:

der Eintritt kostete 18 Euro. Dafür wurde man direkt mit Gutscheinen überhuft (dazu später mehr) und hinter dem Eingang von freundlichen Verkäuferinnen überfallen, die Parfüm unters Volk bringen wollten.

Der Topp-Gutschein versprach ein erotisches Überraschungspaket im Wert von € 10. Nun, diese Angabe war wohl etwas missverständlich. Uns als Paar wurde jedenfalls eine Wundertüte angeboten, deren Inhalt 120,00 € wert sein sollte, aber wegen der Messe nur € 69,00 kosten sollte. Und davon gingen dann noch einmal die beiden Gutscheine runter... Also: Für € 49,00 hätten wir eine Wundertüte bekommen.

Nein, das Angebot haben wir dann doch nicht genutzt.

Ansonsten gab es ein paar Stände mit allerlei Sexspielzeug. Das Angebot wiederholte sich - und sogar die Preise waren identisch (und arg gesalzen..).

Ein paar Tänzerinnen tanzten spärlich bekleidet herum, umringt waren sie von einer Traube von Besuchern mit Handy-Cams...

Gegen Zusatzentgelt sollte wohl auch ein Table-Dance möglich gewesen sein.

Wir haben uns eine gute Stunde in der Halle aufgehalten und jeden Stand wohl dreimal gesehen.

Ihr habt Recht, der Eintritt steht in keiner Relation zum gebotenen. Trotzdem: Wir bereuen die Erfahrung nicht. Eine Wiederholung wird´s für uns aber wohl auch nicht geben...

Viele Grüße,

Ulli

tUho[vo


Oje!

Na, Ulli, das war wohl die 15€ nicht ganz wert... aber dafür seid ihr um eine Erfahrung reicher.

Kleiner Beitrag aus der Schweiz: ich war zweimal an der Extasia in Zürich, der Eintritt war zwar happige 30€, dafür gab's an Shows doch einiges zu sehen (naja, nicht alles Gold was glänzt...). Die Typen mit den Handycams gab's hier natürlich auch zu Hauf, aber die (und die anderen, die sich an den Bühnenrand vorkämpften...) bekamen nicht nur "spärlich bekleidete" Tänzerinnen zu sehen, sondern sehr explizite Shows, mit Starlets, die der eine oder die andere auch aus Pornofilmen kennt (Tyra Misoux, Kyra Shade, und andere). Ich hatte auch nicht den Eindruck, dass da einfach ein Programm abgespult wurde, etliche der DarstellerInnen schienen Spass an der Sache zu haben (oder spielten dies wenigstens gut). Natürlich geht es schliesslich ums Verkaufen und Geld machen, aber ich kam mir danach nicht "über den Tisch gezogen" vor.

Ob's die dieses Jahr wieder gibt, weiss ich nicht, war jeweils im November.

Gruss

t!hovo


Ich hol den hier mal wieder hoch

und zwar war ich heute an der Extasia 06 in Zürich. Nachdem ich oben die Show/Messe vom letzten Jahr ja noch einigermassen gelobt habe (und deshalb aus Neugier auch heuer wieder hinging), muss ich leider sagen - dieses Jahr war es das Geld nicht wert. Vielleicht liest das ja noch jemand, der am Wochenende noch gehen wollte - da kann ich nur abraten.

Der Eintritt war wie letztes Jahr 30 Euro / 45 Franken. Aber statt wie letztes Jahr fantasievolle, mit Engagement oder wenigstens Professionalismus vorgetragene (und z.T. auch sehr explizite Shows - zwei Damen mit Dildos im Volleinsatz waren nicht nur einmal zu sehen...) und abwechslungsreiche Shows (Bondage, Wachs, kleine "Rollenspiele" auf der Bühne) gab es dieses Jahr meist nur öde Einzel- oder Duo-Strips mit bestenfalls Cheerleader-Atmosphäre. Und letztes Jahr gab es in einem separaten Raum mit Zusatzeintritt ein "théatre érotique" (zwei seeehr pornographische und gekonnte Auftritte mit Kostüm und zur Musik passender Choreographie), während dieses Jahr für das gleiche Geld ein absolut dilettantischer Strip geboten wurde, der die Erotik einer gebrauchten Briefmarke versprühte und während dem auch noch zweimal die Musik ausfiel... Ausserdem gab es im Vorjahr etliche Nebenschauplätze, wo Gogo-Girls oder Soft-Erotik-Einlagen für Ablenkung und Abwechslung zwischen den eigentlichen Shows sorgten. Dieses Jahr aber: absolut tote Hose. Auch schien mir letztes Jahr wenigstens ein Teil des Publikums noch eher partymässig drauf, etwa mit Bodypainting oder sexy Kleidung, während es heuer allgemein sehr bieder daherkam.

Das dümmste war, dass ich letztes Jahr allein gegangen war, dieses Jahr aber eine gute Freundin überredet hatte, mich zu begleiten. Mit ihr habe ich schon viele offene Diskussionen zu Pornos, zum Frauenbild in diesen und allgemein etc. gehabt, und sie kennt meine Haltung und meinen Konsum - deshalb fragte ich sie, ob sie nicht Lust hätte, mitzukommen. Erst war sie skeptisch, aber ich konnte sie überzeugen, dass das nicht einfach alles billiger Schund sei, was geboten werde; und ausgerechnet diesmal war es das... Naja, sie hat mir lachend verziehen, weil sie ja meine Enttäuschung auch mitbekam und deshalb wusste, dass ich ihr nicht einfach etwas vorgegaukelt hatte, um sie zu dazu zu bringen.

Das "Highlight" dieses Jahres (welches aber den Abend auch nicht gerettet hätte...) wurde übrigens einen Tag vor Eröffnung von der Polizei verboten: auf einer Bühne hätte ein Porno-Dreh in aller Deutlichkeit, mit Penetrationen, Ejakulationen, Rudelbums etc. pp. gezeigt werden sollen. Vor ein paar Tagen kam das in der Boulevard-Presse, und die Polizei verbot diesen Auftritt. So wurden die Szenen halt in einem abgedeckten Bereich gefilmt und direkt auf Bildschirme in der Halle übertragen - ob das die Sache jetzt so viel besser machte? Den Porno werde ich mir ganz sicher nicht anschauen! Denn das war eben so ein 08-15-Rammelporno ohne einen Funken von Ambiente oder Spannung oder Überraschung. Und weil es live war, war es natürlich noch dröger als sonst - die Flauten, die ewig gleichen Szenen etc. konnten ja nicht gekürzt oder rausgeschnitten werden.

Übrigens hat die Polizei laut Presse gesagt, Live-Sex vor Publikum sei gemäss Strafgesetz in der ganzen Schweiz verboten, und deshalb habe sie diese Aufführung untersagt. Allerdings denke ich, die Polizei kann sich nicht wirklich aufs Strafgesetz stützen, denn dort wird im Pornographie-Artikel (Schweiz. StGB Art. 197) nicht unterschieden zwischen den verschiedenen Arten von Vorführungen (also ob Bild, Film, Literatur oder eben live). Und erst recht keine Unterscheidung gibt es zwischen tolerierter (z.B. etwa Lesbo-Strip-Shows?) und nicht tolerierter (alles, wobei ein erigierter Penis zu sehen ist vielleicht?) Pornographie. Dann aber hätten die zahllosen Fernsehbilder, die nonstop Pornos (live oder ab Konserve) zeigten, auch nicht erlaubt werden dürfen. Und sogar wenn es diese Unterscheidung gäbe: solche Aufführungen sind gemäss StGB ausdrücklich erlaubt, wenn sie nicht öffentlich, sondern in geschlossenen Räumen (worunter eine Ausstellung mit Eintrittspreis und -kontrolle sicher zu zählen ist) stattfindet und die Besucher vorher auf den pornographischen Charakter hingewiesen wurden.

Ich habe der Stadtpolizei jetzt (rein interessehalber) in einem netten Brief gefragt, auf welches Gesetz sie sich beim Verbot eigentlich stützten. Ich denke nämlich, es war das "Gesetz der Doppelmoral": indem dieses Vorhaben in der Presse breitgeschlagen wurde und die öffentliche Empörung hochschlug, {k}musste[/i] die Polizei dies einfach verbieten, um sich nicht dem Volkszorn auszusetzen.

Naja, der letzte Abschnitt ist vielleicht etwas off topic - aber so bin ich halt: grundsätzlich kritisch gegenüber obrigkeitlichen Handlungen - insbesondere, wenn der Widerspruch schon in ihnen angelegt ist (die Porno-Messe wird zwar bewilligt, aber ein Teil davon dann trotzdem verboten).

Gruss

SEanj"aBabxe


ich war auch nur an so normalen weniger bekannten erotikmessen in süddeutschland und muss auch sagen daß der preis immer höher war für das was da geboten wurde.

nur einmal fand ich eine erotikmesse super, vor einem jahr mit einer freundin waren wir in brüssel auf einer (weiss nicht mehr wie sie hiess). da gabs shows und es gab jede menge stände und der eintrittspreis war in ordnung

L]exie


ich war mal in der erotik messe in innsbruck und war absolut begeistert. der eintrittspreis war auch 15 €, aber für das was geboten war, hätte ich sofort das doppelte gezahlt.

diese messe war einfach der hammer.

lg @:)

hLerr 1kocxh


thovo

das problem war, dass der veranstalter rumposaunte, zuschauer könnten mitmachen. und wer einen gültigen aidstest vorweisen kann (tolle sicherheit), sogar ohne gummi.

DAS war dann etwas zuviel für die stadt und sie hats - völlig zu recht - verboten. nachdems publik wurde, wurde dann alles relativiert, aber der zug war dann schon abgefahren.

zum thema:

wenn ich ins kino geh, kann ich mich informieren und entscheiden, ob mir der film gefällt. obs dann tatsächlich so ist, seh ich nur, wenn ich ihn schauen geh. und ich geb alles in allem mindestens auch soviel aus.

t!hovo


@Herr Koch

"Politisch" hast du schon recht - wenn der Veranstalter damit nicht rumgeprahlt hätte, wäre die Polizei wahrscheinlich nicht darauf aufmerksam geworden.

Aber rechtlich ist es so, wie ich geschrieben habe: kein Schweizer (Straf)Gesetz verbietet Live-Sex vor Publikum oder pornographische Vorführungen, welche ohne Gewalt, Tiere, Kinder, Exkremente stattfinden. Sogar das Mitmachen des Publikums wäre privatgesetzlich erlaubt gewesen. Immer solange alles unter Information und mit Einverständnis der Beteiligten passiert.

Auf meinen Brief hin hat mir der Sprecher der Stadtpolizei Zürich bestätigt, dass es nicht um ein strafrechtliches Verbot, sondern um die Umstände der Bewilligung gegangen sei. D.h. so wie die Stadt eine Veranstaltungsbewilligung z.B. davon abhängig machen kann, dass kein Alkohol ausgeschenkt oder dass ab zehn Uhr keine Musik mehr gemacht wird, so kann sie die Bewilligung davon abhängig machen, dass kein Live-Sex gezeigt wird. Dies ist aber kein straf- oder zivilrechtlicher Tatbestand, sondern Teil des öffentlichen Verwaltungsrechts.

Er entschuldigte sich bei mir für die Falschinformation diesbezüglich an die Presse (seine Juristen [?] hätten ihn diesbezüglich falsch informiert - naja, wenigstens hat er nicht dem Lehrling die Schuld gegeben...).

DAS war dann etwas zuviel für die stadt und sie hats - völlig zu recht - verboten.

"Völlig zu recht" mag politisch gesehen und für den Live-Sex mit Publikum gelten - aber dass dann auch jegliche andere all zu deutliche pornographische Vorführung (auch in zusätzlichen geschlossenen Räumen mit Zusatzeintritt) ins Verbot eingeschlossen wurde, lässt sich m.E. weder mit dem Gebot der Verhältnismässigkeit noch mit Jugendschutz oder ähnlichem rechtfertigen, sondern läuft m.E. unter populistisch-ängstliche Zensur. Verwaltungsrechtlich mag es korrekt sein, dass man dann aber öffentlich den Eindruck macht, solche Darbietungen seien an sich und zivil- bzw. strafrechtlich verboten - das finde ich ehrlich gesagt ziemlich schwach von Polizei und Behörden.

Gruss

h*err ?koczh


ja, das ist schwach. aber unsere gesetze fallen ja oft durch inkonsequenz auf ... ob da vor publikum gerammelt wird oder nicht, sollte der polizei (und v.a. dem gesetzgeber) ja egal sein, die leute bezahlen eintritt, sind alle erwachsen und kaufen womöglich medien, wo das in grösserer einstellung auch drauf ist.

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