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Mann & Frau - Sexuell gesehen ein Gegensatz?

J.ayx14 hat die Diskussion gestartet


Und zwar einer, der nicht zusammenpasst?

In geschätzten 2,8 Millionen Threads täglich geht es darum, dass Männer zu früh kommen, das Frauen gar nicht kommen und dass Männer gerne hätten, dass das Rein-Raus-Spiel den Frauen genau so viel Freude bringt wie ihnen selbst.

Ich gewinne aber immer mehr den Eindruck (sowohl hier als auch "privat"), dass das einfach nicht zusammenpasst.

Den wenigsten Frauen reicht die Rein-Raus-Geschichte für die sexuelle Befriedigung (Ich behaupte das jetzt einfach mal ;-D), für die Männer ist es aber essentiell für ihre sexuelles Befinden (Wieder so eine Behauptung von mir)..

Natürlich gibt es andere Methoden, Oralverkehr (Ja, ich gebe diesen Rat sehr oft, praktiziere es gerne, ich gebe zu, ich bin ein Verfechter davon ;-D) , zusätzlicher Handeinsatz, erotische Massagen und dergleichen, aber alles in allem passen Männer und Frauen dieser Beziehung überhaupt nicht zusammen.

Oder sehe ich das falsch? (Ja ich weiß, vielen Frauen macht es nicht aus zu kommen, es befriedigt sie auch, wenn es dem Mann Spaß macht usw.)

PS: Nein, es gibt keine wirkliche Schlussfolgerung, keinen Lösungsvorschlag, dieser Thread hat keinen wirklichen "Sinn" im herkömmlichen (Ja, genau, dieses Wort kommt tatsächlich nach 2 Wörtern nochmal) Sinn ;-D

Antworten
G(ive.rnxy


Die Lebenserfahrung zeigt, dass es für einen begrenzten Zeitraum durchaus zur "Deckung" ;-) der unterschiedlichen Sehnsüchte, Techniken, Vorstellungen etc. von Mann und Frau kommen kann. Diese als dauerhafte sexuelle Erfüllung anzustreben ist leider illusorisch. Vielleicht liegt's an der Biologie, der Natur der Dinge, aber nach 2 Jahren ist der sexuelle Höhenflug, so man ihn denn gemeinsam genießen konnte, oftmals wieder zu Ende. Spätestens dann erweist sich, ob mann/frau kompromissfähig ist.

tth<otvxo


Meine Theorie

Ich denke, da hat sich das Wesen, das hinter dem "Intelligent Design" steckt, irgendwie mit der Bausatz-Modellreihe verhauen. Verschiedene Produktelinien für verschiedene Standorte sind im komplexen Fertigungsprozess irgendwo auf ein falsches Laufband geraten. Wahrscheinlich sind unsere perfekten Gegenstücke irgendwo im Sternbild Wega bzw. auf Beteigeuze zu finden.

Wo ist der Ami-Anwalt, der für eine Sammelklage mobil macht und das Wesen einklagt?

Gruss

e=l v>iexjo


Jay14

Mann und Frau passen nun mal nicht zusammen

... ausser in der Mitte!|-o

J3ayD124


Wo ist der Ami-Anwalt, der für eine Sammelklage mobil macht und das Wesen einklagt?

Das ist ein Prozess, der in den Analen der amerikanischen Justizgeschichte wirklich fehlt:

"Die Vereinigten Staaten von Amerika gegen Gott"

;-D

e[l BviejWo


Jay14

Die Vereinigten Staaten von Amerika gegen Gott

Das ginge schief:

als Adam eine Gefährtin verlangte, wollte Gott einen Arm von ihm, um daraus eine zu formen - Adam lehnte ab;

da forderte der Herr ein Bein - Adam lehnte erneut ab;

daraufhin fragte der Allmächtigte, was Adam denn bereit sei, zu geben ... ?

Und Adam entschied sich für 'ne Rippe!

So gesehen muss Mann also eigentlich noch zufrieden sein ... stellt euch vor, er hätte seinen Hintern angeboten? ;-D

gbus


Andere Ansatz:

Mal andersherum gedacht.

Die Natur hätte ganz andere Wege gehen können, und schon in der nahe verwandten Tierwelt finden wir kaum noch eine so große DECKUNG wie beim Menschen!

So biologisch gesehen sind die Geschlechter beim Menschen doch ganz ungewöhnlich ÄHNLICH!

Man bedenke, daß für die reine Fortpflanzung eine solche Genußfähigkeit, wie sie sowohl Menschen-Männer als auch Menschen-Frauen ja besitzen, gar nicht notwenidig wäre.

Wieder ein Hinweis darauf, daß Sex beim Menschen noch ganz andere Aufgaben als nur Fortpflanzung übernimmt. :-)

Für diese Aufgaben ist der Genuß anscheinend WICHTIG.

Sonst gäbe es die Fähigkeit dazu nicht!

Und da meckert noch jemand, daß sich Mann und Frau offenbar trotzdem ETWAS aufeinander zubewegen müssen? :-/ 8-)

Und noch ein Punkt ist ja, daß sich die "Bedürfnisse" von Individuum zu Individuum viel stärker unterscheiden als zwischen den Geschlechtern...

Also.

Nicht meckern, daß es Unterschiede gibt.

Sex ist offenbar etwas was per se Unterschiede überbrückt!

:-)

ebl 0viexjo


gus

Sex ist offenbar etwas was per se Unterschiede überbrückt!

... also doch nicht "aufeinander zubewegen", sondern mehr aufeinander bewegen?

;-D

Daeru_Nexwton


Reiz

Verstehen kann ich die Frage schon, aber die Unterschiede sind ja auch spannend und reizvoll. @:)

Bin gespannt wie der Thread weitergeht...

MYonfika06x5


Oder sehe ich das falsch?

Würde sagen, dass siehst du richtig.

MDichabelE54x3


//Für diese Aufgaben ist der Genuß anscheinend WICHTIG.

Sonst gäbe es die Fähigkeit dazu nicht!//

öhm... Das nennt sich auch biologischer Fortpflanzungstrieb: Den Menschen und Tieren muss das auch irgendwie Spass machen und/oder instinktiv angeboren sein, denn ansonsten würde die Rasse schnell einmal aussterben, wenn dieser sexuelle Trieb nicht von der Natur vorgesehen wäre. Und der ist nun in unserem Fall mit sehr viel Genuss verbunden (wie das bei den Tieren ist, lässt sich ja schlecht erraten ;-))

My 2 cents

M,ichaiel5x43


oh da hab ich was verwechselt :-) hätte ein zitat werden sollen

DKancerzinthed%ark


Jay hat recht, es passt nicht:

Den wenigsten Frauen reicht die Rein-Raus-Geschichte für die sexuelle Befriedigung (Ich behaupte das jetzt einfach mal ), für die Männer ist es aber essentiell für ihre sexuelles Befinden (Wieder so eine Behauptung von mir)..

gus versucht, das positive zu sehen:

schon in der nahe verwandten Tierwelt finden wir kaum noch eine so große DECKUNG wie beim Menschen!

So biologisch gesehen sind die Geschlechter beim Menschen doch ganz ungewöhnlich ÄHNLICH!

worauf stützt sich deine Biologie-These, gus?

Wenn der Mann (statisisch gesehen, Ausnahmen bestätigen die regel) in 3 Minuten Reinraus kommt, und die Frau (statistisch gesehen) 8 bis 12 Minuten Klitorisstimulation braucht, bis sie so weit ist? Wo ist da die Deckungsgleichheit, noch dazu, weil die Klit ja bekanntermassen ausserhalb dessen liegt, wohin der Mann will? Und zwar schnell will., ohne sich lange mit nervtötendem Vorspiel aufhalten zu müssen?

dann haben wir hier noch die Genuss-Theorie:

Man bedenke, daß für die reine Fortpflanzung eine solche Genußfähigkeit, wie sie sowohl Menschen-Männer als auch Menschen-Frauen ja besitzen, gar nicht notwenidig wäre.

Wieder ein Hinweis darauf, daß Sex beim Menschen noch ganz andere Aufgaben als nur Fortpflanzung übernimmt.

Für diese Aufgaben ist der Genuß anscheinend WICHTIG.

Sonst gäbe es die Fähigkeit dazu nicht!

Jay meint aber, die Unterschiede, eben den Genuss zu finden und zu haben, seien zu groß - was nun?

Meine Erfahrung sagt, die Pole liegen zu weit auseinander, und gus'"genuss-Theorie'ist eh wässrig, denn die Fähigkeit zum Genuss bedeutet ja nicht zwangsläufig, dass der Genuss ein gemeinsamer Genuss sein muss - im notfall (und besonders dann, wenns schnell gehen muss, und Männer haben es meistens eilig und sind da oft sehr lusttötend zielstrebig) reicht ein Loch. Der Eogtrip der Menschheit macht logischerweise auch nicht vor dem Sex halt; wer was anderes glaubt, ist ein Träumer.

Ich glaube nicht, dass Jay meckert. Ich glaube aber, dass zum "aufeinander zubewegen" ZWEI gehören, und zwar besonders der Mann (man kann keine Frau unter Druck setzen, schneller zu kommen!) - angesichts der Tatsache, dass Genuss auch alleine bzw. unter Zuhilfenahme eines beliebigen weibl. Lochs möglich ist, ist es Illusion, zu glauben, dass das "aufeinander zubewegen" häufig vorkommt. Weil es ja nicht nötig ist- es geht ja auch ohne. Und warum sich mühe machen, wenns auch einfach und schnell geht?

Sex ist offenbar etwas was per se Unterschiede überbrückt!

nein.

S6Marxt


Nun, mal so gesagt

könnte das Problem an anderer Stelle liegen?

Jay spricht hier vom " rein und raus Spiel".

Aber dieses alleine ist es doch nicht. Kommen hier nicht auch unter anderem Gefühle, Liebe, Eifersucht, mater. Werte, Gesetze und vorgegebenes Verhalten ins Spiel.

Ich behaupte jetzt mal, wenn wir dieses jetzt alles mal außer acht lassen, und der Mensch an sich, hätte die Möglichkeit, über einen längeren Zeitraum hinweg, sich überall auf der Welt mit anderen Menschen zu treffen und zu verlustieren, dann würde jedes Töpfchen sein Deckelchen finden.

Was schliessen wir daraus.

Es lebe die freie Liebe, ohne Partnerbindung, Gesetze, Moral, Neid und vor allem Eifersucht.

D-ichte"r unrd Denkexr


Biologie contra Soziologie...

Die Wurzel des Problems liegt eindeutig in der Kontrovers

Biologie vs. soziologie

Biologisch:

Mann:

"Gehe hin und verteile soviel Sperma wie möglich unter den Weibchen um die Nachkommenschaft zu sichern..."

Frau:

"Nimm von all den Bewerbern das beste Spermaum eine gesunde, starke und überlebensfähige Nachkommenschaft zu sichern..."

Aus diesem Hintergrund ist Sex das einfachste was es gibt.....die Frau hat eine Scheide, der Mann einen Penis - diese passen zusammen....zwei mal rein raus, ejakulieren --> fertig für Weibchen, auf zur nächsten für Männchen :-)

So ist es sehr häufig im "Tierreich", bei dieser These hatte Darwin recht und wurde bis heute mehrfach bestätigt und bewießen.

Dann, aus irgendeinem dummen Grund, spaltete sich vor hunderttausenden von Jahren eine Linie vom höher entwickelten Primaten ab die "intelligenter" zu werden schien. Vor ca. 70.000 Jahren passierte das ganze nocheinmal: Unter all den "Menschen" die damals lebten gabe es zwei Menschen (!!!! National Geographics 3/2006) die dazu auserwählt waren Ihre Gene alleinig weiterzugeben. Der Homo Sapiens war geboren. Diese "Ur-Gene" tragen wir heute noch in uns......DER MENSCH, DIE (defekte)KRONE DER SCHÖPFUNG"....

defekt? Ja, in unserer Evolution ist die Grenze zwischen "Mensch" und "Tier" noch nicht abgeschlossen. Wir sind komplex soziologisch Verbunden, wir glauben das unsere Sexualität mehr zu sein scheint als im Tierreich --> das ist sie auch. Wir verwenden Sexualität nicht nur zur Fortpflanzung, sondern auch um Nähe zu Celebrieren, um Konflikte zu lösen etc....abgeschwächt den Bonobos ;-D

Um es auf den Punkt zu bringen: Das alles wäre wunderbar, wenn nicht die Natur (unser Stammhirn) ständig versuchen würde die alten Lehren Darwins durchzusetzen....den uralten Fortpflanzungstrieb.

Fast könnte man annehmen das Frau 1/2 Sprosser höher auf der Leiter der Evolution zu stehen scheint, da sie "mehr" will als nur "rein-raus". Fast, wenn da nicht der Gedanke wäre das ein guter Lover der es schafft auf sie einzugehen, sie zu befriedigen;ihr einen Orgasmus zu bereiten, auch der ist, der das bessere Sperma hat......

Der Kreis schließt sich

Gruss Dichter und Denker

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