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Frauen sind scheinheilig

KMeuschhTeit/sgürvtel


Dancer

was ist ein "sexualmoralisches Messer"?

Männern hinterher zu unterstellen, sie seien ja eh alle nur schweine?

Ja, denn es ist nicht berauschend (und in meiner Erfahrung auch nicht die Regel, aber eben vorgekommen), nach einer langen Zeit, die man meinte, eine glückliche Beziehung zu führen, erklärt zu bekommen, dass alles Scheisse war, weil man selber ja immer nur ficken wollte. Wenn die Argumente, dass sie mindestens ebensooft eindeutig mit sexuellen Absichten (nicht der Wunsch nach Kuscheln, sondern nackte Tatsachen, die nur den Schluss zuließen, dass sie bumsen wollte) angefangen hatte, sie mit wenigen (eben dazugehörenden) Ausnahmen immer sehr gut auf ihre Kosten gekommen ist, ich ihr vorgemacht habe, dass man auch mal keine Lust haben kann, es nicht immer sein musste, einfach so weggewischt werden, weil "Männer der Frau ja keine andere Wahl lassen, als mitzumachen, weil sie sonst beleidigt sind", dann halte ich das für scheinheilig. Es ist auch ein "sexualmoralisches Messer", weil der Mann in dieser Auseinandersetzung doch klar in der Defensive ist: Sex muss nicht sein, nichtmal Selbstbefriedigung muss zwingend sein. Es ist nicht schön ohne, aber zur Not ginge es, warum also machen wir Männer dann so ein Theater?

tut mir leid, von einer wirklich emanzipierten frau wirst du so einen Satz nicht hören.

eine wirklich emanzipierte Frau hat es auch nicht nötig, aus Machtgier oder Eitelkeit Sex haben zu müssen.

Das ist der Punkt! Eine starke Frau, die selbstbewusst ist und sich nicht in ihre Rolle als die geqäulte Dienerin ihres Pantoffelhelden gedrängt sieht, hat es nicht nötig, sich solch gemeiner Waffen zu bedienen, sie kann ihm offen ins Gesicht sagen, was sie will und was nicht.

Ich kann und will jetzt nicht Euch Frauen den Schwarzen Peter zuschieben, zu viele Kerle möchten gar nicht, dass ihr "Weib" daheim gleichberechtigte Partnerin ist. Sie gefallen sich so lange in der Pascharolle, bis es zu spät ist und die Frau sich zur Wehr setzt. Frauen, die dumm unterdrückt, mit schlechtem Sex abgespeist und in ihrer persönlichen Entwicklung klein gehalten werden, tun mir leid, deren Männer haben nichts besseres verdient, als dass sie irgendwann mit ihrer Art auf die Fresse fallen.

Teilweise meine ich aber auch, dass bei manchen Frauen erst gar nicht der Wunsch nach Gleichberechtigung aufkommt. Nicht, weil sie gerne speichellecken und wem Untertan sein wollen, sondern weil es sich viel besser Argumentiert, wenn der Herr im Haus sich vermeintlich erstmal daneben benommen und damit der moralischen Waffe die Brust dargeboten hat. Wenn ich behauoten kann, dass ich immer der Unterdrückte war, habe ich zunächst mal Recht. Ob ich mit einem klärenden Gespräch für Abhilfe hatte sorgen können, muss ja nicht erwähnt werden.

Wie ich schon oben sagte, in Teilen gebe ich mdg durchaus Recht in seiner Behauptung. Nicht alle Frauen versuchen mit unsauberen Tricks, ihre Kerle aufs Kreuz zu legen, und nicht alle Männer sind so selbstsicher, dass sie eine starke Frau an ihrer Seite verkraften, einen Vorwurf darf hier wohl kein Geschlecht dem anderen machen. Ich für meinen Teil war schwer gekränkt nach einer Scheinheiligkeitsattacke, habe gelernt, dass es sowas gibt und bin gegangen, als es mir zu viel wurde. An meiner grunsaätzlichen Einstellung, dass eine Beziehung nur als ein Geben und Nehmen funktionieren kann, hat das nichts geändert, ich habe auch jetzt nicht vor, eine Frau zu unterdrücken, oder mich zu ihrem Lakaien zu machen.

Grüße

KG

DQancerNinthed arxk


KG (du bist einverstanden, wenn ich abkürze?):

Es ist auch ein "sexualmoralisches Messer", weil der Mann in dieser Auseinandersetzung doch klar in der Defensive ist: Sex muss nicht sein, nichtmal Selbstbefriedigung muss zwingend sein. Es ist nicht schön ohne, aber zur Not ginge es, warum also machen wir Männer dann so ein Theater?

weil Männer auch das durchaus unterschiedlich sehen? Manche wollen halt mehr, manche weniger.

das Zauberwort ist: Es muss passen in der Beziehung.

dass einer mal nicht will, sollte darüber hinaus kein Beinbruch sein.

tut mir leid, von einer wirklich emanzipierten frau wirst du so einen Satz nicht hören.

eine wirklich emanzipierte Frau hat es auch nicht nötig, aus Machtgier oder Eitelkeit Sex haben zu müssen.

Das ist der Punkt! Eine starke Frau, die selbstbewusst ist und sich nicht in ihre Rolle als die geqäulte Dienerin ihres Pantoffelhelden gedrängt sieht, hat es nicht nötig, sich solch gemeiner Waffen zu bedienen, sie kann ihm offen ins Gesicht sagen, was sie will und was nicht.

gibt aber wenige von der Sorte.

ich würde mich selber so bezeichnen. Mänenr haben mit solchen Frauen ernsthafte Schwierigkeiten. Das macht ihnen Angst. Ich weiß nicht wie oft ich schon gehört habe, ich sei unnahbar, kalt, berechnend etc pp... deutlich war dahinter der wunsch des Mannes zu spüren, ich möge doch bitte ein wenig weiblicher, weicher, anschmiegsamer, nachgiebiger etc pp sein....

dabei sag ich nur meine Meinung (wenn ich gefragt werde) und bevorzuge es, Unklarheiten sofort aufzuklären. Ach ja, und ich weiß, was ich will... das kommt bei Frauen auch nicht gut an.

du schreibst ja selbst:

Ich kann und will jetzt nicht Euch Frauen den Schwarzen Peter zuschieben, zu viele Kerle möchten gar nicht, dass ihr "Weib" daheim gleichberechtigte Partnerin ist.

Teilweise meine ich aber auch, dass bei manchen Frauen erst gar nicht der Wunsch nach Gleichberechtigung aufkommt. Nicht, weil sie gerne speichellecken und wem Untertan sein wollen, sondern weil es sich viel besser Argumentiert, wenn der Herr im Haus sich vermeintlich erstmal daneben benommen und damit der moralischen Waffe die Brust dargeboten hat. Wenn ich behauoten kann, dass ich immer der Unterdrückte war, habe ich zunächst mal Recht. Ob ich mit einem klärenden Gespräch für Abhilfe hatte sorgen können, muss ja nicht erwähnt werden.

das wäre eine moralische Keule.

ich versteh schon, was du meinst.

Gründe für derartiges Verhalten von Frauen könnte ich dir jetzt viele nennen (Hauptgrund: Mangelndes Selbstbewusstsein), das würde aber hier den Rahmen sprengen.

bsp. aus meiner gescheiterten Ehe: Ich weiß nicht, wie oft mein ex mich gefragt hat, was ICH denn will. Ich wusste nie ne Antwort - weil ich es eben nicht wusste!. Das hört sich jetzt dumm an, es war aber so.Ich wusste nix und konnte deshalb nicht antworten.

ich glaube aber, so geht es vielen Frauen; dass die unbewusst gar nicht richtig wissen, was sie wollen.... Gründe gibts dafür sehr viele, wie gesagt.

Und dann poliert man sein Nichtwissen, seine Unsicherheit, sein mangelndes SelbstBEWUSSTSEIN eben damit auf, entweder den nettesten, oder den finanziell potentesten oder den schönsten oder die meisten Kerle aufzureissen. Das ist ne reine Egotour. Mehr nicht.

Aber viele MÄnner gehen auch allzu gerne darauf ein bzw. fallen darauf rein.

Kfeuschh!eitsgüxrtel


Dancer

KG (du bist einverstanden, wenn ich abkürze?)

Ja klar, tue ich doch schon die ganze Zeit ;-)

Es ist auch ein "sexualmoralisches Messer", weil der Mann in dieser Auseinandersetzung doch klar in der Defensive ist: Sex muss nicht sein, nichtmal Selbstbefriedigung muss zwingend sein. Es ist nicht schön ohne, aber zur Not ginge es, warum also machen wir Männer dann so ein Theater?

weil Männer auch das durchaus unterschiedlich sehen? Manche wollen halt mehr, manche weniger.

das Zauberwort ist: Es muss passen in der Beziehung.

dass einer mal nicht will, sollte darüber hinaus kein Beinbruch sein.

Ich weiss nicht, ob wir uns hier richtig verstanden haben, die Frage war rethorisch. Ich bin eins von den Exemplaren, die am liebsten jeden Tag und von mir aus auch mehrmals ficken würden. Ich weiss aber auch, dass meine Partnerin das nicht unbedingt genau so sehen muss und respektiere es, wenn sie keine Lust hat. Nur muss sie das klar äussern und darf sich vor allem nicht in mein privates Vergnügen einmischen, mir einen runterzuholen, wenn sie nicht verfügbar ist. Ich kenne Deine Einstellung zu diesem Punkt nicht, aber mir wurde einmal erklärt (von der damaligen Partnerin und deren Mutter, die in allem ihre Nase drinhatte), dass Selbstbefriedigung nicht sein müsse und ich sie deswegen zu unterlassen hätte. Mein Argument, dass ich mich nur dann selbstbefriedigte, wenn ich meine Lust nicht mit der Freundin zusammen ausleben könnte, wurde einfach ignoriert, da Selbstbefriedigung ja unnötig war und man sich durch die Selbstbefriedigung des Partners betrogen fühlte. Da sehe ich so ein "sexualmoralisches Messer": Die schlichte Tatsache, dass manche Männer sich nach ein paar abstinenten Tagen (ich muss mir nicht täglich einen runterholen, es geht auch gut ein paar Tage ohne und wenn ich Stress habe oder mal krank bin, kann das auch eine ganz Woche sein...) irgendwie nicht wohl fühlen und dieses Gefühl durch ein bisschen Kopfkino und wichsen beseitigen würden, wurde da als moralisch verwerflich, Betrug und ekelhaftes Männerleiden dargestellt. Dass ich mir den Schuh nicht angezogen habe, war mit ein Grund dafür, dass ich kurze Zeit später bei dem Mädel rausgeflogen bin.

Das ist der Punkt! Eine starke Frau, die selbstbewusst ist und sich nicht in ihre Rolle als die geqäulte Dienerin ihres Pantoffelhelden gedrängt sieht, hat es nicht nötig, sich solch gemeiner Waffen zu bedienen, sie kann ihm offen ins Gesicht sagen, was sie will und was nicht.

gibt aber wenige von der Sorte.

ich würde mich selber so bezeichnen. Mänenr haben mit solchen Frauen ernsthafte Schwierigkeiten. Das macht ihnen Angst. Ich weiß nicht wie oft ich schon gehört habe, ich sei unnahbar, kalt, berechnend etc pp... deutlich war dahinter der wunsch des Mannes zu spüren, ich möge doch bitte ein wenig weiblicher, weicher, anschmiegsamer, nachgiebiger etc pp sein...

dabei sag ich nur meine Meinung (wenn ich gefragt werde) und bevorzuge es, Unklarheiten sofort aufzuklären. Ach ja, und ich weiß, was ich will... das kommt bei Frauen auch nicht gut an.

Warum aber gibt es so wenige von der Sorte? Haben die meisten erst schlechte Erfahrungen mit kleinen Paschas gemacht und irgendwann resigniert und sich in ihr Schicksal gefügt? Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich natürlich von meiner Partnerin verlange, dass sie weiblich, weich und anschmiegsam ist, aber nur, wenn die Situation gerade danach ist. Wenn die Situation verlangt, dass sie kratzbürstig, gemein und hart ist, will ich, dass sie genau so ist. Ich bin ja auch nicht immer der Kuscheltyp, so wie ich auch nicht immer der Macho bin. Ich bin nicht sprunghaft und mal so und mal so, vor allem versuche ich, meine Launen nicht an anderen Menschen auszulassen, aber so, wie ich harten schnellen Sex liebe, bin ich auch für zärtlichen Blümchensex zu haben, in meinem Verhalten meiner Partnerin gegenüber ist das genau so, ich kann es genießen, mit ihr einer Meinung zu sein und in Harmonie schwelgen, ich kann mich aber auch erbittert mit ihr streiten. Was ist so schwer daran? Warum können das scheinbar viele Kerle nicht (viele Frauenkönnen es aber auch nicht)?

Teilweise meine ich aber auch, dass bei manchen Frauen erst gar nicht der Wunsch nach Gleichberechtigung aufkommt. Nicht, weil sie gerne speichellecken und wem Untertan sein wollen, sondern weil es sich viel besser Argumentiert, wenn der Herr im Haus sich vermeintlich erstmal daneben benommen und damit der moralischen Waffe die Brust dargeboten hat. Wenn ich behauoten kann, dass ich immer der Unterdrückte war, habe ich zunächst mal Recht. Ob ich mit einem klärenden Gespräch für Abhilfe hatte sorgen können, muss ja nicht erwähnt werden.

das wäre eine moralische Keule.

ich versteh schon, was du meinst.

Gründe für derartiges Verhalten von Frauen könnte ich dir jetzt viele nennen (Hauptgrund: Mangelndes Selbstbewusstsein), das würde aber hier den Rahmen sprengen.

Ja, fehlendes Selbstbewusstsein! Das war es in meinem Fall damals wohl auch. Ich war irgendwie so groß für sie und statt zu merken, dass ich das gar nicht ausnutzen, sie nicht benutzen sondern sich selbst entfalten lassen wollte, habe ich eins mit der moralischen Keule übergebraten bekommen. Nicht nur Ablehnung scheint schwer zu vetragen zu sein, sondern auch Zuneigung.

bsp. aus meiner gescheiterten Ehe: Ich weiß nicht, wie oft mein ex mich gefragt hat, was ICH denn will. Ich wusste nie ne Antwort - weil ich es eben nicht wusste!. Das hört sich jetzt dumm an, es war aber so. Ich wusste nix und konnte deshalb nicht antworten.

ich glaube aber, so geht es vielen Frauen; dass die unbewusst gar nicht richtig wissen, was sie wollen... Gründe gibts dafür sehr viele, wie gesagt.

Und dann poliert man sein Nichtwissen, seine Unsicherheit, sein mangelndes SelbstBEWUSSTSEIN eben damit auf, entweder den nettesten, oder den finanziell potentesten oder den schönsten oder die meisten Kerle aufzureissen. Das ist ne reine Egotour. Mehr nicht.

Aber viele MÄnner gehen auch allzu gerne darauf ein bzw. fallen darauf rein.

Wie kann ich es als Mann ändern, dass meine Frau nicht weiss, was sie will? Die Frage fragt zweierlei: Einmal ist sie provokant gestellt und meint: Was kann ich dafür, wenn die Alte mit sich selbst nicht im Reinen ist? Zum anderen ist die Frage an Dich gerichtet, weil ich gerne für mich wüsste, wie ich mich am besten verhalte, wenn meine Partnerin nichts zu sagen weiss, wenn ich sie danach frage, was sie will.

In einer anderen Antwort auf einen Beitrag von mir schreibst Du, Du hättest Dir den Mund fusselig geredet, was Du sexuell wolltest, keiner wäre aber bereit gewesen, Dir das zu geben. Wenn Du in diesem Punkt so genau wusstest, was Du willst, wo war dann der Knackpunkt, an dem Deine Ehe gescheitert ist? Oder verstehe ich da etwas nicht richtig?

Wenn ich als Mann auf eine Frau eingehe, die auf dem Egotrip ist und sich ihr Selbstbewusstsein damit aufpoliert, dass sie sich von vielen Kerlen pimpern lässt, kann ich mich in sie verlieben und hinterher dumm dastehen, oder ich benutze sie ein bisschen und mache sie damit noch kaputter, als sie eh schon ist. Beides ist in meinen Augen nicht erstrebenswert, da hilft nur wachsam sein und die Dame erst kennenlernen, bevor ich mir Gefühle erlaube.

Es ist interessant, sich mit Dir zu unterhalten!

Viele Grüße

KG

DTancderiqnt}hedraxrk


KG:

Ich weiss nicht, ob wir uns hier richtig verstanden haben, die Frage war rethorisch(sexualmoralisches Messer).Ich bin eins von den Exemplaren, die am liebsten jeden Tag und von mir aus auch mehrmals ficken würden. Ich weiss aber auch, dass meine Partnerin das nicht unbedingt genau so sehen muss und respektiere es, wenn sie keine Lust hat. Nur muss sie das klar äussern und darf sich vor allem nicht in mein privates Vergnügen einmischen, mir einen runterzuholen, wenn sie nicht verfügbar ist. Ich kenne Deine Einstellung zu diesem Punkt nicht, aber mir wurde einmal erklärt (von der damaligen Partnerin und deren Mutter, die in allem ihre Nase drinhatte), dass Selbstbefriedigung nicht sein müsse und ich sie deswegen zu unterlassen hätte. Mein Argument, dass ich mich nur dann selbstbefriedigte, wenn ich meine Lust nicht mit der Freundin zusammen ausleben könnte, wurde einfach ignoriert, da Selbstbefriedigung ja unnötig war und man sich durch die Selbstbefriedigung des Partners betrogen fühlte. Da sehe ich so ein "sexualmoralisches Messer": Die schlichte Tatsache, dass manche Männer sich nach ein paar abstinenten Tagen (ich muss mir nicht täglich einen runterholen, es geht auch gut ein paar Tage ohne und wenn ich Stress habe oder mal krank bin, kann das auch eine ganz Woche sein...) irgendwie nicht wohl fühlen und dieses Gefühl durch ein bisschen Kopfkino und wichsen beseitigen würden, wurde da als moralisch verwerflich, Betrug und ekelhaftes Männerleiden dargestellt. Dass ich mir den Schuh nicht angezogen habe, war mit ein Grund dafür, dass ich kurze Zeit später bei dem Mädel rausgeflogen bin.

Vorsicht ist eh geboten bei Äusserungen wie "SB ist nicht nötig", "irgendetwas HAT zu unterbleiben", etc pp. Da scheint ja schon die Keule klar durch. ... wer oder was hat wie zu sein?? Nichts hat "wie" zu sein; Menschen sind Individualisten.

Darüberhinaus: Wenn die Mutter in allem, was die Tochter tut, die Nase mit drin hat, stimmt da was nicht. Klingt klar nach mangelnder psych. Ablösung von der Mutter.

das gilt aber genauso für Muttersöhnchen ;-)

Warum aber gibt es so wenige von der Sorte? Haben die meisten erst schlechte Erfahrungen mit kleinen Paschas gemacht und irgendwann resigniert und sich in ihr Schicksal gefügt?

das hat im wesentlichen erziehungs- und gesellschaftliche Gründe. Frauen werden immer noch (ist nicht mehr so schlimm wie früher, aber teilweise immer noch so) dazu erzogen, erst für alle anderen da zu sein und die eigenen Bedürfnisse hintenan zu stellen, lieb, nett und angepasst zu sein.

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich natürlich von meiner Partnerin verlange, dass sie weiblich, weich und anschmiegsam ist, aber nur, wenn die Situation gerade danach ist.

die meisten wollen das aber durchgängig, d.h. immer.

Ich bin nicht sprunghaft und mal so und mal so, vor allem versuche ich, meine Launen nicht an anderen Menschen auszulassen, aber so, wie ich harten schnellen Sex liebe, bin ich auch für zärtlichen Blümchensex zu haben, in meinem Verhalten meiner Partnerin gegenüber ist das genau so, ich kann es genießen, mit ihr einer Meinung zu sein und in Harmonie schwelgen, ich kann mich aber auch erbittert mit ihr streiten. Was ist so schwer daran? Warum können das scheinbar viele Kerle nicht (viele Frauenkönnen es aber auch nicht)?

mangelnde Selbstreflektion und mangelndes Selbstbewusstsein.

Um sich geben zu können, wie man IST, muss beides vorhanden sein. Ich muss wissen, wie ich mich fühle, wie ich bin, und das auch zeigen, zum Ausdruck bringen können, natürlich in "sanfter" Rücksprache an die jeweilige Situation (es gibtnun mal Situationen, in denen mehr Kompromisse angesagt sind, und es gibt andere Situationen; aber in Beziehung sollte man so weit wie möglich offen sein).

Ja, fehlendes Selbstbewusstsein! Das war es in meinem Fall damals wohl auch. Ich war irgendwie so groß für sie und statt zu merken, dass ich das gar nicht ausnutzen, sie nicht benutzen sondern sich selbst entfalten lassen wollte, habe ich eins mit der moralischen Keule übergebraten bekommen. Nicht nur Ablehnung scheint schwer zu vetragen zu sein, sondern auch Zuneigung.

mangelndes Selbstbewusstsein geht oft einher mit mangelndem Selbst WERTgefühl. Wer sich selbst etwas nicht wert ist weiss auch Liebe/Zuneigung nicht zu schätzen.

Wie kann ich es als Mann ändern, dass meine Frau nicht weiss, was sie will? Die Frage fragt zweierlei: Einmal ist sie provokant gestellt und meint: Was kann ich dafür, wenn die Alte mit sich selbst nicht im Reinen ist? Zum anderen ist die Frage an Dich gerichtet, weil ich gerne für mich wüsste, wie ich mich am besten verhalte, wenn meine Partnerin nichts zu sagen weiss, wenn ich sie danach frage, was sie will.

das kann ich so pauschal nicht beantworten, kommt auf deine Frage und die Situation an.

Auf eine Entscheidung drängen halte ich für falsch. Dann lieber, eher die Partnerin ein wenig in Ruhe/alleine Lassen, damit sie nachdenken kann.

oder auch mal ganz alleine was tun.

aber das ist ganz pauschal gesagt, wie gesagt, kommt auf die Situation an.

In einer anderen Antwort auf einen Beitrag von mir schreibst Du, Du hättest Dir den Mund fusselig geredet, was Du sexuell wolltest, keiner wäre aber bereit gewesen, Dir das zu geben. Wenn Du in diesem Punkt so genau wusstest, was Du willst, wo war dann der Knackpunkt, an dem Deine Ehe gescheitert ist? Oder verstehe ich da etwas nicht richtig?

ja, tust du ;-)

"Mund fusselig reden" bezog sich auf meine letzten gescheiterten Beziehungen.

Ich bin seit zweieinhalb Jahren getrennt lebend. In meiner exehe wurde nicht geredet. leider. Ich habs einmal versucht und dann aufgegeben.

Wenn ich als Mann auf eine Frau eingehe, die auf dem Egotrip ist und sich ihr Selbstbewusstsein damit aufpoliert, dass sie sich von vielen Kerlen pimpern lässt, kann ich mich in sie verlieben und hinterher dumm dastehen, oder ich benutze sie ein bisschen und mache sie damit noch kaputter, als sie eh schon ist. Beides ist in meinen Augen nicht erstrebenswert, da hilft nur wachsam sein und die Dame erst kennenlernen, bevor ich mir Gefühle erlaube.

richtig. Nur, warum jemanden kennenlernen wollen, der eh schon kaputt ist, der eh kein Selbstbewusstsein hat? Da zahlt man nur drauf, das gibt nur Ärger.

Es ist interessant, sich mit Dir zu unterhalten!;-)

danke sehr!

KAeusc{hheitUs]gürtxel


Dancer

Danke für die Bestätigung in der Selbstbefriedigungsfrage, die ich allerdings auch von anderen schon so bekommen habe (unter anderem von meiner Mutter ;-) *binichjetzteinMuttersöhnchen* ). Mehr will ich zu dieser Angelegenheit zumindest hier im öffentlich sichtbaren Bereich nicht sagen, es war nicht alles schlecht an dem Mädchen von damals, deswegen muss keine schmutzige Wäsche gewaschen werden.

das hat im wesentlichen erziehungs- und gesellschaftliche Gründe. Frauen werden immer noch (ist nicht mehr so schlimm wie früher, aber teilweise immer noch so) dazu erzogen, erst für alle anderen da zu sein und die eigenen Bedürfnisse hintenan zu stellen, lieb, nett und angepasst zu sein.

Wer erzieht junge Frauen zu diesem (sicherlich so vorhandenen) Verhalten? Ich habe keine Schwester und mich persönlich habe eher ich selbst erzogen, von daher weiss ich es nicht sicher, aber ich denke mir doch, dass hauptsächlich Mütter Töchter erziehen. Diese Mütter müssten doch um ihre Lage wissen und im Sinne des Kindes die Töchter zu selbstbewussten aufrechten Menschen erziehen, sie stärken, wo es nur geht. - Oder finden diese Mütter ihre Lage doch gar nicht so schlecht, sind ganz zufrieden damit, einen Mann zu haben, der sich so verhält, dass man ihn "moralisch erpressen" kann? Dann wäre es ja klar, dass sie ihren Töchtern ein ähnliches Leben verschaffen möchten. Ich weiss es nicht. Bei mir zu Hause gibt es eine von Haus aus eher schwache Mutter und einen extrem starken Vater, in vielen anderen Elternhäusern habe ich eher schwache Väter und scheinbar starke Mütter erlebt, wobei die Stärke meist nicht von beruflichem Erfolg, hoher Bildung oder ausgeprägtem Selbstbewusstein herrührte, sondern meiner Meinung nach das Ergebnis einer moralischen Schlammschlacht war.

Um sich geben zu können, wie man IST, muss beides vorhanden sein. Ich muss wissen, wie ich mich fühle, wie ich bin, und das auch zeigen, zum Ausdruck bringen können, natürlich in "sanfter" Rücksprache an die jeweilige Situation (es gibtnun mal Situationen, in denen mehr Kompromisse angesagt sind, und es gibt andere Situationen; aber in Beziehung sollte man so weit wie möglich offen sein).

Das ist es, was es so interessant macht, sich mit Dir zu unterhalten: Ich bin 24, die Frauen, mit denen ich zu tun habe, sind höchstens in meinem Alter, da scheint der Anspruch, über sich selbst Bescheid zu wissen, irgendwie noch zu hoch zu sein (leider nicht nur bei weiblichen Menschen). Wie weh Liebe tun kann, weiss ich, mir deshalb den ganzen Ärger erpsaren will ich nicht, deswegen versuche ich, so viel wie möglich zu verstehen. Das (momentan eher traurige) Gefühlsleben meiner Eltern kenne ich aus unzähligen Gesprächen schon auswendig, eine weitere Meinung ist da höchst willkommen.

das kann ich so pauschal nicht beantworten, kommt auf deine Frage und die Situation an.

Zugegeben, war auch etwas sehr allgemein gefragt. Was war Deine damalige Situation, was wusstest Du nicht, wie hätte der Exmann sich richtig verhalten? Wenn es mich nix angeht, ist es auch O.K.

richtig. Nur, warum jemanden kennenlernen wollen, der eh schon kaputt ist, der eh kein Selbstbewusstsein hat? Da zahlt man nur drauf, das gibt nur Ärger.

Alles richtig, aber mich reizen solche Sachen extrem. Ich bin überhaupt kein Menschenfreund, aber zu verstehen, warum Menschen sich so verhalten, wie sie es tun, hat für mich eine unheimliche Anziehungskraft. Ich suche bestimmt nicht absichtlich kaputte Typen, um mit denen eine Beziehung einzugehen, da sind mir Frauen mit intaktem Seelenleben wirklich lieber, aber ich unterhalte mich schrecklich gerne mit solchen gescheiterten Existenzen, um Gründe zu erfahren.

Draufzahlen, wenn ich einer Frau auf dem Egotrip den Gefallen tue und mal drüberrutsche? Eher nicht, aber was tue ich ihr damit an? Ist eigentlich nicht mein Problem, ich muss nicht ihr Leben leben, aber wie unterscheide ich mich dann noch von der breiten Masse?

Viele Grüße

KG

DIanc=er/inthnedarxk


KG:

das hat im wesentlichen erziehungs- und gesellschaftliche Gründe. Frauen werden immer noch (ist nicht mehr so schlimm wie früher, aber teilweise immer noch so) dazu erzogen, erst für alle anderen da zu sein und die eigenen Bedürfnisse hintenan zu stellen, lieb, nett und angepasst zu sein.

Wer erzieht junge Frauen zu diesem (sicherlich so vorhandenen) Verhalten? Ich habe keine Schwester und mich persönlich habe eher ich selbst erzogen, von daher weiss ich es nicht sicher, aber ich denke mir doch, dass hauptsächlich Mütter Töchter erziehen.

richtig.

Ich hab gerade Nancy Friday's "Wie meine Mutter" gelesen - das ist sehr aufschlussreich. Sie vertritt die These, dass es die eigene Mutter ist, die dem Mädchen als erstes beibringt, dass alles "da unten" unsauber und schlecht oder gar schmutzig sei ("Da fasst man sich nicht an", zb.). Und sie vertritt viele andere interessante Thesen mehr, die ich eigentlich alle bestätigen kann. Unter anderem, dass eine Frau ALLEINE in der Gesellschaft (dh. ohne Partner, Mann) nichts gilt. Dass sie erst was gilt, wenn sie verheiratet ist und Kinder hat.

Für Erfolg, der nichts mit Familie/Kindern zu tun hat (DIE Frauendomänen) muss Frau heutzutage immer noch besser sein als jeder Mann. Welche Frau tut sich das schon gerne an?

Diese Mütter müssten doch um ihre Lage wissen und im Sinne des Kindes die Töchter zu selbstbewussten aufrechten Menschen erziehen, sie stärken, wo es nur geht. - Oder finden diese Mütter ihre Lage doch gar nicht so schlecht, sind ganz zufrieden damit, einen Mann zu haben, der sich so verhält, dass man ihn "moralisch erpressen" kann? Dann wäre es ja klar, dass sie ihren Töchtern ein ähnliches Leben verschaffen möchten.

ich glaube nicht, dass diese Mechanismen so offensichtlich ablaufen. Wie gesagt, eine Frau ohne Mann, kinder, Haushalt, gar Enkelkinder gilt heute zwar mehr als früher, aber irgendwie werden die immer noch als "halb" und "unweiblich" angesehen - so als ob es die einzigste zufriedenstellende Betätigung einer Frau sein darf, zu heiraten und ne Familie zu haben und ihrem Mann zu "dienen" *grins*..

Mütter, die um ihre Lage wissen? Wissen sie das denn? Und wenn sie es wissen - haben sie dann noch die Kraft, nach längerer Ehe und Kindern auszubrechen? Eher nein.

Und zum "moralisch erpressen" gehören ja auch zwei. Die wenigsten Männer verachten ein nettes Zuhause, in dem immer warmes Essen auf dem Tisch steht, die Wäsche sauber und gebügelt ist und alles seinen geregelten Gang läuft - incl. regelmässigem Sex. ist doch ne feine Sache, oder nicht? Auch Männer sind da sehr bequem. Männer trennen sich auch nicht so schnell, lassen sich gerne moralisch erpressen.

Ich weiss es nicht. Bei mir zu Hause gibt es eine von Haus aus eher schwache Mutter und einen extrem starken Vater, in vielen anderen Elternhäusern habe ich eher schwache Väter und scheinbar starke Mütter erlebt, wobei die Stärke meist nicht von beruflichem Erfolg, hoher Bildung oder ausgeprägtem Selbstbewusstein herrührte, sondern meiner Meinung nach das Ergebnis einer moralischen Schlammschlacht war.

eher starke Frauen? Ja, wegen der "Keule", welcher Art auch immer. Diese Keule kann und ist aber immer nur Ausdruck von Unzufriedenheit - auf BEIDEN Seiten - und Bequemlichkeit - auch auf BEIDEN Seiten.

Um sich geben zu können, wie man IST, muss beides vorhanden sein. Ich muss wissen, wie ich mich fühle, wie ich bin, und das auch zeigen, zum Ausdruck bringen können, natürlich in "sanfter" Rücksprache an die jeweilige Situation (es gibtnun mal Situationen, in denen mehr Kompromisse angesagt sind, und es gibt andere Situationen; aber in Beziehung sollte man so weit wie möglich offen sein).

Das ist es, was es so interessant macht, sich mit Dir zu unterhalten: Ich bin 24, die Frauen, mit denen ich zu tun habe, sind höchstens in meinem Alter, da scheint der Anspruch, über sich selbst Bescheid zu wissen, irgendwie noch zu hoch zu sein (leider nicht nur bei weiblichen Menschen).

das ist normal, glaube ich. Wie soll man das in dem Alter wissen? Man ist ja noch total unerfahren im Leben - egal, auf welchem Gebiet. Erst mit der Erfahrung kommt das Wissen, was man will und was nicht.

Beruflich geht das vielleicht schneller, aber beziehungstechnisch? Und gar sexuell? Unmöglich.

Das (momentan eher traurige) Gefühlsleben meiner Eltern kenne ich aus unzähligen Gesprächen schon auswendig, eine weitere Meinung ist da höchst willkommen.

man kann immer was ändern, auch mit 80.

das kann ich so pauschal nicht beantworten, kommt auf deine Frage und die Situation an.

Zugegeben, war auch etwas sehr allgemein gefragt. Was war Deine damalige Situation, was wusstest Du nicht, wie hätte der Exmann sich richtig verhalten?

ich bezog das auf Alltagsdinge, zb. wenn es darum ging, was zu unternehmen, was wir dann tun etc pp. Oft wusste ich einfach nicht, was, und konnte auch nix sagen.

bezügl Sex wusste ich nur, dass ich keine Lust hatte. Das ging so: Anfangs der Ehe war der Sex sehr gut, so ein paar Monate. Dann änderte sich das, und ich hab drüber nachgedacht, warum, was anders wurde. Das hab ich meinem ex gesagt, aber es hat sich nix geändert beim Sex. ich habs ihm aber nur einmal gesagt, es war mir auch peinlich damals überhaupt was zu sagen, aber ich dachte: Er kanns ja nicht wissen, und tat es... aber ich fand, einmal sagen muss reichen. Das eine Mal war schwer genug ;-) Aber es tat sich nix, es kam kein Dialog zwischen uns auf, und er änderte nichts, er wurde nicht zärtlicher, er gab mir nicht mehr Vorspiel etc pp... Da hab ich resigniert. Und verlor die Lust - verständlich, nach so vielen Jahren. ich hattte aber auch bzw. bekam durch mangelnde Zärtlichkeit/Körperkontakt in der Ehe ein immer schlechteres Körpergefühl, wurde depressiv, flüchtete in Hobbies, essen, trinken, etc pp... was man alles so tut, wenn was anderes fehlt ;-) ... und so rutschte das ab.. irgendwann mal war da nix mehr mit Lust.

Und ich denke, nein, ich weiß, so geht es vielen Frauen in längerer Beziehung. Sie reden nicht drüber mit ihren Partnern, denn es ist ihnen peinlich, und wenn, dann höchstens einmal.

Und dann ist Feierabend, wenn sich nix ändert.

richtig. Nur, warum jemanden kennenlernen wollen, der eh schon kaputt ist, der eh kein Selbstbewusstsein hat? Da zahlt man nur drauf, das gibt nur Ärger.

Alles richtig, aber mich reizen solche Sachen extrem. Ich bin überhaupt kein Menschenfreund, aber zu verstehen, warum Menschen sich so verhalten, wie sie es tun, hat für mich eine unheimliche Anziehungskraft. Ich suche bestimmt nicht absichtlich kaputte Typen, um mit denen eine Beziehung einzugehen, da sind mir Frauen mit intaktem Seelenleben wirklich lieber, aber ich unterhalte mich schrecklich gerne mit solchen gescheiterten Existenzen, um Gründe zu erfahren.

das sehe ich auch so. Nur, in dem Alter möchte ich eigentlich noch nicht von gescheiterten Existenzen sprechen ;-)

Draufzahlen, wenn ich einer Frau auf dem Egotrip den Gefallen tue und mal drüberrutsche? Eher nicht, aber was tue ich ihr damit an? Ist eigentlich nicht mein Problem, ich muss nicht ihr Leben leben, aber wie unterscheide ich mich dann noch von der breiten Masse?

mit Draufzahlen meinte ich, wenn du mit so jemand ne Beziehung eingehst, dich gar verliebst. Da kommt nix bei raus.

Und natürlich unterscheidest du dich dann nicht von den anderen Egofickern ;-)

mCdxg


@ dancerinthedark:

eine wirklich emanzipierte Frau hat es auch nicht nötig, aus Machtgier oder Eitelkeit Sex haben zu müssen.

(auch: aus Machtgier oder Eitelkeit mit dem Sexualtrieb des Mannes SPIELEN zu müssen) Die "wirklich emanzipierte Frau" gibt es (zumindest fast) nur in der Theorie. Ob es in Zukunft mehr "wirklich emanzipierte Frauen" geben wird, wage ich auch eher zu bezweifeln.

Bei Frauen äußert sich Sexualität nur deshalb "weniger druckvoll", weil sie innerhalb des o.g. Schemas erheblich leichteren Zugang zur Befriedigung derselben haben.

welche Befriedigung? Du meinst doch nicht etwa körperliche?

Und ob ich die meine! (Und das ist ja ein GANZ WICHTIGES ELEMENT meiner "Theorie".) Es mag sein, dass Frauen manchmal Schwierigkeiten haben, "im Bett" hinreichend zum Zuge zu kommen (genaue Ursachen: ??). Grundsätzlich mit einem Sexualpartner "ins Bett" zu kommen, ist für Frauen TAUSENDMAL EINFACHER als für Männer (wenn man hier natürlich die "Durchschnittsfrau" mit dem "Durchschnittsmann" vergleicht). Dass diese Frage für frau dann ÜBERHAUPT KEINE RELEVANTE FRAGE IST, ist VÖLLIG KLAR (perspektivische Gründe: Geld ist nicht wichtig, sagt der reichste Mann der Stadt).

Ich habe es mal von irgendeiner Psychologin im Fernsehen oder Radio gehört, dass sie sagte: "Sexualität ist für die Menschen wichtig, die Probleme haben, ihre sexuellen Wünsche hinreichend auszuleben." - Und das sind – auch ohne irgendwo grundsätzlich quantitativ oder qualitativ ganz extravagante Wünsche zu haben – die (Durchschnitts-)Männer immer wieder. Das fängt auch relativ früh in der Pubertät schon an.

Und glaube überhaupt nicht, dass Frauen von der ganzen massiven sexuellen Offensivität der Männer in die Defensive gedrängt werden, ES IST VIEL EHER UMGEKEHRT.

(Es gibt genug schüchterne Jungen. Die können ewig warten, dass sexuell irgendwas passiert.)

Sie selbst machen den Männern die Sexualität zu einer "druckvolleren" Angelegenheit – und beschweren sich dann bitter über das Ergebnis.

worauf will der erste Satz hinaus? Auf den "armen" Mann, das "opfer" seiner Triebe?

Genau auf das, was ich oben sage: Frauen verhalten sich defensiv, machen in "zu erobende Festung". DANN KÖNNEN MÄNNER NATÜRLICH AUF JEWEDES AUSLEBEN IHRER SINNLICHKEIT VERZICHTEN. ABER WENN SIE DAS NICHT WOLLEN, MÜSSEN sie offensiv werden, sie MÜSSEN etwas tun, sie MÜSSEN sich bemühen – und sie sind dann logischerweise auch entsprechend ZIELGERICHTET (auch wenn viele Frauen das absolut nicht verstehen wollen).

Übrigens könnte sogar der Hang vieler Männer zum schnellen schlichten Sex letztlich ohne große Lustkomponente hiermit im Zusammenhang stehen. Der Fokus ist zu sehr nur auf das grundsätzliche, quasi "basale" Erreichen "des Einen" gerichtet. Alles weitere erscheint als "Luxus". Das hat nichts mit "Triebgesteuertheit" zu tun, sondern vielleicht sogar mit einer Hemmung, Lust wirklich zu ausleben.

(Irgendwo habe ich mal die Deutung gehört, dass Männer, die in der Pubertät eine große Angst vor dem Erwischtwerden bei der SB hatten, später zum "schnellen Sex" neigen. Eine andere Deutung war: Männer haben unbewusst Angst, die Frau könnte sich ihre Zustimmung zum Sex doch noch überlegen...)

MYoni^ka6x5


(genaue Ursachen: ??).

Wow.. das weißt du nicht ???

Keine Wunder, dass du das dann so siehst.

ist für Frauen TAUSENDMAL EINFACHER als für Männer

Und? Was bringt das, wenn der Sex unbefriedigend ist?

Doancmerinthexdark


mdg:

(auch: aus Machtgier oder Eitelkeit mit dem Sexualtrieb des Mannes SPIELEN zu müssen) Die "wirklich emanzipierte Frau" gibt es (zumindest fast) nur in der Theorie. Ob es in Zukunft mehr "wirklich emanzipierte Frauen" geben wird, wage ich auch eher zu bezweifeln.

nun ja, wenn sich Frau aussucht mit wem sie NUR wegen Sex - und einzig und alleine deshalb! - zusammen ist, wäre das doch emanzipiert, oder nicht?

bzw. eine Beziehung, wenn sie sex. enttäuschend ist, beendet, wäre das auch emanzipiert.

also, wie gesagt, wenns Frau NUR um Sex geht, nicht um Eitelkeit, Machtgier oder sonstwas.

glaub mir, solche Frauen gibt es.

Bei Frauen äußert sich Sexualität nur deshalb "weniger druckvoll", weil sie innerhalb des o.g. Schemas erheblich leichteren Zugang zur Befriedigung derselben haben.

welche Befriedigung? Du meinst doch nicht etwa körperliche?

Und ob ich die meine! (Und das ist ja ein GANZ WICHTIGES ELEMENT meiner "Theorie".) Es mag sein, dass Frauen manchmal Schwierigkeiten haben, "im Bett" hinreichend zum Zuge zu kommen (genaue Ursachen: ??).

ich rede jetzt von ONS - oder mehrnightstands - eben nur wg. Sex. Dann ist es meist für Frau schwierig.

Grundsätzlich mit einem Sexualpartner "ins Bett" zu kommen, ist für Frauen TAUSENDMAL EINFACHER als für Männer

klar! Aber warum tut sie es? Um ihr ego aufzupolieren? Oder weil sie guten Sex will?

Meist wohl beides. Wenn sie dann ein paarmal gemerkt hat, dass das mit dem guten Sex so nicht funktioniert, wird sie es nicht mehr tun... oder eben NUR wegen ihres Egos (mit dem Hintergedanken: Alle Männer sind eh schweine und dann nehme ich sie wenigstens aus).

Ich habe es mal von irgendeiner Psychologin im Fernsehen oder Radio gehört, dass sie sagte: "Sexualität ist für die Menschen wichtig, die Probleme haben, ihre sexuellen Wünsche hinreichend auszuleben." - Und das sind – auch ohne irgendwo grundsätzlich quantitativ oder qualitativ ganz extravagante Wünsche zu haben – die (Durchschnitts-) Männer immer wieder. Das fängt auch relativ früh in der Pubertät schon an.

Und glaube überhaupt nicht, dass Frauen von der ganzen massiven sexuellen Offensivität der Männer in die Defensive gedrängt werden, ES IST VIEL EHER UMGEKEHRT.

stimmt. Die meisten probleme sich auszuleben, haben wohl Männer.

Das liegt aber einzig und alleine am unterschiedlichen Bewusstsein.

Frauen haben keinen (oder nur ganz wenige haben es) Sex NUR wegen des Sex.

Sie selbst machen den Männern die Sexualität zu einer "druckvolleren" Angelegenheit – und beschweren sich dann bitter über das Ergebnis.

worauf will der erste Satz hinaus? Auf den "armen" Mann, das "opfer" seiner Triebe?

Genau auf das, was ich oben sage: Frauen verhalten sich defensiv, machen in "zu erobende Festung". DANN KÖNNEN MÄNNER NATÜRLICH AUF JEWEDES AUSLEBEN IHRER SINNLICHKEIT VERZICHTEN. ABER WENN SIE DAS NICHT WOLLEN, MÜSSEN sie offensiv werden, sie MÜSSEN etwas tun, sie MÜSSEN sich bemühen – und sie sind dann logischerweise auch entsprechend ZIELGERICHTET (auch wenn viele Frauen das absolut nicht verstehen wollen).

ich kann die Haltung dieser Frauen nicht nachvollziehen.

Klar, dass die warten... wer sich am meisten anstrengt, kriegt sie. Das ist nun mal so. Sich darüber zu wundern, wäre weltfremd.

Übrigens könnte sogar der Hang vieler Männer zum schnellen schlichten Sex letztlich ohne große Lustkomponente hiermit im Zusammenhang stehen. Der Fokus ist zu sehr nur auf das grundsätzliche, quasi "basale" Erreichen "des Einen" gerichtet. Alles weitere erscheint als "Luxus". Das hat nichts mit "Triebgesteuertheit" zu tun, sondern vielleicht sogar mit einer Hemmung, Lust wirklich zu ausleben.

(Irgendwo habe ich mal die Deutung gehört, dass Männer, die in der Pubertät eine große Angst vor dem Erwischtwerden bei der SB hatten, später zum "schnellen Sex" neigen. Eine andere Deutung war: Männer haben unbewusst Angst, die Frau könnte sich ihre Zustimmung zum Sex doch noch überlegen...)

hm....

den letzten Satz hab ich schon mehrfach gehört, wenn ich mich darüber beschwert habe, dass MÄnner nicht warten können. Mag was dran sein.

Allerdings glaube ich schon auch an die reine triebgesteuertheit. Der Mann braucht eben kein Vorspiel und kommt durchschnittlich in 3 Minuten. Alles andere ist ihm letzten Endes egal.

Und wenn er sich dann auch so verhält, muss er sich nicht wundern, wenn...

Hemmung, Lust auszuleben? Ja, was denn? Warum denn? Es gibt doch nichts schöneres als einen wirklich genießerisch lustvollen Mann..

nur, ich kenne keinen :-o :-o :-o

die Angst, dass frau es sich anders überlegen könnte, ist ja nur Schwäche.

Und ein schwacher Mann kann nicht lustvoll sein.

mqdg


@ Monika:

(genaue Ursachen: ??).

Nu, das mit dem schnellen schlichten Sex zu dem viele Männer offensichtlich neigen, das hatten wir schon. Ich habe unten in meinem Posting da ja mal meinen Deutungsversuch gewagt.

Ich selbst habe übrigens (wirklich!!) auch schon mal das genau umgekehrte erlebt ("Nun los, mach schon!"). Bei mir wäre z.B. i.d.R. "ein langes Vorspiel" auch keine Frage der Rücksichtnahme auf die Frau, sondern reiner Egoismus (ich mags).

Ich glaube aber, dass es auch andere Gründe geben könnte... Es ist ja auch schon angesprochen, dass einige Frauen gar nicht sagen können und gar nicht wissen, was sie wollen. Es könnte z.B. sein, dass Frauen sich schon in der Pubertät zu sehr darin ergehen, über die "Triebgesteuertheit" der Jungs herzuziehen, anstatt ihre eigene Sexualität zu entdecken (Selbstbefriedigung) ;-).

Es gibt, glaube ich, auch gar kein Pauschalrezept, wie’s die Frauen denn nun mögen: das kann vielleicht manchmal auch schnell, hart und heftig sein... (und der arme rücksichtsvolle Kerl versucht’s mit stundenlangem zärtlichen Vorspiel).

D+anceVrint@heda|rk


mdg:

Ich glaube aber, dass es auch andere Gründe geben könnte... Es ist ja auch schon angesprochen, dass einige Frauen gar nicht sagen können und gar nicht wissen, was sie wollen. Es könnte z.B. sein, dass Frauen sich schon in der Pubertät zu sehr darin ergehen, über die "Triebgesteuertheit" der Jungs herzuziehen, anstatt ihre eigene Sexualität zu entdecken (Selbstbefriedigung) .

mag auch sein, klingt aber etwas an den haaren herbeigezogen.

ich vermute eher, junge Frauen und Mädchen werden da einfach so reingezogen... sie haben Sex, weils dazu gehört, ob sie seelisch dafür reif sind, ist egal. Sie können körperlich Sex haben, und wenns dann alle tun, tun sie es auch... Gruppendruck.. angst der Freund verlässt sie...es lässt sich doch heutzutage keiner mehr Zeit mit sowas, mit Sex schon mal gar nicht. Das ist doch nicht wie früher, erst gabs den ersten Kuss, dann nach Wochen (!!) die erste Hand an der Brust, dann nach weiteren Wochen das erste leichte nackte Streicheln etc pp... sowas gibts nicht mehr. Heute muss alles schnell gehen ... und das kommt jungen Männern natürlich sehr entgegen. Die haben ihren sex. Höhepunkt nun mal im Alter von 18, und danach sinkt das rapide ab... die wollen in dem Alter eben nur ficken, ficken, ficken, schnell, unkompliziert... was junge Mädchen eben in dem Alter nicht wollen... die wollen eher romantik, zärtlichkeit, Beziehung Sicherheit etc pp... das ist eben ne Laune der Natur und passt nicht so recht.

wenn man älter wird, kehrt sich das dann leider um.. Frau entdeckt ihre eigene Sexualität, und Mann kommt nicht mehr mit... tja... so isses.

Es gibt, glaube ich, auch gar kein Pauschalrezept, wie’s die Frauen denn nun mögen: das kann vielleicht manchmal auch schnell, hart und heftig sein... (und der arme rücksichtsvolle Kerl versucht’s mit stundenlangem zärtlichen Vorspiel).

na übertreib mal nicht.

ich hab in meiner nun langen und ausgiebigen sex. Laufbahn KEINEN Mann kennengelernt, der stundenlanges Vorspiel praktiziert hätte, weil ER das wollte... und wenn ich nicht wollte, hab ich es halt gesagt.

also die goldene Mitte liegt wohl irgendwo dazwischen... und: Ne halbe Stunde Vorspiel geniesst wohl fast jede Frau... erst recht, wenn der sexualpartner noch neu ist, wenn Frau ihn gar nicht kennt... dann kanns auch länger dauern.

Man muss sich doch erst mal kennenlernen! Aber das ist bei nem ONS eh nicht gegeben, da muss es ja schnell gehen... und deshalb sind diese Dinge eben i.d.Regel für Frau uninteressant... sie wird dabei nicht oder nur sehr selten auf ihre Kosten kommen.

Da mach ichs mr lieber selber, da weiß ich, was ich hab.

Die sex. selbstbewussten Frauen, die ich oben erwähnte, sind die paar wenigen, die alleine in clubs gehen und sich dort das holen, was sie brauchen, mit mehreren Männern, egal, wie. Aber das sind nur sehr, sehr wenige. Und älter sind sie allemale.

m@dg


@ dancerinthedark:

Allerdings glaube ich schon auch an die reine triebgesteuertheit. Der Mann braucht eben kein Vorspiel und kommt durchschnittlich in 3 Minuten. Alles andere ist ihm letzten Endes egal.

Also gut, es gibt diese Variante, dass mann so "geladen ist"... – dann gibt‘ in der Regel kein Aufhalten. Aber wenn soviel "Tinte auf dem Füller" ist, dann wird‘s wohl auch noch für einen zweiten Versuch reichen (nach einer gewissen Wartezeit, versteht sich ;-)).

Dann gab’s bei mir auch die Variante, dass Frau absolut krampfig drauf ist. Dann kann ich auch nicht locker sein...

I.d.R. wäre aber Deine Aussage z.B. auf mich bezogen vollständiger Blödsinn! Ich mag "stundenlanges Gefummel" – nicht immer, aber meistens. Schön isses sogar mit einem bisschen Humor. Und ich bin der Meinung, dass auch beim Mann die Intensität des sexuellen Erlebens SEHR variieren kann. (Mancher Sex ist nicht interessanter, als wenn man sich morgens nach dem Aufstehen die Haare rauft – auch schön, aber...)

Ich habe keine Ahnung, was die anderen Männer da so wirklich abziehen. In aller Regel bin ich aber skeptisch gegen alles, "was alle so dahersagen"...

Und ein schwacher Mann kann nicht lustvoll sein.

Verstehe ich nicht! (Höchstens, dass Du eben keine schwachen Männer magst.)

PS: Wenn ICH mal einen konkreten Tipp geben darf: Hast Du’s mal mit fesseln versucht (IHN fesseln, versteht sich). Dann hast Du das Heft doch weitestgehend in der Hand, oder?

Kteus#chhe6itQs>gürtxel


Dancer, mdg

Und ein schwacher Mann kann nicht lustvoll sein.

Ich hatte zwar noch keinen schwachen Mann im Bett ;-) , aber mir erscheint diese Aussage sehr glaubwürdig. Ein schwacher Mann, der sich der Frau in seinem Bett unterlegen fühlt (egal, ob sie nun stark ist oder nicht), kann nicht auf sie eingehen und sich darum kümmern, dass auch sie etwas davon hat. Er muss sich darauf konzentrieren, die Situation für sich selbst so gut es geht auszunutzen. Wahrscheinlich ist ihm der Gedanke, dass Frauen nicht so simpel gestrickt sind wie er, ohnehin fremd. Er kennt Frauen nur als die Menschen, die ihn belächeln und ihn kein Bein auf den Boden bekommen lassen. Ich denke, soetwas ist "vererblich", der Sohn eines schwachen Mannes wird durch die Schieflage in der Beziehung seiner Eltern geprägt und geht ganz natürlich davon aus, dass auch seine Frau irgendwann stärker als er sein wird.

Ich meine keine Stärke im Sinne von "mehr Geld", "höhere Bildung", "...", sondern eine moralische Überlegenheit im Ausleben der Sexualität. Das bis vor wenigen Jahrzenten vorherrschenden Frauenbild war doch das Mütterchen am Herd, das die Kindlein aufzieht und dem Herrn die Wäsche macht. Da hätte ich als Frau auch keinen Bock drauf gehabt, die Putze, Köchin und Amme für den Kerl zu spielen, der sich dann auch noch mit Bierfahne erdreistet, mich pimpern zu wollen. Von Bildung abgeschnitten, von beruflichem Erfolg so gut wie ausgegrenzt, blieb der Frau kein anderes Mittel zur Durchsetzung ihrer Wünsche, als dem Mann seine Sexualität zu reglementieren und ihn notfalls auf Entzug zu setzen. Einfache Verweigerung sexueller Aktivitäten hätten zu Streit und womöglich Schlägen geführt, also muste das Unterfangen etwas subtiler angegangen werden: Unter fleißiger Schützenhilfe der Kirche wurde Sexualität zum Druckmittel, da sie unmoralisch und nicht zum Vergnügen gedacht war. Ich kann alle Frauen verstehen, die sich dieser einzigen Waffe bedient haben, aber scheinheilig ist das schon, da Frauen von Natur aus ja zunächst ebenso wie der Mann dazu in der Lage sind, sexuelle Lust zu empfinden und Spaß am Ficken zu haben.

Neben diese moralische Hürde tritt ein weiteres Problem: Männer sind organisch einfach viel simpler zu befriedigen und es ist quasi ein für sie unnötiger Zusatz, wenn sie der Frau ermöglichen, auch ihren Spaß zu haben. "Sexuell dumme" Männer, die ihr Wissen aus Pornofilmen und vom Stammtisch beziehen, gehen einfach davon aus, dass es reicht, wenn sie drüberrutschen und nach ein paar Minuten reinspritzen. Frauen, die das über sich ergehen lassen und nicht sagen, dass es ihnen nicht reicht, bestärken sie leider in diesem Glauben. Das Forum wimmelt von Frauen, die sich beklagen, dass ihr Kerl daheim nicht zum Vorspiel fähig ist. Warum fragen die hier nach, was sie falsch machen, warum knallen sie ihrem Stecher nicht mal vor den Latz, dass sie es kacke finden, was er abzieht? Dancer sagte im Gespräch mit mir, das es in jungen Jahren unmöglich sei, zu wissen, was man (sexuell) wolle. Klar, da gebe ich ihr völlig Recht, nur Erfahrung lehrt mich, was ich schön finde, a priori kann ich das einfach nicht wissen. Aber ich bemerke doch, was mir nicht gefällt. Das muss ich einfach merken, da ja sonst jeder mit mir tun und lassen kann, was er will und ich finde das auch noch richtig. Wenn ein junges Mädchen nicht weiss, was der Freund besser machen könnte, ist das nicht schlimm, sie kann es ja nicht wissen, aber ihn machen zu lassen und rein gar nichts davon zu haben, den Mund nicht aufzumachen und den Missstand beim Namen zu nennen, das ist grundfalsch. Sexualität wird als so nachrangig eingestuft, dass sie hinter die Angst, der Freund könnte weglaufen / sie nicht mehr lieben / ,,, zurücktreten muss und Probleme nicht erwähnt werden. Ein unverkrampfter Umgang mit ihrer eigenen Sexualität täte einigen jungen Frauen sicher recht gut, die Einsicht, dass Sex zwarauch irgendwann mal zur Familienplanung dient, bis dahin aber rein Spaß, Ausdruck der Nähe, Vergnügen ist, fehlt. Warum? Ich habe auch erklärt bekommen, dass ich durch Sex krank oder Vater werden könnte, aber niemand hat mir meine Sexualität madig gemacht und mir soetwas (Zitat Dancer)

Ich hab gerade Nancy Friday's "Wie meine Mutter" gelesen - das ist sehr aufschlussreich. Sie vertritt die These, dass es die eigene Mutter ist, die dem Mädchen als erstes beibringt, dass alles "da unten" unsauber und schlecht oder gar schmutzig sei ("Da fasst man sich nicht an", zb.).

erzählt. Mir ist schon klar, dass nach solchen Ausführungen der Mutter die Tochter nicht dazu in der Lage ist, mit ihrem Freund sexuelle Hochgenüsse zu erforschen, aber was um Himmels Willen treibt die Mütter dazu, ihren Töchtern so eine Bürde aufzuladen? Sie müssen doch am eigenen Leib erfahren haben, dass es in die Hose geht, so an Sexualität heranzugehen, also warum wird der Schmarn weitergegeben?

Grüße

KG

Dbancersintkhedark


mdg:

Der Mann braucht eben kein Vorspiel und kommt durchschnittlich in 3 Minuten. Alles andere ist ihm letzten Endes egal.

Also gut, es gibt diese Variante, dass mann so "geladen ist"... – dann gibt‘ in der Regel kein Aufhalten. Aber wenn soviel "Tinte auf dem Füller" ist, dann wird‘s wohl auch noch für einen zweiten Versuch reichen (nach einer gewissen Wartezeit, versteht sich ).

sorry, kenn ich nicht. Ausserdem, egal wie geladen, Beherrschung sollte einfach möglich sein.

Mann kann ja auch ne frau anders befriedigen - wenn Mann denn will. Mann will aber nicht, Mann denkt, das, was er tut, reicht.

Krampfig bin ich nie, kann ich nix zu sagen. Im Gegenteil, ICH ziehe den Mann mit. Tja, und dann.. .muss er eben schnell rein, und vorbei ists.

Ich bin auch sehr skeptisch gegenüber anderen Erzählungen, aber das, was ich erfahren habe, hatte immer dasselbe Muster: Männer können sich nicht beherrschen bei mir, kein oder kaum Vorspiel, wenn, dann nur grobes gefummel, hauptsache schnell reinstecken und kommen.

Und ein schwacher Mann kann nicht lustvoll sein.

Verstehe ich nicht! (Höchstens, dass Du eben keine schwachen Männer magst.)

nein ich mag keine schwachen Männer.

ich erklärs dir: Einer, der Angst hat, die Frau könne es sich anders überlegen mit dem Sex, und der deshalb völlig unerotisch schnell macht, ist schwach.

ein starker Mann, ein guter liebhaber hat es nicht eilig. Denn er WEISS, dass die Frau GENIESST, was er tut - warum sollte sie es sich dann anders überlegen? Er nimmt sich alle Zeit der WElt dabei -und genießt. Genau das Gegenteil von schwach.

Ich mag keine gefesselten Männer. ich bin sexuell devot.

ich mag auch nicht das Heft in der Hand haben. Ich mag, dass der Mann macht - wenn sie denn nur nicht ständig das falsche machen würden :-o

DNancterinnthedxark


KG:

Und ein schwacher Mann kann nicht lustvoll sein.

Ich hatte zwar noch keinen schwachen Mann im Bett , aber mir erscheint diese Aussage sehr glaubwürdig. Ein schwacher Mann, der sich der Frau in seinem Bett unterlegen fühlt (egal, ob sie nun stark ist oder nicht), kann nicht auf sie eingehen und sich darum kümmern, dass auch sie etwas davon hat.

darum gings mir weniger. Lies mal meine Antwort an mdg. Es ging mir um die Eile, die ein schwacher, weil ängstlicher Mann hat beim Sex.

Er kennt Frauen nur als die Menschen, die ihn belächeln und ihn kein Bein auf den Boden bekommen lassen. Ich denke, soetwas ist "vererblich", der Sohn eines schwachen Mannes wird durch die Schieflage in der Beziehung seiner Eltern geprägt und geht ganz natürlich davon aus, dass auch seine Frau irgendwann stärker als er sein wird.

hm, ja, mag sein. Die Eltern bzw. deren Beziehungvorbild prägen die Kinder, ganz klar.

Von Bildung abgeschnitten, von beruflichem Erfolg so gut wie ausgegrenzt, blieb der Frau kein anderes Mittel zur Durchsetzung ihrer Wünsche, als dem Mann seine Sexualität zu reglementieren und ihn notfalls auf Entzug zu setzen. Einfache Verweigerung sexueller Aktivitäten hätten zu Streit und womöglich Schlägen geführt, also muste das Unterfangen etwas subtiler angegangen werden: Unter fleißiger Schützenhilfe der Kirche wurde Sexualität zum Druckmittel, da sie unmoralisch und nicht zum Vergnügen gedacht war.

versteh ich nicht so ganz. Ich hab auch verweigert. Und ich merkte deutlich, wie er immer unzufriedener wurde... da hab ich ihn halt gelassen, um des lieben Friedens wegen. Mit Lust hat das nix zu tun.

Ich kann alle Frauen verstehen, die sich dieser einzigen Waffe bedient haben, aber scheinheilig ist das schon, da Frauen von Natur aus ja zunächst ebenso wie der Mann dazu in der Lage sind, sexuelle Lust zu empfinden und Spaß am Ficken zu haben.

nein, mein Lieber. zum Spaß am SEx gehören ZWEI. Wenn der Mann nicht mitmacht, wird das nix.

Was soll die Frau denn dann machen?

Neben diese moralische Hürde tritt ein weiteres Problem: Männer sind organisch einfach viel simpler zu befriedigen und es ist quasi ein für sie unnötiger Zusatz, wenn sie der Frau ermöglichen, auch ihren Spaß zu haben. "Sexuell dumme" Männer, die ihr Wissen aus Pornofilmen und vom Stammtisch beziehen, gehen einfach davon aus, dass es reicht, wenn sie drüberrutschen und nach ein paar Minuten reinspritzen.

ich will jetzt keine ungefähren Zahlen nennen, aber das ist der Grossteil.

Und wenn sie Sex immer so "vollziehen", wundern sie sich hinterher, wenn die Frau keine Lust mehr hat.

Frauen, die das über sich ergehen lassen und nicht sagen, dass es ihnen nicht reicht, bestärken sie leider in diesem Glauben. Das Forum wimmelt von Frauen, die sich beklagen, dass ihr Kerl daheim nicht zum Vorspiel fähig ist. Warum fragen die hier nach, was sie falsch machen, warum knallen sie ihrem Stecher nicht mal vor den Latz, dass sie es kacke finden, was er abzieht?

dafür gibts 1001 Gründe.

Angst, sich unzulänglich fühlen, (Frauen denken sehr oft, mit ihnen stimmt dann was nicht, wenn sie von GV alleine nicht kommen), Resignation, man redet wenn überhaupt nur einmal, man denkt das müsse reichen, Ignoranz der Männer, Frau müsste es ihnen eigentlich täglich 10mal mindestens sagen, damit sie es überhaupt ernst nehmen.. und meinst du im Ernst, das macht SPaSS? Ständig predigen zu müssen: "Mach mal, tu mal" etc pp? Das ist doch nicht lustvoll, einfordern zu müssen, er möge sich um Frau's Lust kümmern!?! Das sollte doch selbstverständlich sein!

Dancer sagte im Gespräch mit mir, das es in jungen Jahren unmöglich sei, zu wissen, was man (sexuell) wolle. Klar, da gebe ich ihr völlig Recht, nur Erfahrung lehrt mich, was ich schön finde, a priori kann ich das einfach nicht wissen. Aber ich bemerke doch, was mir nicht gefällt. Das muss ich einfach merken, da ja sonst jeder mit mir tun und lassen kann, was er will und ich finde das auch noch richtig. Wenn ein junges Mädchen nicht weiss, was der Freund besser machen könnte, ist das nicht schlimm, sie kann es ja nicht wissen, aber ihn machen zu lassen und rein gar nichts davon zu haben, den Mund nicht aufzumachen und den Missstand beim Namen zu nennen, das ist grundfalsch. Sexualität wird als so nachrangig eingestuft, dass sie hinter die Angst, der Freund könnte weglaufen / sie nicht mehr lieben / ,,, zurücktreten muss und Probleme nicht erwähnt werden.

bingo :)^

wie gesagt, man fühlt sich als Frau unzulänglich, wenn man nicht so geil ist wie die in den Pornos. WEnn man nicht von dem GErammel kommt. Wenn man nicht so abgeht.

Überleg doch mal einfach, wie das gesellschaftliche Bild von gutem Sex ist - es ist ein Männerbild. Ein reines Männerbild. Geile Frauen, die bereitwilligst lutschen und wasweissich tun und es gar nicht erwarten können, endlich gefickt zu werden dabei kommt vom GV alleine kaum ne Frau... da läuft doch was total daneben! Warum wohl? Oder hast du schon mal nen Porno mit nem anständigen Vorspiel gesehen? Interessiert doch die Pornomacher nicht! Und warum nicht? Weil die Hauptkundschaft Männer sind - die wollen sowas nicht sehen - (und tun?).

Mir ist schon klar, dass nach solchen Ausführungen der Mutter die Tochter nicht dazu in der Lage ist, mit ihrem Freund sexuelle Hochgenüsse zu erforschen, aber was um Himmels Willen treibt die Mütter dazu, ihren Töchtern so eine Bürde aufzuladen? Sie müssen doch am eigenen Leib erfahren haben, dass es in die Hose geht, so an Sexualität heranzugehen, also warum wird der Schmarn weitergegeben?

frag mich nicht. Vielleicht zitiere ich nachher noch was aus dem Buch.

Wenn die Mutter aber nie lustvollen Sex hatte, wird sie ihre Tochter wohl kaum dahingehend erziehen.

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