» »

Frauen sind scheinheilig

mAdg


wie die Motten das Licht

Eine "wirklich emanzipierte Frau" müsste letztlich auch mit schwachen Männern klar kommen (wie immer man "Schwäche" auch genau bemisst). Wie sollte denn Emanzipation anders funktionieren: wenn die Frauen "stärker" werden, werden relativ gesehen Männer schwächer (z.B. in Bezug auf begrenzt vorhandene gesellschaftliche Positionen). Wenn Frauen heute stark sein dürfen, müssten Männer auch schwach sein dürfen. Aber es ist, wie es immer schon war: Frauen picken sich aus dem Rollenkuchen nur die Rosinen raus (wenn die Männer sie lassen). Sie neigen zur subjektivistischen Einperspektivität (mit dem umworbenen Steinzeitweibchen immer als Grundverhaltensmuster).

Dass Frauen Männer immer noch in dem Maße nach Stärkekritierien bewerten (und Männlichkeit mit Stärke gleichsetzen – das ist letztlich die Ernährerqualität) ist eine der wesentlichen Widersprüche der weiblichen Emanzipation.

@dancerinthedark:

gleichberechtigter Sex ist langweilig. Soviel nur dazu.

Und die emanzipierte Gesellschaft hat in meinem Bett auch nix zu suchen.

Auf der anderen Seite forderst Du aber genau den "gleichberechtigten Sex", in dem Du Dich beklagst, dass Du nicht hinreichend auf Deine Kosten kommst und dass es hier und da und dort nicht so ist, wie Du es Dir wünschst.

Du bist devot. Du suchst einen "richtigen Kerl", der weiß, was er will. Aber das, was er will, soll dann das sein, was Du willst.

Letztlich erwartest Du von realen Menschen, einem Traumbild zu entsprechen.

DsancMerint8hedaxrk


mdg:

ine "wirklich emanzipierte Frau" müsste letztlich auch mit schwachen Männern klar kommen (wie immer man "Schwäche" auch genau bemisst). Wie sollte denn Emanzipation anders funktionieren: wenn die Frauen "stärker" werden, werden relativ gesehen Männer schwächer (z.B. in Bezug auf begrenzt vorhandene gesellschaftliche Positionen). Wenn Frauen heute stark sein dürfen, müssten Männer auch schwach sein dürfen.

natürlich dürfen sie das. Sie dürfen doch alles. Jeder soll so sein, wie er ist. Das beeinhaltet aber auch, dass ich so bin, wie ICH BIN und das Recht habe, mir den zu MIR passenden partner zu suchen.

Aber es ist, wie es immer schon war: Frauen picken sich aus dem Rollenkuchen nur die Rosinen raus (wenn die Männer sie lassen).

jeder will für sich das bestmöglichste, weil zufriedenstellendste erreichen. Meinst du, das wäre bei Männern anders?

Sie neigen zur subjektivistischen Einperspektivität (mit dem umworbenen Steinzeitweibchen immer als Grundverhaltensmuster).

Dass Frauen Männer immer noch in dem Maße nach Stärkekritierien bewerten (und Männlichkeit mit Stärke gleichsetzen – das ist letztlich die Ernährerqualität) ist eine der wesentlichen Widersprüche der weiblichen Emanzipation.

ich will mich mit dir hier nicht über Emanzipation streiten. Mich interessieren die "Ernährerqualitäten" eines Mannes nicht. Mich interessiert einzig und alleine seine Intelligenz und wie er vögelt.

@dancerinthedark:

Zitat:

gleichberechtigter Sex ist langweilig. Soviel nur dazu.

Und die emanzipierte Gesellschaft hat in meinem Bett auch nix zu suchen.

Auf der anderen Seite forderst Du aber genau den "gleichberechtigten Sex", in dem Du Dich beklagst, dass Du nicht hinreichend auf Deine Kosten kommst und dass es hier und da und dort nicht so ist, wie Du es Dir wünschst.

Du bist devot. Du suchst einen "richtigen Kerl", der weiß, was er will. Aber das, was er will, soll dann das sein, was Du willst.

Letztlich erwartest Du von realen Menschen, einem Traumbild zu entsprechen.

nö. Keinem Traumbild. Sondern in etwa dem, was ich will. oder anders ausgedrückt: In etwa PASSEND zu dem, was ich will.

alles andere ist Krampf.

K0iJtsu=ne


nicht ernährerqualität-nur einen gleichberechtigten mann, der sich von mir nicht alles bieten und sich unterbuttern lässt-der mann muss halt mit mir "mithalten können"

mit schwach meine ich männer, die sich nicht wehren, keine eigene meinung haben, keine grenzen setzten können

DAancerintXhedarxk


kitsune/all:

so war es früher:

mdg:Dass Frauen Männer immer noch in dem Maße nach Stärkekritierien bewerten (und Männlichkeit mit Stärke gleichsetzen – das ist letztlich die Ernährerqualität) ist eine der wesentlichen Widersprüche der weiblichen Emanzipation.

das fällt seit einiger Zeit weg - Frauen werden wirtschaftlich unabhängig (er). Die Meinung: Männlichkeit = Stärke = Ernährerqualität kommt ja auch von einem Mann. Das ist aber nicht mehr so.

Das sorgt für Konfusion beim Mann (immer ganz allgemein und pauschal gesprochen). Und deshalb kommt es zu dem:

Kitsune:nur einen gleichberechtigten mann, der sich von mir nicht alles bieten und sich unterbuttern lässt-der mann muss halt mit mir "mithalten können"

mit schwach meine ich männer, die sich nicht wehren, keine eigene meinung haben, keine grenzen setzten können

Kitsune, ich kenne das. Frau sucht eben irgendwo einen Mann, der weiss, was er will.... eben keinen, der ihr alles recht macht, keinen, der sich unterbuttern lässt, der aber der trotzdem beziehungsfähig ist. Einen, der klar definiert ist, mit all seinen guten und schlechten Eigenschaften.

Männer (wieder ganz allgemein und pauschal gesprochen) wissen heutzutage eben nicht mehr, wo sie stehen. Sie müssen sich neu definieren, das ist das Problem.

Dieses Männer- "Problem" dann umzudrehen und frauen Scheinheiligkeit zu unterstellen, bringt nichts.

K'it.sunae


:)^

bingo-die frau hat für ihre "emanzipation" gekämpft und die gesellschaft verändert-und nun müssen sich auch männer abseits der alten rollenbilder, die nun nicht mehr gelten, neu orientieren und neu finden- hoffen wir, dass es ihnen gelingt, mit den neuen vorraussetzungen klarzukommen und eine neue, sinnvolle rolle für sich zu finden.

mxdxg


die frau hat für ihre "emanzipation" gekämpft und die gesellschaft verändert-und nun müssen sich auch männer abseits der alten rollenbilder, die nun nicht mehr gelten, neu orientieren und neu finden- hoffen wir, dass es ihnen gelingt, mit den neuen vorraussetzungen klarzukommen und eine neue, sinnvolle rolle für sich zu finden.

Theorie und Praxis: In Wahrheit konfrontieren Frauen Männer mit SEHR WIDERSPRÜCHLICHEN Rollenerwartungen. Da kommen gerade bei Frauen immer wieder die alten Rollenvorstellungen durch – vor allem da, wo es für Frauen angenehm ist. Sehr emanzipiert kommen mir die Frauen im Schnitt nicht vor. Sie greifen nur mal hin und wieder nach der Emanzipationskeule, um den Kerlen nach Bedarf eins überzuziehen. (Aber es ist natürlich auch ein Thema, das wahrscheinlich den Rahmen hier sprengt.)

Aus männlicher Sicht ist es schon ungeheuer frappierend, wie mann immer noch mit den mit den guten alten Kriterien bei Frauen (im Schnitt) punkten kann (oder im negativen Fall dann eben nicht punkten kann): Geld, Erfolg, soziale Anerkennung, verschiedene Formen der Stärke. Wobei auch zu deutlich unterstreichen ist: was Frauen sagen (und über sich denken) und das, was sie tatsächlich tun, muss nicht das selbe sein.

Sie (Männer) müssen sich neu definieren

Ja, vielleicht auch, indem sie sich sich wehren – z.B. gegen Scheinheiligkeit ;-).

N4ietxo


Hm

@Kitsune

mit schwach meine ich männer, die sich nicht wehren, keine eigene meinung haben, keine grenzen setzen können

Dem stimme ich soweit zu, farblose Ja-sager-und-es-allen-recht-macher nutzen sich halt recht schnell ab.

Frage: Gehört anfängliche Schüchternheit auch zu den "Todsünden"? Sprich, ist man gegenüber der von euch definierten Frau von heute schon im Voraus disqualifiziert? (Eine Frage mit Bezug auf mich selbst, wie du vll. ahnst ;-))

LG und schreib weiter so fleißig @:)

So...@mdg

Aus männlicher Sicht ist es schon ungeheuer frappierend, wie man immer noch mit den mit den guten alten Kriterien bei Frauen (im Schnitt) punkten kann (oder im negativen Fall dann eben nicht punkten kann): Geld, Erfolg, soziale Anerkennung, verschiedene Formen der Stärke.

Kann schon sein, dass sowas teilweise was ausmacht. In bestimmten Kreisen mehr, in anderen weniger. Wie gesagt, allgemein aber nicht...

(oder im negativen Fall dann eben nicht punkten kann)

Naja, wieso gerade NEGATIV? Also wenn ich wüsste, dass die angesprochenen Punkte ("GUTEN ALTEN KRITERIEN" - war da nen bisschen Ironie dabei?) meiner "potentiellen Partnerin" als entscheidende Kriterien dienen, ob sie mich nun will oder nicht, fände ich das schon ein wenig schade, vll. sogar langweilig. Auch weil die genannten Kriterien alle recht relativ sind.

Ich würde mir wünschen, dass eine Frau vordergründig andere Werte an mir schätzt und fände es u.a. auch sehr unbefriedigend für mich selbst, es nötig zu haben, mit solchen Kriterien zu "punkten".

(Ohne dabei auszuschließen, dass Geld, Erfolg, usw. s.o. auf mich zutreffen könnten... ;-))

LG Nieto

KCest7ra


Nieto

Ich bin zwar nicht kitsune, antworte trotzdem ;-)

Frage: Gehört anfängliche Schüchternheit auch zu den "Todsünden"? Sprich, ist man gegenüber der von euch definierten Frau von heute schon im Voraus disqualifiziert?

Für mich eindeutig: Nein. Ein ruhiger und eher schüchterner Mann "disquailifiziert" sich bei mir nicht von Anfang an. Solange ich nicht das Gefühl habe, dass er DAS

farblose Ja-sager-und-es-allen-recht-macher

ist. Wenn ein Mann ruhig und zurückhaltend ist, aber in sich selbst "ruht", Selbstbewußtsein ausstrahlt usw, hätte er bei mir trotzdem Chancen ;-)

D{an=cer$inthedxark


mdg:

Aus männlicher Sicht ist es schon ungeheuer frappierend, wie mann immer noch mit den mit den guten alten Kriterien bei Frauen (im Schnitt) punkten kann (oder im negativen Fall dann eben nicht punkten kann): Geld, Erfolg, soziale Anerkennung, verschiedene Formen der Stärke.

damit kann ich nichts anfangen. Bei mir zählt was ganz anderes.

Nieto:[qutoe]Also wenn ich wüsste, dass die angesprochenen Punkte ("GUTEN ALTEN KRITERIEN" - war da nen bisschen Ironie dabei?) meiner "potentiellen Partnerin" als entscheidende Kriterien dienen, ob sie mich nun will oder nicht, fände ich das schon ein wenig schade, vll. sogar langweilig. Auch weil die genannten Kriterien alle recht relativ sind.

Ich würde mir wünschen, dass eine Frau vordergründig andere Werte an mir schätzt und fände es u.a. auch sehr unbefriedigend für mich selbst, es nötig zu haben, mit solchen Kriterien zu "punkten".

gute Einstellung :)^

Ein ruhiger und eher schüchterner Mann ist genauso interessant, wenn nicht interessanter als einer, der laut rumtönt, (dahinter steckt eh meist nix); wenn er denn nicht einer der

farblosen Ja-sager-und-es-allen-recht-macher

ist. Im Gegenteil, ich mag ruhiges Selbstbewusstsein, und ich glaube auch, wirkliches Selbstbewusstsein hat es nicht nötig, groß auf sich aufmerksam zu machen.

NhietLo


@Kestra+Dancerinthedark

Ich bin zwar nicht kitsune, antworte trotzdem

Sauerei ;-D

Wie ich sehe, hätte ich die Frage auch allgemein stellen können und nicht nur Kitsune :-)

Danke @:)

K'itsuxne


ich würde schüchternheit auch nicht zu den dingen zählen, die mir einen mann vermiesen.

allerdings kann sowas manchmal etwas problematisch werden, wenn sich dann keiner traut, etwas in die wege zu leiten-bei mir ist es halt zb so, dass mir jemand schon sehr gefallen muss, dass ich den erstkontakt mache

n9omina|nduxm


achso .. und dann willst du aber gleichzeitig behaupten, daß alte rollenbilder nicht mehr gelten. hallo?

K5itsuxne


ich sage nur, dass ich nur die männer anspreche, die mir offensichtlich so zusagen, dass ich sie haben will-dabei zählt allein die optik, was anderes kann man ja im erstkontakt noch nicht bewerten.

warum sollte ich denn einen mann ansprechen, der für mich nicht interessant aussieht? nur, weil sich vielleicht (mit einer chance von unter 10%) eine perle dahinter verbirgt?

und machen männer das etwa anders, dass sie frauen ansprechen, die ihnen nicht gefallen? dann wären sie selber schuld.

davon mal abgesehen muss ein mann hinsichtlich seiner interessen gewisse kriterien erfüllen, um mit mir überhaupt kompatibel zu sein- insofern hab ich da schon ein recht sezifisches "beuteschema" innerhalb dessen ich agiere-wenn jemand von ausserhalb dann interesse an mir hat, dass ich so grundsätzlich erstmal nicht teile, weil er offensichtlich nicht meinen vorraussetzungen entspricht, dann muss natürlich der mann da aktiv werden-schliesslich will er ja was von mir, und nicht umgekehrt.

ich erwarte nicht generell, dass männer den ersten schritt machen- ich erwarte, dass derjenige den ersten schritt macht, der ein interesse daran hat, die andere person näher kennenzulernen.

nBom{ina{nxdum


achso, aber würdest du dich dann von jemandem poppen lassen, der dich anspricht muß weil er nicht mit dir kompatibel ist und du ihn nicht ansprichst? oder läßt du dich dann eher aus mitgefühl anquatschen?

NDie7t'o


"Ich bin zwar nicht Kitsune..." ;-D

achso, aber würdest du dich dann von jemandem poppen lassen, der dich anspricht muß weil er nicht mit dir kompatibel ist und du ihn nicht ansprichst? oder läßt du dich dann eher aus mitgefühl anquatschen?

Warum sollte sie sich von einem poPPen lassen, der nicht mit ihr "kompatibel" ist? Bei der Entscheidung, ob der Gegenüber mit ins Bett darf, geht es doch nicht vorrangig um die Interpunktion?! %-|

Antworten

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Sexualität oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sexualanatomie · Selbstbefriedigung · Sexualtechniken · Homo, Hetero, Bi · Gynäkologie · Urologie · Beziehungen · Schwangerschaft · Verhütung · HIV und Aids


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH