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Penisneid - gibt's den wirklich, wie äußert er sich?

Deer P~aulwe


Re: Penisneid?

Hallo Steven,

du fragtest (vor ein paar Ewigkeiten):

>>Nun, was bitteschön weiss das kleine Mädchen über die Funktion der Geschlechtsorgane, was über eine gegenüber dem manne größere sicherheit der Potenz (was über lange zeit hinweg betrachtet bezweifelt werden darf, Stichwort "Wechseljahre") ? <<

Antwort: Über Potenz weiß es wohl nichts. Es gibt aber Hinweise darauf, daß das kleine Mädchen den Penis eher als komisches baumelndes Anhängsel betrachtet denn als einen beneidenswerten Besitz. D.h. der Penis wird nicht als etwas Starkes empfunden, was er ja auch nicht ist, und die Potenzproblematik hängt da ja unmittelbar dran.

Deinen Klammerzusatz kann ich ehrlich gesagt gar nicht verstehen, denn gerade in diesem Alter (Wechseljahren) driften die Fähigkeiten der Geschlechter ja immer weiter auseinander - zugunsten der Frau. Wovon sie natürlich nicht unbedingt so viel hat, wenn der Partner nicht mithalten kann.

Grüße,

l]asteSven


Re: paule

erts mal etwas namenstechnisches: weder heisse ich steven, noch komme ich aus LA. Eigentlich sollte "lastEven" unter meinen posts erscheinen, hab bei der registrierung jedoch offenbar nen klitzekleinen fehler gemacht... egal

zum thema:

Es gibt aber Hinweise darauf, daß das kleine Mädchen den Penis eher als komisches baumelndes Anhängsel betrachtet denn als einen beneidenswerten Besitz. D.h. der Penis wird nicht als etwas Starkes empfunden, was er ja auch nicht ist.

Hmm... welche Hinweise ? Neuere Erkenntnisse auf diesem Gebiete ? Bitte um Rückmeldung

denn gerade in diesem Alter (Wechseljahren) driften die Fähigkeiten der Geschlechter ja immer weiter auseinander - zugunsten der Frau.

na wie soll ich denn diese logik verstehen ? salopp formuliert: Die Frau hat keine Lust mehr, der Mann aber schon, und die Frau ist dennoch "fähiger", "potenter" in puncto Sexualität?

Im Körper der Frau werden geringe Mengen männlicher Geschlechtshormone (Androgene) gebildet. Dazu gehören die Hormone Testosteron und Dehydroepiandrosteron (DHEA). Auch ihre Produktion versiegt jenseits des 55. Lebensjahres. Das macht sich in einem geringeren sexuellen Verlangen und nachlassender Leistungsfähigkeit bemerkbar.

([[http://www.netdoktor.de/ratschlaege/fakten/wechseljahre.htm]])

warte auf deine rückmeldung

fg

lastEven

C(apta$in Fucture


Also, ich habe schon Penisneid !!!

Ich muß ehrlich zugeben: Ich beneide meinen Penis wirklich. Den ganzen Tag hängt er faul rum, muß nicht arbeiten gehen oder sich irgendwie anstrengen. Ab und zu steht er auf und guckt in die Gegend, und dann und wann spielen wir zusammen ein Gesellschaftsspiel. Aber ansonsten hat er nicht viel vor. Wird regelmäßig gewaschen und alles. Die Sau. Ich beneide ihn.

l&astjevfexn


lol captain, der war nicht schlecht

fg

VmICKY


penisneid - ja klar!!

:-D

AvnAtAigonxe


Freud hatte doch selbst Komplexe....

Freuds Frauenbild ist zu Recht scharf kritisiert worden. In seinem Weltbild tauchen Frauen nur als misslungene Männer auf, da ihnen der Penis fehlt. Seine Thesen über Frauen wurden damals schon als biologistischer Unsinn zurück gewiesen, dennoch haben zwei Generationen eigentlich gescheiter Frauen darunter gelitten, dass es ihnen am vaginalen Orgasmus mangelt. Andererseits war die Psychoanalyse vor allem ein Frauenberuf und Freud hatte einige herausragende und kluge Mitstreiterinnen, deren Intelligenz er anerkannte und die er charmant umwarb. Die Autoren Lisa Appignanesi und John Forrester, sie ist Schriftstellerin und Literaturdozentin, er ist ein in Cambridge lehrender Freud-Forscher, lassen keinen Zweifel über die bedenkliche Dissonanz zu Freuds Werk und seinem Leben, wenn sie sich daran machen "Die Frauen Sigmund Freuds" vorzustellen.

Das Buch von der Größe und dem Gewicht eines Ziegelsteins beginnt mit Freuds Mutter, seinen Schwestern und findet in seiner Brautwerbung und der Heirat mit Martha Bernays einen ersten Höhepunkt. Die Fragwürdigkeit seines patriarchalischen Auftretens leuchtet hier schon auf. Ausgezeichnet wird die Stellung und Rolle der Hysterikerinnen aufgezeigt, die Freuds erste Patientinnen waren und seiner Theorie entscheidende Impulse gaben. Ihre Krankheit, die Hysterie, war sowohl Produkt als auch Gegenwehr gegen eine patriarchalische Gesellschaft. Die gesellschaftliche "Produktion" von Hysterikerinnen hat Freud jedoch nie wirklich ins Kalkül gezogen, seine Psychoanalyse war im Grundsatz immer Individualanalyse unter Ausblendung der sozialen Situation.

Der Fall Anna O. (Bertha Pappenheim) war das Verpuppungsstadium der "Redekur", die sich später zum bunt schillernden Schmetterling der Psychoanalyse entfalten sollte. Freuds Freund Breuer hatte am 7. Juni 1882 die Behandlung von einem Tag auf den anderen abgebrochen, angeblich, wie Freud 50 Jahre später schrieb, weil Bertha in einem hysterischen Anfall behauptete, von Breuer ein Kind zu bekommen. Freud selbst behandelte Anna O. nie; die Geschichte von der Scheinschwangerschaft ließ sich nie verifizieren. Wahrscheinlich ist, dass sich Freud irrte, oder dass er Breuer in seiner Funktion als Arzt absichtlich diskreditierte, um sein Licht als unerschrockener Pionier der Psychoanalyse heller strahlen zu lassen. Jedenfalls scheint das energische und einflussreiche Leben, das Bertha sich schuf, erstaunlich weit entfernt von der hysterischen Episode ihrer jungen Erwachsenenjahre zu sein. Später stand sie der Psychoanalyse skeptisch gegenüber: Sie sei ein zweischneidiges Schwert, je nachdem, wer sich ihrer bedient.

Man mag sich wundern, dass eine weitere Initialzündung der Psychoanalyse, die "Traumdeutung" von 1900, in diesem Buch eine breite Erörterung erfährt, doch ist dies gerechtfertigt, da in "Irma", der Zentralfigur seines zentralen Traumes, sich drei für Freud wichtige Frauen verdichten. Das alles wird sehr klug und minutiös auseinander genommen. Das Hauptmotiv des Traumes ist übrigens keineswegs das einer Wunscherfüllung, jedenfalls nicht von Freud, allenfalls vom Arzt Otto, der die falsche Injektion setzte; das Hauptmotiv ist vielmehr eine Rechtfertigung Freuds, er möge an den Schwierigkeiten seiner Patienten Irma nicht schuldig sein. Warum Freud auf dem Traum als Wunscherfüllung beharrte, bleibt auch nach den klugen Ausführungen von Appignanesi und Forrester ein Rätsel.

Ebenfalls ohne Aufhellung bleibt die rätselhafte Wendung Freuds in der Verführungstheorie. Er verstieg sich in die Vorstellung, dass alle seine Patientinnen vor der Pubertät vom Vater sexuell belästigt worden waren. Freud drängte seine Patientinnen, sich an frühen sexuellen Missbrauch zu erinnern, und als das nicht gelang, ließ er von der Verführungstheorie ab. Von nun an behauptete er, kleine Mädchen wollten von ihren Vätern geschwängert werden - die Geburtsstunde der Ödipus-Komplex-Theorie. Mit welchem faktischen Material Freud diese Wendung vollzog, bleibt im Dunkeln. Man muss wohl den gesamten Komplex - die Verführungstheorie, die Abkehr davon und den Ödipus-Komplex - als Spekulation ablegen.

Diese Spekulationen waren um 1900 vor allem sexueller Art, angewandt auch im "Fall Dora". Freud waren diese an den Haaren herbeigezogenen Deutungen wichtiger als die konkrete Person, die er behandelte, und so scheiterte die Behandlung auch dieses Falles, wie überhaupt die Erfolgsquote der Analyse immer recht bescheiden blieb. Ida Bauer, so der richtige Name von "Dora", entzog sich dem sexuellen Treibhausklima des Verbalakrobaten Freud auf eine höchst anständige und erwachsende Weise. Den schwierigen Fall stellen die beiden Autoren kongenial und facettenreich vor.

Asnam_ixa


Ach, kleine dumme Antigone...

[[http://ppfi.de/BUCHBESP/frauen.htm]]

A%ntigxone


gibt es hier eine Ignore-Funktion?

s^chwabnzl)ose


würde gerne mal abspritzen....

und außerdem haben männner es mit ihrem schniedel leichter zum orgasmus zu kommen... doch...würde gerne mal tauschen

DName Ed&na Sup:erhxusche


Pimmelchen viel besser

Also ich lebe mit einem pimmelchen viel besser als ohne. Hab ihn Gebraucht bei ebay ersteigert. Möchte nicht mehr darauf verzichten.

SUtoxopid


Muschineid

Also viele der Beiträge passen einfach nicht zu den hier geposteten Definitionen von Penisneid. Denn wenn man das ganze so betrachtet, habe ich definitiv Muschineid. Ich würde auch gerne mal einen Tag (oder so) mit einer Frau tauschen und spüren wie frau den Sex so erlebt. Allerdings denke ich nicht das es mit Penisneid zu tun hat, wenn sich Frauen vorstellen können temporär einen Penis zu haben. Das ganze nennt sich dann einfach Neugier.

Nba"taldie,P x46


...p_nis-un-neidische Frau...

Wie kann's denn sein, dass 'ne un-p_nis-neidische Frau ellen- = elends-lange(n) Beitra(e)g(e) zum Thema P_nis-Neid schreibt, ...ja sich überhaup hier ''einklickt'' ???

''Einklickt'', so wie ich, eine über die Glaubwürdigkeit und deren Nicht-Vorhandensein bei meinen ...Leidensgenossinnen... sich Wundernde... .

Jemand sagt zu jemandem: ''Du bist p_nis-neidisch...'' ;-) Jemand(e) sagt d'rauf: ''Nö...'' Wer würde und ''täte''... dann ''ellen- = elends-lange(n) Beitra(e)g(e)'' (-kopiert- ;-)) d'rüber schreiben ???

l aste/ven


@antigone

na wenn das mal nicht aus einer ziemlich einseitigen perspektive verfasst wurde....

einige behauptungen darin lassen sich sicher widerlegen, beispielsweise die, dass freud eine reine individualpsychologie betrieben hat. (man denke nur an zahlreiche werke von ihm, die das thema kultur, deren entstehung sowie (schädlichen) auswirkungen auf das individuum behandeln.. eg das aufsätzchen mit dem titel "die kulturelle sexualmoral und die moderne nervosität"; das unbehagen in der kultur etc) Blah.... für mich klingt dies nicht wirklich wie eine seriöse wissenschaftliche kritik, sondern vielmehr wie das werk einiger frustierten eman(n)zen....

@stoopid

sowas kann man auch "homosexuelle phantasien" auffassen....

fg

gxus


Antigone, hübsche,

Je nun, eine Quellenangabe wäre wohl angemessen gewesen ;-D, aber witzig ist doch vor allem, daß dieser recht verquere Typ, mit einer derart verdrehten Theorie, zu einer verhältnismäßig verklemmten Zeit doch so einschlagen konnte! Fast jedes Detail ist bei genauerer Betrachtung falsch UND der gesamte Ansatz äußerst dubios und DOCH: Schlau war der Typ und BEOBACHTET hat er auch.

Ich lege dir, und lastEven  natürlich auch (und dem Captain ganz besonderst!) hier mal Konrad Lorenz ans Herz, mit der Warnung allerdings, natürlich nicht alles einfach zu glauben (und es auch nicht lächerlich zu machen, es sei denn es geschieht auf dem Niveau des Captains *s).

Irgendwie eine ähnliche Sparte Mensch. Dieser suchte sich allerdings (ständig) dafür zu rechtfertigen, daß er eben nicht der große Arzt wird, wie sein Vater es war und es wohl von ihm erwartete, sondern lieber mit VIECHERN spielte (frag mich mal, wo da das Problem sein sollte... *g).

Trotzdem provoziert gerade dieses Dilemma, neben äußerst scharfsinnigen Betrachtungen über "Verhalten" eben, scharfsinnige Betrachtungen über den SINN des Studiums von "Verhalten" AN SICH, über den wissenschaftlichen Ernst desselben UND, nebenbei, auch über Fallstricke und beachtenswerte "Messfehler" die bei solchen Beobachtung  zwangsläufig auftreten. Und über die "Rückseite des Spiegels" z.B. sollte schließlich jeder mal nachdenken... ;-D

Über Penisneid nicht; nicht notwendigerweise jeder. ;-)

Liebe Grüße

ALntig\onxe


gus, Süßer

Die Quelle wird doch im Text erwähnt. (Ist eine Buchbeschreibung)

Also so etliches von Freud's Thesen ist heute zum Glück widerlegt.

Mit dem Ödipuskomplex habe ich mich nur am Rande beschäftigt, weil er mir nicht ganz richtig scheint...zu pauschal.

Aber soweit ich das gelesen habe (leider kenne ich Freud nicht persönlich ;-)), ist auf seine Klienten schon sehr individuell eingegangen - und nicht nach Schema F.

(Das war wohl in dem Buch so gemeint.)

einen gaaaanz lieben Gruß

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