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Sex in der Kirche?

t7hauma#zo


nein, wer exkommuniziert wird, ist eben kein kirchenmitglied mehr-was meinst du denn, warum der kirchenbann im mittelalter sonst so gefürchtet war.

Der Kirchenbann war deshalb so gefürchtet, weil die Exkommunikation vom Empfang der Sakramente ausschließt. Ansonsten gilt, wie du ja geschrieben hast, einmal Christ -immer Christ.

S)tr-auch


Also das geht zu weit! Soviel respekt muss man vor der Religiösität der anderen schon haben, den denen ist die reinheit der Kirche nunmal wichtig.

tRhrefadschrhottexr


@thaumazo

Sorry, dass ich jetzt erst zum Antworten komme.

Ich meinte damit gar nicht die Bibelkenntnisse, sondern die undifferenzierte Art, über die Kirche herzuziehen.

Um dir zumindest teilweise Recht zu geben: Positive Veränderungen erzielt man durch konstruktive Kritik und der Vollzug des Geschlechtsaktes im Beichtstuhl ist weder konstruktiv noch wird er den Papst zum Umdenken bringen.

Zu deiner Beruhigung: Persönlich habe ich niemals Sex in einer Kirche gehabt noch werde ich dort in Zukunft dort Sex haben. Der Grund dafür ist einfach - wenn ich zu nervös bin streikt mein Pillemann :-p

So und nun weiter zu meiner Themaverfehlung:

Ich würde mein Hauptproblem mit der Kirche folgendermaßen beschreiben: Ich arbeite in der Wissenschaft und bei uns gilt:

Derjenige der eine Theorie hat bringt die Belege/Hinweise.

Sprich Einstein musste den anderen erklären, warum seiner Meinung nach die Zeit keine absolute Größe ist und es ist die Aufgabe von Darwin gewesen Belege zu bringen, die die Evolutiontheorie der Arten unterstützen. Die anderen schauen sich dann die Theorie + Begründung an und machen sich ihre Meinung.

Ich bin der Meinung, dass die Kirche von dieser Regel nicht ausgenommen werden sollte d.h. der Papst liefert eine Begründung warum er glaubt, dass es einen Gott gibt - exakt einen und nicht mehrere - dass ein Mensch aus einer unbefruchteten Eizelle enstanden ist etc... Die Bibel ist eine schlechte Beweisquelle, da nicht auszuschließen ist, dass sie von ganz gewöhnlichen Menschen geschrieben wurden, die sich ihrerseits eben geirrt haben.

Soweit zu den ketzerischen Gedanken eines gefallenen Engels.

Wünsche einen schönen Ostermontag.

txhreagdschrmottxer


@Tom Taylor

Na dann hau mal rein in die Tasten und sprich dich aus...

Kannst ja höflich schreiben, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass es stehengelassen wird höher.

*und war das genug der Überredungs-Arbeit :-p

T-om Ta0ylor


hehe

also zum ersten möchte ich den frömmlern hier gern mal nah legen, darüber nach zu denken, dass g'tt uns nach seinem bilde schuf - die geschichte mit adam ist ja weitgehend bekannt - und adam eva zur gefährtin gab, auf das sie fruchtbar seien, sich mehren und die erde bevölkern...

der sündenfall kam ja doch erst etwas später - so lange muss es ein heiden-entertainment gewesen sein - nackt im paradies - ohne den begriff der sünde! einfach nur machen.

deswegen denke ich auf keinen fall das der herr etwas gegen das sich miteinander vergnügen hat - egal wo - er sieht ja alles ;-)

und kirche als haus g'ttes oder sowas - lächerlich - g'tt wohnt zumindest seit 77 AD, dem jahr der zerstörung des 2. tempels - nicht mehr unter den menschen.

versteh ich ihn auch völlig - riesen stress und so...

letztlich wohnt er in den herzen jedes menschens - den sie sind ja sein abbild...

ok soviel zu diesen sachen.

Tvom Takylor


nun heftigeres

ich finds so erheiternd, wenn leute die andere religionen nur vom hören sagen kennen und meinen döner essen macht einem zum kenner.

ich wette das viele leute - bes. in der diaspora - sex in einer synagoge gehabt haben.

letztlich wird nämlich jeder raum in dem sich halbwegs regelmäßig mindestens 10 erwachsene jüdische männer zum gebet treffen als solche bezeichnet... und naja, etliche größere wohnstuben einiger familien dürften dafür also schon benutzt worden sein...

so who cares?

letztlich sind die juden da eh rel. pragmatisch - um auch mal das beispiel mit der trauernden frau in der kirche auf zu greifen.

trauernde sollen die lebenden nicht stören! deswegen ist trauern eine eher persönliche private sache - und findet nicht in der öffentlichkeit statt. ausserdem kennzeichnen sich diese leute in gewisser art selber - um von weitem deutlich zu machen das sie trauern...

und nun mal zu unseren lieben moslemischen mitbürgern - um niemanden zu benachteiligen - die sind ja nun noch viel krasser! je nach auslegung - was sich halt alle paar jahrzehnte ändert sind die unterschiedlichst drauf.

[...]

warum macht das hier faktisch keiner in einer moschee oder synagoge - nun ja, ganz einfach - es gibt mehr kirchen und mehr christen - und für die ist halt kirche reizvoller, weil sie dort öfter zeit verbringen/verbrachten... mehr oder weniger freiwillig.

im übrigen halte ich es eher für einen tabubruch mit/für sich selber - vorallem weil die katholische religion ein arg gespaltenes verhältnis zum sex hat - protestanten sind da meist smoother.

THomr TaZyloxr


und nun finales

ich schätze mal das das hier dem ein oder anderen aufstoßen wird - ändert aber trotzdem nichts an der realität und den fakten - habs extra mal von dem andern abgekoppelt

[...].

zum thema sex in KZ's...

nun ja *weitaushol* nun gab es da nicht nur die eine art von lagern - die vornehmlich zur vernichtung da waren - sondern auch andere, in denen menschen jahrelang eingesperrt waren, zwangsarbeit leisten mussten usw. - warum auch immer, kriminelle, schwule, kriegsgefangene, politische, religöse etc. das wird ja gerne mal etwas untern tisch fallen gelassen.

nun, man mag es nicht glauben - aber auch dort gab es sex. nicht nur der ss-wachmann mit irgendeiner biene die auf seine uniform stand... nein, es gab ihn auch untereinander - rumgeschwule, onanie - was will man auch machen wenn man eingesperrt ist und der tag lang...

[effekthascherischer und geschmackloser, nichts desto trotz untauglicher Versuch, aus einem natürlichen Bedürfnis gequälter und erniedrigter Menschen Kapital für eine völlig andere Diskussion zu schlagen, durch die Moderation gelöscht].

wie gesagt, ich rechne damit das das hier gesperrt wird - ist halt unwillkommen, weil moralisch ach so bedenklich usw.

naja, was solls wa?! - ich sag an der stelle gleich: ich würde in dem zuge dann gern auch gleich meine vorhaut wieder haben wollen - weil als das anstand hat mich irgendwie keiner gefragt, bund mit abraham hin oder her!

im übrigen steht in meiner heimatstadt auf dem, zugegeben damals recht weitläufigen, gelände eines ehemaligen kz's - ein in den 60ern entstandenes vorort-wohngebiet, ein freibad (gebaut von zwangsarbeitern), daneben eine am wochenende gut frequentierte großraumdiscothek, diverse strebergärten mit lauben, ein sportplatz...

ein schützenverein hat gar im ehemalig inneren sperrkreis sein vereinshaus, ein wachschutzunternehmen seine büroräume, ein reitweg geht am gelände entlang... und in teilen der alten anlage (um die zu betreiben wurde darum/darüber das lager errichtet) wurden bis in die 90er jahre hinein lebensmittel, vorallem gemüse und obst eingelagert, unterirdisch und so, versteht sich, ach ja und ein kletterpark befindet sich auch dort...

naja - also wenn man da mal in einer lauen sommernacht in das direkt neben der disco (einer ehemaligen texilfabrik, in der vorallem weibliche zwangsarbeiter tätig waren), gelegene freibad einsteigt, k.a. zwecks abkühlung oder so - erwischt man des öftern päarchen beim pimpern, im planschbecken, auf dem rasen etc.

ich glaube nicht das sich irgendjemand von denen dabei riesigen kopf darüber macht, das genau dort früher menschen im angesicht ihrer peiniger sich zu tode arbeiten mussten - obwohl die meisten es wissen - wurde ihnen in der schule ausreichend nahe gebracht, mit markierungen auf wegen und strassen werden sie immer dran erinnert, von klaffenden städtebaulichen wunden und ruinen die immer noch dran erinnern, jeden tag. mal zu schweigen...

naja, wie viele 1000de andere auch, hab ich in dem bad gespielt, schwimmen gelernt, rumgeblödelt, mich in der disco vergnügt, mich dort mit mädels rumgeleckt usw. faktisch sex in 'nem ehemaligen KZ... krass oder und ehrlich gesagt - ich fühle mich deswegen nicht sonderlich betroffen.

ich weiss einfach, das die leute dort damals nicht völlig sinnlos gestorben sind und ihre wünsche& träume für eine bessere, lebens- und liebenswerte zukunft wahr wurden.

in dem sinne: L'Chaim!

c)lamx3


PoisonYviWW

... dazu möchte ich sagen ihr regt euch auf? wegen den leuten die da sind? der respekt?

Aufregung wäre, aus meiner Sicht, hier wohl der falsche Ausdruck. Besser würde ich es als Kulturbanausentum umschreiben. Denn wer selbst keine Kultur hat, wird sie anderen nicht zugestehen. Hierzu fällt mir folgendes Beispiel ein. Der Ayers Rock in Australien ist für dessen Ureinwohner ein heiliger Ort. Nach deren Glauben findet dort die Seelenwanderung statt. Wenn wir uns heute anmaßen dort herumzuklettern und uns nichts heilig ist, trampeln wir auf dem Empfinden dieser Leute herum. Bedeutet Respekt nicht mehr die Gefühle anderer zu achten?

Mir fielen bestimmt einige Beispiele, nicht aus dem sexullem Bereich ein, die dich nach der Bestrafung eines "Beleidigers" rufen lassen würden.

Sicher wird jetzt der Satz in den Ring geworfen werden, die Gedanken sind frei!. Dieser Sinnspruch, aus der Mitte des vorletzten Jahrhunderts, bezeichnet unter Betrachtung der damaligen Geisteshaltung etwas ganz anderes.

Wenn viele glauben wir haben das Recht zu freien Meinungsäußerung, werde ich das nicht absprechen. Nur es gibt eine generelle Einschränkung. Wie andere Rechte gehört die freie Meinungsäußerung zu den Grundrechten. Für Rechtsgelehrte sind Grundrechte Abwehrrechte und keine Forderungsrechte. Der Einzelne hat eben das Recht sich gegen unflätige Meinungsäußerungen zu wehren. Nicht das Recht alles sagen zu dürfen.

zudem möchte ich nur wirklich ganz klitze klein kurz auf die kat. kirche hinweisen, von der wir alle mittlerweile dank den medien wissen das der pfarrer die messdiener mal kurz **** also naja das find ich anrüchiger..

Hierzu sollte man sich diesen Link

[[http://www.med1.de/Forum/Sexualitaet/221930/]]

genauer zu Gemüte führen. Für mich ist das ein gutes Beispiel, daß die ursprüngliche Stoßrichtung in eine sehr tiefschürfende Kulturdiskussion mündete. Denn die Ausgangslage war, teilweise nicht richtig wiedergegeben, was haltet ihr von Kirchenleuten die etwas versprechen und dann doch etwas anderes tun.

und allein der gedanke daran ist doch wohl auch nicht schlimm

Hier will ich einen Gedanken einführen, der aus meiner Sicht etwas mit Umgangskultur zu tun hat. Nach einer Umfrage in einem katholischen Forum halten 90 % der Christen den Besuch einer gemischten Sauna für nichts sündiges. Damit ist dem Klischee, diese Leute wollen durch nur in der Kirche zu den Heiligen aufschauen und einen prüden Umgang praktizieren vom Tisch. Was aber auch nicht der Fall ist, diese Saunabesucher werden das andere Geschlecht nicht taxieren. So z. B. hat die tolle Möpse, da möchte man doch ............, oder umgekehrt hat der eine prächtige Ausstattung, ob man da auch auf seinen Spaß...........?

Sicher es mag schwarze Schafe geben, sind aber die das Maß der Dinge?

Wenn ich es schon an anderer Stelle geschrieben habe, bitte ich es mir nachzsehen, es hier ein zweites Mal lesen zu müssen.

Ein Ethnikforscher begegnet auf einer abgelegen abgelegenen Südseeinsel, deren Einwohner bisher nicht mit der Zivilisation in Berührung gekommenen waren einer jungen Frau. Dieser trug außer einer Perlenkette um die Hüften nichts am Leib. Nun interessierte sich der Mann für die Perlen. In einer gestenreichen Sprache wollte er sie bitten ihm diese zur Ansicht zu geben. Die Frau wurde rot und lief ganz schnell weg. Später stellte sich heraus, daß diese zu einer Art Begattungszeremonie gehörte. Da der Stamm klein war, eignete sich eine monogame Lebensweise nicht zur Fortpflanzung. So gab es einen Fruchtbarkeitstanz. Hierzu legten die gebärfähigen Frauen diese Ketten in die Mitte des Tanzkreises. Nach einem festgelegten Ritual nahm sich der Mann die unmittelbar in seiner Nähe liegende Kette und die Frau folgte ihm für die kommende Nacht.

Die Moral von der Geschichte, diese Umgangsart hatte Tradition und wurde nur mit Leuten aus dem eigenen Stamm praktiziert.

Nun meine Frage müssen wir uns zu immer neuen Tabubrüchen aufschwingen?

Oder, in einer Apothekenzeitung habe ich letztens gelesen, fast jeder zweite Deutsche geht regelmäßig in die Sauna. Wenn das Thema zur Sprache kommt, waren die meisten noch nie an einem solchen Ort oder lehnen es strickt ab dorthin zugehen.

Das ist die Meinung vieler jenseits der hier geäußerten Phantasiegedanken.

cblaxm3


Ohne einen neuen Thread eröffnen zu müssen

Welche Frau würde sich auf die unsinnge Idee einlassen, nur mit einem knappen Stringtanga bekleidet, den Versuch zu unternehmen in eine Moschee zu gelangen.

Das nur mal als Gegenspiel für die Ausgangsfrage.

t'haSumaczxo


Tom Taylor

ich finds so erheiternd, wenn leute die andere religionen nur vom hören sagen kennen und meinen döner essen macht einem zum kenner.

und kirche als haus g'ttes oder sowas - lächerlich - g'tt wohnt zumindest seit 77 AD, dem jahr der zerstörung des 2. tempels - nicht mehr unter den menschen.

Tja, ein bisschen Mazzen essen macht wohl noch keinen zum Kenner - der Tempel wurde 70 AD zerstört.

also zum ersten möchte ich den frömmlern hier gern mal nah legen, darüber nach zu denken, dass g'tt uns nach seinem bilde schuf - die geschichte mit adam ist ja weitgehend bekannt - und adam eva zur gefährtin gab, auf das sie fruchtbar seien, sich mehren und die erde bevölkern...

der sündenfall kam ja doch erst etwas später - so lange muss es ein heiden-entertainment gewesen sein - nackt im paradies - ohne den begriff der sünde! einfach nur machen.

Vielleicht ein bisschen mehr Martinsgans essen um zu folgender Einsicht zu gelangen: Weder Nacktheit noch Sex sind nach christlicher Aufassung per se Sünde.

ich weiss einfach, das die leute dort [im KZ] damals nicht völlig sinnlos gestorben sind und ihre wünsche& träume für eine bessere, lebens- und liebenswerte zukunft wahr wurden.

Ach Tom, du weißt einfach so viel, dass ich da nicht mehr mithalten kann und mich deshalb lieber threadschrotter zuwende.

ANpri`l6x6


Ach Tom, du weißt einfach so viel, dass ich da nicht mehr mithalten kann

:)^ ;-D

Genau deshalb erspare ich mir kopfschüttelnd jeden Kommentar.

t$hau`mgaxzo


@threadschrotter

Zu deiner Beruhigung: Persönlich habe ich niemals Sex in einer Kirche gehabt noch werde ich dort in Zukunft dort Sex haben. Der Grund dafür ist einfach - wenn ich zu nervös bin streikt mein Pillemann

Ach, an das Ausgangsthema habe ich gar nicht mehr gedacht. Mir schien, dass inzwischen hier größtenteils Konsens herrscht, es in der Praxis sowieso nicht zu tun wegen religiöser Gefühle, Erwischtwerden usw. Obwohl, wenn ich mir das jetzt so überlege ... Im Gegensatz zu manch armen Würstchen hier befinden wir uns im Besitz von fünf Kirchenschlüsseln. Da könnte man doch mal mitten in der Nacht ... und dann einen Vergleich anstellen, wo die Altäre am härtesten und die Beichtstühle am engsten sind. Würde unser Leben sicher ungemein bereichern. ;-)

Ich bin der Meinung, dass die Kirche von dieser Regel nicht ausgenommen werden sollte d.h. der Papst liefert eine Begründung warum er glaubt, dass es einen Gott gibt - exakt einen und nicht mehrere - dass ein Mensch aus einer unbefruchteten Eizelle enstanden ist etc...

Da wirst du dein Kirchenproblem wohl in aeternam behalten, wenn du so an die Sache rangehst. Die (christliche) Religion ist nämlich prinzipiell anders gestrickt wie die Wissenschaft. Eine Letztbegründung der Gottesfrage kann die Theologie nicht nur nicht liefern aus erkenntnistheoretischen Gründen, sondern vor allem deswegen, weil die Frage nach der Erfassung des unendlichen Gottes durch den endlichen Menschen schon das Wesen des "ganz anderen" Gottes verkennt. Soll heißen, dass wenn Gott ein fassbares Etwas wie die anderen erfassbaren Etwasse, die es so gibt, wäre, dann wäre er eben nicht Gott, sondern ein Etwas neben allen anderen: "Den Gott, den es gibt, den gibt es nicht" wie es so schön heißt. Deshalb sind z. B. auch die sogenannten Gottesbeweise des Thomas v. Aquin keine wirklichen Beweise, sondern lediglich eine "begründete Einladung zum Glauben".

So, geschickt den Zentralbegriff "Glauben" eingeführt. Es geht also im Letzten nicht um Wissen, wie in der "Wissen"schaft, sondern um Glauben, besser "Vertrauen", wie aus dem obigen hoffentlich ersichtlich wird. Glauben ist aber eine ganz andere Kategorie als Wissen und ist deshalb auch kein "hypothetisches Wissen" oder so was, sondern eben was ganz anderes, nicht besser und nicht schlechter. Und auch nichts Unsinniges: Jeder Mensch, ob religiös oder nicht, lebt sein Leben mit einem Mix aus Wissen und Vertrauen und jedes hat in seinem jeweiligen Bereich seine Berechtigung.

Noch zum Thema Beweis: Wie eben dargelegt, ist Gott prinzipiell nicht beweisbar. Aber das Gegenteil auch nicht. Man kann aber nicht einfach das als nicht-existent behaupten, was mit den Methoden der Wissenschaft noch nicht erkannt wurde oder erkannt werden kann.

So, hoffentlich war das ein wenig verständlich.

Ebenfalls noch einen schönen Ostermontag

t9hauImazo


@clam3

Schön, dass du dich auch hier eingefunden hast. Wie du siehst, hat sich die Kirchendiskussion vom Zölibatsfaden hierher verlagert. Meine Anerkennung übrigens noch für deinen letzten dortigen, historisch fundierten, Beitrag. *:)

c=lQaYm3


Ist euch denn nichts heilig?

So lautete noch die Frage der letzten Generationen und der davor. Sagte man damals die Hoffahrt (Stolz) kommt vor dem Fall. Oder ist es erlaubt sich über alles hinwegzusetzen?

Die theologischen Sinnfragen brauchen wir hier wohl nicht zu erörtern und zu vertiefen. Es geht doch vielmehr um die Frage, darf man jede Phantasie erdenken und veröffentlichen und gleichzeitig auf die verweisen, von denen man annimmt oder erfahren hat, daß sie nicht guten Willens sind, wie es in der Schrift geschrieben steht. Dabei wird vergessen, wer mit einem Finger auch den Anderen zeigt, zeigt mit drei Fingern auf sich.

Geht es doch vielmehr um die Verantwortung dafür was man alles von sich gibt? Wer glaubt mit ein paar markigen Aussprüchen Aufsehen zu erheischen, für welchen Zweck auch immer, gbit die einfach so locker von sich. Da fällt schon mal "Lattengustl" für das Sinnbild der Kreuzigung Christi, ein. Die Beispielliste ließe sich beliebig fortsetzen.

Einge werden jetzt denken so einer, der nur an das Beten in der Kirche denkt. Die kann ich beruhigen, selbst mir sind diese bigotten Zeitgenossen suspekt.

Wie sagte doch ein Kommentator zu den Aufgaben des Papstes Benedikt XVI, diese liegen vorallem in der Entwicklung der Geisteshaltung der katholishen Lehre über die nächsten Generationen hinweg. Ernennungen von Bischöfen mögen zwar viel publikumswirksamer sein, aber nach ein paar Jahren ist eine Revidierung wieder leicht möglich.

HQave sfun


Wann denn? Und wo? In der voll besetzten Kirche während der Messe? Oder im tagsüber Rumpelkeller?

Solltest Du Version 1 vorziehen, empfehle ich die kath Kirche. Im Beichtstuhl sieht euch keine Sau.

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