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Sex in der Kirche?

R0ajhMerchIanGt


Grishnak

Religion lebt von Angst

Würde ich so nicht sagen. Ich glaube. REligion lebt von Unsicherheit, und das auf mehreren Ebenen. Ich bin nur gerade zu müde, das auszuführen. Vllt morgen (dh für Leute mit normalem Schlafrythmus: später).

threadschrotter

wenn ich dich nicht ganz falsch verstehe, greifst du die marxistisch/leninistische religionskritik auf (opium fürs volk/des volkes). die springt allerdings an einem wichtigen punkt zu kurz. leider auch hier vertröstung auf später.

Gsr9isuhnak


Dann nenne es eben Unsicherheit ;-) Ist auch ne Art der Angst.

tthr-eadscWhroZtt&e#r


@RajMerchant

wenn ich dich nicht ganz falsch verstehe, greifst du die marxistisch/leninistische religionskritik auf

Jain - Ich weiß, dass der Vergleich Religion/Droge schon von kommunistischen Theoretikern gemacht wurde. Allerdings ging es damals darum, die Kirche als ein reaktionäres Element darzustellen, das auf der Seite der Bourgeoisie steht und den nötigen Klassenkampf verhindern will.

Bevor der Thread nun in eine falsche Richtung weitergeht will ich mich bewusst davon abgrenzen. Ich sehe Religion nicht politisch sondern mehr als eine Flucht vor dem eigenen Tod bzw. den negativen Seiten des Lebens im allgemeinen. Mein vorheriger Kommentar war also in diesem Sinne zu sehen.

Aber bevor ich mich jetzt in Details verliere will ich natürlich erstmal dein Posting abwarten *:)

l0ust\mSonxster


fahr doch nach St.Pölten

und lass dich von jungen wilden messdienern in den arsch ficken und dir nen weihnachtskuss geben ;-D

mal ehrlich, dieses lustig St.Pölten ist doch der Beweis, dass auch die Pfarrer und die Diener ficken wie die wildesten Hurenböcke! Und wenn die es schon im Kloster tun, wat ja noch ne runde heiliger und keuscher ist als ne kirche.... also, immer rein in den tempel und wild gebummst!

w]us?c{hxig


LM

die Aufforderung, "rein in die Kirche / Kloster...." hilft dem Threaderoeffner gar nichts; denn es ist nur eine Uebertreibung Deiner eigenen Stammtischparolen.

Die Frage war, wie die anderen User dazu stehen, in einer Kirche Sex zu haben.

Klare Antworten helfen ihm / uns mehr, als Theoretisieren ueber die Sprueche der 60-er oder Angst verbreiten ueber die moeglichen Folgen.

Tips, die auf die moeglichen Folgen hinweisen, sind sehr willkommen, da die Frage ja war, wie andere es sehen, Sex in einer Kirche (...Haus) zu haben.

Der wichtigste Hinweis, war wohl, sich nicht dabei erwischen zu lassen, egal in welchem ...Haus / ....Tempel / ...Moschee!

Das sollte man(n) und frau sich fuer alle geschlossenen oder offenen Raeume merken, wenn sie nicht gerade selber der Eigentuemer / Hausherr ueber diese Raeume sind.

Es ist eine Frage des Respektierens von Eigentum / Hausrecht oder wie sonst man es immer nennen mag.

Aerger bekommt, wer sich von kompetenten Hausherren (im juristischen Sinne) erwischen laesst.

Manche sehen gerade darin den besonderen Kick, manche sehen den Himmel ueber uns hereinbrechen, wenn's publik wird.

Manche schueren schon den globalen Hass, wenn nur drueber diskutiert wird.

All das sollte der Threaderoeffner als Antwort auf seine Frage beruecksichtigen. Es bleibt immerhin jedem selbst ueberlassen, wie er / sie darueber denkt und dementsprechend handelt.

CVla1udsixa


Nur mal eine Frage, wie steht ihr eigentlich dazu, wenn wildfremde Leute, die aus irgendeinem Grund sich in eurem Haus aufhalten, auf eurem Küchentisch ficken?

Z.B. eure Kinder haben eine Party die ufert ein wenig aus und zwei treiben es wild in eurer Küche. Oder auf eurem eigenen Bett.

Ist das für euch ok?

Die ganze theologische Diskussion war übrigens sehr interessant zu lesen!!!!:)^

cRla&m3


Katzen, Kinder, Kirche

Diese drei Schlagwörter öffnen den Zugang zu 99,x % der Menschen. Oder welches andere [i]Feindbild <<

kann die Menschen eher vereinigen als die Kirchenkritik.

Heute muß man diesen drei "K's" noch das Schlagwort Sex hinzufügen.

Daher ist die Ausgangsfrage gar nicht verwunderlich.

tIhaum*axzo


Grishnak

Religion lebt von Angst.

Ich würde eher sagen, Religion lebt von der sehr vernünftigen Einsicht, dass der Mensch ein äußerst begrenztes Wesen ist, welches sich maßlos überschätzt, wenn es meint, sich während und nach dem Leben notfalls immer am eigenen Zopf aus dem bodenlosen "Sumpf der Existenz" [a.r.r. by thaumazo] ziehen zu können.

t#haum^axzo


threadschrotter

Zitat:

Frei nach Helmut Schmidt prägte er den klassischen Satz: "Das Christentum ist eigentlich Blödsinn, aber mir fällt auch nichts besseres ein".

...

Der von dir zitierte Satz kommt mir nicht ganz unbekannt vor.

Der Satz kommt dir nicht ganz unbekannt vor? Ich dachte der wäre meine Erfindung und hier zum ersten Mal und exklusiv veröffentlicht. Wie dem auch sei, vielleicht hast du ihn auch mit dem angeblichen Schmidt'schen Original verwechselt "Demokratie ist ...", welches ich allerdings auch nur vom Hörensagen kenne. Der Satz ist aber so gut, wie ich meine, dass es ganz egal ist, ob er wirklich dem Munde Helmut Schmidts entfleucht ist oder nicht. Ich packe gleich mal die Gelegenheit beim Schopf, um an diesem Satz anschaulich zu demonstrieren, dass es sich so auch mit biblischen Texten verhält: Es tut überhaupt nichts zur Sache, ob z. B. Jesus dieses oder jenes wortwörtlich so gesagt hat oder nicht. Wichtig ist vielmehr, ob es in den Gesamtkontext der jesuanischen Verkündigung passt und diese expliziert und erweitert oder nicht. Dies ist für all diejenigen angemerkt, die nicht verstehen, dass die Folge viel entscheidender als die Ursache.

Stell dir eine Zukunft vor in der Forscher eine Droge entwickelt haben, die dafür sorgt, dass du immer heiter und gelassen bist ohne deine sonstigen Kognitiven Fähigkeiten zu beeinträchtigen. Wenn du nur jeden Morgen brav an deine tägliche Pille denkst werden dir Kummer und Schmerzen völlig fremd bleiben.

Das mit der Droge=Christentum ist meiner Ansicht nach teilweise richtig, teilweise falsch. Richtig ist, dass durch den Glauben, wie durch Drogen, die Wirklichkeitsdeutung eine andere wird. Es ist z. B. etwas ganz anderes, ob man die Erfahrung von Liebe als bloße biochemische Reaktion im Gehirn, oder als einfach schönes Gefühl, oder aber als Ahnung einer unsere Alltagserfahrungen weit übersteigende Realität interpretiert (was das schöne Gefühl natürlich keineswegs mindert).

Falsch scheint mir dagegen die Ansicht zu sein, dass Religion ein Sedativum ist, das von vorneherein die Wahrnehmung dämpft, so dass "Kummer und Schmerzen völlig fremd bleiben." Die von dir zitierte Stelle Mt 5,10 zeigt ja gerade das Gegenteil: Die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden sind ja gerade die, die eben kein bequemes, ungefährdetes Leben vorgezogen haben, wie z. B. die christlichen Märtyrer. (Oder die, welche immer viel zu spät ins Bett kommen, weil sie hier im Forum ihren Glauben verteidigen müssen zzz).

Genau wie bei der chemischen Pille scheint dies auf den ersten Blick nur Vorteile zu bringen. Aber ich glaube dass der Schein trügt. Wer Tag für Tag ein Medikament um glücklich zu sein, der wird vielleicht nie richtig verzweifelt und unglücklich sein, aber er wird sich vermutlich auch nie mit derselben Intensität freuen wie ein Mensch der die gesamte Bandbreite der Gefühle kennt. Zudem wird er niemals die Erfahrung machen, dass man auch lernen kann mit seinen positiven und negativen Gefühlen klarzukommen.

Dass hier endlich jemand auf den Gedanken kommt, Glaube und Glück miteinander in Verbindung zu bringen, ist ja sehr erfreulich. Ansonsten scheint mir eher immer so die Ansicht zu herrschen, dass christliche Existenz vor allem geprägt ist durch permanente Schuldgefühle, Lustvermeidung und Weltflucht, wofür man dann im Jenseits belohnt wird, während die anderen bereits hier ihren Lohn empfangen haben. Ist doch alles Quark. Bei Joh 10,10 heißt es, dass die Gläubigen "das Leben in Fülle haben" sollen. Und zwar das ganz konkrete Leben hier und jetzt. Und ein erfülltes Leben besteht sicher nicht in moralinsaurer Langeweile, aber auch nicht in immerwährendem Eierkuchen. Um aber das Gesamt aller Erfahrungen, vor allem auch die des Todes, in eine (mehr oder weniger) sinnvolle Gesamtdeutung zu bringen, dabei hilft der Glaube.

Und hinzu kommt ein gewisser Stolz, dass man es schafft das Leben zu meistern ohne sich an eine Ideologie zu klammern – quasi wie ein Kind das es zum ersten Mal schafft ohne Schwimmflügelchen ins offene Wasser hinauszuschwimmen.

Ich halte es, wie schon gegenüber Grishnak angedeutet, für eine Illusion, dass der Mensch es schaffen kann, das Leben allein zu meistern. Jeder hat schon unzählige Male Situationen erlebt, in denen er auf Gelingen oder Nicht-Gelingen nicht den geringsten Einfluss gehabt hat. Und jeder muss zwangsläufig einfach darauf vertrauen, dass sein Leben irgendwie gut ausgeht, ohne dafür die geringste beweisbare Sicherheit zu haben. Wem oder was man dabei vertraut, muss jeder selbst entscheiden, denn da gibt's natürlich unzählige Möglichkeiten, aber letztendlich gilt,was der gute alte Luther gesagt hat: "Da, wo dein Herz ist, da ist eigentlich dein Gott".

So ich hoffe du hast bis jetzt durchgehalten und dich nicht von der Länge meiner Erörterung abschrecken lassen

Lange Erörterungen sind mir tausendmal lieber als in zwei Sätzen hingerotzte Polemiken, denen jede Begründung fehlt.

Und solltest du jemals meinen Status als gefallener Engel angezweifelt haben so wirst du zumindest bekennen müssen, dass die Lust zum Predigen mir immer noch anzumerken ist.

Warst du wirklich schon einmal ein so ranghoher und aktiver Engel, dass du gepredigt hast?

Gut's Nächtle *:) zzz

FLuGnky2y1


moin,

ihr seids so derb ;-)

Gruss ;-D

t$hre"adscchr|ottexr


@thaumazo

Wie ich sehe hast du ebenfalls den Thread

[[http://www.med1.de/Forum/Cafe/224128/]]

entdeckt.

Ich werde dir dort antworten damit Bertman hier endlich in Ruhe über Sexorgien in der Kirche diskutieren kann.

t2haumxazo


@threadschrotter

Passt dort auch besser *:)

ctlamx3


Ich werde dir dort antworten damit Bertman hier endlich in Ruhe über Sexorgien in der Kirche diskutieren kann.

Wenn sich hier einige brüsten aus der Kirche ausgetreten zu sein, weil ihnen "Pillen-Paul" oder der "Polen-Papst" nicht nach dem Mund redet, sollten sie nicht übersehen, daß gerade die schweigende Mehrheit der Kirchenmitglieder diese Bauwerke, mit ihren Kirchensteuern, unterhält.

Auf denen, wie hier einige im Forum glauben, sie das Recht besitzen, durch die wildesten Phantasien diese Orte in den Schmutz zu ziehen.

F-raEnk1O60x7


Sex in der Kirche

Hallo Poison, was reizt dich denn genau an der Vorstellung, Sex in der Kirche zu haben? Kannst du dir vorstellen wie der jenige das sieht für den sie gebaut ist? Andererseits hat Gott uns mit unserer Sexualität geschaffen, ich könnte mir vorstellen das er das ganz locker sieht. Die Frage ist nur: Liebt ihr euch wirklich? Was treibt euch dazu es im Hause Gottes zu tun?

Denk mal darüber nach, wie du es empfinden würdest, wenn es dein Haus wäre.

c<laxm3


Frank1607

Schau dir ganz einfach die Erstellungszeit des Threads an.

Wer zu nachtschlafenen Zeit entwickelt so einen philosophischen Gedanken?.

Wenn ich wieder gescholten werde, behaupte ich ganz einfach der Gedanke ist in einer Laune von Alkoholgenuß oder unter Einsatz von Null-Grips entstanden.

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