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Was bedeutet für euch außergewöhnlicher Sex

dtie0 Begtraschterxin


Lieber Hans (1),


wenn mich hier jemals etwas überrascht hat, dann ist es Dein so sympathischer Brief von Mittwoch früh, danke schön für die anerkennenden Worte: :-D :-D :-D Erreicht hast Du, dass mich zum ersten Mal das individuelle Ergebnis einer Umfrage interessierte, das war noch nicht da. Eine nur aus wenigen Fragen bestehende und, gemessen an dieser meist nur der allgemeinen Belustigung dienenden Beitragskategorie, halbwegs sinnvoll formulierten Umfrage, in der erwünschte Parität als Schlüsselbegriff aufscheint, ist der beste Ersatz für die formale und inhaltliche Positionierung Deines Startbeitrags in diesem Faden. Alle müssen ihn sich ja nur um eine Position nach unten verschoben vorstellen, darüber gesetzt Deine aufschlussreichen und vor allem doch in Liebe gegebenen Antworten im Umfragefaden (s. u.), schon steht der Startbeitrag in völlig anderem Licht da.

Überhaupt nicht beeindruckt hat mich, dass Du Dich ohne Trara und Tamtam als "einfachen" Mann bezeichnest, ich habe hier für mich jahrelang den Ausdruck "einfache" Forumschreiberin in Anspruch genommen; und ganz sicher bin ich, dass zum Beispiel Dancerin keine andere Selbsteinschätzung vornehmen würde. Wir alle sind einfache Bürgerliche, alles Elitäre, alle Podeste und Podestchen sowie jegliches Elitedenken ist mir ein Gräuel, ich kenne nur die Sockel an Glühbirnen. Ob Kerzenbirnen mit 25 W oder Kugelstrahler von Osram mit 100 W, kein Mensch stellt sich (oder einen anderen) darauf. Höchstens bei Wetten, dass...?, ich glaube, ein Mal hatten sie da so was. Die Zahlen für Österreich oder für Tirol kenne ich nicht, aber in Deutschland haben mittlerweile so 55 Prozent aller Haushalte einen Internetanschluss, mit steigender Tendenz einen schnellen, und so ist es alles andere als ein Wunder, dass ein ganz normaler Bevölkerungsquerschnitt in Foren wie dieses hineinzuwachsen beginnt und, in diesem Forumbereich, angestammte Porno- und Sexportalstrukturen der marktstrategisch-redaktionell begründeten Ellbogenjahre allmählich ins Wanken bringt. Von 135.000 Registrierten, zu denen jeden Tag 110 hinzukommen, bist Du eben einer aus dem Volk. So sachlich und unaufdringlich Du mich in Deinem Kummer ansprichst und den Dich in diesen Tagen und Wochen belastenden Problemdruck fokussierst, so passt es zusammen mit den Anredezeilen. "Liebe Betrachterin!" und "Liebes Labbygirl!", das ist einfach nur nett und normal.

Nun müssen wir rasch über die zweite Verständnishürde hüpfen, lieber Hans, abermals für alle gutmeinenden Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit, denn die Zahl Deiner Beiträge ist noch überschaubar, die Anzahl der Fäden gering. Insbesondere Dancerin navigiert im Forum wie ein geölter Blitz, sie fände den Beitrag in fünf Minuten, und auch eine lieb und nur anerkennend gemeinte Stigmatisierung ist natürlich immer eine Stigmatisierung; im Allgemeinen. Gerade Du bist aber doch auf Erden ganz bestimmt der Allerletzte, der Frauen mit doch nur anderer Sozialisation und Persönlichkeitsentwicklung Etiketten anpappen würde oder eine unpassende Apostrophierung gar zum Leitbild oder Idol erhöbe: alles Quassel.

Was passierte in den ersten Stunden nach dem Erscheinen Deines Startbeitrags? Nun, geschlagene sieben Stunden passierte überhaupt nichts, und es ist sehr selten, dass in dieser stark frequentierten Forumecke zu einer Anfrage mit durchaus ins Auge fallender Überschrift so viele Stunden lang gar kein Beitrag eingeht. Ich sage Dir, wie es am vorletzten Montag nach Mitternacht war, denn den ironischen Satz würde ich nicht mehr hinschreiben. Oft und gern lese ich zurzeit, was Dancerin zu Beziehungsstrukturen, in denen sexuelle Dispositionen eine tragende Rolle einnehmen, untersucht, zufällig war ich noch wach, schaue ins Forum und lese ihren Indikatorbeitrag, der alles Wesentliche Deines Startbeitrags bewusst kurz und bestimmt wie bestimmend zusammenfasst. Müde war die nämlich nicht, schreibfaul noch nie. Spontan in Erinnerung kam mir Dein Beitrag v. 7.11., und obschon ich mich bei der Vorbereitung meines Beitrags v. 24.12. vergewissert hatte, dass der Generalverdacht, unter den ich ausnahmslos jeden stelle, der textuell oder nicknamentlich ungegenständliche Nähe zu "Schlampen"- oder "Sexgöttinnen"-Jagden vergangener Zeiten zu bekunden scheint, auf Dich in keiner Weise zutrifft, habe ich mich ebenso spontan mit einem Witzchen darangehängt. Eigentlich aber nur, um Dancerin ein Schmunzeln zu entlocken, denn so mag ich sie am liebsten, ansonsten am liebsten schaffend wie die Brunnenputzer.

Einmal ganze zweieinhalb Zeilen zum Inhalt, der Form halber ein ironischer Einzeiler: Das sieht nun wenig später FesselMan, der seit mindestens vier Jahren im Forum dauerhaft aktiv ist und, ebenso wie Dancerin und ich, nur ungute Erinnerungen an knallharte Schlammschlachtsedimente früherer Jahre in sich trägt. Auch sein Beitrag reiht sich in die von Dancerin vorgegebene Linie ein, und darin besteht der Fingerzeig, den er Dir gibt. Hinter FesselMans Beitrag verläuft die erste Trennlinie des Fadens, es ist die einer horizontalen Schichtung, die Trennung zwischen Forum früher oft und Forum heute/noch:


Alle nachfolgenden Beiträge – ich beschränke mich auf den Stand bis helix pomatia, 6.6. – sind von Frauen, die wohl eher später ins Forum eingetreten sind, denen die jeweils bewusste Kürze der vorherigen Beiträge gar nichts sagt, weil sie keine Kenntnis haben von altem Scheiß, der auch für Deine Anfrage, Hans, absolut keine Relevanz hat. Nun übernehmen Grauchen und Labbygirl Deinen Startbeitrag in eben jenem ganz normalen Bürgersinn zwar strukturell, bauen aber, wenn man genau hinsieht, textuell auf Dancerins Zusammenfassung auf, und diese bauen sie auf sachlicher und emotionaler Verständnisebene zu Deinen Gunsten aus. helix pomatia bleibt nunmehr praktisch nur noch Spielraum für eine kurze bestätigende Stellungnahme – und daran erkennst Du, dass Du es nur am Bündeln relevanter Informationen hast fehlen lassen. Ein guter Teil steht im Forum verstreut; es sind aber nur Ansätze, die ohne Konkretisierung ein nur vager Boden sind. Auf jeden Fall sind sie ergänzungsbedürftig, das musst Du nachholen, um den anderen eine solide Grundlage zu geben.

Derzeit ist alles WM, oder? Als Motto lasse ich mir mal eine der zu geflügelten Worten gewordenen Fußballweisheiten von Sepp Herberger dienen: "Wer nicht weiß, wohin mit dem Ball, schießt ihn aufs Tor." In einem anderen Faden, den Du haken kannst, weil Du dort massiv intervenieren müsstest, um die Krise gegen die Stimmung im Faden zu artikulieren, und selbst das würde Dir nichts nützen, die Fadendynamik ist nicht danach, schreibst Du:

Ich bin durch unsere unterschiedliche Auffassung oft eigene Wege gegangen. Vielleicht war das auch der Grund, warum sich meine Frau für den anderen entschieden hat. Ich hatte auch nicht viele Chancen gegen ihn, 27 Jahre Ehe gegen einen andern, der sich noch keine Fehler geleistet hat.

Den dritten Satz kannst Du so nicht gebrauchen, er stimmt Dich nicht. Denke nur so, think positiv:

Unsere 27 Jahre währende Ehe ist der Sockel, auf dem wir ruhen, der Sockel, den wir beide gemauert haben. Außerdem sind 27 Jahre eine untilgbare Zeitspanne von unvorstellbar großer Dauer – äonenlang. Deswegen hat gegen mich kein Rivale auch nur den Hauch einer Chance. (Es sei denn...)

d0ieA BetraDczhterxin


(2)


Das hier

...und dass ich von ihr zu oft einen Orgasmus eingefordert hatte. Sie damit unter Druck gesetzt hatte und sie mit dem nicht umgehen konnte.

lasse ich für den Moment mal so stehen, weil Du im ersten Satz von etwas sprichst, dem bereits etwas zugrunde lag, so dass nur die Frage nach der Ursache ergründet werden muss.

Aber aus welchen Gründen Du einen Rivalen hast (und vor ihm andere hinzunehmen hattest) ist für mich noch nicht ausgemacht. Du servierst in den Fäden nämlich ein hochkomplexes Aussagegemenge. In der Umfrage vom Februar ( [[http://www.med1.de/Forum/Sexualtechniken/196209/4/ *]] ) gibst Du im Ganzen Auskunft darüber, wie wenig normal für Euch war, die körperliche Liebe so ab 50 oder bis Mitte 50 zu vernachlässigen, Vielfalt, Aufgeschlossenheit und Zuhören in Liebe stehen da: die reinste Idylle. Bei Frage Nr. 6. erwähnst Du die paritätische Qualität Eurer Beziehung und dass Du eine Dich dominierende Ehefrau nicht ausschließt. Zum Ausdruck kommt ein Wunsch, männlicher Masochismus. An wen hast Du Dich mit der Bitte um einen Rat gewandt? Dancerin und ich sind, je nachdem, maso hoch null/eins bis maso hoch drei (für Dancerin jeweils mit dem Zusatz "/devot"), und unsere Standpunkte in diesen Dingen vertreten wir deshalb entschlossen und mit schreiberischem Durchsetzungsvermögen, weil wir emotional erfühlen und rational begreifen, dass wir uns mit unserer Disposition auseinander zu setzen haben: weil wir nicht anders können und weil wir das so wollen. Wir hinterfragen immer alles kritisch, außerdem muss Männern oft viel erklärt oder sie müssen allmählich aufgeklärt und überzeugt werden, so ist es eben. Nun aber zurück zu Deiner Frau, wo ist sie hier? Lies Deinen Startbeitrag einmal neu und sage mir, wo Deine Frau vorkommt. Nirgendwo, in keinem einzigen Satz. Das ist kein Zufall, Hans: Alles nämlich, was Du vorstellungsweise als größtes Glücksgefühl erlebst, liest sich exakt so, als würdest Du Dir wünschen, dass Deine Frau sich anderen Partnern hingäbe – ausschließlich diese Phantasie, die von Deiner Frau aber doch nur in ihrem eigenen Interesse und nur zu ihrem eigenen Wohl längst umgesetzt wird, thematisierst Du im Startbeitrag. Dort ist nur von anderen Männern die Rede, und bei dem Gedanken daran, was sie mit Deiner Frau veranstalten können, drehst Du Dich (11.6.) im Kreise; im Beitrag an Labbygirl hinterfragst Du Deinen Voyeurismus. Das ist der Kernsatz dort, für diesen Satz hast Du den Beitrag geschrieben, er ist die Umhüllung des Satzes.

Das scheint nun alles erst mal gar nicht zusammenzupassen mit dem, was Dich in Deinem Kummer wirklich bedrängt, denn Du wünschst Dir das genaue Gegenteil von dem, was Du zu Deiner Süßen träumst und Dir im Startbeitrag ausmalst. Es ist so, dass Du traurig bist, Dich grämst, und eigentlich steckt doch im ersten Zitat eine absolut verständliche Standardfrage, die jedermann und jede Frau kennen, wenn ein Teil fremdgeht, die Sache auffliegt und der große Katzenjammer einsetzt:

"Was hat der/die andere, was ich nicht habe?"

Weiterführend für Eure Diskussion hier wäre jetzt diese auf Deine Antwort Nr. 6 direkt zurückweisende Variante:

"Wünscht meine Frau sich von (vom) anderen, was ich mir von ihr wünsche?"

Eine Frage, die, betrachtet von Deiner Warte aus, auf die Befriedigung Deines Masochismus durch Deine Frau als an Dir Handelnde zielt; betrachtet dagegen aus der Eheerfahrung Deiner Frau, könnte sie bedeuten, dass Deine Frau die Hingabe an andere Männer (bzw. derzeit an Deinen Rivalen) durchzieht, weil sie dort nicht zum Orgasmus gedrängt wird, und das hat in der Regel zur Folge, dass wir mühelos zum Orgasmus kommen, unter günstigsten Umständen auch zum multiplen. Unter diesem Aspekt müsstest Du Dir also die Frage vorlegen, wie wichtig Dir früher der Orgasmus Deiner Frau als Bestätigung Deiner Libido (praktisch täglich), Deines Durchhaltevermögens (immerhin 30 bis 60 Minuten...) und Deines Geschicks als Liebhaber war, das heißt also, Du hättest Deiner Frau den Orgasmus früher abgefordert in der (unbewussten) Absicht, Selbstbestätigung zu erfahren. Salopp gesagt: "Ein ganzer Mann bringt seine Frau immer zum Orgasmus, das hat so zu sein, und wenn sie nicht zum Orgasmus kommt, kann es nur an ihr liegen."

Es wäre, lieber Hans, ein egozentrisches Motiv, Partnerschaft in Parität und gesamtgesellschaftlich schon ewig und drei Tage nicht mehr haltbare Konventionen gehen nicht zusammen. Ich habe den Eindruck, dass es Dir hier sehr leicht passieren kann, veraltete Verhaltensmuster (ab sexuelle Revolution 1968 abwärts) ad acta legen zu müssen. Zum Beispiel frage ich mich gerade, warum sich eine Teilnehmerin den Nick Grauchen zugelegt hat. Bei Veeb kommt das Lebensalter im Nick nicht zum Ausdruck; wenn er schreibt, nur dann, wenn er es zum Ausdruck bringen will; gut möglich, dass eine zu ihm oder Dir Gleichaltrige hier anwesend ist (s. o.).

d|ie Bet&rachtxerin


(3)


Nun wollen wir einen Augenblick so tun, als wäre (Umfrage, Nr. 12) Deine Süße Deine Traumfrau, was sie und nur sie ja auch in jedem Fall ist und bleiben wird. Im ersten Satz ändere ich das Genitivobjekt, nur Deiner Süßen hast Du Dich verschrieben, Du bist ja nicht schwul oder bi-orientiert.

Für mich bedeutet außergewöhnlicher Sex, dass ich mir mein Glücksgefühl aus der Erregung meiner Partnerin hole. Oder wenn die Begierde des anderen [Partners] mir einen so großen Lustgewinn bringt, dass er mich fast zum Wahnsinn treibt. Für mich gibt es nichts Schöneres, als den Partner in unheimlicher Erregung zu sehen und wenn mich diese Begierde dann extrem geil macht.

So geht es weiter, dem Text fehlt die Femina, was auch kein Wunder ist, denn sie ist außer Haus, bei einem anderen. Insofern ist sie schon weg, Hans, oder nicht? Alles steht in Deinen Sätzen.

Dancerin (zurzeit außer Landes, morgen Abend oder am Mittwoch wieder präsent) untersuchte neulich in Form einer Spiegelung auch ein klassisches Merkmal des männlichen Masochismus, Deiner zeigt sich in der Annahme beispielhaft. Es gibt situative Konstellationen, bei denen der Freund, der Lebenspartner, der Ehemann eine Frau, die er ansonsten alles andere als zufällig mit dem Possessiv "seine" belegt, an andere nicht einfach nur abgibt oder passiv zuschaut, wenn sie sich anderen hingibt und sich mit ihnen vergnügt. Nun gibt er dann weniger seiner Frau zu verstehen, dass sie sich nach Herzenslust amüsieren möge, und verabschiedet sich damit, vielmehr findet er plötzlich gar nichts mehr dabei, andere Männer regelrecht anzufeuern, nämlich in ihrem Tun; und das ist die Übertragung des Vollzugs an einer Frau, auf die er eigentlich einen Besitzanspruch erhebt. Wie Du es auch tust, denn Deine Süße geht fremd und hat sich einen anderen geangelt (nicht zum ersten Mal).

Ei wei, andere Männer auch noch anfeuern (oder es in Abwesenheit gedanklich zu tun), es der eigenen Frau so richtig zu besorgen – das kann ja nur ein sadistischer Grundzug sein! Quassel, Internetgebabbel: Es ist nur Masochismus, denn die sexuell selbstbestimmte Frau, als die Deine Süße sich Dir vorführt, wird passiv genommen (lässt sich nehmen), ohne dabei inaktiv zu sein, immerzu bleibt sie selbstbestimmt Handelnde. Vollzogen wird zwar an ihr, das ist nicht in Abrede zu stellen, aber gestillt wird die Lust des Partners nach Abschluss nicht durch ihn selbst: Wer unter anderen Umständen unwillkommener Rivale und mit aller Macht aus dem Feld zu schlagen wäre, wird für den Mann nun zum genauen Gegenteil, zum willkommenen Leitwolf, dem er sich unterordnet. Wer befriedigt jetzt den masochistischen Mann, die anderen Männer? Nicht bei einer sexuell selbstbestimmten Frau im Mittelpunkt des Geschehens. Die Frau ist die Konstante, Hans, um sie dreht sich alles, sie ist nicht die Variable. Ja, ich weiß, das tut weh, aber es stimmt.

Wichtig in diesem Zusammenhang wäre mir für Dich noch, dass männlicher Masochismus nicht im Geringsten im Widerspruch zu (nach Dancerins Messlatte) absoluter männlicher Dominanz steht, der sich eine Masochistin bedingungslos unterordnet. Die Ergänzung ist mir deshalb wichtig, weil Masochismus zwar keine originäre Ausdrucksform männlicher Dominanz ist, in einer intakten Beziehungsstruktur wohl aber geschehen kann, dass mit erlebter männlicher Dominanz als Unterpfand im Mann das Outing masochistischer Tendenzen ausgelöst werden kann, ohne dass er für die Frau an Dominanz verliert. Zum Beispiel ist mir – abstrahiert – grundlegend egal, wie ein Mann konditioniert ist, wenn ich nur sicher weiß, dass er kein Sadist ist. Ein Masochist muss er nicht sein, es schadet aber auch nicht, weil es das weibliche masochistische Erleben nicht berühren kann. Es ist also egal, und Präferenz ist oft, dass Männer mit einem leichten Maso-Touch einfach sexy wirken. So empfinden aber nicht nur manche Masochistinnen, sondern auch andere Frauen, und ich denke, dass alle klugen Frauen Neigungen tolerieren. Du vergibst Dir nichts, wenn Du es ihr sagst, ein Zacken aus der Krone fallen kann Dir nicht.

So, und nun lies pointiert, wie emphatisch Du Deinen Masochismus beschreibst, wenn Du von Deiner Traumfrau sprichst:

Außergewöhnlicher Sex ist für mich: ...dass ich mir mein Glücksgefühl aus der Erregung meines Partners hole ... dass die Begierde des anderen mir eine Wahnsinnslust macht usw.

Außergewöhnlich, lieber Hans, ist nicht "unorthodox"... Ich habe nun, wenn Dancerin wiederkommt, einen Lesefaden, der für Dich ein Strickrähmchen ist, so eine Art Pullover, schön weit und warm, lange Ärmel dran, Bündchen, Gummistrupp, denn in Tirol kann das Wetter rasch umschlagen, dann zieht man abends was Warmes an. Ideal wäre, wenn Du in einer ruhigen Stunde Deiner Süßen Deinen latenten Masochismus offensiv eingestehst und Ihr Euch dann erst mal im Gespräch darüber findet: einander wieder findet. Es ist möglich, dass Forumteilnehmer oder -teilnehmerinnen hier gleichsam kurzschlussartig in Richtung Swingen und so Zeugs abheben wollen, was aber ganz sicher kein guter Rat für Euch beide ist. Egal, biege ich über den B-Kanal sowieso mit Leichtigkeit ab, Dancerin wird Dich zu zweifelhaften Beziehungsexperimenten ganz sicher nicht bewegen. Die Parität, wie Du sie behauptest, ist nicht vorhanden, aber erreichbares Ziel – 27 Jahre sind ein Riesenpfund. Also wuchere mit Deinen Pfunden, dafür hast Du sie an der Seite Deiner Süßen ganz genau zur Hälfte erarbeitet, und nur in alles Euch teilen könnt Ihr, sonst bist Du sie los.

Es geht darum, dass Ihr die Ehe kittet, und gelingen wird es Euch beiden, wenn Deine Frau davon überzeugt ist, bei Dir nicht mehr entbehren zu müssen, was sie sich bei anderen holt, derzeit noch holt. Also wirst Du wohl aufholen müssen, so meine ich den Gedanken. 27 Jahre Ehe aufs Spiel zu setzen überlegt sich eine Frau drei- und fünf- und zehnmal, aber Du musst damit rechnen, dass Verliebtheit aufkommt und in Liebe erwächst, dann stünden Deine Chancen weniger gut. Unnötig Zeit ins Land gehen zu lassen wäre leichtfertig. Du hast das österreichische Wort "daleiden" gebraucht, aber vielleicht bist Du derjenige, der zu duldsam ist. Die Toleranzfrage stellt sich gar nicht, weil Ihr beide Euch nicht in die Lage versetzt habt, zu tolerieren, was nur auf der Basis eines unverbrüchlichen Stabilitätspakts tolerierungsfähig wäre; dies aber nur grundsätzlich, denn immer sind drei dicke Fragezeichen dabei. Angesagt sind ernste Ehegespräche, bei denen alle Konvention auf den Tisch muss – veranschlage für das erste dieser Gespräche mal so zwischen 30 bis 60 Minuten, dann bist auf dem richtigen Weg. Außerdem machst Du es wie im Bett, Du legst die Armbanduhr außer Sichtweite.

Pfüeti, Hans, und nochmals danke für Deinen Brief –


Gipsy: Mit der Beitragskategorie Einzeiler ist es wie mit Beton: Es kommt drauf an, was man draus macht. :-D :-D :-D :-D :-D für Dich!

ssg_fxan


Weitere Gedanken dazu!

dieses Zusehen löst bei mir wahrscheinlich im Hirn einen Prozess aus der mich unheimlich geil macht und mich auch nachhaltig berührt, aber auch das Stöhnen bringt mich immer wieder derart in Fahrt, dass es für mich dann kein halten mehr gibt. Vor allem wenn die Frau beim dahin schmelzen und Stöhnen noch ihre Wünsche äußern kann.

Ich habe es ganz genau im Kopf, aber es ist für mich unheimlich schwer dieses Gefühl auf Papier zu bringen.

Ich bilde mir auch ein, dass meine Frau dann für längere Zeit wesentlich ausgeglichener ist, nicht so schnell beleidigt und dann auch viel offener ist. Was für mich ganz wichtig ist, da ich mich gerne unterhalte und dabei sehr tiefgründig werden kann. Ich bin auch deshalb sehr gerne hier im Forum, weil man hier viel erfährt und immer wieder zum umdenken angeleitet wird.

Wenn ich nur an die ersten Jahre meiner Sexualität denke und heute, ist wie Tag und Nacht.

Wenn ich dann noch an die Gespräche unter Männern denke, da wird mir ganz anders. Ich glaube es ist besser wenn ich darüber schweige.

n`eugiGerwWeibchen


die Betrachterin

Bist Du vielleicht die frühere Sabine 37?

Aztavixstus


@ neugierweibchen

Ist der Papst katholisch? *:)

DPanceErinOthedark


Es geht darum, dass Ihr die Ehe kittet, und gelingen wird es Euch beiden, wenn Deine Frau davon überzeugt ist, bei Dir nicht mehr entbehren zu müssen, was sie sich bei anderen holt, derzeit noch holt.

Ehe kitten? Was denn?

Ich sehe keine leidende Frau. Ich sehe eine egoistische Frau, die sich TROTZ Ehe rücksichtslos das holt, was sie "braucht". Ja, was braucht sie denn?

Sie hat doch alles!

Manche Menschen kriegen eben den Hals nicht voll.

Und manche Menschen leiden endlos.

sig_jfan


Liebe Dancerinthedark!

Ich würde das nicht so sehen. Ich bin wirklich kein Engel. Ich habe viel falsch gemacht, natürlich auch meine Frau, da gibt es keine Zweifel. Dazu müsstest du mehr hintergrundwissen haben und das zu verstehen. Wenn du dieses wissen würdest, würdest du nicht so hart schreiben.

Liebe Dancerinthedark hast du dich noch nie verliebt ohne es zu wollen? Wie oft passiert es, dass eine Frau, welche ein Anliegen hat nicht von ihrem Mann gehört wird, aber irgend ein anderer hat ein Gehör für sie und schon ist es passiert.

Meine Frau reist gerne, ich nicht und der andere reist auch gerne. Was ergibt sich daraus? Ist nur ein Beispiel.

lg

DCanhcerinyt[hedaxrk


Ich schreibe aufgrund dessen, was ich hier lese. Du kannst ja mehr schreiben, dann wäre das Problem erledigt.

Liebe Dancerinthedark hast du dich noch nie verliebt ohne es zu wollen?

ich sehe keinen Zusammenhang. Liebe heißt nicht: Leiden zu müssen.

Wie oft passiert es, dass eine Frau, welche ein Anliegen hat nicht von ihrem Mann gehört wird, aber irgend ein anderer hat ein Gehör für sie und schon ist es passiert.

kann passieren. EINMAL. Und dann sollte Frau sich Gedanken über Konsequenzen machen.

Meine Frau reist gerne, ich nicht und der andere reist auch gerne. Was ergibt sich daraus? Ist nur ein Beispiel.

schwach. Was hat das mit Sex zu tun? Ich muss doch nicht mit jedem ficken, weil er zufällig dasselbe Hobby hat? Und ich ein Bedürfnis habe? So schnell geht das auch wieder nicht.

Du suchst Ausreden.

o`be6rgoa]sch!oixtl


sg_fan

zu deiner definition:

das, was du hier beschreibst, ist für mich kein außergewöhnlicher sex...sondern der sex, denn ich regelmäßig mit meiner partnerin praktiziere.

früher wäre er außergewöhnlich gewesen...ist er schon lange nicht mehr.

heutzutage wäre für mich außergewöhnlicher sex:

meine freundin zu nehmen, und dabei keine bis wenig rücksicht auf sie zu nehmen.

klingt irgendwie ganz reizvoll, wen ich das so schreibe..fällt mir gerade auf. hm :-D

LMabbyxgirl


du meine güte, was sind denn das für biblische romane :-D

da hab ich wohl was von vor meiner zeit verpasst um hier mitreden zu können ;-D

sqg_fxan


Liebes Labbygirl!

da kann ich nur sagen, da hast du wirklich etwas verpasst! Aber es gibt auch noch viele andere die auch sehr gut sind. z.B.: so eine wie du! Du bist anders aber auch sehr gut.

Ich muss jetzt sagen, was ich jetzt gesagt habe über dich war rein gefühlsmäßig, weil ich jetzt nichts genaues weiß über dich. Aber du bist mir immer nur sehr positiv aufgefallen.

lg

dxie BetSracshterxin


@Gipsy


Eben sehe ich erstmals wieder in den Faden, den Beitrag habe ich ohne Kenntnis der Folgebeiträge geschrieben – und jetzt mache ich es eiskalt wie am Mittwoch nachmittag privat an Hans, denn er und seine Süße nehmen sich nichts, er ist ein Hansdampf in seiner Gasse, sie ein cleveres Luder, jawohl: Ich wechsle von der neuen Rechtschreibung, der schlechten, wieder zur alten, der besten, kein Wort streiche ich, keinen Satz, nichts. Ich könnte Hans den Beitrag schicken – nein, ich lasse ich es! So, jetzt der Beitrag an Dich:


@Gipsy

Es gibt noch einen schönen Satz von Sepp Herberger, zitiert zufällig am Montag abend von unserem tollen Fußballaußenminister Franz Beckenbauer in einem Interview: "Wer nie aufs Tor schießt, wird kaum ein Tor machen."

Ganz ungünstig sieht es dann aus, wenn man, wie ich am Montag, nicht einmal sicher ist, wo das Tor steht; man weiß halt nur: Irgendwo am Spielfeldrand wird der Kasten schon sein. So ist es auch, inzwischen weiß ich, wo genau er im weiten Feld der Ehe wackelnd steht, und mit recht guter Trefferquote, wie er im einzelnen aussieht. 27 Jahre, nur das Beziehungsgefüge und ob und wie ein Paar untereinander redet, kann im Zentrum aller Gespräche (in Tirol) stehen, das ist der Kasten; es geht nicht um Folgeprobleme. Insofern muß das Runde auch nicht um jeden Preis ins Ovale, schon gar nicht müssen diverse Runde in ein und dasselbe Ovale; angesagt sind Besinnung und glasklare Aufarbeitung, sonst ist die allerletzte Chance dahin. Der Kasten am Spielfeldrand wurde nur noch nicht total zerballert, durch Schweigen zur falschen Zeit: So sieht's aus. Kürzlich lief in der ARD eine Art Slapstick-Komödie mit Uwe Ochsenknecht in der Hauptrolle, im Film wurde erwähnt, daß lang verheiratete Paar in Deutschland im Schnitt nur noch sechs Minuten täglich miteinander redeten, das könnte auch für Österreich stimmen.

Da sich im schönen Tirol bereits gestern abend die Gelegenheit zu einem Beziehungsgespräch ergab, habe ich am Mittwoch nachmittag hoffentlich mit Erfolg versucht, einen sehr langen und nüchtern-präzise geschriebenen Informationsbrief, den Hans auf meinen Beitrag hin formulierte, als Grundlage für das abendliche Gespräch auseinanderzunehmen und wesentliche Aussagen für Hans und seine Süße lesbar zu thematisieren. Dabei handelt es sich ausschließlich um die kleinen, die ganz kleinen und ganz unscheinbaren Sätzchen, deren Bedeutung in jedem Forum unisono verkannt wird. Hier noch irgendwelche Beiträge auf der Grundlage der dastehenden Beiträge einzusetzen ist für alle vertane Zeit.

Mit einem grundlegend anderen zweiten Startbeitrag von Hans würde sich das zwar ändern, aber seit Mittwoch ist sein Informationstext, auch forumadäquat ausgerichtet, auszugsweise und stark gekürzt, für kein Forum mehr verwendbar. Auch in der Eile kriege ich es meist einigermaßen hin. Zweifellos wäre es das Beste, die beiden würden sich ein Herz fassen und Hand in Hand mit beiden Texten in eine seriöse Ehetherapie tapern, denn zwei therapeutisch begleitete Paar-Wochenenden, die obendrein viele Jahre auseinanderlagen, brachten jeweils nur kurzfristig kleinen Erfolg, nachhaltig gar keinen. Der Finger in die Wunde gelegt wurde garantiert nicht, und wie soll man alles Wesentliche einer Beziehung an gerade mal vier Tagen auch nur marginal zur Sprache bringen? Unter diesem Aspekt ist auch ein therapeutisch begleiteter Paar-Wochenendkurs zu "besserem Sex" (oder wie es nun hieß) letztlich nur ein Tröpfchen auf einen heiß-kühlen Stein, ist Herumkurieren an Symptomen, nicht aber Ursachenforschung und eigentlich nur unverantwortlich. So wolkig blau kann der Himmel selbst über Tirol nicht sein, daß ein Trostpflästerchen mit einem Gipsstiefel verwechselt wird, in Tirol fahren doch alle Ski. Ich war froh und glücklich, ausgehend von äußerst dürftigen, recht eigentlich ganz und gar irreführenden Foruminformationen, am Mittwoch doch noch auf solider Grundlage – Hans ist ein zuverlässiger Chronist – geschrieben haben zu können. Von mir aus können hier weiter irgendwelche Bälle von irgendeinem grünen Rasen in die Ränge gedroschen werden. Den Leistungsumfang von Foren habe ich immer schon für sehr begrenzt gehalten; ich habe nur einen halbwegs guten Trial-and-Error-Beitrag zustande gebracht, der Auslöser von Besserem war, das genügt mir, mehr kann ich nicht.

Aber egal: Alles ist WM. Haben denn alle überhaupt schon diesen tollen [[http://xlmvpontour.herber.de/plan.html WM-Rechner?]] Die Excel-Tabelle auszufüllen ist leicht...


Also das war der Beitrag an Dich, so sollte der anfangen und enden. Nun ja.

Lieber Hans, gestern nachmittag habe ich mir im stillen ein paar Gedanken gemacht zu dieser winzigen Szene in der Küche. Sie ist ja signifikant, zeigt auf direktem Wege das Gesprächsdefizit auf – und wo sollte es von der Küche aus auf direktem Wege hingehen, ins Bett? Du mußt wissen, daß ich immer gern Beispiele aus dem Küchenwesen genommen habe, sie sind die besten. Wenn Du am späten Nachmittag oder am Abend noch mal in den Faden schaust, gehe ich dieses schöne Sätzchen aus der Küche mal schnell durch, splitte es auf; aber danach schreibe ich hier keine Zeile mehr, das können Du und die anderen dann analysieren.

Nun hast Du hier wieder an Deinen doch sehr schiefen Startbeitrag angeknüpft, wieder geschrieben, was Dich im Zusammenhang mit anderen Männern bei Deiner Süßen so anmacht, aber all das ist ebenso Schnee von gestern wie kunterbunte Zukunftsmusik: wenn es überhaupt Zukunftsmusik ist, wo hat Deine Süße Deinen Rivalen denn aufgegabelt, auf der Alm, im Heuschober? Im Swingerklub ergab es sich, aber sind Klubs Einrichtungen, in denen Paare sich neue Lebenspartner suchen? Man geht zusammen hin, zusammen wieder nach Hause. Basta! Also den Küchensatz splitte ich auf, denn Du hörst ihn völlig anders als Deine Süße: Das mußt Du kapieren.


neugierischweibsche: Ja, die mit dem Komma, und wenn ich ein Komma streiche, kannst Du das übernehmen, meistens stimmt's.

d'ie eBetrac(hterxin



Auch in der Eile kriege ich es meist einigermaßen hin.

Mehr aber auch nicht: "...daß lang verheiratete Paare in Deutschland..."

d<ie >Betrauchterin


neugierigweibchen (1)


Weiter oben hat Labbygirl sehr richtig geschrieben, daß nicht alles "analysiert" werden müsse oder solle, das sehe ich genauso. Vor allem war ich immer schon dagegen, sehr Einfaches unnötig zu verkomplizieren, das ist ganz falsch. Schließlich muß das Runde möglichst komplikationslos ins Ovale, oder soll wieder, soll manchmal sogar auch ins Runde, wenn ich Hans' diesbezügliche Umfrageantwort richtig gelesen habe. Andererseits hatte ich mich immer mal des Vorwurfs zu erwehren, auch sehr Kompliziertes zu sehr vereinfacht zu haben; denn selbst das Einfachste gefiel nicht immer. Du hast eine Küche und einen Süßen? Hans' Süße hat sich, finde ich, gefälligst auseinanderzusetzen mit einer geradlinigen Mischung aus einem kummervollen, einsichtig und durch Problemdruck hochsensibel gewordenen Hans im Glück, einem sehr netten und lieben Hansguckindieluft und einem naßforschen Hansdampf, den es seit 27 Jahren fortwährend ins selbe Gäßchen zieht, damit war nämlich die Möse seiner Süßen gemeint. Bei mir ist er in der Spur, hat bei mir einen dicken Stein im Brett, aber er muß auch hier in die Spur, in die er in jedem Fall muß, sonst werde ich seine nächsten Beiträge mit der Bewertung "Thema verfehlt" ankreuzen. Ich rücke nicht umsonst von einem ironischen Einzeiler ab und gebe mir Mühe. Hans und mich verbindet eine Aussage, die er formuliert hat, auch ich denke, daß man alles unternehmen muß, um das Auseinanderleben und eine Scheidung zu vermeiden, wenn es möglich ist. Wir können hier aber nur auf Hans einwirken, er muß es zu Hause umsetzen.

Ich skizziere Dir mal eben eine komplexer gar nicht zu denkende Alltagssituation, die Du kennst: Stell Dir vor, Du stehst z. B. nach dem Abendessen in der Küche und schickst Dich an zu spülen. Jetzt fragt Dein Süßer, ob er Dir helfen könne, könne oder dürfe, letzteres macht sich im allgemeinen charmanter, aber na ja, er nimmt ein Abtrockenhandtuch und wartet auf das erste Glas. Je nachdem, was vor Eintreten dieser Situation erlebt wurde, zum Beispiel drei, zwölf, 15 oder 25 Ehejahre, kann diese sehr alltägliche Begebenheit beziehungsstärkend und ein einziges großes Glück sein oder zu einer gravierenden Belastung mit direkter Auswirkung aufs Sexualleben werden. Zu einer Dauerbelastung, denn nur ein Mal in 27 Jahren in der Küche helfen zu wollen: Dir und mir würde es nur ein müdes Lächeln abringen. Umfrage gelesen? Eventuell gehst Du noch mal hoch und klickst auf das rote Sternchen im Text.

Also täglich will er, an sich nicht schlecht, frage mal bei anderen Frauen hier nach, wie die das fänden, täglich zwischen 30 und 60 Minuten geduldiges und ganz sicher liebevoll wie liebeskundig eingeleitetes Bumsen bzw. Penetration nach Vorbereitung wie aus dem Bilderbuch. Es muß aber passen, wir können ja nicht wie die Automaten, und täglich werden auch in Tirol nach dem Abendessen Aufräumarbeiten fällig. Spülen und Angebot, abtrocknen zu wollen, als Beispiel, nämlich nicht täglich. Vielleicht als Variante zu anderem, was immer als hilfreich empfunden werden kann und de facto immer eine Zeitersparnis zur Folge hat, täglich. Es kann das Ideal sein und eine Idylle etablieren helfen, oder in etwa das Gegenteil hervorrufen. Also es geht um eine Nachricht, die von der Empfängerin exakt so aufgenommen werden muß, wie sie vom Sender kodiert wurde, oder, um eine bessere Formulierung noch einmal zu verwenden, denn sie ist von Paul Watzlawick: Ein Satz, geschrieben oder gesprochen, das ist egal, muß immer die vollständige Handlungsanweisung enthalten, wie er aufzufassen ist. Sonst wird er mißverstanden oder kann mißverstanden werden.

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