Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

Teort%ola


so 1:1 ist das natürlich nicht übertragbar, aber ich finde es halt eine legitime frage vom psychologen, wenn es einen so belastet ... er hat ja wohl nicht gesagt, dass Bergi zu einer Nutte gehen muss, oder? ???

Bje$rgzs!teiger+ 7x8


Also, er hat nicht gesagt ich muss, aber er hat es als ernsthafte Variante angeführt. Dann wollte er noch wissen, ob ich schonmal in einem Sexkino war... Er hats einfach auf den rein sexuellen Aspekt reduziert, und da hab ich entgegnet, dass das mein Problem nicht löst. Ich kann ja auch mit dem Helikopter auf einen Berg fliegen. Klar bin ich dann oben. Aber eben nicht richtig. Wenn ich meinen Schwanz in eine Nutte stecke, war ich zwar in einer Frau drin, aber sie wollte nicht mit mir Sex, sondern nur mein Geld.

Eirzkaonzler Rqidcul4ly


Ich würde sofort den Psychologen wechseln. Irgendwie zeugt das für mich von mangelndem Taktgefühl und Verständnis.

MTonixka65


Bergsteiger

Ich fürchte auch, dass du an keinen guten Psychologen geraten bist. Hast du mal daran gedacht, es mit einer Psychologin zu versuchen? Ich rate zu Gestalttherapie, Wallisi hat auch Erfahrung damit, wenn du etwas Näheres wissen möchtest. So viel ich mich jedenfalls erinnere..

B{erXgsteiyger x78


Hmm, der Hausarzt hatte bis jetzt gute Erfahrungen mit diesem Psychologen, drum hat er mich dorthin geschickt... Was mich eigentlich am meisten stört ist, dass ein Raser seine Unfallkosten von dre Krankenkasse gezahlt kiegt, und ich die Erziehungsmängel meiner Eltern zum Grossteil selbst berappen darf :-/ Kein Wunder, hat die Schweiz eine der höchsten Suizidraten der Welt. Den Psychologen kann sich ja eigentlich niemand leisten...

F4i,ann


Bergsteiger

Ich sehe es gleich wie Monika. Der Psychologe scheint irgendwie ein recht oberflächliches Menschenbild zu haben... :-/ Ich meine, nicht dass man monatelang irgendwelchen Verletzungen in der Kindheit nachspüren müsste...aber ein bisschen tiefgründiger könnte es schon sein. Ok, ich weiss ja nicht, was ihr sonst noch besprochen habt, bzw. in welchem Kontext dieser Ratschlag fiel.

Gestalttherapie wäre sicher eine gute Option. Ich habe zwar keine konkreten Erfahrungen damit, habe mich jedoch auf theoretischer Ebene mal ein wenig damit beschäftigt. Ich glaube, Lewian wüsste einiges darüber.

E"rzk{anzler Ripdcully


Für mich persönlich würde nur eine Verhaltenstherapie in Frage kommen.

B/ergksteiqge|r 78


Ich hab einfach das Gefühl, dass er mir grad nicht viel mehr bieten kann als der JM-Thread. Und wie gesagt, ganz billig ist die Sache ja nicht :--(

habe mich jedoch auf theoretischer Ebene mal ein wenig damit beschäftigt

Hmm, also ich musste mich im Studium mal kurz mit soziologischen Theorien beschäftigen. Als Naturwissenschafter fehlt mir wohl ein gewisses Grundverständnis... Wenn ich den Wikipedia-Beitag lese, krieg ich ja schon fast Schreikrämpfe %-|

Bze}tsy2x006


Kann es nicht sein, dass der Psychologe diese Fragen gestellt hat, um abzuklären, was Du generell für eine Einstellung zur Sexualität hast. Sozusagen als ein Aspekt unter vielen? Ich kann kaum glauben, dass er das so rübergebracht hat, als sei der Gang zur Prostituierten quasi die Lösung auf dem Silbertablett, die er Dir präsentiert.

Boergsqteigyer 7x8


Sowas hab ich mir auch schon gedacht...

ZAotfte|lbaxer


Nein, aber so wie Bergi es geschrieben hat, kam es rüber wie "ein kleiner Schritt in die richtige Richtung".

Dabei übersieht der Therapeut jedoch Bergis Hauptproblem. Srx mit einer Nutte würde sein Selbstbewustserin wesentlich mehr schädigen als niemals Sex. ;-)

Und das sollte ein Psychologe meines Erachtens nach schon erkennen.

Aber in Psychologe sollte ja eigentlich sowoeso nie Rätschläge erteilen, sondern zuhören und die richtigen Fragen stellen. ;-)

"Haben sie sich schon mal überlegt, wie es wäre ein Bordell zu besuchen - nur, um zu wissen, wie sich Sex anfühlt?" wäre zwar suggestiv, aber durchaus noch im grünen Bereich. ;-)

BpergYstIeiger x78


Ob du es als (sugestiv-)Frage formulierst oder gleich direkt sagst, kommt meiner Meinung nach aufs Gleiche raus...

Hat jemand eine Idee, wie lange so eine Therapie eigentlich dauert? Weil mehr als 10x möcht ich da (finanziell) nicht investieren.

Bbetsy20x06


Hmm, sein Verhalten zu ändern ist schwierig. Da dauert es bestimmt eine Weile, bis Du spürbare Erfolge siehst. Eine Kollegin von mir hat eine Verhaltenstherapie gemacht, weil sie Angststörungen hatte. Sie ist ca. 3 Jahre lang ein Mal pro Woche hingegangen.

BkergsteJiger~ 7x8


:-o Dann frag ich den das nächste Mal lieber, wie lange er sich die Sache vorstellt. Soviel Geld hab ich nicht. Das ergibt ja 8500.-/Jahr, die Krankenkasse zahlt maximal 1200.-/Jahr. Dann kann ich die Übung ja gleich abbrechen %-|

B0er\g;steig^er x78


Wie ists in Deutschland mit der Kostenabgeltung für Psychotherapien? Ich kann mir nicht vorstellen, dass man sich sowas als Normalverdienender leisten kann. *aus dem staunen nicht mehr herauskommt*

Sollte ich jemals wieder auf die Idee mit der Brücke kommen, so kann ich dann ja gleich springen. Das ist dann ja ein System vom Regen in die Traufe - psychisches Problem behoben, kein Geld mehr, neues Problem...

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