Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

h@err+ Gkoch


ich stör mich natürlich auch nicht, wenn jemand abwarten will, das ist jedermanns recht. (frau auch, jaja)

aber das glorifizieren dieses "kraftakts", sich all der versuchungen zu widersetzen und an seinen prinzipien festzuhalten ... das ists ja nicht. ich will kein kompliment für etwas bekommen, das nicht so ist.

Cioppxer


aber das glorifizieren dieses "kraftakts", sich all der versuchungen zu widersetzen und an seinen prinzipien festzuhalten... das ists ja nicht. ich will kein kompliment für etwas bekommen, das nicht so ist.

Stimmt, aber das wär dann ja nur ein Mißverständnis, das sich ausräumen läßt.

Der Grundton stört mich mehr... diese dümmliche Vereinfachung der Sache. Man hat Sex oder man ist altmodisch idealistisch.

Dieses Schema disqualifiziert einen zum Sonderling, wenn man nicht reinpaßt. So selbstverständlich und simpel wie das alles nun mal ist. Hose runter, tralala.

h]err( kocxh


ja, diese meinung teile ich auch.

meins spielt aber auch da rein. warum nehmen leute an, dass ich warte? weils ja sonst keinen grund gibt, keinen sex zu haben bis ins "hohe alter".

die möglichkeit, dass man bisher keine möglichkeiten hatte, beziehungen zu führen, ist eben nicht wirklich existent und macht uns in den augen der öffentlichkeit schnell zu sonderlingen.

C!oppxer


Gabs eigentlich schon ne Art JM-Kuppel-Show im Fernsehen? Mit zotteligen Eremiten, die im Lauf mehrerer Folgen zu wahren Frauenhelden werden. Das wär doch mal was. Ich glaub, ich geh damit mal zu Grundy... ;-D

B#et6sy20u0x6


@ Kwak

Mit meiner Aussage JM sind meist keine Partylöwen meint ich, dass JM eher introvertiert sind und für andere meist unauffällig in Erscheinung treten. Der Partylöwe hingegen erweckt überall wo er auftaucht Aufmerksamkeit - nicht nur auf Partys.

Du stellst das so dar, als würden einige Menschen ale Partylöwen geboren und andere nicht. Und die, die nicht das Glück hatten, haben halt verloren. Für immer

Das ist doch himmelschreiender, haarsträubender Unsinn!

Junge, das hat was mit Präsenz zu tun. Du selber und nur Du allein entscheidest, ob Du am Rand stehst und zuschaust, oder ob Du dabei bist, mittendrin im Leben. Du musst Dich bewusst entscheiden, in einer Situation präsent zu sein. Da zu sein mit allen Sinnen und Gedanken. Die Atmosphäre in Dich aufzunehmen, die Menschen drum herum wahrzunehmen. Ihnen durch neugierige Blicke und Fragen zu zeigen, dass Du Interesse an ihnen hast.

Das ist ganz allein Deine Entscheidung und nur Du kannst diese Entscheidung treffen. Diese Entscheidung wird Dir keiner abnehmen. Niemals. Keine Eltern. Kein Freund. Keine Frau. Du allein bist für diese Entscheidung zuständig. Und solange Du Dich immer wieder dafür entscheidest, lieber am Rand zu stehen und so gut es geht mit dem Hintergrund/der Kulisse zu verschmelzen, wird sich nichts ändern in Deinem Leben.

Das heißt jetzt nicht, dass Du fortan jedes Wochenende auf irgendeiner Party wild tanzt, die besäufst und irgendwelchen Tussis peinliche Anmachsprüche hinterherrufst. Nein, das meine ich nicht. Aber Du kannst Dich sehr wohl entscheiden, irgendwo hinzugehen (Kurse, Veranstaltungen, Sport etc.) und dort bewusst freundlich auf die Leute zuzugehen. Geh doch zum Beispiel mal ins Theater und dann nimmst Du Dir vor, die Leute, die links und rechts von Dir sitzen vor der Vorstellung freundlich zu grüßen und ihnen dabei lächelnd ins Gesicht zu sehen. Víelleicht sagst Du auch noch ein, zwei Sätze. So nach dem Motto: Ich war schon ewig nicht mehr im Theater, sind Sie denn öfter hier? Warum haben Sie sich denn für dieses Stück entschieden?... Und in der Pause holst Du Dir was zu trinken, guckst Dir irgendeine ältere Dame oder einen älteren Herrn aus, die allein da sind und sprichst sie an. Du fragst die Person einfach, wie ihnen das Stück gefällt. Ich bin sicher, die werden dann von sich aus auch ein paar Fragen zurück stellen. Sieh das ganze als Übung. Nicht mehr und nicht weniger. Dadurch wird mit Sicherheit kein dauerhafter Kontakt zu irgendwem entstehen. Aber Du merkst vielleicht, dass es gar nicht so unglaublich schwierig ist, mit fremden Leuten ins Gespräch zu kommen.

Und bitte, bitte such Dir als Ansprechpartner nicht gezielt ein Mädel in Deinem Alter aus. Das Ziel der Übung ist NICHT, eine Frau kennenzulernen. Das Ziel ist, unverbindlich mit beliebigen Fremden in Kontakt zu treten. Je leichter Dir das mit der Zeit fällt, umso mehr Offenheit strahlst Du aus. Und irgendwann musst Du nicht immer den ersten Schritt auf die Leute zugehen, irgendwann werden sie dann auf Dich zukommen, weil sie Deine Offenheit für ein unverbindliches Gespräch spüren.

PS: Und wenn Du jetzt sagst, Du findest Theater langweilig und blöd, dann komme ich ganz persönlich bei Dir vorbei und zieh' Dir die Ohren lang! :-D

CCopwpxer


@ Betsy

:)^

h`e9rr, koxch


copper

Gabs eigentlich schon ne Art JM-Kuppel-Show im Fernsehen? Mit zotteligen Eremiten, die im Lauf mehrerer Folgen zu wahren Frauenhelden werden. Das wär doch mal was. Ich glaub, ich geh damit mal zu Grundy

bitte nicht :=o

Tfort<o2la


Oh, Betsy ist online. @:) :-x Da hat wohl jemand zu viel Zeit und ist nicht ausgelastet heute, hmm? ??? ;-D

Byet5shy200x6


Ha ha und nochmal ha! Ich habe halt ein gutes Zeitmanagement und kann es mir leisten, hin und wieder kurz was anderes zu machen! ;-D Besonders gut ist mein Zeitmanagement immer dann, wenn der Chef und diverse Kolleginnen nicht im Haus sind. :-p

Was ist denn überhaupt bei Dir los?! Wieso bist Du hier?! Hast wohl noch weniger zu tun als ich, wenn Du ausgibig auf Troll-Jagd gehen kannst?! ;-D :-p

T%ortoxla


Die Troll-Jagd war gestern abend. Heute schmoll ich immer noch über diesen blöden IT-Menschen. Wenn ich schon nicht prüfen darf, wieso sollte ich dann arbeiten? Und überhaupt muss ich mal wieder die Mittagspause durcharbeiten (keine Ahnung, ob die Kollegen nebenan heute gegangen sind, geklopft hat zumindest keiner), um gleich noch zur Post zu kommen. Und da darf ich mir dann mal eben die eine oder andere Minute für's Forum gönnen. :-p

Tdortomlxa


Besonders gut ist mein Zeitmanagement immer dann, wenn der Chef und diverse Kolleginnen nicht im Haus sind.

Ah, das kommt mir bekannt vor. ;-D

ECr0zkanz`ler iRidcxully


Du stellst das so dar, als würden einige Menschen ale Partylöwen geboren und andere nicht. Und die, die nicht das Glück hatten, haben halt verloren. Für immer. Das ist doch himmelschreiender, haarsträubender Unsinn!

Nein ist es nicht. Ein Mensch kommt nicht als leeres Blatt Papier auf die Welt. Über mich wird z.B. berichtet, dass ich schon seit frühster Kindheit introvertiert bin. Es ist eben nicht nur die eigene Entscheidung am Rande zu stehen, es spielt auch eine sehr starke Rolle, wie man diese Situationen verarbeitet und verarbeiten kann. Natürlich kann man es üben, aber sobald man mal nur einen Moment nicht aufpasst, ist alles wieder so wie früher. Das bedeudet bei mir z.B., dass ich permanent und ohne Unterbrechung an mir arbeiten muss. Ich kann es mir nicht leisten, mal nur eine Woche zu pausieren. Das klingt lächerlich oder übertrieben, so ist es aber bei mir. Eine Woche bis zwei Wochen Pause reichen bei mir locker aus, und die alte Unsicherheit in sozialen Situationen ist sofort wieder da.

B3etsoy200x6


Ich habe ja nicht behauptet, dass das einfach ist. Ich bleibe aber dabei, dass man durch kontinuierliches "Training" und die damit verbundenen positiven Erfahrungen auf lange Sicht dahin kommen kann, dass man in einem für sich selber zufriedenstellenden Umfang am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann.

Ich war auch ein introvertiertes Kind, mich kostet es auch bis heute Mühe über längere Zeit Smalltalk zu gestalten oder auszuhalten (je nach Situation). Wenn Du alle Sätze, die ich von Klasse 5 bis Klasse 10 privat mit meinen Klassenkameraden gesprochen habe (meine beste Freundin mal ausgenommen), auf einem Tonband mitgeschnitten hättest - Du würdest locker mit einem 60-Minuten-Band auskommen. Vermutlich könntest Du da noch zwei, drei Songs von New Kids on the Block dazwischenschneiden, in Erinnerung an den Zeitgeist damals.

Mir ist im Verlauf der 10. Klasse bewusst geworden, dass ich im Umgang mit anderen Menschen Defizite habe. Defizite in einem solchen Ausmaß, dass sie mich daran hindern, so zu leben, wie ich das gerne möchte. Damals war ich 16. Heute bin ich 30. Ich habe fast 14 Jahre hart daran gearbeitet, bis ich in der Hinsicht endlich der Mensch war, der ich gerne sein möchte. Auch heute gibt es noch viele Situationen, die mich verunsichern. Oder die mir richtig Angst machen. Oder die mich aus irgendwelchen anderen Gründen stressen. Der große Unterschied ist: Heute beherrscht dieses Defizit nicht mehr mein komplettes Leben. Heute ist das eine Schwäche meiner Persönlichkeit, die durch meine Stärken in anderen Dingen wieder aufgewogen wird.

C?oppPer


herr koch

bitte nicht

Nicht? Dachte mir, in so ner Show könnte man noch ein paar Klischees zelebrieren... oder ausräumen, wie man möchte.

Und außerdem könnte man da die Germanys Next Top Model-Durchfaller als Frischfleisch für für die JM-Zottel weiterbeschäftigen ;-D ;-D Ein Rädchen greift ins andere...

ETrzkYanzl>er (Rgidculxly


Ich bleibe aber dabei, dass man durch kontinuierliches "Training" und die damit verbundenen positiven Erfahrungen auf lange Sicht dahin kommen kann, dass man in einem für sich selber zufriedenstellenden Umfang am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann.

Und ich bleibe dabei, dass bei mir monatelanges Training und Erfolge wertlos sind, wenn ich mal 2 Wochen eine Auszeit nehme, in der ich nichts mit fremden Menschen zutun habe, keine Vorträge halten muss etc.. Ich stehe dann wieder am Anfang und da frag ich mich echt immer, wofür ich den ganzen extremen Aufwand betreibe.

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