Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

CKoppxer


Hallo allerseits, bin auch mal wieder hier *:)

Nun, ich finde interessant dass sich immerhin schon 3 JM hier zu selbstbewussten Frauen bekannt haben - eigentlich ungewöhnlich für zurückhaltende Männer.

Das ist bei mir nicht der Fall, zumindest nicht dann, wenn "selbstbewußt" für sehr extrovertiert, dominant und herausfordernd steht. Denn dem hätte ich zu wenig entgegenzusetzen... glaub ich zumindest - eins meiner Probleme ist, mich in allen Lebensangelegenheiten wesentlich schlechter zu sehen, als es eigentlich wirklich der Fall ist, wer weiß...

Meine Vorstellungen sind recht konkret bzw. kompromißlos.

Ich kann aber nicht genau sagen, ob mein Suchraster sich mit dem verträgt, was ich in der Lage bin zu bieten oder was ich mir tatsächlich auch emotional wünsche.

Es wird mir immer deutlicher, daß ich emotional und in meiner Persönlichkeit nicht erwachsen bin... oder ich auf sonst irgendeiner seltsamen Sphäre schwebe. Es gibt objektiv und bei äußerlicher Betrachtung ansonsten eigentlich keinen Grund, warum ich nicht die Frau habe, die ich möchte. Und ich bekomme auch nichts anderes vermittelt. Nur bin ich grad in ner Phase, in der ich das Gefühl hab, daß die Anlage "partnerschaftliche Zwischenmenschlichkeit" in mir nur als Wunsch existiert, nicht aber als Potential.

Es ist schon seltsam... hatte/ hab übers Netz wieder so einige Gelegenheiten zum Daten, aber eigentlich gar keine Lust mehr auf solche Sachen - sofern mich das nicht auf den ersten Blick, mit der ersten Mail vom Hocker gehauen hat. Und dann verläuft es sich auch.

Grundvoraussetzung jeder erfolgreichen Partnersuche ist wohl, dass man weiss was man will und auch dazu steht.

Das denk ich auch. Sicher muß man im allgemeinen offen für verschiedene Situationen sein und darf sich nicht einschränken, aber durch Unschlüssigkeit vergeigt man solche Situationen nur.

J3ulien-Mja>tteo


Das ist bei mir nicht der Fall, zumindest nicht dann, wenn "selbstbewußt" für sehr extrovertiert, dominant und herausfordernd steht.

Nein, mit selbstbewusst meine ich nicht dominant oder herausfordernd. Das wäre aus meiner Sicht aggressiv-zickig. In einer Partnerschaft geht sowas überhaupt nicht.

Ich meine selbständige Frauen, die sich nicht ausschließlich über ihren Mann definieren und früher lieber Fussball als mit Puppen gespielt haben und heute lieber Sport treiben anstatt sich exzessiv zu schminken (z.B.). Sie müsste auf jeden Fall erheblich kräftiger gebaut sein als Beckhams Klappergestell und charakterlich das Gegenteil von zickigen Krawall-Models.

Meiner (beschraenkten) Erfahrung nach ist es das Gegenteil. Man sollte nicht zu genau wissen, was man will, und dem Leben die Chance geben, einem Moeglichkeiten zu zeigen, mit denen man nicht gerechnet hatte.

Ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Gemeint war, dass man zu dem was man liebt auch stehen muss. Bei der Frauensuche gehe ich ohne Suchschablone los. Ich stelle nur immer wieder fest, dass mich ein bestimmter Frauentyp besonders fasziniert. Wenn ich diesen Frauentyp sehe, schlägt sofort der Blitz ein.

JKulien-,Mattexo


Ich finde es fürchterlich wenn Frauen versuchen sich wie Männer zu benehmen.

Wenn sie es nur versuchen, finde ich es auch schlimm. Wenn sie das aber gekonnt beherrschen, bin ich beeindruckt ... ;-D

J5ul@ien4-lMattxeo


So lebe ich schon einige Zeit lang. Ich gehe regelmässig tanzen, gehe regelmässig in die Disco, mache Sonntags spaziergänge im Park, aber irgendwie habe ich so das Gefühl, das ich das in 40 Jahren immer noch als JM machen werde

Du gesellst Dich also regelmäßig zu fremden Frauen und sprichst sie an? :-o

JbuliLen-MJattexo


Meine Vorstellungen sind recht konkret bzw. kompromißlos.

Ich kann aber nicht genau sagen, ob mein Suchraster sich mit dem verträgt, was ich in der Lage bin zu bieten oder was ich mir tatsächlich auch emotional wünsche.

Hier könnte das Problem liegen. Welche kompromißlosen Vorstellungen hast Du denn und warum machst Du keine Kompromisse? Eine Partnerschaft ohne die Bereitschaft, dem anderen auch mal entgegen zu kommen, ist sicherlich undenkbar.

Es wird mir immer deutlicher, daß ich emotional und in meiner Persönlichkeit nicht erwachsen bin...

Inwiefern?

K"waxk


@Monika

Was muss ich mir jetzt unter "wirklich weiblich" vorstellen? Was heißt, sich wie Männer benehmen?

Das ist etwas schwer zu erklären. "wirklich weiblich" war vorwiegend auf das Aussehen bezogen. Also am liebsten lange Haare, ein schönes Gesicht, einfach alles da wo es sein soll - weiß nicht wie ich es besser beschreiben soll. Keine Barbies oder Mädels die tonnenweise Schminke benutzen und keine kleinen Dummchen.

Wenn Frauen versuchen sich wie Männer zu benehmen haben sie besonders die schlechten Eigenschaften die sonst Männern zugeschrieben werden: sich selbst für unfehlbar halten, alle anderen als dumm abstempeln, ständig krampfhaft versuchen sich durchzusetzen, sich selbst in den Mittelpunkt stellen usw.

s'c4hüchtxern


Du gesellst Dich also regelmäßig zu fremden Frauen und sprichst sie an?

Ansprechen? Ich verbringe dort meine Freizeit, habe Spass, aber bis jetzt noch nicht geschafft, auch nur eine Frau anzusprechen

CPoppxer


@Julien-Matteo

Hier könnte das Problem liegen. Welche kompromißlosen Vorstellungen hast Du denn und warum machst Du keine Kompromisse? Eine Partnerschaft ohne die Bereitschaft, dem anderen auch mal entgegen zu kommen, ist sicherlich undenkbar.

Kompromißlos und unentschlossen, irgendwie beides. Aber nicht auf das Zusammenleben bezogen, sondern auf den ersten Eindruck - sehr auch auf Äußerlichkeiten.

Ich glaub, wenn ich versuche, Kompromisse in sofern einzugehen, kommt die Unentschlossenheit ins Spiel...

Es wird mir immer deutlicher, daß ich emotional und in meiner Persönlichkeit nicht erwachsen bin...

Inwiefern?

Hmm, schwer zu sagen, vielleicht lieg ich auch daneben.

Irgendwie wird mit zunehmender Reife emotional alles ziemlich durchschnittlich. Das hat auch Vorteile, man ist gefestigter, nicht mehr so empfindlich und berührbar. Aber irgendwie vermisse ich die Überraschungen, das Unerklärliche.... und genaugenommen sind für mich auch viele Dinge nach wie vor unerklärlich. Wie soll man Nähe und Zuneigung zu wildfremden Menschen aufbauen, wenn man sich nach einem Weilchen höchstwahrscheinlich wieder fremd wird? Ich will das Beständige... Der Wunsch dahinter scheint "die Frau fürs Leben" zu sein. Aber wie soll ich die erkennen, wenn ich keine Vergleichsmöglichkeit hab? Außerdem soll es nur "die Eine" für mich geben... aber wenn mir die Eine nicht auf Anhieb den Kopf verdreht hat, dann wird es eine andere tun. "Appetit holen ja, gegessen wird aber zu Hause", fällt mir in dem Zusammenhang ein - damit werd ich mich nie abfinden ;-D

Womit wir wieder bei den konkreten Vorstellungen und der Kompromißlosigkeit sind. Wenn ich mich auf Kompromisse einlasse, kann das demnach nicht gut gehen, weil ich ja noch nicht gefunden hab, wonach ich suche.

Naja, alles irgendwie naiv und sentimental. Und das zieht sich bei mir durch viele Bereiche...

Aber was die zwischenmenschlichen Geschichten angeht, wärs für mich wohl ganz gut, "Lust aufs Vögeln" als Grund zuzulassen, mich auf Frauen einzulassen. Aber das ist irgendwie nicht vertretbar für mich. Komme grad auf den Gedanken, daß sich darin meine ganze Fähigkeit zu Dominanz und Egoismus kanalisiert (wobei ich das gar nicht zu sein scheine)... und das will ich eigentlich keiner Frau zumuten...

JculieOn-MaTttxeo


Ansprechen? Ich verbringe dort meine Freizeit, habe Spass, aber bis jetzt noch nicht geschafft, auch nur eine Frau anzusprechen

Na ja, Du hattest weiter oben gesagt, dass Du schon eine Zeit land so lebst wie von Tortola beschrieben:

Du betrittst die Mensa. Siehst 3 Mädels an einem Tisch sitzen. Eine gefällt dir. Du denkst dir: Frag ich doch einfach mal, ob ich mich dazu setzen kann. Stelle ein paar Fragen. Unterhalte mich sehr gut mit ihnen. Wenn es perfekt läuft, frag ich das Objekt meiner Begierde am Ende noch nach ihrer Telefonnummer. Wenn ich sie bekomme: gut. Falls nicht, was vllt wahrscheinlicher ist, hatte ich zumindest ein nettes Mittagessen und versuche mein Glück bei jemand anderem ..."

Wenn wir das so machen würden wären wir nicht mehr lange JM.

ASnvaBl


Jup das ist ja unseer Problem wir können einfach nicht über unseren Schatten springen und so handeln...

Zumindest ich kann das nicht.

Anval

J&ulipen-Maktteo


Kompromißlos und unentschlossen, irgendwie beides.

Wie soll man Nähe und Zuneigung zu wildfremden Menschen aufbauen, wenn man sich nach einem Weilchen höchstwahrscheinlich wieder fremd wird? Ich will das Beständige... Der Wunsch dahinter scheint "die Frau fürs Leben" zu sein. Aber wie soll ich die erkennen, wenn ich keine Vergleichsmöglichkeit hab?

Das klingt sehr kompliziert was Du da schreibst. Ich bin mir nicht sicher ob ich alles richtig verstanden habe. Geht es in die Richtung, dass Du schon vor dem näheren Kennenlernen die Gewissheit haben willst, dass die Frau die da vor Dir steht die grösste Liebe Deines Lebens ist, die ewig halten wird? Wenn ja, dann sollte Dir klar sein, dass sowas vollkommen unmöglich ist.

Du solltest Dich den Frauen m.E. nicht mit diesen hohen Erwartungen nähern. Lass Dich doch mal ganz unverkrampft auf Frauen, die Dir sympatisch sind, ein.

JCuliUen-Matxteo


Jup das ist ja unseer Problem wir können einfach nicht über unseren Schatten springen und so handeln...

Zumindest ich kann das nicht.

Doch. Du kannst das, die anderen JM können das und ich kann das auch.

Es geht hier nicht darum, über den eigenen Schatten zu springen (was def. unmöglich ist), sondern darum, einem Mädchen, das man sympatisch findet, einfach mal "Hallo" und ein bisschen mehr zu sagen. Das ist einfach: Mund leicht öffnen und anfangen zu sprechen - das müsste zu schaffen sein.

Selbst wenn die Symathie nur einseitig sein sollte: Welche Frau erfährt nicht gerne, dass sie begehrt wird?

Je länger ich darüber nachdenke, desto unverständlicher finde ich, dass ich Frauen nie anspreche.

K4w1a}k


Das ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis.

CZopDp1er


@Julien-Matteo

Das klingt sehr kompliziert was Du da schreibst. Ich bin mir nicht sicher ob ich alles richtig verstanden habe.

Ja, das war so ein verkomplizierender Anfall ;-) Dieses Rumanalysieren bringt eigentlich auch gar nix... Einfach nur loslegen wär das beste. Aber letztens kam ich mir beim "loslegen" ziemlich fremd vor, soviel zum "über den eigenen Schatten springen"....

Geht es in die Richtung, dass Du schon vor dem näheren Kennenlernen die Gewissheit haben willst, dass die Frau die da vor Dir steht die grösste Liebe Deines Lebens ist, die ewig halten wird? Wenn ja, dann sollte Dir klar sein, dass sowas vollkommen unmöglich ist.

Nein, eigentlich nicht. Ich will nur die Frau, die dazu werden könnte.

Du solltest Dich den Frauen m.E. nicht mit diesen hohen Erwartungen nähern. Lass Dich doch mal ganz unverkrampft auf Frauen, die Dir sympatisch sind, ein.

Das mach ich. Ich hab Spaß am Leben, ich komme recht sympathisch rüber, würd ich sagen... ich bekomme hin und wieder sogar Komplimente von hübschen Frauen ;-) Aber in sexueller und konkret partnerschaftlicher Hinsicht unterdrücke ich alles weitere. Und die macht der Gewohnheit erschwert es, das zu ändern. Eigentlich hab ich auch das Gefühl, alle Möglichkeiten meinerseits ausgereizt zu haben. Ich bin da, ich bin so wie ich bin, randvoll mit Gefühlen, wie jeder andere vermutlich auch. Davon gibts erstmal nur ein Stück, alles weitere später. Aber da spielt keine mit.

Bis auf diese etwas lockere Schraube in meinem Kopp ist mit mir alles in Ordnung, denk ich... es macht mich nur manchmal verrückt, wenn ich daran denke, daß genau deswegen mir so einiges Glück verwehrt bleibt.

Wie kanns denn sein, daß bei mir nicht geht, was bei anderen, welche ganz andere Macken sie auch haben, automatisch funktioniert??

C~oppxer


sondern darum, einem Mädchen, das man sympatisch findet, einfach mal "Hallo" und ein bisschen mehr zu sagen. Das ist einfach: Mund leicht öffnen und anfangen zu sprechen - das müsste zu schaffen sein.

Ja, das ist wirklich nicht schwer. Aber diese gewisse Passivität ist auch nicht wirklich DIE Ursache, keine Freundin zu haben. Bei mir zumindest nicht.

Ich dachte früher auch, ne Freundin zu haben, sobald mir eine mal richtig gefällt. Hmm... da gab es dann irgendwann auch einige. Später dachte ich, ne Freundin zu haben, sobald ich raus gehe und Spaß habe. Und auf der Piste war ich zur Genüge... und nicht nur dort. Hab festgestellt, daß ich lernen müßte, ohne größere Unsicherheiten mit Frauen umzugehen. Ging dann im Studium von allein. Dann war ich der Meinung, ne Freundin zu haben, sobald ich mal ein richtiges Date hab - also ab in die Singlebörsen und gedatet wie wild. Das ist auch nicht das Wahre gewesen... man könnte sich doch auch viel authentischer und prickelnder kennenlernen. Also zurück auf die Piste und aufmerksamer nach richtigen Flirts Ausschau gehalten, dann würde es schon gehen. Und es ging auch hin und wieder - und das kann wirklich eine Freude sein. Ok, da hätt ich mal was sagen können, anstelle nur mysteriös zu grinsen ;-D Später dann auch das hinbekommen und längere, recht vertraute Gespräche geführt. Mittlerweile auch ein gesundes Selbsbewußtsein entwickelt, was mein Äußeres angeht.

Aber der Plan ging noch nicht auf. Ich war schon wesentlich weiter, als dieser Plan geht... ich hätte bloß anfassen, küssen, streicheln müssen. Aber weil es so "planlos" war, war es für mich nicht real, nicht ehrlich. Zu flüchtig und wechselhaft, wie Gefühle eben sind.

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