Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

D^erXDistlanz.ierxte


Ich lern schon ab und an wen kennen, aber des endet jedes mal in Kummer ...

h/err ukoch


und wie lernst du leute kennen?

KQwxak


Was mich beschäftigt

Seit kurzem habe ich ein neues seltsames Gefühl das mich beschäftigt und belastet. Ich fühle eine seltsame Leere in der Gegend von meinem Herz. Es ist kein Schmerz, also medizinisch unbedenklich. Aber irgendwie fühlt es sich an als ob dort ein leerer Raum wäre, als ob etwas fehlen würde. Und dann fühle ich oft eine tiefe Traurigkeit. Gerade jetzt ist dieses Gefühl wieder sehr stark. Ich habe mich schon oft mies gefühlt aber so wie jetzt war es noch nie. Es ist ganz anders als sonst.

K;wak


Antwortet niemand mehr auf meine Beiträge? :-( :°(

hTe?rr kocxh


kenn ich auch irgendwie ... ist ein ganz mühsames gefühl ... aber ein rezept dagegen hab ich leider auch nicht. s verschwindet mit der zeit. :°_

KZwaxk


So ein Gefühl wie jetzt hatte ich voher nicht. Ich habe mich schon oft schlecht und einsam gefühlt aber noch nicht so. Es ist als ob in meinem Herz ein leerer Raum wäre.

heerfr Fkoxch


wein

K<waxk


:°( hilft nicht.

M1oPnikxa65


Das ist eine Art Schutzreaktion, Leere ist manchmal besser als zu viel Gefühl. Lass es einfach mal zu, das vergeht wieder. Es ist eigentlich eher ein Zeichen, dass du ausbebrannt bist. Lass es einfach mal..

Fuiann


Kwak, ich glaube ich kenne das auch, bisher gings immer wieder vorüber. Oft dauert es sogar nur ein paar Minuten. Aber da wird es einem dann voll bewusst, wie gross das Problem wirklich ist.

Normalerweise grübelt man, jammert ein bisschen etc., während man sich in Wirklichkeit unbewusst einbildet, es sei nicht so schlimm. Plötzlich dringt dann die Leere ins Bewusstsein :-/

J9ulhien-0MatOt`eo


Hallo kwak, Du leidest zweifellos an einer Depression:

Die Krankheit Depression (depressive Episode nach ICD-10) ist charakterisiert durch die Symptomverbindung von

Antriebshemmung, zu der auch eine Denkhemmung gehört,

Stimmungseinengung,

innere Unruhe,

Schlafstörungen. Diese Schlafstörungen sind Ausdruck eines gestörten 24-Stundenrhythmus. Häufig geht es dem Kranken in den frühen Morgenstunden so schlecht, dass er nicht mehr weiter schlafen kann. Liegt diese Form des gestörten Biorhythmus vor, fühlt sich der Patient am späten Nachmittag und Abend jeweils besser, bis dann einige Stunden nach Mitternacht die depressive Symptomatik in voller Stärke wieder einsetzt.

Weniger beweisende, aber häufige Symptome sind das Gefühl der Minderwertigkeit, Hilf- und Hoffnungslosigkeit, Schuldgefühle, Müdigkeit, verringerte Konzentrations- und Entscheidungsfähigkeit, sinnloses Gedankenkreisen. Regelmäßig ist das Denken verlangsamt (Denkhemmung). Reizbarkeit besteht oft und Ängstlichkeit. Negative Gedanken und Eindrücke werden überbewertet und positive Aspekte nicht wahrgenommen beziehungsweise für zufällig gehalten. Das Gefühlsleben ist eingeengt, das sexuelle Interesse vermindert oder erloschen (Libidoverlust). Bei einer schweren depressiven Episode kann der Erkrankte in seinem Antrieb so gehemmt sein, dass er nicht mehr einfachste Tätigkeiten, wie Einkaufen oder Abwaschen, verrichten kann. Bereits das morgendliche Aufstehen bereitet dann Probleme (Morgentief). Bei einer seltenen Krankheitsvariante verhält es sich umgekehrt: Es tritt ein sogenanntes "Abendtief" auf, d. h. die Symptome verstärken sich gegen Abend und das Einschlafen ist erschwert oder erst gegen Morgen möglich.

Depressive Erkrankungen gehen mit körperlichen Symptomen einher, sogenannten Vitalstörungen, wie Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, Gewichtsabnahme, Gewichtszunahme ("Kummerspeck"), häufig auch mit Schmerzen in ganz unterschiedlichen Körperregionen, am typischsten mit einem quälenden Druckgefühl auf der Brust.

Ich kann Dir ebenfalls nur empfehlen, was Dir andere schon empfohlen haben: Gehe damit zum Arzt, lass Dir helfen.

Aber das allein reicht nicht. Dein Körper rebelliert, weil er sich einen anderen Lebensstil wünscht. Also höre auf Deinen Körper und reformiere Dein Leben grundlegend. Ich empfehle dringend:

- regelmäßige sportliche Betätigung

- Umstellung auf gesunde, ausgewogene Ernährung (viel Obst und Gemüse, wenig Fleisch, dafür viel Fisch)

- häufig in die Sonne / in die Natur gehen

- mal Urlaub machen

- einem Verein beitreten / neue Hobbies suchen

- sich mit NLP beschäftigen

Viel Erfolg!

Z^otteOlbaexr


Herr Prof. Dr. Julien-Mattheo, ich möchte Sie doch eindringlich bitten, keine medizinischen Diagnosen per Internet zu stellen... :-o

"Zweifellos" ist hier gar nichts! Genau genommen ist eine psychiatrische Diagnose an sich schon nie zweifellos...

Sicher, insbesondere die angesprochene Leere deutet darauf hin. Wenn Trauer zu groß wird, um ertragen werden zu können, wehrt sich die Seele, indem sie die Emotionen "abschaltet". Depression ist also keine Trauer, sondern die Unfähigkeit zur Trauer...

Kwak, hilft Weinen nicht, wie Du geschrieben hast, oder geht Weinen nicht? Also, zumindest nicht richtig?

J;ulienB-MaRttxeo


OK, ich ziehe meinen Beitrag und meine Tipps zurück. Betrachtet das Posting als gelöscht.

c,aram"bols


Zottel du schon wieder, Julian hat aber recht! Seine Anregungen würden auf alle Fälle mehr Lebensfreude in die Herzen bringen, man kann mehr erlebtes fühlen und erzählen und mehr Sonne in sein Herz lassen, Kurzum "Freude empfinden" also auch mehr lachen ud einfach endlich Leben!

aber ein rezept dagegen hab ich leider auch nicht

Doch das gibt es, und es wurde schon oft hier geschrieben!

Z3ottzelbaxer


@ cara:

Ich habe doch gar nichts gegen Juliens Vorschläge. :-)

Nur gegen die Diagnose. Diagnosen sollten wir hier tunlichst unterlassen.

Die Vorschläge sind super, genau das sollte man versuchen! :)^

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