Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

n7ok,turxn


Scriabin

Nie hatte ich die Gelegenheit, den sicheren Umgang mit menschlicher Kommunikation zu erlernen, ich bin extremer Einzelgänger, soweit ich zurückdenken kann. Nun ist es aber auch nicht so, dass ich früher unter dieser Isolation gelitten hätte - ich wünsche mir durchaus keinen Freundeskreis oder das,. was man als normales soziales Umfeld bezeichnen würde. Im Gegenteil, dadurch würde ich mich eingeengt und belästigt fühlen. Das einzige, was mir fehlt und was mich zerstört ist die aus denselben Gründen resultierende Unmöglichkeit, jemals ein Liebes- oder Sexualleben zu haben.

Das heißt, du warst schon immer Einzelgänger und warst schon immer glücklich damit? Hast du gar keine Freunde, mit denen du was unternimmst? Was willst du? Sex, weil du das Verlangen danach hast? Sex, weil "nahezu die gesamte Menschheit" das so macht? "Nur" nicht mehr JM (ich find dieses Wort übrigens total blöd) sein? Eine Beziehung?

Nun, wenn man am Liebsten allein ist, ist es natürlich schwer, Kontakte jeglicher Art herzustellen. Wobei mir da aber auch der Gedanke kommt, ob das vielleicht alles nur Ausflüchte sind!? Das passt nämlich irgendwie nicht zusammen. Wenn du dich sonst nur "eingeengt und belästigt fühlst", dann müsstest du ja eigentlich zufrieden sein so wie es ist. Verstehst du, was ich meine? ???

Eine Frau dagegen, die bspw. wegen starkem Übergewicht oder anderen körperlichen Einschränkungen keine freiwilligen Sexualpartner findet, hat kaum Möglichkeiten, anderweitig Befriedigung zu finden - der Markt für männliche Prostituierte ist zumindest in Europa lächerlich gering entwickelt.

Hier gab es ja vor einiger Zeit schon mal die Diskussion, ob Frauen es leichter haben oder nicht. Die Meinung der Frauen hier war, dass es keinen Unterschied macht. Wenn es um Liebe und Beziehung geht, dann bin ich auch der Meinung, dass es keinen Unterschied macht. Wenn es aber nur um Sex geht, dann denke ich schon, dass die Frauen es leichter haben (obwohl ich auch noch nicht von männlichen Prostituierten gehört habe). Stichwort: Internet.

Btw. haben nicht alle Frauen, die "keine freiwilligen Sexualpartner finden", körperliche Einschränkungen. :-o ;-)

Dass es auch Leute gibt, die niemals die Chance haben, Beziehungsprobleme haben zu können, wird nicht wahrgenommen.

Ich denke das ist auch nicht notwendig, denn die Chance dazu hat m.E. jeder. Ob sie wahrgenommen wird, ist wieder eine andere Sache.

Ob diese Leute sich vorstellen können, dass es Menschen wie mich gibt, deren Leben vollständig ohne Liebes- oder Sexualerfahrungen verläuft? Wahrscheinlich kaum

Nun ja, vorstellen kann sich das bestimmt jeder. Nur ist es ja auch niemandem anzusehen, zu welcher "Sorte" er gehört. So wie du dir eben vorstellst, dass so gut wie jeder andere schon seine Erfahrungen gemacht hat.

J0uliejn-Mat{teo


Ich finde man sollte nicht gleich zum Arzt rennen, nur weil man mal eine Depriphase hat. Das wäre mit Kanonen auf Spatzen schießen.

Hast Du kwaks Beiträge eigentlich gelesen? Und wenn ja: Welche Vorschläge hast Du?

iBckex1


Ja ich habe sie gelesen...

Ich habe das auch schon gehabt und bin auch nicht gestorben.

Jwulie,n-MEatteo


Ja ich habe sie gelesen...

Ich habe das auch schon gehabt und bin auch nicht gestorben.

Ich hatte gehofft, ein paar Alternativvorschläge zu hören. Depressionen aussitzen halte ich für einen fragwürdigen Weg.

Natürlich kann der Arzt keine Wunder bewirken, letztlich muss jeder aus eigenem Antrieb wieder nach oben kommen, aber wenn dieser Antrieb völlig zum Erliegen gekommen ist, vielleicht seit Monaten oder gar Jahren, dann sollte man Starthilfe in Anspruch nehmen.

iBckxe1


Wenn ich Depris hatte, dann habe ich mich z.B. in diesem Forum darüber unterhalten. Was besseres ist mir auch nicht eingefallen.

Natürlich, wenn die Depressionen wirklich überhand nehmen und sie wirklich nicht weniger werden, dann ist selbstverständlich ein Arztbesuch unausweichlich. Aber ich würde das bei Kwak als eine momentane Phase ansehen und nicht als ausgewchsene Depresseion, die unbedingt behandelt gehört.

h1errR koch


sehs eigentlich wie icke1 ... kenn kwaks problem ja auch ... was hab ich getan ... bin ins bett, hab die trauer und die leere zugelassen ... ich glaub, das ist manchmal nötig. zuzulassen, dass man sich beschissen fühlt. dass es einem scheisse geht. das ganze rauszulassen.

mir gings dann besser ... hoffe, kwak kann das auch. wenn nicht, wär ein arztbesuch vielleicht nicht falsch.

lJenkVa1


Naja, ich denke der Punkt ist dann erreicht, wenn man (=er) sich nicht mehr aufs Studium konzentrieren kann vor Grübeln.

h`err koxch


mein job war oft der einzige rettungsanker, der mir blieb ... da konnte ich mir keine gedanken zu meinem privatleben machen, sondern hatte zu tun.

iqc~ke1


bin ins bett, hab die trauer und die leere zugelassen...

Ja das ist auch ein gutes "Hausmittelchen", bevor man sich dann noch die Schmach geben muss und es einem Psycho-onkel erzählt.

KSw&ak


Diesmal ist es nicht eines der üblichen JM-Tiefs das mich erwischt hat. Es dauert schon länger. Seit etwa 2 Wochen ist es besonders schlimm. Ich schlafe schlecht, bin am Tag müde, oft schmeckt mir das Essen nicht.

Ich bin niemand der gerne schnell zum Arzt geht. Aber im Moment bin ich ziemlich ratlos.

iEckex1


@ Kwak

Weiß nicht, du musst natürlich selber wissen, wie schlecht du dich fürhlst - man kann halt Gefühle auch sehr schwer beschreiben. Wenn du dir wirklich selbst nicht helfen kannst und du mit deinen beschriebenen Gefühlen nicht fertig wirst, dann ist es deine Entscheidung, ob du professionelle Hilfe in Anspruch nimmst. Diese Entscheidung wird dir keiner abnehmen können. Wenn du es wirklich tun solltest, dann kannst du ja mal deine Erfahrungen mit uns teilen, wenn du willst. :°_

hLerrB kxoch


s ist keine schmach ... zumal heute ja fast jeder promi nen seelenklempner hat/braucht. da wird man diese hilfe auch in anspruch nehmen dürfen, wenn man richtige probleme hat.

aber ich hab auch die hemmschwelle, dass ich nicht gern zum arzt geh. egal, was ist. da versteh ich kwak schon ...

Zhottel6baer


Ja, aber das Argument: "Ich kann nicht zum Arzt, da muss man immer so lange warten!" ist - ehrlich gesagt - sehr fadenscheinig, um nicht zu sagen lachhaft, sorry will niemanden beileidigen aber ist so.

Dieses "Argument" ist mal wieder nur eines:

Der altbekannte "Grund", warum irgend etwas - was immer es auch sei - nicht geht.

Der Grund ist austauschbar, und sei er auch noch weit hergeholt. Hauptsache das Ergebnis passt.

Ich kann nichts ändern.

Jetzt seid ihr schon so weit, dass es unmöglich ist, zum Arzt zu gehen!!!

Da müsste doch langsam mal was auffallen, oder? :-/

h*errL kocxh


das ist kein grund, klar. hab ich mir auch gedacht.

da darf man ruhig etwas egoistisch sein. beim arzt muss man warten. aber die anderen dürfen auch warten, wenn ich dran bin.

SEunudanQcex76


@ zottelbaer

Dieses "Argument" ist mal wieder nur eines:

Der altbekannte "Grund", warum irgend etwas - was immer es auch sei - nicht geht.

Der Grund ist austauschbar, und sei er auch noch weit hergeholt. Hauptsache das Ergebnis passt.

Ich kann nichts ändern.

Jetzt seid ihr schon so weit, dass es unmöglich ist, zum Arzt zu gehen!!!

genau so schaut's aus! :)^ ;-)

deshalb schreibe ich hier auch so gut wie nicht mehr, wenn überhaupt, dann schaue ich hier nur noch selten rein und muss jedes mal herzhaft lachen wenn ich die neuesten ausreden lese.

spart euch doch die mühe den jungs hier noch was zu raten, sie finden immer eine andere ausrede.

aber eines muss mal ihnen lassen:

kreativ sind sie dabei! ;-D

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