Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

spch1üFchtedrn


@ jens70

Ich wohne seit 3 Jahren in meiner eigenen Wohnung, habe einen "guten" Job, habe Hobbys die mir Spass machen (unter anderem Tanzen), aber von Frauen, Beziehungen, sex usw habe ich weniger Erfahrung als der heute durchschnittliche 16 jährige

ikcykxe1


@ jens70

Da wusste ich, jetzt oder nie, und habe sie vorsichtig und kurz am Oberarm gestreichelt. Und sie hat zurückgestreichelt: alles klar.

Hääääh....?

Wie, also das verstehe ich nicht, man streichelt eine Frau 'kurz' am Oberarm und wenn sie 'zurückstreichelt' dann ist alles klar ???

Habe ich was verpasst ???

Was hat jetzt das Streicheln damit zu tun? Ich glaub' ich bin zu blöde für das alles....

j8e/nss70


jens70

Nach tiefem Durchatmen möchte ich dir doch folgende Frage stellen: Ist das Verspüren von Leere und Einsamkeit ein Zeichen von Schwäche, eine Krankheit die behandelt werden muss? Dürfen nur diejenigen Liebeskummer haben, die in Beziehungen leben?

[zAlso ehrlich, ein Partner kann niemals die Lösung all deiner Probleme sein.]

Ach ja? Wo habe ich denn sowas geschrieben? Ich habe grad nicht den Eindruck, dass du weisst, wovon du schreibst und an wen du diese Worte richtest. Ich möchte dir nahelegen, deine Wortwahl in Zukunft etwas differenzierter anzugehen. Allzuleicht könnte ich deinen Beitrag auch als beleidigend auffassen...

Du hattest geschreiben :

Ich spüre wieder diese unendliche Leere, diese Ausgeschlossenheit vom Rest der Welt. Ich bin traurig, weiss aber nicht warum. Ist es wegen ihr, oder weil es wieder nicht klappen darf? Spielt das überhaupt eine Rolle? Ich hab ein wenig von ihrer Nähe gespürt, möchte aber irgendwie mehr. Hab ich alles dafür getan, um ihr das zu zeigen?

Das Wasser steht mir in den Augen, obwohl es das gar nicht sollte.

Ich weiß wovon ich schreibe, ich fühle mich häufig genauso.

Ich habe dir geantwortet:

Wenn deine Traurigkeit chronisch ist, musst du entscheiden, ob du eine Therapie in Erwägung ziehst, oder versuchst, damit zu leben. Ich weiß wovon ich schreibe, ich fühle mich selber teilweise so.

Also, WENN.

Es liegt also an DIR, ob Du eine Therapie in Erwägung ziehen möchtest, oder ob Du Dich selbst aus Deiner, Dir offenbar unangenehmen Situation befreien kannst oder damit leben kannst. Du schreibst selbst, dass Du traurig bist, aber nicht so richtig weißt warum. Du schreibst selbst, dass Du Dich ausgeschlossen fühlst vom Rest der Welt. Du schreibst selber, "Das Wasser steht mir in den Augen, obwohl es das gar nicht sollte."

Du wirst selber wissen, ob dieser Zustand bloß eine vorübergehende Traurigkeit ist, oder vieleicht eine Depression. Du kennst Dich selber am besten, also steht es in Deinem Urteilsvermögen. Habe ich etwas anderes geschrieben?

Du schreibst:

Nach tiefem Durchatmen möchte ich dir doch folgende Frage stellen: Ist das Verspüren von Leere und Einsamkeit ein Zeichen von Schwäche, eine Krankheit die behandelt werden muss?

Schwäche und Krankheit sind zwei verschieden Paar Stiefel. Wenn Du eine chronische Leere in Deinem Leben verspürst, die Du durch eigene Aktivitäten nicht überwinden kannst und die Dich stark belastet, könnte es möglicherweise eine Depression sein. Wenn Du Dich chronisch so mieß fühlst, warum solltest Du nicht einen Arzt zu Rate ziehen? Bei Grippe machst Du das ja wohl auch. Depressionen können meines laienhaften Wissens nach auch durch rein körperliche Fehlfunktionen verursacht werden. Irgendwann im SPIEGEL hat ein Wiener Dramatiker über seine Depressionsbehandlung ein Interview geführt, indem er sagte, dass er sich glücklich fühle, sich endlich als Mensch und nicht mehr bloß als Exkrement zu fühlen. Starker Tobak. Muß alles auf Dich überhaupt nicht zutreffen. Das kannst nur Du selber wissen.

Schwächen sind ein ganz anderes Paar Stiefel. Schwächen und Stärken machen einen Menschen aus. Schwächen liegen im Auge des Betrachters. Schüchternheit z.B. kann als Schwäche auf einige wirken, auf andere hingegen attraktiv, weil es vieleicht nicht so "abgebrüht" oder "abgeklärt" wirkt. Meiner bescheidenen Lebenserfahrung nach werden Schwächen zu Schwächen, indem man sich ihrer schämt und sie zu verbergen sucht. Schwächen und Stärken sind zunächst einmal nur Eigenschaften, die je nach Situation oder je nach Gegenüber als positiv oder negativ bewertet werden.

Trotzdem glaube ich, dass diejenigen, die glauben, all ihre Schüchternheits- oder Kontakt- oder sonstigen Probleme mit einer Freundin kurieren zu können, auf dem Holzweg sind. Aber das ist nur meine subjektive Lebenserfahrung. Andere mögen andere Erfahrungen gemacht haben.

So. Und wenn ich Dir schon so ausführlich antworte, sollte Dir klar sein, dass ich dich nicht beleidigen will. Aber Dir bloß in Deinem Jammer zuzustimmen, liegt mir auch nicht. Wäre verschwendete Zeit für mich.

B>erg(steiRgerx 78


Ich glaube, philosophisch gesprochen, einen Partner bekommt man als Belohung dafür, dass man seine Pläne aktiv und konsequent in Angriff nimmt. Zum Beispiel, endlich von zuhause auszuziehen und selbständig zu werden. Oder sein Studium konsequent zum Abschluß zu bringen und sich einen gescheiten Job zu finden. Oder von einem öden gehassten Job in einen besseren Job zu wechseln. Oder aber, sich ein befriedigendes Hobby zu suchen, in dem man Erfolg und Freude findet. Also, aktiv zu werden, zu versuchen, sein Leben selbst zu gestalten, statt bloß herumgeschubst zu werden. Eigene Ziele erkennen und zu erreichen versuchen.

Wow :-/ Ich kenne mindestens ein Beispiel, wo das sicher nicht stimmt. %-|

B ergstebiger x78


Trotzdem glaube ich, dass diejenigen, die glauben, all ihre Schüchternheits- oder Kontakt- oder sonstigen Probleme mit einer Freundin kurieren zu können, auf dem Holzweg sind.

Und warum sagst du mir das? Wo hab ich in den vergangenen Monaten je behauptet, dass mit einer Freundin plötzlich alle Probleme verschwunden sind?

Ich habe es einfach verdammt noch mal satt, immer, immer und immer wieder an Frauen heranzugeraten wo nichts zu holen ist!!! Ich will nicht mehr immer nur die gleiche Scheisse erleben. Irgendwann mal reichts einfach!!!

cBitr/onyax


jens:

Ich glaube, philosophisch gesprochen, einen Partner bekommt man als Belohung dafür, dass man seine Pläne aktiv und konsequent in Angriff nimmt.

ist das tatsächlich deine erfahrung?

meine erfahrung ists nicht. kann das auch nicht in meinem umkreis bestätigen.

ob so rum: leute, die durchaus belohung verdient hätten und keine in form einer partnerin/eines partners erhalten. obwohl sie es sich wünschten.

oder so rum: leute, die partner finden, obwohl es im leben durch und durch kriselt. betonen sollt ich, dass es sich dabei auch nicht um zufallstreffer oder ausnahmen handelt, sondern ein durchgehendes muster.

hRerr+ kxoch


s.wallisii

@herr koch ich bin ja regelrechter Gesichtsfetischist, aber zu Zeit... nenene, das ist einfach zu hart..

schöne beine "nützen" mir nichts, wenn das ganze von einem gesicht gekrönt ist, neben dem ich nicht aufwachen möchte. drum ist das nicht wetterabhängig ;-)

j"ensl70


Hääääh... ?

Wie, also das verstehe ich nicht, man streichelt eine Frau 'kurz' am Oberarm und wenn sie 'zurückstreichelt' dann ist alles klar

Habe ich was verpasst

Was hat jetzt das Streicheln damit zu tun? Ich glaub' ich bin zu blöde für das alles...

icke1

Nunja. Wenn du eine Frau kurz streichelst, und sie streichelt dich zurück, dann bedeutet das ja nur, dass sie dich überhaupt nicht leiden kann. Dass sie deinen Körpergeruch total abstoßend findet. Dass sie dich total langweilig findet. Dass sie lieber 1000 Meilen weg von dir wäre. Dass sie überhaupt kein Interesse daran hat, deinen Körper anzufassen. Eigentlich streichelt sie dich zurück, weil sie dich total hasst, und dir am liebsten den Tod an den den Hals wünscht.

jeens,7X0


@citronyx

ist das tatsächlich deine erfahrung?

meine erfahrung ists nicht. kann das auch nicht in meinem umkreis bestätigen.

ob so rum: leute, die durchaus belohung verdient hätten und keine in form einer partnerin/eines partners erhalten. obwohl sie es sich wünschten.

oder so rum: leute, die partner finden, obwohl es im leben durch und durch kriselt. betonen sollt ich, dass es sich dabei auch nicht um zufallstreffer oder ausnahmen handelt, sondern ein durchgehendes muster.

Nun, es ist meine Erfahrung. Wenn ich mich persönlich total mieß gefühlt habe, total einsam und verloren, habe ich nie eine Freundin bekommen.

Als ich mich selber gut gefühlt habe, und eigentlich keine Freundin brauchte, um mich gut zu fühlen, habe ich als Sahnetüpfelchen obendrauf jemanden kennengelernt.

Aber schreib doch mal von Deiner persönlichen Erfahrung!

j}en-s70


@Bergsteiger

Zitat:

Trotzdem glaube ich, dass diejenigen, die glauben, all ihre Schüchternheits- oder Kontakt- oder sonstigen Probleme mit einer Freundin kurieren zu können, auf dem Holzweg sind.

Und warum sagst du mir das? Wo hab ich in den vergangenen Monaten je behauptet, dass mit einer Freundin plötzlich alle Probleme verschwunden sind?

Ich habe es einfach verdammt noch mal satt, immer, immer und immer wieder an Frauen heranzugeraten wo nichts zu holen ist!!! Ich will nicht mehr immer nur die gleiche Scheisse erleben. Irgendwann mal reichts einfach!!!

Bergsteiger 78

Warum fühlst du dich denn so angegriffen? Wenn es Dich nicht betriftt, kannst Du es doch einfach ignorieren. Ich finde bloß, dass einige in diesem Thread diese Hoffnung durchschimmern lassen.

Und mit fettgedrucktem Schimpfen erreichst du auch nicht mehr. Ich kann Dir ja auch keine Freundin vermitteln. Meiner persönlichen Erfahrung nach, wer keine Freude am Suchen hat, wird auch nicht finden. Ist mir oft genug so gegangen. Soviel zu Platitüden für heute nacht.

j9en'sx70


@schüchtern

Ich wohne seit 3 Jahren in meiner eigenen Wohnung, habe einen "guten" Job, habe Hobbys die mir Spass machen (unter anderem Tanzen), aber von Frauen, Beziehungen, sex usw habe ich weniger Erfahrung als der heute durchschnittliche 16 jährige

Ich habe ja auch keine Patentrezepte gepachtet. Ich schreibe rein subjektiv aus meiner persönlichen bescheidenen Lebenserfahrung.

Wie fühlst Du Dich denn in Deinem jetzigen Leben? Ich habe mich damals so gefühlt, als ob das Leben gerade jetzt beginnt. Ales auf Anfang. Jetzt geht es los. Alles ist möglich. Nichts festgelegt. Wie fühlst Du Dich?

jFe4nsx70


@Bergsteiger 78

Wow Ich kenne mindestens ein Beispiel, wo das sicher nicht stimmt.

Erzähl doch mal!

hKerrf koch


das leben kann ja zu 90% gut sein und doch fühlt man eine leere in sich, weil man in einem bereich ein extremes defizit hat.

und der bereich ist belastend, weil man tagtäglich daran erinnert wird, das der mensch kein einzelgänger ist. da darf man sich ab und an doch ziemlich mies fühlen.

jXenxs70


@herr koch

das leben kann ja zu 90% gut sein und doch fühlt man eine leere in sich, weil man in einem bereich ein extremes defizit hat.

und der bereich ist belastend, weil man tagtäglich daran erinnert wird, das der mensch kein einzelgänger ist. da darf man sich ab und an doch ziemlich mies fühlen.

Du darfst alles ;-) Sind die restlichen 10% für Dich die entscheidenden Prozente? Fühlt man sich bloß ab und an mal etwas mieß, oder dauernd niedergeschlagen, sodass es das ganze restliche Leben runterzieht? Sind die restlichen "objektiven" 10% gefühlte 90-100% des Lebens?

Fühlen sich die 90%, also ein Job, der die Wohnung, das Auto und die Rentenbeiträge bezahlt und noch was übrig lässt für Urlaub und Ausgehen, zu 90% richtig an, oder fühlt man sich zu 90% im falschen Leben, im falschen Job; fühlt man sich zu 90% dabei, wie man seine Lebenszeit zu 90% für falsche Dinge vergeudet?

Spielt man die sichere Karte, die einen lauwarm so halbwegs bis zur Rente und zum Tod durchbringt, oder hat man einen Job, bei dem man sich jeden Feierabend wieder auf den nächsten Tag freut, und es kaum erwarten kann, wieder auf die Arbeit zu gehen?

B5ergsteiqgerx 78


jens70

Warum fühlst du dich denn so angegriffen? Wenn es Dich nicht betriftt, kannst Du es doch einfach ignorieren.

So wie du den ganzen Beitrag strukturiert hast, erscheint er als Antwort auf das was ich geschrieben habe. Und insofern fühle ich mich gezwungen, meine Sichtweise klarzustellen.

Erzähl doch mal!

Warum willst du mehr darüber wissen? Du schriebst

Ich glaube, philosophisch gesprochen, einen Partner bekommt man als Belohung dafür, dass man seine Pläne aktiv und konsequent in Angriff nimmt.

worauf citronyx und ich dir entgegnet haben, dass dem nicht so sein muss. Für mich reicht das, um den Wahrheitsgehalt der Aussage als falsch zu taxieren. Ich bin Naturwissenschafter ;-)

Das Leben an sich ist zutiefst ungerecht. Es gibt Menschen, denen wurde alles in die Wiege gelegt, und solche die sich noch so sehr abmühen können und ohne Erfolge bleiben, weil die Voraussetzungen nicht da waren oder sie einfach immer Pech hatten. Deine Aussage impliziert für mich "Wer etwas tut, der hat automatisch Erfolg". Aber lassen wir das. Diese Diskussion würde hier niemandem helfen.

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