Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

Sl. w6allixsii


das glaub ich dir :°_ ... versuchs vielleicht als unerhörte Dreistigkeit wahrscheinlich(? schätz ich mal) sehr junger Frauen abzutun.

Möglicherweise fallen manchmal ihre ersten Schritte in die Welt starker Frauen etwas holprich und grob aus. :-D (obwohl das für den Fall ja noch milde folmuliert ist)

Na sowas fällt mit bestimmt nicht leicht, sich absichtlich in eine Situation zu begebn, inder es schon vorprogrammiert ist zu scheitern.

Hm, ja das fällt nicht leicht. Soll aber auch keine Situation sein die ganz sicher ein Reinfall wird sondern einfach nur was unkontrollierbares, ... ich such nach einem Beispiel aber irgendwie find ich keins ... :-/ scheint ne nette Blockade zu sein dass ich ja nicht auf die Idee komm ein Beispiel zu finden dass mir vielleicht selbst ganz gut tun würde auszuprobieren, verdammt ;-D

Vielleicht fällt jemand anders was praktisches ein zur Beiseitigung von kontrollsüchtigen Gedanken?

hqerr kxoch


ich hab nen kollegen, der so nen kontrollfimmel hat ... man kann nicht in die ferien gehn, ohne am vorabend den nächsten tag minutiös zu planen ... ich find dann halt manchmal, man sollte das programm seinem brummschädel oder dem wetter anpassen ... und langsam hab ich ihn soweit, dass er damit leben kann, wenn pläne ändern.

aber wie man damit konkret aufräumt, weiss ich nicht ... kontrolle durch planung gibt halt sicherheit.

S5. waElliLsxii


@jens70

Immerhin eine interessante These. Falls Interesse besteht, werde ich mal eine Zusammenfassung posten, wenn ich das Buch komplett durchhabe.

Auf jeden Fall! - denke auch dass das Thema ein paar User im Forum interessieren könnte. Wäre also sicher einen ganzen Faden wert.

JAuli0en-Mazttexo


Na sowas fällt mit bestimmt nicht leicht, sich absichtlich in eine Situation zu begebn, inder es schon vorprogrammiert ist zu scheitern.

Absichtlich scheitern sollte man auf gar keinen Fall. Aber man sollte sich der Zwänge, denen man unterliegt, bewusst werden, um dagegen angehen zu können.

Man muss diese belastenden Zwänge überwinden, Neues wagen und dann wird man früher oder später merken, wie befreiend unverkrampftes Auftreten ist und welche neuen Horizonte sich einem erschließen.

JQulien-*Mattexo


ich hab nen kollegen, der so nen kontrollfimmel hat... man kann nicht in die ferien gehn, ohne am vorabend den nächsten tag minutiös zu planen... ich find dann halt manchmal, man sollte das programm seinem brummschädel oder dem wetter anpassen... und langsam hab ich ihn soweit, dass er damit leben kann, wenn pläne ändern.

Eine gute Planung würde ich nicht generell mit Kontrollzwang gleichsetzen. Im Gegenteil: Ich halte sie sogar für sehr wichtig. Problematisch wird's erst, wenn Flexibilität und Spontanität darunter leiden.

Alles auf sich zukommen lassen halte ich auch für problematisch. Wer keine Pläne hat, kann auch nur wenig erreichen.

Man muss einen guten Mittelweg zwischen Zielsetzung und Flexibilität finden.

h(err$ kocxh


Wenn man abends um 11 in ner netten Bar sitzt und was trinkt und nebenher zum 300. Mal bestätigt, dass man morgen nach Potsdam fährt, ist das für mich doch eher ... zwanghaft. :-p

Ich hab nichts gegen eine vernünftige Planung. Aber in den Ferien leb ich auch gern mal in den Tag hinein.

SVingu larxity


Absichtlich scheitern

Es ist vielleicht eine Frage der Definition.

Sicherlich sollte man sich nicht bewußt in eine Lage begeben, in der Scheitern vorprogrammiert ist.

Es kann aber auch automatisches Scheitern bedeuten, sich überhaupt nicht in eine Lage zu begeben, in der Scheitern möglich ist. Und dann ist es eigentlich ein Erfolg, wenn man das gewagt hat.

Ich denke da an Kwak und seine Urlaubsplanung: Auch wenn der Urlaub kein Erfolg im eigentlichen Sinne werden sollte, ist es doch ein Erfolg, das Unternehmen angegangen zu sein.

So kann man vielleicht den Kontrollzwang aushebeln: Indem man das Unkontrollierbare als solches als notwendig begreift, und es als Erfolg betrachtet, sich dem ausgesetzt zu haben.

Klingt vielleicht kompliziert, aber ich hoffe, der Gedanke dahinter ist verstehbar.

JvulienU-Ma`tteo


Wenn man abends um 11 in ner netten Bar sitzt und was trinkt und nebenher zum 300. Mal bestätigt, dass man morgen nach Potsdam fährt, ist das für mich doch eher... zwanghaft.

Ja, aber ich vermute, dass das Ergebnis Eures Meinungsaustausches ein gesunder Kompromiss war: Verspätet und mit Brummschädel nach Potsdam fahren. ;-)

So stelle ich mir Urlaub vor!

SD.$ wZalli$sii


Es kann aber auch automatisches Scheitern bedeuten, sich überhaupt nicht in eine Lage zu begeben, in der Scheitern möglich ist. Und dann ist es eigentlich ein Erfolg, wenn man das gewagt hat.

:)^ Ja stimmt! Mit jedem Mal wo ich mich im RL zum Affen mach, z.B. aus lauter Unsicherheit das gatzen anfang, wirds generell gesehn und fürs nächste Mal ein wenig besser.

Das hab ich schon so oft erlebt und trotzdem wär ich nie auf den Gedanken gekommen das absichtlich in Flirtdingen zu praktizieren. :-o Aber warum nicht, die Vorstellung ist mal angenehm unerschreckend wenn ich mir vorstelle ich red einfach eine an, mit irgend nem Schmarrn der eh nichts bewirkt... :-o das ist ja genial! Nimmt den ganzen Druck. Oh mann, das ist vorstellbar! Verdammt ;-D ich glaub das muss ich machen! *völlig durchdreh*

JIulien_-Matxteo


Ich denke da an Kwak und seine Urlaubsplanung: Auch wenn der Urlaub kein Erfolg im eigentlichen Sinne werden sollte, ist es doch ein Erfolg, das Unternehmen angegangen zu sein.

Ja, ich hoffe zumindest, dass das so ist.

Einfach hat er es sich allerdings nicht gerade gemacht: Er hat scheinbar bis zum letzten Augenblick mit der Entscheidung gewartet und dann auch noch bei verschiedenen Anbietern gebucht. Kein Wunder, dass es da zu Schwierigkeiten kommen kann. Ein erfahrener Urlauber dürfte kein Problem damit haben, aber wie wird kwak auf mögliche Schwierigkeiten reagieren?

Ideal wäre es natürlich, wenn er gestärkt und motiviert aus der ganzen Sache rausgeht. Ich bin gespannt, was er in den nächsten Wochen berichten wird.

Jsuliemn&-Mat2teo


Aber warum nicht, die Vorstellung ist mal angenehm unerschreckend wenn ich mir vorstelle ich red einfach eine an, mit irgend nem Schmarrn der eh nichts bewirkt... das ist ja genial! Nimmt den ganzen Druck. Oh mann, das ist vorstellbar! Verdammt ich glaub das muss ich machen! *völlig durchdreh*

Ja, so ist es absolut richtig. Man sollte zwar nicht vorsätzlich "Schmarrn" erzählen, aber es hilft definitiv, ohne Erfolgsdruck an die Sache ranzugehen und ein Scheitern schulterzuckend in Kauf zu nehmen. Mach das!

Bei manchen hier hatte ich den Eindruck, dass sie sich vor Dates enorm unter Druck gesetzt haben. Motto: "Es MUSS dieses Mal klappen. Wenn nicht, dann ist alles verloren." Das ist definitiv der falsche Ansatz.

LZewitaxn


Julien-Matteo

Absichtlich scheitern sollte man auf gar keinen Fall.

Man sollte zwar nicht vorsätzlich "Schmarrn" erzählen,

Warum so dogmatisch? Auf die Weise stellt man jedenfalls sicher, dass man Dinge macht, die man vorher noch nicht gemacht hat - ist auch ne Erfahrung. Und die Scheu, besondere Erfahrungen zu machen, ist in diesem Faden sher durchgehend zuhause...

SC. waDlli*sxii


Bei manchen hier hatte ich den Eindruck, dass sie sich vor Dates enorm unter Druck gesetzt haben. Motto: "Es MUSS dieses Mal klappen. Wenn nicht, dann ist alles verloren."

*graus* Dieses Gefühl hab ich wenn ich nur dran denke eine anzusprechen - Umso verblüffender dass die simple aber so höchst geniale *freu* ;-D Erfolgprioritätsverschiebung die Vorstellung so viel möglicher macht. Ich mein, das ist jetzt nur die Vorstellung, die Überwindung ist trotzdem bestimmt sehr groß, aber verdammt ich glaub ich mach das, ach bla, nix ich glaub... ich machs! ;-D So jetzt steht's da jetzt muss ich ;-D ;-D

Znotte0l>bDaer


Absichtlich scheitern sollte man auf gar keinen Fall.

Kommt immer drauf an. Es gab hier im Forum mal einen Bericht über eine eine Männer-Clique, die haben abends in der Disko einen Wettbewerb gestartet, wer es schafft, sich die meisten Körbe abzuholen. ;-D

Ich fand das irgendwie faszinierend. Hier im Faden haben alle panische Angst vor einem Korb. Angst, die lähmt und die brust zusammenschnürt . Und diese Gruppe kehrte die Angst einfach um, indem sie - zumindest für diesen einen Abend - die "Katastrophe" zum "Ziel" erklärte.

Auf diese Art und Weise kann man sicher auch erlernen, dass ein Korb nicht das Ende aller Tage bedeutet. ;-D

Buergsteriger x78


Bei manchen hier hatte ich den Eindruck, dass sie sich vor Dates enorm unter Druck gesetzt haben. Motto: "Es MUSS dieses Mal klappen. Wenn nicht, dann ist alles verloren." Das ist definitiv der falsche Ansatz.

Es ist aber auch nachvollziehbar. Wenn nie etwas klappt, so wird alle Hoffnung immer in die nächste Gelegenheit gesteckt insofern sie unvermeidbar ist... Und mit jeder Niederlage steigt der Frust und die Motivation weiterzufahren sinkt. Ja, der Ansatz ist falsch. Aus der Sicht von "Nichtbetroffenen" sowieso. Letztere haben ja ab und zu Erfolge und können die Niederlagen auch einordnen. Die ersteren kennen nur Niederlagen und haben die andere Seite noch nie gesehen. Jede nächste Niederlage ist der "Beweis" das es sowieso nie funktionieren wird. Das ist für mich verständlich, es ist menschlich.

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