Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

sSchüchxtern


@ Die Steffi

Sorry, dann habe ich dich falsch verstanden

A_nvaxl


Hört sich ja nach nem nicht so tollen Buch an...

Ich kann mir vor stellen das es mir nach dem lessen besuch noch weit aus beschissener gehn würde so wie du es beschreibst.

Anval

Emrzka5nzle+r Ridcpully


Naja, ich hab genug Angst vor dem 1. Mal mit einer Frau.

Irgendwie hab ich eher Angst Vater zu werden als vor dem Akt als solches.

sPc_hücht1e rn


@ Erzkanzler Ridcully

Es gibt genügend Verhüttungsmethoden, die sich bewährt haben. Aber ich würde mir um Aids usw mehr sorgen machen, als um eine Schwangerschaft

B>ergsteiqger x78


Erzkanzler

:-o

D_ie jSsteffxi


@ Erzkanzler

Dann benutz nen Gummi und gut. Und schlaf nur mit Frauen, denen du vertraust.

B3et{sy25006


@ Bergi:

Mich hat das Buch auch relativ ratlos zurückgelassen. Als Anlass, sich von der nächsten Brücke zu stürzen sehe ich es allerdings auch nicht. Die große Schwäche des Buches ist, dass es ausschließlich die Lebensgeschichte von Menschen darstellt, die wirklich jede Hoffnung aufgegeben haben. (Mal abgesehen von der einen Ex-Abine, die zu Wort kommt.) Der Autor versucht das ja auch ein wenig zu relativieren, in dem er darauf hinweist, dass bei den meisten ABs der Leidensdruck einfach nicht hoch genug ist, um sich für solch ein Projekt zur Verfügung zu stellen. Ich denke mal, dass außerdem noch der Wunsch des Verlages, möglichst gravierende Fälle darzustellen, eine Rolle spielte. Vermutlich erwartete man sich dadurch höhere Verkaufszahlen?!

Ich habe das ja schon öfter mal geschrieben und bin auch weiterhin davon überzeugt: Ich glaube, der Ursprung des "Übels" ist nicht das JM/JF-Sein selber. Die Beziehungslosigkeit ist eher so etwas wie ein Symptom, das zeigt, dass der Mensch an einer andere Stelle gewaltig an etwas krankt. Das können die unterschiedlichsten Dinge sein:

- zu geringes Selbstbewusstsein (auch hierfür gibt es x Gründe: Behinderung, Krankheit, Hänseleien in der Kindheit, distanzierte Eltern, "Andersartigkeit" durch Hochbegabung etc.)

- der Zwang es jedem und allen immer Recht machen zu wollen

- körperliche Nähe wurde als Kind in der Familie nicht "gelernt"

- durch alkoholabhängigen/drogenabhängigen Elternteil war eine "normale" Interaktion mit Altergenossen in der Kindheit/Jugend nicht möglich (z.B. spontan jemanden zum spielen mit nach Hause bringen...)

- es gab andere "Familiengeheimnisse", die vor Aussenstehenden verborgen werden mussten mit den gleichen Einschränkungen wie oben

Die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Jeder trägt halt etwas anderes mit sich herum, was ihn/sie schon früh gelehrt hat "Du bist weniger liebenswert/attraktiv als andere". Erst wenn man mit all diesen Dingen abgeschlossen hat, ist man im Endeffekt bereit für eine Beziehung. Denn erst dann glaubt man tief in seiner Seele, dass man selber eines liebenden Partners "würdig" ist.

@ Erzkanzler:

Solange Du und die betreffende Frau Euch einig seid, dass ihr keine Kinder wollt, ist die Wahrscheinlichkeit bei nahezu null, dass Du Vater wirst. Wenn solche "Betriebsunfälle" passieren, haben meistens beide eher so eine "eigentlich ist es mir egal"-Einstellung gehabt.

h.err k2och


jens79

ich hab angst vor der ganzen situation ... es ergibt keinen sinn, das weiss ich. ich wünschs mir und doch hab ich angst.

anstatt einfach zu schauen, was auf mich zukommt, mach ich mir riesige gedanken ...

angst zu versagen (also im konkreten moment) hab ich nicht. ich denk, da werden der kollege und ich ein tolles team abgeben.

aber davor ... und währenddem. und auch alles, was nichts mit sex zu tun hat sondern nur mit zusammensein ... ich hab angst vor einer blockade. angst davor, ihr nicht zu genügen, weil ich mich selbst blockiere und dann nichts tu statt was zu versuchen ...

aber s wird schon das beste sein, diese gedanken nicht zu stark zuzulassen, sondern einfach minute für minute nehmen.

(daneben hab ich noch angst vor dem ersten kuss, weil ich nicht weiss, wies geht und mich das "es wird dann schon klappen" nicht wirklich beruhigen kann)

hwerr ]koch


was ich noch verinnerlichen muss ... ich bin ja nicht allein in den momenten ...

drum ists elementar, dass sie vorher weiss, wie meine vergangenheit ausschaut. sonst bin ich halt nur n netter typ, der nicht küssen kann. oder so.

Kgwaxk


@Erzkanzler

Kondom benutzen und du bist auf der sicheren Seite. Wenn du das Gefühl hast die Frau will dir ein Kind unterjubeln lass dich erst garnicht mit ihr ein.

K}wak


@Bergsteiger

Man wird zum JM, weil in der Kindheit und in der Pubertät einiges schiefgelaufen ist und weil sich ungünstige Faktoren kumuliert haben.

Welche Faktoren außer denen die Betsy schon genannt hat gibt das Buch an?

Ich denke ein Grund ist, dass ich nie wirklich nahe an jemanden heran gekommen bin. Zwischen mir und anderen bestand immer eine gewisse Distanz. In meiner Jugend habe ich das nicht als Problem angesehen. Nur im Nachhinein fällt es mir auf. :-/

A<nvaxl


Habe festgestelt das ich die tele Nr. von dem Mädel welches sich mit mir treffen wollte noch habe aber irgend wie trau ich mich nicht an zu ruffen. :°(

Anval

B+erg*steigebrx 78


Betsy

Die Beziehungslosigkeit ist eher so etwas wie ein Symptom, das zeigt, dass der Mensch an einer andere Stelle gewaltig an etwas krankt. Das können die unterschiedlichsten Dinge sein [...]

Da sind wir uns einig, und das ist ja auch im Buch erwähnt. Nur was mich stört, dass es bei Aufzählungen bleibt und man mit schwarzen Zukunfsaussichten zurückgelassen wird. Arne Hoffmann schreibt ja auf seiner Website:

Viele meiner Bücher sind von meinem Wunsch nach gesellschaftlicher Veränderung angetrieben: Ich möchte, dass sexuelle Minderheiten (ob Homo-, Trans- und Solosexuelle, Sadomasochisten oder Absolute Beginner) nicht länger ausgegrenzt werden, dass wir auch die Herabsetzungen und gesellschaftlichen Benachteiligungen von Männern sehen und bekämpfen und dass Meinungsfreiheit mehr an politischer Bedeutung gewinnt.

Ihm geht es also primär nicht um eine Hilfestellung für den einzelnen, sondern um eine politische Botschaft, um den Wunsch nach gesellschaftlicher Veränderung. Das nützt den hier anwesenden JM/JF nicht viel. Wir haben nach den jetzigen Spielregeln der Gesellschaft zu handeln. Also müssen wir uns anpassen, und nicht versuchen, die Gesellschaft nach unseren Vorstellungen zu verändern... Das Buch mag eine interessante Lektüre für Nichtbetroffene sein, Betroffene werden sich höchstens in den Fallbeispielen wiedererkennen, mehr nicht.

Ftianxn


Mir ist dieser "Schriftsteller" sowieso unsympathisch. Wirkliche Substanz sucht man vergebens.

scchücxhtern


Mein aktuelles Buch, im dem es um Beziehung, Partnersuche und Singlesein geht, erklärt super, praktische Tips anstatt nur theorie, die man fast nicht anwenden kann

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