Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

K_wxak


Zum durchziehen des Studiums habe ich keine brauchbare Alternative wenn ich jemals ein annehmbares Gehalt beziehen will. Jetzt habe ich es so weit geschafft da muss der Rest auch noch gelingen. Auch wenn es zur Zeit keinen Spaß macht. Deswegen muss ich nunmal durch.

jHenxs70


-

Zitat:

es geht hier um soziale Kompetenzen, um Interaktion mit seiner Umwelt.

Die scheine ich ja überhaupt nicht zu besitzen

schüchtern

Wieso glaubst Du, dass Du überhaupt keine besitzt?

Du gehst doch z.B. bestimmt regelmäßig zum Frisör. Dort mußt Du doch auch erklären und sagen, wie Du Deine Haare geschnitten haben möchtest?

Das sind doch auch schon soziale Kompetenzen. Wenn Du diese nun für andere Bereiche erweitern möchtest, wirst Du Dich wohl in diesen Bereichen bewegen müssen, um dort zu lernen. Ich vermute, dieser Weg ist der einzige Weg.

Foren oder Ratgeberbücher können Dir allenfalls einige wenige Grundregeln vermitteln. Etwa so, wie Touristen aus Reisführern allenfalls lernen können, die grundlegendsten Dinge nicht grundfalsch zu machen (USA: etwa 10% Trinkgeld geben, Italien: nicht mit Shorts Kirchen besuchen.) Damit allein wird man aber noch kein Italiener! Erst wenn man einige Jahre in Italien lebt und viel Umgang mit Einheimischen hat, verinnerlicht man die Sitten und Gebräuche und Umgangsformen. Ich denke, so ist es mit vielen Dingen.

Aber man soll nicht warten, bis man meint perfekt zu sein!

In der Schule lernt man ein Grundgerüst von Grammatik und Vokabeln einer Sprache, z.B. Englisch. Richtig englisch zu sprechen lernt man aber erst, wenn man es, so schlecht und recht wie man es eben kann, einfach tut!

Z.B. der Perfektionist: Wenn man sich erst im Kopf sorgfältig jeden Satz, den man sagen möchte, übersetzt und auf richtige Grammatik überprüft, sich sorgfältig der richtigen Aussprache erinnert, ist der Gesprächspartner schon längst wieder weg, bevor man überhaupt dazu kommt, seinen Satz an den Mann zu bringen.

Z.B. der Dilletant: Wer hingegen einfach drauflosplappert, mit falscher Aussprache und fehlerhafter Grammatik, wird in der Regel zumindest halbwegs verstanden, und die Gesprächspartner werden schon nachfragen, was sie nicht verstanden haben.

Für den Einheimischen sind beide, Perfektionist und Dilletant als Ausländer und Sprachanfänger deutlich erkennbar. Beide, Perfektionist und Dilletant, werden zu Beginn nicht in der Lage sein, hochgeistige Diskussionen auf höchstem Sprachniveau mitzuverfolgen, geschweige denn etwas dazu beizutragen.

Wer aber, Perfektionist oder Dillentant, wird schneller dazulernen? Wer wird sich nach einem Jahr im Ausland fast perfekt mit den Einheimischen unterhalten können?

Beste Grüße

BNets3y20x06


@ Midnight Coffee:

Ich glaube schon, dass einen die Beziehung der Eltern sehr stark prägt. Allerdings kommt ja irgendwann die Phase, wo man sich von zu Hause abnabelt und mit etwas Distanz sieht man vieles anders. Früher hat es mich immer total fertig gemacht, wie meine Eltern miteinander umgehen. Heute finde ich das immer noch nicht gut. Ich würde dieses Verhalten für mich und meine Beziehung nicht wollen. Niemals. Aber ich denke, dass meine Eltern das so gut finden, wie es bei ihnen läuft. Wenn nicht, läge es an ihnen das zu ändern. Jeder Mensch hat eine andere Wahrnehmung, geprägt von seiner eigenen Geschichte. Dinge, die Du als verletzend, degradierend, demütigend oder lieblos empfindest, muss Deine Mutter/Dein Vater noch lange nicht so empfinden. Diese Erkenntnis hat mir sehr geholfen.

Außerdem verlangt der Alltag und besonders das Berufsleben den Menschen heute verdammt viel ab, da ist es ganz klar, dass es zwischen Deinen Eltern nicht immer abläuft wie bei Rosamunde Pilcher. Bei mir ist es aber immerhin so, dass ich zumindest noch Erinnerungen an eine Zeit habe, wo meine Eltern rumgeknutscht haben und sich mit Kosenamen angeredet haben. Diese Erinnerungen rufe ich mir ganz bewusst ins Gedächtnis, wenn ich beim Verhalten meiner Eltern mal wieder denke: Diese Ehe ist doch nicht zum aushalten! Ich würde das keine fünf Minuten ertragen!

Man teilt nach all der Zeit eine lange Geschichte miteinander, die zwar Verletzungen und Enttäuschungen aber auch viele wunderbare Momente beinhaltet. Das darf man vielleicht auch nicht unterschätzen im Hinblick auf die emotionale Bindung.

Beruhigend ist aber letztendlich, dass man es ja selber in der Hand hat, die eigene Beziehung zu gestalten. Meine Eltern haben zum Beispiel noch nie sachlich über ein Beziehungsproblem gesprochen. Da gab es immer einen kurzen, heftigen Wortwechsel. Jeder beharrte auf seiner Variante und dann stürmte einer aus dem Raum und knallte die Tür hinter sich zu. Danach wurde stunden- oder tagelang nicht miteinander geredet und der andere durch demonstrative Nicht-Beachtung gestraft. Mir fällt es - unter anderem aufgrund dieser Vorgeschichte - extrem schwer, zu sagen, wenn mir in der Beziehung etwas nicht passt. Ich erwarte dann instinktiv, dass sich genau so eine Szene abspielt wie ich das bei meinen Eltern Dutzende von Malen miterlebt habe. Ich versuche trotzdem immer, möglichst sachlich zu sagen, was mich stört, auch wenn das immer noch sehr beängstigend für mich ist. Und es funktioniert! Die Beziehung zwischen Torti und mir ist in dieser Hinsicht ganz anders - viel positiver und konstruktiver - als die meiner Eltern.

Was ich damit sagen will: Auch wenn man keine positiven Verhaltensweisen für eine Beziehung von seinen "Rollenvorbildern" gelernt hat, kann man sich diese mit ein bisschen Mühe selber "anerziehen" bzw. "antrainieren". Ich glaube, gerade wenn mein sein Leben lang mitbekommen hat, was man nicht will, hat man sogar den Vorteil, dass man sehr genaue Vorstellungen davon hat, wie man sich eine Beziehung wünscht. Man ist vielleicht sogar besser als andere Menschen in der Lage, die Beziehung aktiv entsprechend der eigenen Vorstellungen zu entwickeln.

AEnvxal


hm nach den tests bin ich depresiv und siwiso hoffnunglos verloren.. :-/

Naja sie war heute bei MSN online und wir haben ab gemacht das wir die tage telefonieren.

(Sie war bei einer Freundin online weil sie zu hause zur Zeit kein I-Net haben.)

Anval

K3wa{k


Die Eltern und wie sie miteinander umgehen prägt jeden. Aber wie sich das auf die eigene Beziehungsfähigkeit auswirkt ist schwer abzuschätzen. Oft sind Geschwister die die gleichen Ausgangsbedingungen hatten völlig verschieden. Ich kenne das aus eigener Erfahrung.

j\ebns7x0


-

hm nach den tests bin ich depresiv und siwiso hoffnunglos verloren..

Naja sie war heute bei MSN online und wir haben ab gemacht das wir die tage telefonieren.

(Sie war bei einer Freundin online weil sie zu hause zur Zeit kein I-Net haben.)

Anval

Lieber Anval,

bitte glaube nicht eine Minute daran, dass Du hoffnungslos verloren bist!

Du bist, soweit ich mich richtig erinnere, erst 17. Du kannst noch soviel ändern und zum positiven wenden!

Ich habe mich erst mit fast 30 zum positiven gewendet. Was ich Dir damit sagen möchte ist, es ist selbst mit fortgeschrittenem Alter möglich, seine Lebensumstände zu ändern. Umsoleichter ist es, das in jüngeren Jahren zu tun.

Immerhin hast Du im Gegensatz zu mir Deine Probleme jetzt schon erkannt. Somit bist Du mir voraus. Ich habe meine Probleme erst viel später erkannt oder wahrhaben wollen. Du gestehst Dir Deine Probleme jetzt schon ein, somit hast Du jetzt schon in jungen Jahren einen ersten wichtigen Schritt zur Lösung Deiner Probleme getan.

Möglicherweise kann Dir folgende Rechnung helfen.

Wenn Du jetzt schon glaubst, "sowieso hoffnungslos verloren" zu sein, wie Du selber geschrieben hast, kann alles weitere Deine jetztige Situation nicht mehr verschlechtern. Du glaubst, ohnehin schon am unteren Ende angelangt zu sein. Zumindest hast Du es so geschrieben.

Somit gilt automatisch: Egal, was Du jetzt tust, es wird Deine Situation allenfalls verbessern oder auf gleichem Niveau lassen, weil Du anscheinend glaubst, ohnehin schon das unterste Niveau der vollkommenen Hoffnungslosigkeit erreicht zu haben. So hast Du es zumindest geschrieben.

So, wie Du es geschrieben hast, glaubst Du, ohnehin nichts mehr verlieren zu können. Das ist Deine Chance!

Bitte gib Dir Dirzuliebe 5 Jahre von jetzt an.

Versuche, in diesen 5 Jahren alle Ratschläge von Maschinenkanone oder sonstwem oder von sonstwelchen Ratgeberbüchern wenigstens einmal mit voller Überzeugung, dass diese Ratschläge klappen würden, auszuprobieren.

Bitte, versuche es Dirzuliebe! Ich hatte nach einem und einem halbherzigen Korb mit 17 das Thema Frauen für mich bis etwa 30 abgeschlossen, verleugnet und vor mir vergraben. Ich habe mich dadurch selber um meiner 20'er Jahre betrogen. Mach Du nicht, bitte, Dirzuliebe denselben Scheiß.

Ich kann aufgrund Deiner Postings nicht beurteilen, wie schwerwiegend Deine Probleme wirklich sind, welche Hintergründe dahinter stecken, ob Du alleine daraus finden wirst, oder ob nicht doch professionelle Hilfe der bessere Weg wäre.

Es ist keineswegs eine Schande, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen! Ganz im Gegenteil, es ist ein Zeichen von Souveränität, die medizinishsche Hilfe in Anspruch zu nehmen, auf die Du einen Anspruch hast. Wenn Du im Winter die Grippe bekommst und hustest und niest, gehst Du ja auch zu einem Arzt und lässt Dir Hustensaft verschreiben.

Ein von allen Kritikern geschätzter Wiener Dramatiker, der an Depressionen litt, hatte eine medimentatiöse Behandlung in Anspruch genommen, und hatte im Spiegel oder Stern darüber im Rahmen eines Interviews berichtet, dass er sich jetzt freue, sich "jetzt als menschliches Wesen und nicht mehr als Exkrement" zu fühlen. (Die Anführungsstriche waren seine wörtliche Rede nach meiner Erinnerung an den Artikel.)

Ich möchte Dich weder in das eine noch das andere hineinreden. ICH und mit sehr wahrscheinlicher Sicherheit, auch alle anderen in diesem Forum können Dir nicht den einzig wahren Weg aus Deinen Problemen aufzeigen. Den für Dich geeigneten Weg wirst Du selber finden müssen.

Nur, bitte Dirzuliebe, gib Dich jetzt noch nicht auf! Mach meinetwegen einen Pakt mit Dir aus, dass Du Dich mit 50 aufgibst, wenn bis dahin alle möglichen Wege nichts geholfen haben. Aber keinen Tag vorher!

Ich wünsche Dir alles Glück von Erden!

Beste Grüße

s/chüchttern


@jens70

Wieso glaubst Du, dass Du überhaupt keine besitzt?

Weil ich es in den letzten 5 Jahren nicht geschafft habe, egal ob ich nun Freunde/Bekannte gesucht habe, Kontakte aufzubauen. Nun bin ich ganz alleine, habe wirklich KEINEN einzige Person, und ich habe so das Gefühl, das ich von den anderen eher als "Belastung" angesehen werde

Du gehst doch z.B. bestimmt regelmäßig zum Frisör. Dort mußt Du doch auch erklären und sagen, wie Du Deine Haare geschnitten haben möchtest?

Das sind doch auch schon soziale Kompetenzen. Wenn Du diese nun für andere Bereiche erweitern möchtest, wirst Du Dich wohl in diesen Bereichen bewegen müssen, um dort zu lernen. Ich vermute, dieser Weg ist der einzige Weg.

Schlechtes Beispiel, weil ich für meine 5 Haare auf dem Kopf nicht zum Frisör gehe, sondern schon seit Jahren zuhause schneiden lasse

jlen:s7x0


Zitat:

Wieso glaubst Du, dass Du überhaupt keine besitzt?

Weil ich es in den letzten 5 Jahren nicht geschafft habe, egal ob ich nun Freunde/Bekannte gesucht habe, Kontakte aufzubauen. Nun bin ich ganz alleine, habe wirklich KEINEN einzige Person, und ich habe so das Gefühl, das ich von den anderen eher als "Belastung" angesehen werde

Wirst Du etwa aus Deinem Supermarkt herausgeworfen? Hast Du irgendwo Lokal- oder Hausverbot? Wenn nein, hast Du immerhin soviel Sozialkompetenz, im normalen Alltags- und Geschäftsleben gut mitmischen zu können.

Darauf kannst du jetzt aufbauen und Deine Sozialkompetenz in den privaten Bereich erweitern.

Du gehst doch z.B. bestimmt regelmäßig zum Frisör. Dort mußt Du doch auch erklären und sagen, wie Du Deine Haare geschnitten haben möchtest?

Schlechtes Beispiel, weil ich für meine 5 Haare auf dem Kopf nicht zum Frisör gehe, sondern schon seit Jahren zuhause schneiden lasse

schüchtern

Hi schüchtern,

schlechte Antwort, weil, Du kaufst ja auch Brötchen beim Bäcker, oder Zeitungen am Kiosk. Und es ging ja nur um ein Beispiel.

Du kommst nicht nur mit Automaten oder Onlinesachen durchs Leben. Irgendwo irgendwann mußt Du einfach mal mit echten Menschen reden. Wenn Du durchs Leben kommst, hast Du folglich eine gewisse grundlegende Sozialkompetenz, auf die Du aufbauen kannst.

Und ich wünsche Dir viel Erfolg dabei!

Alles Gute,

s=chüc5hterxn


schlechte Antwort, weil, Du kaufst ja auch Brötchen beim Bäcker, oder Zeitungen am Kiosk. Und es ging ja nur um ein Beispiel.

Du kommst nicht nur mit Automaten oder Onlinesachen durchs Leben. Irgendwo irgendwann mußt Du einfach mal mit echten Menschen reden. Wenn Du durchs Leben kommst, hast Du folglich eine gewisse grundlegende Sozialkompetenz, auf die Du aufbauen kannst.

Zeitschriften habe ich schon seit Jahren nicht mehr gekauft, weil es einfach nichts gibt, was mich wirklich interessiert. Und Brötchen kaufe ich im Supermarkt, weil die Bäckereien meist nur noch schlechte Ware verkaufen (von der Qualität). Und mit der Verkäuferin im Supermarkt reden auch die wenigisten wirklich was ausser zu grüßen.

Wirst Du etwa aus Deinem Supermarkt herausgeworfen? Hast Du irgendwo Lokal- oder Hausverbot? Wenn nein, hast Du immerhin soviel Sozialkompetenz, im normalen Alltags- und Geschäftsleben gut mitmischen zu können.

Darauf kannst du jetzt aufbauen und Deine Sozialkompetenz in den privaten Bereich erweitern.

Nur weil ich noch nicht aus einem Supermarkt geworfen worden bin heisst das noch nicht, das ich sozialen Kontakt aufbauen kann. Warum habe ich heute niemand mehr, mit dem ich einfach mal am Wochenende was unternehmen kann. Nur weil ich mich nicht assozial (oder wie man es immer nennen soll) benehme, heisst das lange nicht, das ich es schaffe, Kontante aufzubauen. Jemand, der jeden Tag einfach seine Sachen kauft, ohne ein Wort zu sagen, wird ja auch nicht aus dem Geschäft geschmissen, hat aber auch keinen Kontakt zu anderen

j#e2nsx70


Nur weil ich noch nicht aus einem Supermarkt geworfen worden bin heisst das noch nicht, das ich sozialen Kontakt aufbauen kann. Warum habe ich heute niemand mehr, mit dem ich einfach mal am Wochenende was unternehmen kann. Nur weil ich mich nicht assozial (oder wie man es immer nennen soll) benehme, heisst das lange nicht, das ich es schaffe, Kontante aufzubauen. Jemand, der jeden Tag einfach seine Sachen kauft, ohne ein Wort zu sagen, wird ja auch nicht aus dem Geschäft geschmissen, hat aber auch keinen Kontakt zu anderen

schüchtern

Hallo schüchtern,

offensichtlich mißverstehen wir uns gerade, oder ich schreibe vollkommen an dem vorbei, was Dich wirklich bedrückt.

Ich wollte Dich dahingehend aufmuntern, dass Deine Situation nicht so vollständig negativ ist ("keinerlei Sozialkompetenzen") wie Du sie Dir vieleicht ausmalst. Im täglichen Leben (Supermarkt, Arbeit, Bus) kommt man doch immer mal in Kontakt mit den Mitmenschen, und muß sich dort seiner erlernten Verhaltensweisen (Sozialkompetenzen) bedienen. Ich dachte, und darauf war meine Ermutigung ausgerichtet, man könnte darauf aufbauend sein Repertoire für andere Bereiche erweitern.

Vieleicht neige ich dazu, Dinge zu einfach sehen zu wollen. Aus meiner Erfahrung heraus hat dieser Weg für mich immerhin funktioniert. Deshalb dachte ich, meine Beiträge hönnten für Dich interessant oder hilfreich sein.

Beste Grüße

A/nvxal


@ jens70 ich werds mal auspobieren.

Aber mit Profesioneler hilfe:

ich würds ja machen aber bis ich 18 bin will meine krankenkasse mir keine weiteren Stunden beim Psychotherapeuten bezahlen da ich bereits sämtliche stunden die sie mir irgend wie zahlen müssen in anspruch genommen habe...

Anval

shc_hückhtexrn


@ jens70

Damit habe ich auch keine Probleme, aber die Leute haben nach dem "ersten" Kontakt scheinbar keine Lust, den "kontakt" zu vertiefen. Ich habe aktuell die meine Tanzgruppe, wo ich aus jedlicher Aktivität ausserhab der Tanzschule "ausgeschlossen" werde, es gab aber in der Vergangenheit schon andere Gruppen, wo ich von anderen definitiv die Aussage gehört habe "xxx aber bitte nicht mitbringen"

tzam


Morgen :-) Oder eher :-( (bin müde und kann nicht mehr pennen)

@Kwak:

Mein Gott, dass das Studium manchmal stressig ist und es nur noch nervt, geht glaube jedem mal so. Ist halt so (ausser bei manchen Studiengängen)

@schüchtern:

Mal nen paar Punkte:

1.

Du gehst doch tanzen! Also hast du da doch schon mal sozialkompetenz, oder werden die dazu gezwungen.

2. Das mit den Zeitung kaufen war nen Beispiel, was du auf Schuhe, Wurst oder sonst was projezieren kannst. Du versuchst aber auch alles hier zu widerlegen.

3. Die Sache mit den Mädels an der Kasse. Es ist richtig, dass sie kaum mit dir sprechen. Wenn du anfängst und die Schlange ist nicht gerade sehr lang, gehen die auch meist drauf ein. Aber ich z.B. hasse es, wenn ich z.B. mit dem Taxi vom Flughafen heim fahre, nur noch nach Hause will und dann noch vom Taxifahrer zugetextet werde. Sowas gehört sich in meinen Augen nicht für einen Dienstleister. Aber du wirst merken, wenn du als Kunde ein Gespräch anfängst, dann wird daraus meist ne nette, wenn auch kurze Unterhaltung, aber es muss von DIR aus kommen, weil du der Kunde bist und es "unhöflich" ist.

4. Die Internetseite, wo sich alle Studenten (auch die, die nie ne Uni gesehen haben) in Verzeichnis eintragen - man darf ja keine hier keine Namen nennen :-)

Du hast mir vor 2 Wochen gesagt, dass du da mal dein Profil änderst und auch dein Foto. Trag Lieblingsmusik ein, Filme usw.

Sei in den Gruppen, die ich dir rausgesucht hab aktiv (falls du es nicht schon bist), denn das ist meist deine Altersgruppe. Nirgendwo ist es einfacher Leute kennenzulernen, als in der Uni (oder als Nicht-Student halt auf dieser Seite). Wenn du alleine "Hemmungen" hast, trete ich auch in die Gruppe ein und wir schreiben zusammen. Aber mach da mal was, wenn die NIT zu alt ist.

So genug geschrieben :-)

P.S. Wer Rechtschreibfehler findet, kann sie behalten.

l1iebe|sloYttchexn


Schüchtern

Ich weiß, und ich hab große Achtung davor, dass Du immer wieder und auf verschiedene Arten versuchst, Kontakt zu anderen zu finden. Mir ist auch klar, dass Deine Arbeitszeiten da nicht unbedingt hilfreich sind. Aber das, was Tortola vor ein paar Seiten geschrieben hat, finde ich sehr hilfreich als Gedankenanstoss. Du bist nicht weiter darauf eingegangen und so nehme ich mir die Freiheit, das an der Stelle nochmal reinzukopieren:

Ich habe bei dir hier immer den Eindruck, dass du zu verkrampfst auf dem Thema "Freunde" herum reitest. Freunde kann man sich nicht suchen, Freundschaften müssen wachsen. DAS musst du akzeptieren.

Du schreibst immer wieder, dass die NIT-Stammtische nicht zu deinem Alter passen. Hey, wo ist das Problem? Gehst du dahin, um Freunde zu finden? DAS kann nicht funktionieren. Weil du dann mit einem konkreten Ziel dort bist, und das verkrampft. Du bist nicht wegen des Treffens dort, sondern weil du unbedingt neue Freunde kennen lernen willst. Und das spüren deine Gegenüber.

Oder gehst du dahin, weil du einen netten Abend haben willst? Dann ist es aber auch kein Problem, wenn die Leute 20 Jahre älter sind. Wie Maschinenkanone schon schrieb: es geht hier um soziale Kompetenzen, um Interaktion mit seiner Umwelt.

Ich glaube, das hat was... man verkrampft innerlich, nach schlechten Erfahrungen sowieso, erwartet man beim nächsten Mal gleich schon das Schlimmste und geht unbewusst alles andere als offen auf neue Gelegenheiten zu. Und das spürt das Gegenüber, das ist klar - vielleicht auch nur unterschwellig, aber diese innere "Verzweiflung" kommuniziert sich, davon bin ich fest überzeugt.

Ich hab auch schon Leute kennengelernt, die ich ganz nett fand... aber im Nachhinein musste ich feststellen, ich bin einem weiteren Kontakt ausgewichen, weil für mich von ihnen her zuviele unausgesprochene Erwartungen mitgeschwungen sind und ich mich extrem eingeengt fühlte von dem ganzen.

Bitte versteh mich richtig: Ich will Dir hier nichts unterschieben... aber ich möchte Dich ermutigen, Dich dahingehend mal einer kritischen Selbstprüfung zu unterziehen. Motive und Art und Weise überlegen, wie Du das angehst. :)*

Bsets6y200x6


@ schüchtern:

Ich hatte in Gruppen früher das Problem, dass ich mich immer extrem zurückgehalten habe. Das heißt, ich habe kaum was gesagt und wenn abgesprochen wurde, welche Aktivitäten anstehen, habe ich immer gesagt, mir ist egal, was wir machen, ich mache alles mit. Ich war damals so dankbar, überhaupt dabei sein zu dürfen, dass ich dachte, ich überstrapaziere mein Glück, wenn ich klipp und klar sage, was ich gerne machen möchte. Mittlerweile ist mir aber bewusst geworden, dass es in Gruppen einfach nur nervt, wenn die Leute ständig sagen "weiß nicht" oder "mir egal". Viel angenehmer ist es, wenn alle gleichberechtigt auftreten und dann ein Kompromiss gefunden wird, mit dem alle einverstanden sind. Ich glaube, auf die anderen hat es damals teilweise irgendwie unheimlich gewirkt, dass ich zwar da war, aber im Grunde wie ein Schatten oder wie ein fast unsichtbarer Beobachter vom Geheimdienst da "rumgegeistert" bin.

Seit ich von mir aus drauf achte, mich aktiv ins Gruppengeschehen einzubringen, komme ich viel besser an. Vor allem muss man anderen immer sehr deutlich zeigen, dass man an näherem Kontakt interessiert ist. Das heißt, den anderen mal zu sich nach Hause einladen oder von sich aus Vorschläge unterbreiten was man zu Zweit mal unternehmen könnte. Wenn man sich immer nur im Rahmen der Gruppe trifft, kommen zu den Einzelnen Leuten meist keine intensiveren Kontakte zu stande. Dazu muss man das Ganze auf diese Zweier-Ebene heben.

Außerdem solltest Du Dich von vorn herein darauf gefasst machen, dass nicht direkt die erste Person, die Du Dir raussuchst, Dein neuer bester Freund wird. Ich habe nach meinem Umzug zum Beispiel ein Jahr lang einen Spanisch-Kurs an der VHS gemacht. Das erste Mädel, mit dem ich mich mal außerhalb des Kurses getroffen habe, hatte kein Interesse an einem intensiveren Kontakt (verlief nach 2 - 3 Treffen im Sande). Beim zweiten Mädel lief's genauso. Beim dritten Mädel war's dann anders. Wir trafen uns immer mal wieder, dann fragte sie mich, ob ich vielleicht mit in ihrem Chor singen möchte. Heute ist sie eine gute Bekannte.

Wenn man relativ introvertiert ist, muss man sich anfangs halt ein bisschen mehr ins Zeug legen, um den anderen die Möglichkeit zu geben, einen kennenzulernen. Wenn mir jemand sympathisch erscheint, initiiere ich je nach Situation die ersten zwei bis vier Treffen. Wenn danach nichts zurückkommt, ziehe ich einen Schlussstrich unter die Geschichte. Das heißt nicht, dass ich mich in der Gruppe demjenigen gegenüber anders verhalte als vorher, ich investieren dann halt einfach keine weitere Energie darein, den anderen auf der Zweierebene näher kennenzulernen.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Sexualität oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sexualanatomie · Selbstbefriedigung · Sexualtechniken · Homo, Hetero, Bi · Gynäkologie · Urologie · Beziehungen · Schwangerschaft · Verhütung · HIV und Aids


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH