Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

K[wak


@Frollein

Gut geschrieben. ;-D *:)

K2wjaxk


@tam

Du siehst es viel zu negativ. Fang mal an positiv zu denken! Es gibt eine Frau die mit dir Sex haben will. Sie hat es nicht als schlimm empfunden, dass der erste Versuch nicht geklappt hat. Sie will es wieder mit dir versuchen. Was willst du mehr ???

huerr kxoch


als ich gestern ikea leer kaufte, stand ich vor dekozeugs, das mir gut gefallen hat. hätt ich gern auch noch gekauft ... aber mich dann besonnen und das aufs nächste mal verschoben. für dieses mal hab ich schon genug ausgegeben.

aber der drang, grad alles auf einmal zu haben, ist sicher menschlich ... zurückstellen braucht kraft und geduld. ich denk, tam sollte dies aufbringen ... und dafür dann das grössere erlebnis mitnehmen.

F$rol_leiFn


Eben. Und wenn tam die junge Dame vorerst auch ohne Zuhilfenahme seines gummiphobilen Freundes glücklich machen kann, wird sie ihm ohnehin hoffnungslos verfallen.

jeensu70


Fianns Geschichte

Hm, stell dir mal folgendes vor (Pessimismus mal erwünscht ) - Du hättest damals verzichtet ein Liebesgeständnis zu machen und es wäre trotzdem nicht draus geworden. Möglicherweise wärst du dann in einer ähnlichen Situation, nur würdest dir nicht sagen "wenn ich es bloss nicht gemacht hätte..." sondern "wenn ich es nur gemacht hätte..." Du hättest jetzt zwar keine Gedanken in der Richtung sie hätte Grund sich verletzt zu fühlen, aber dafür vielleicht andere Gedanken in selbstzweifelnder Richtung. Oder du würdest sie bis heute überhöhen. (...)

Direkter wäre die einfache Tatsache dass es dir sicher nicht leicht gefallen ist damals, da hast dich also überwunden und das ist gut. (in diesem Zusammenhang kann man das ja fast als goldene Regel bezeichnen, oder nicht? ) Dass es nicht geklappt hat ist zurückwerfend das sehe ich ein, aber trenne dich von Programmierungen die es als Fehler einstufen, denn es war keiner! Sieh den Erfolg dich überwunden zu haben. (...)

S. wallisi

Hallo,

wie man es auch macht, man macht es falsch? (Pessimistisch betrachtet.)

Ich glaube, jeder macht in seinem Leben Dinge, die er rückblickend vieleicht lieber doch nicht getan hätte. Oder, aber, andererseits, die man doch lieber hätte tun sollen.

Ich glaube, man sollte sich von dem Gedanken trennen, irgendetwas für alle Ewigkeiten richtig machen zu müssen, oder auch nur zu können.

Ich glaube, d.h. vermute und spekuliere, Fiann hat damals das getan, wovon er glaubte, das es das richtige war. Mit seinem damaligen Kenntnisstand, mit seiner damaligen Reife - wie auch immer man es bezeichnen will - war es die richtigste Entscheidung, die er damals treffen konnte, unter den Umständen, in denen er damals war. In die Zukunft konnte er doch nicht blicken! Seine heutigen Erfahrungen oder Gedanken hatte er damals schließlich noch nicht.

Oder.

Er hat die damalige Entscheidung vieleicht schon mit etwas flauem Gefühl getroffen. Dann hat er doch jetzt, wie ja seine Beiträge zeigen, daraus gelernt. Vieleicht, dass er stärker auf seine innere Stimme oder Gefühle vertrauen sollte.

In diesem Sinne möchte ich Deinem Beitrag zustimmen.

Ich glaube ja, dass die ganzen "Normalos" in ihrer Pubertät viele, viele solcher Sachen machen, die sie rückblickend dann doch vieleicht anzweifeln würden. Damals, in den beliebten Poesie-Alben, haben einige der "Normalo"-Jungs der Klasse auch reingeschrieben, "ich liebe: Dich, Dich, Dich, .... " (eine ganze Seite voll). Und nach 3 Monaten war die Sache aus, und sie hatten eine "Neue". Aber das Poesie-Album ging natürlich trotzdem noch rum ...

Und das mit der Macht: Macht hat sie nur, wenn man ihr diese Macht zugesteht. Und sie diese vermeintliche Macht überhaupt ausüben will. Will sie das denn? Jetzt hat sich Fiann doch weiterentwickelt, es ist 3 Jahre her, und das sind doch eher "olle Kamellen".

Ich glaube, mit solchen Dingen muß man sich nicht übermässig belasten.

Beste Grüße

jAents70


Fianns Geschichte

Dazu fällt mir gerade noch ein buddhistisches Gleichnis ein: Zwei Mönche stoßen auf dem Weg zu ihrem Meister auf einen Fluss, der relativ viel Wasser führt. Am Ufer steht eine alte Frau, die nicht gut zu Fuß ist und deshalb nicht alleine durch den Strom waten kann. Einer der beiden Mönche nimmt sie kurz entschlossen Huckepack und trägt sie durch die Fluten. (...) Der Meister sieht die beiden ernst an und sagt: "Ja, er hat gesündigt, aber während er die Frau am anderen Ufer des Flusses abgesetzt hat, trägst Du sie immer noch mit Dir herum."

Betsy2006

Das hast Du schön geschrieben!

Meinst Du damit, man soll eben Dingen einfach mal tun, ohne sich lange mit wenns und abers abzuplagen? Ohne sich ständig damit zu belasten, wie die jetzige, heutige Handlung wohl in ferner Zukunft mal eventuell bewertet werden würde? Spontan in der Gegenwart, in der jetzigen konkreten Situation tun, wonach man fühlt, ohne nach eventuellen zukünftigen Bewertungen zu fragen?

Beste Grüße

j6ensT7x0


@Frollein

tam

Du hast absolut kein spezielles Jungmann-Problem, sondern ein ganz stinknormales Kondom- Jetzt-gehts-los-also-werde-ich-schnell-schlapp-weil-alle-mich-anstarren-Problem. Glaub mir, das passiert auch den routiniertesten Casanovas. Basta.

Frollein

Hallo Frollein,

das glaube ich auch. Aber, wie kommt mann denn da raus?

Ich würde - aber ich bin ja bloß ein Mann - also ich würde vermuten, indem mann sich keinen Leistungsdruck macht, und nicht die Penetration als höchstes Ziel, das erreicht werden muß, definiert? Sondern sich viel mehr darauf und daran freut, was man gemeinsam zusammen hat, die Nähe, die Intimität, die Zärtlichkeit, das gemeinsame Aufwachen am morgen? Oder, vieleicht konkreter, indem man das Kondom anlegt und keine Penetration anvisiert, und sich stattdessen gemeinsam anderer Zärtlichkeiten erfreut? Bis dieses blöde Kondom (nach einigen Malen) keine "jetzt-gehts-los"-Situation mehr induziert?

Genug meiner Spekulationen! Was denkst Du denn?

Beste Grüße

Ffrolllexin


Auf jeden Fall kann der Mann darüber sprechen, daß das gleich passieren wird. Die Frau kann ihm vielleicht helfen, wenn sie ihm das Kondom mit dem Mund überzieht, oder auch mit den Händen, aber so, daß nicht diese komische kleine Technik-Pause entsteht. Eigentlich ist ja der fließende Übergang das Schöne am Sex ohne Kondom: daß man nicht entscheiden muß, zu welchem Zeitpunkt er eindringt. Mit Kondom ist es auch schwerer, kurz einzudringen und dann wieder etwas anderes zu machen. Aber gerade das wäre vielleicht fürs erste Mal ganz schön. Aber dann muß man das Kondom eben gut festhalten und ab und zu zurechtzupfen, wenn man wieder soweit ist. Ich finde das gar nicht schlimm. Frauen sind schließlich auch nicht rund um die Uhr und stundenlang bereit. Es dauert eben ein bisschen, bis man Vertrauen gefasst hat und eingespielt ist.

D$er vkle%ine GPrienxz


indem man das Kondom anlegt und keine Penetration anvisiert

entschuldigung, dass ich mich einmische. aber gummi überziehen und dann nicht vögeln wollen, das ist ja wohl völlig daneben.

aber zur frage, wie man da raus kommt: in allererster linie, indem man erst mal zu seinem körper im speziellen und zur sexualität im allgemeinen ein solchermaßen vergnügliches verhältnis entwickelt, dass man in einem forum wie diesem nicht auf wissenschaftliche fachtermini zurückgreifen muss, will man vom vögeln reden.

knuckucMksbIl~umxe


jene Frau wieder gesehen, der ich damals eine Liebeserklärung gemacht habe (ein Fehler, der mir heute noch peinlich ist.).

hallo fiann!

so ein peinlichkeitsgefühl kann für lange zeit viel blockieren und verunmöglichen, bei mir jedenfalls.

hast du irgendwie versucht das peinlichkeitsgefühl zu verlieren?

du bist ja sicher, dass du einen fehler gemacht hast, würde eine art beichte bei ihr dein gewissen wieder leichter machen?

Dqer kglein\e Pri,nz


für den fall, dass undeutlich ist, wen ich mit meinem beitrag angesprochen habe: nicht dich tam, sondern jens.

@tam:

dir möchte ich sagen, wie auch schon frollein, dass das, was du erlebt hast, nämlich dass du einen steifen hast und geil bist und in dem moment, in dem ein kondom übergestreift wird, die ganze geile pracht in sich zusammenzufallen beginnt, nicht gerade selten ist.

darüber musst du dir wirklich keine sorgen machen, das ist (leider) relativ normal. das ist leider auch (manchmal) bei mir so, und ich bezeichne mich als ziemlich erfahrenen mann.

diese reaktion, dass der penis an härte verliert, liegt bei mir einerseits daran, dass ich gummis generell nicht mag und auch nur sehr selten benutzt habe. manchmal muss ich halt doch eines benutzen. andererseits hängt es damit zusammen, dass die nähe durch das handwerken mit dem gummi kurzfristig verloren geht. man muss die verpackung öffnen, dazu muss man sich schon mal konzentrieren, sonst kriegt man sie nämlich gar nicht auf. diese konzentrationsübung bringt schon mal unerwünschten abstand zur partnerin, ist wie eine zäsur im sonst lustvollen umgang miteinander. dann muss man sich als nächstes darauf konzentrieren, dass man das gummi richtig rum ansetzt, das heisst, du musst erkennen, wie die abrollrichtung ist. wenn man falsch angesetzt hat, heisst das neue packung aufmachen, von neuem beginnen. dann kommt das abrollen, das geht bei mir meist nur ziemlich mühsam, weil diese verkackten gummis meist ziemlich eng sind, ich komme mit dem abrollen deshalb nur langsam voran ... .

bis ich dann fertig bin, kann es durchaus vorkommen, dass ich feststelle, dass meine lust beginnt in richtung keller zu gehen. dann heisst es, gegen diesen lustabfall anzukämpfen, was in aller regel den genau umgekehrten effekt hat, nämlich, dass mein lustabfall größer wird.

das passiert mir leider auch noch heute ab und zu, und dann ist es sehr wichtig, eine partnerin zu haben, die das auffangen kann, die dich dann zum beispiel so berührt, dass du wieder geil wirst.

was ich sagen möchte: such den "fehler" dafür, dass deine geilheit schwindet, nicht bei dir oder deiner partnerin, die gründe liegen in dem "umgehen müssen" mit diesem verkackten gummi. da gibt es halt eine menge männer, für die das kein problem ist, so wie es auch eine menge männer gibt, für die das sehr wohl ein problem sein kann. und meiner erfahrung nach sind es eher die weniger sensiblen männer, denen das hantieren mit dem gummi weniger ausmacht, während die sensibleren dabei "probleme" bekommen.

Duer? kEleinCe Pcrixnz


@Frollein

Das hilft mir aber auch nicht

doch tam, es kann dir helfen.

es kann dir dazu verhelfen, dich so anzunehmen, wie du bist. es kann dir sagen, dass diese "schlaff-werd-problematik" nicht an deinem jm-dasein liegt.

daneben sagt es, dass frollein (als vermutlich auch nicht mehr gänzlich unerfahrene) diese geschichte durchaus kennt, dass sie ihr also schon mehrfach begegnet ist.

daraus kannst du entnehmen, dass es für frollein nicht sooo schlimm ist, denn sie hat sich in keiner weise abfällig darüber geäussert, vielmehr hat sie verständnis dafür gezeigt.

das sollte dir sagen "es ist eben so wie es ist, eine "gute" frau kann damit umgehen und lässt mich deshalb nicht fallen".

und es sollte dir sagen, dass "dein" problem auch sehr erfahrene männer haben (deshalb der verweis auf die routiniertesten casanovas).

das von frollein geschriebene kann dir also eine menge helfen, aber es kann dir nicht dazu verhelfen, dass das phänomen "kleinwerden" weggeht. das ist eben ein merkmal des sensiblen tam, das gehört zu dir.

C4opp}exr


@ jens

Hmmm. Ich finde, beides sollte man machen. Also, neues ausprobieren, sich vieleicht auch mal zwingen, sich zu trauen.

Ja, und wenn du schreibst, daß du dadurch lockerer geworden bist, dann hat es dir ja wirklich geholfen. Wie gesagt, ich meine ja auch nicht, daß man nichts tun soll. Aber wenn man sich zu oberflächlich, halbherzig einfach nur zwingt, was zu machen, dann besteht ne höhere Wahrscheinlichkeit, daß sich trotzdem nicht so viel ändert. Was auch verdammt frustrierend ist, wenn nicht noch mehr. Denn wo bleiben die Chancen (als Strohhalme zum festhalten), wenn man das meiste davon erfolglos ausprobiert hat?

Vielleicht war das auch nur zu viel drum herum gedacht, ich bin jedenfalls der Meinung, daß ich mir lange Zeit vieles nur angewöhnt hatte. Raus auf die Piste zu gehen, wenns sich ergibt ein bissel quatschen (ob mit Frauen oder Männern), mit Mädels flirten, Nummern tauschen, treffen, im Internet rumschreiben, mich mit den Mädels treffen. Die ganze Unkompliziertheit, mit der ich dem gegenüberstand, war gewissermaßen angewöhnt. Tatsächlich fand ichs gar nicht soo unkompliziert. Tatsächlich war ich gar nicht so offen und bereit, mein Leben zu ändern bzw. wie ichs lieber ausdrücke, in meine eigenen Bahnen zu lenken. Und jemanden in mein Leben hereinzulassen.

Deswegen ist darüberhinaus bis jetzt nichts "passiert". Da kommt man schon mal auf den Gedanken, sich zu fragen, was die ganze Aktivität eigentlich bringt. Nicht in dem Sinn, das aufzugeben, so war ich nie, aber sich dem ganzen gegenüber total machtlos zu sehen. Was sollte man dann noch machen, wenn die ganze Aktivität nichts bringt? Was ist, wenn man merkt, daß man dem, das man sich wünscht, unterbewußt ziemlich abweisend eingestellt ist?

Das ist der Punkt, an dem dieses Aufraffen, Kämpfen an Grenzen stößt. Dann sollte man wissen, daß man woanders weitermachen muß.

CVoLpp8exr


@ jens

Und ich glaube auch, meine Beziehungsarmut ist ein Ergebnis meiner Entscheidungsschwäche.

Über meine Entscheidungsschwäche hab ich mir auch Gedanken gemacht. Aber mir platzt dabei noch der Schädel ;-)

Ich werd jedenfalls besser im Entscheiden, das zählt.

Indem ich mich für eine Beziehung entscheide, entscheide ich mich gleichzeitig gegen alle anderen potenziel möglichen Beziehungen zu dieser Zeit. Ohne zu wissen, ob denn diese eine Beziehung auch die richtige ist. Das kann man natürlich niemals wissen. Aber so habe ich mich dummerweise um alle Beziehungen gebracht.

Naja, und wenn du einfach sinnlicher, mit mehr Lust und Laune herangehen würdest?

Dieser Gedankengang, den zu beschreibst, ist mir nicht fremd. Ich denk aber, wenn ich keinen Gedanken an die Zukunft verschwende, sondern mich einfach nur an Ort und Stelle aufs Wahrnehmen und Genießen konzentriere, dann entscheide ich mich (ohne es überhaupt zu merken) viel überzeugender und zuverlässiger.

t|am


@ Prinz

Wir haben es ja eigentlich auch recht locker genommen. Sie meinte so, ob der kleine sie nicht mag und ich hab gegrinst und gemeint, dass ich dann die Packung wohl umsonst aufgemacht hab. Und dann haben wir halt anders weiter gemacht :-)

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