Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

p hysik+prhiulosoxph


Also..

..bei allem Respekt, und ohne die Ernsthaftigkeit Deines Posts untergraben zu wollen,

Ich versuche immer, ohne Rücksicht auf Verluste alle anzubaggern und möglichst viele zu knallen, meistens klappt es auch. Alter und Aussehen spielen da kaum eine Rolle, wenn Dir nicht gerade zwei Beine fehlen oder so. Geh einfach raus, und spreche jede an, und Du kommst eher als Du denkst von der Theoretiker zum Macherufer und wirst rammeln wie ein Weltmeister. So hats jedefalls bei mir geklappt.

@copper

...zu wollen, aber ich glaube, auf dieser "Sphäre" schwebt man ziemlich allein

glaubst Du. Tjaja, schon wieder so ein humaner Fehlschluss. Aber jedem seine Realität.

*:)

J1ulienz-MaBtteo


@ Jens

Die Zärtlichkeiten, die Vertrautheit, der liebevolle Umgang miteinander waren für mich das wichtige, das essentielle, das eigentliche der Beziehung. Dass es nicht zum GV gekommen war, lag an mir (psychisch, nicht physisch).

Wenn ich Dich richtig verstehe bist Du also trotz mehrerer Dates/Beziehungen noch JM. Du schreibst, hier seien psychische, nicht physische Gründe ausschlaggebend. Welche psychischen Gründe meinst Du?

Bei mir pendelt es also zwischen dem Wunsch, alleine zu sein, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen, und dem Wunsch, sie wiederzusehen, um mich im Rausch der Zärtlichkeiten zu verlieren. Und danach muß ich wieder einen klaren Kopf bekommen.

Meines Erachtens ist das oben genannte noch nicht vereinbar mit diesem Wunsch:

Ich würde gerne eine Frau finden, mit der der Beginn einer Beziehung gleichzeitig der Beginn eines Großen Abenteuers wäre, ...

Einen Lösungsansatz hast Du ja schon parat:

Und andererseits kann ich mir nicht vorstellen, eine Beziehung NICHT spielerisch, locker, unernst, neugierig eingehen zu können.

@ physikphilosoph

Unser aller Leben ist umsonst, wenn wir nur für UNS leben. Will sagen, ohne Dir zu nahe treten zu wollen, ich würde mich in punkto Lebenssinn nicht an menschlichen Maßstäben orientieren, denn diese sind ohnehin meist sehr kümmerlich.

Welche konkreten Maßstäbe meinst Du?

Ich orientiere mich an folgenden menschlichen Maßstäben: Das Leben ist die Kategorie der Möglichkeit. Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu einem Etwas. Leider besteht mein Leben derzeit nur aus dem Vorsatz, demnächst zu leben. Statt dessen sollte ich jetzt anfangen zu leben und jeden Tag als ein Leben für sich zählen.

Ich versuche immer, ohne Rücksicht auf Verluste alle anzubaggern und möglichst viele zu knallen, meistens klappt es auch

Ist die Quantität der Beziehungen aus rein physikphilosophischer bedeutender als die Qualität?

JMulien-8M.atxteo


Gemeint ist die rein physikphilosophische Sicht.

:)D

p%hysikp'hillosoph


matteo

Yep.

Denn die Qualitätskriterien sind auch wieder nur menschlicher Natur. Es geht ja nur um einen guten Fick, solange ich mich nicht mit der Liebe herumplagen muß.

Darum->

Quantität>Qualität (welche in diesem Sinne wohl sowieso sehr subjektiv und individuell sein wird)

Leider habe ich aus Lerntechnischen Gründen keine Zeit, die angesprochenen Dinge näher auszuführen. Ich anerkenne jedoch den grad an Intelligenz in deiner Hinterfragung. Vielleicht schaue ich heute Abend noch mal rein,

bye bye

PP

JTulie\n-WMatteo


Yep.

Denn die Qualitätskriterien sind auch wieder nur menschlicher Natur. Es geht ja nur um einen guten Fick, solange ich mich nicht mit der Liebe herumplagen muß.

Kamen nach dem heißen, explosiven Urknall nicht auch wieder ruhigere Phasen der Abkühlung, in der sich das Leben erst entwickeln konnte? Sollte nicht auch die Physikphilosophie diese Qualitätsaspekte verstärkt berücksichtigen?

Ich anerkenne jedoch den grad an Intelligenz in deiner Hinterfragung.

???

MSidni&ght-C}offexe


Ach Gott, nu geht ja ab.

Ich finde die abstrakte Art der Konversation der in der Vergangenheit in textform befindlichen Artikulationen eher kontraproduktiv und distanziere mich in aller Form davon.

In diesem Sinne so oder so ähnlich Midnight-Coffee alias Sarkast

JXulieEn-Mattxeo


Ich finde die abstrakte Art der Konversation der in der Vergangenheit in textform befindlichen Artikulationen eher kontraproduktiv und distanziere mich in aller Form davon.

Entspanne Dich, trinke ggf. eine Tasse Midnight Coffee und philosophiere bei guter Yoga-Musik etwas über den Sinn des Lebens.

;-)

jHensz70


@Julien-Matteo

Wenn ich Dich richtig verstehe bist Du also trotz mehrerer Dates/Beziehungen noch JM. Du schreibst, hier seien psychische, nicht physische Gründe ausschlaggebend. Welche psychischen Gründe meinst Du?

Stimmt. Psychisch war vieleicht etwas hochtrabend. Mir ist aber nichts besseres eingefallen.

Die erste wollte wohl schnell jemanden finden, um Familie und Kinder zu haben. Diese Ansprüche hatten mich überrollt. Ich war immer allein gewesen und mußte mich erstmal daran gewöhnen, eine Freundin zu haben. Ich hatte es noch als Spiel gesehen. Aber sie wollte schon eine ganz feste Beziehung bis dass der Tod uns scheidet haben. Die Lockerheit war irgendwie raus.

Bei der zweiten war es so, dass sie verantwortungslos gegenüber ihrer Gesundheit war. Sie hatte mir erzählt, dass sie früher Sex fast immer ohne Kondome gemacht hatte. Einen gemeinsamen AIDS-Test hatte sie abgelehnt. Und dann hatte ich eine Hemmung, es mit ihr zu versuchen. Ich glaube, unterbewusst hatte ich sie deswegen (und wegen anderer Dinge) als verantwortungsvolle Mutter meiner ungeborenen Kinder "abgeschrieben". (Ich wollte zwar noch keine Kinder, aber ich glaube, unterbewusst achte ich irgendwie schon auf solche Dinge.) Mir war klar, dass das Ende der Beziehung abzusehen war.

Und andermals eine verheiratete Frau, die ziemlich betrunken war und mich angebaggert hatte. Da wollte ich ihre Hilflosigkeit auch nicht ausnutzen.

Zitat:

Bei mir pendelt es also zwischen dem Wunsch, alleine zu sein, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen, und dem Wunsch, sie wiederzusehen, um mich im Rausch der Zärtlichkeiten zu verlieren. Und danach muß ich wieder einen klaren Kopf bekommen.

Meines Erachtens ist das oben genannte noch nicht vereinbar mit diesem Wunsch:

Zitat:

Ich würde gerne eine Frau finden, mit der der Beginn einer Beziehung gleichzeitig der Beginn eines Großen Abenteuers wäre, ...

Ich will es nicht abstreiten, allein, ich verstehe nicht was Du meinst. Könntest Du es anders oder ausführlicher erklären?

Einen Lösungsansatz hast Du ja schon parat:

Zitat:

Und andererseits kann ich mir nicht vorstellen, eine Beziehung NICHT spielerisch, locker, unernst, neugierig eingehen zu können.

Stimmt, aber die Lockerheit, die Neugier ist mir in den letzten Jahren anscheinend abhanden gekommen. Wenn ich mal nette Frauen kennengelernt hatte, hatte ich mir immer schon mal die Zukunft ausgemalt. Viel zu früh, vor dem ersten Kuss. Und leider auch nicht immer in den besten Farben. ;-) Und dann habe ich es doch lieber gelassen.

Nachdem ich alles aufgeschreiben hatte, und heute nochmal drüber nachgedacht habe, glaube ich, dass ich kein Frauen-Problem, sondern eher so ein Lebenssinn-Porblem habe. Ich glaube, ich habe meine Rolle in meinem jetzigen Leben mit meinem jetzigen Alter nicht gefunden.

Es gibt Tage wie heute z.B., da finde ich, ich möchte lieber allein sein, und jede Beziehung wäre bloß Streß. Und manchmal sehne ich mich doch nach Zärtlichkeit. Und manchmal bekomme ich eine Art Torschlußpanik oder Angst davor, in 10 Jahren traurig, verbittert und allein dazusitzen und meine vergeudete Jugend zu bedauern. Die Möglichkeiten, die das Leben bietet, nicht wahrgenommen zu haben; niemals Kinder gehabt zu haben. Und dann habe ich wieder Angst davor, mir irgendeine Frau für eine Beziehung auszuwählen, weil's ja die "falsche" sein könnte.

Beste Grüße

jveynBs7x0


@ Copper

[Beziehung als Öde oder Abenteuer]

Ich finde du beschreibst eine vergleichbare Sache aus zwei Blickwinkeln. Mal abgesehen vom Auswandern.

Im ersten Teil zählst du die negativen, zähen Aspekte des Stillstandes anhand von ziemlich realistischen, leichter nachvollziehbaren Bildern auf; im zweiten nennst du es das Abenteuer zu zweit, aber bleibst ziemlich abstrakt. Was ists konkret, wie kannst du es realisieren, vereinbaren?

In einer Partnerschaft wird es bestimmt zu ca. 50% an dir liegen, was letztendlich dabei herauskommt - Stillstand oder Abenteuer.

Die negativen Aspekte: Ich habe Angst davor, dass in einer Beziehung zuerst die Zärtlichkeit und das gemeinsame Lachen, und schließlich noch der Respekt voreinander verloren geht. Und man gefangen ist in Verpflichtungen.

Zu den postiven Aspekten: Ja, das ist abstrakt. Ich glaube, ich habe keine konkreten Wünsche; ich bin mir darüber noch nicht im klaren. Vieleicht der Wunsch, dass sich eine Beziehung nicht als Reduzierung von Möglichkeiten (erzwungene Treue, finanzielle Verpflichtungen, gesellschaftliche Zwänge, ...), sondern als Eröffnung vieler Chancen darstellt.

Wenn ich so schreibe, glaube ich, ich habe Angst, den Anforderungen als Beziehungspartner nicht genügen zu können. Ich denke immer, in einer Beziehung müsste ich eine gewisse Leistung erbringen, eine Rolle erfüllen: Vernünftig, standhaft, verlässlich, spießig und irgendwelchen Idealen aus der Jugend abgeschworen, keine spinnerten Ideen im Kopf, sondern auf sicheren Job und gutes Einkommen fixiert. Ich befürchte, Frauen würden mich recht schnell als jemanden entlarven, dem die charakterliche Reife für eine Beziehung fehlt.

Dein Anspruch macht was her, und wenn man anspruchsvoll ist, setzt man sich der Gefahr der Enttäuschung aus, sofern man sich nicht gerade solchen Situationen entzieht, solang sie nicht das volle Programm versprechen. Aber wie gesagt, schon alleine der Blickwinkel verzerrt das ganze...

Copper

??? Das verstehe ich jetzt leider nicht wirklich. Könntest Du es erklären?

Beste Grüße

KWwaxk


Die schöne Unbekannte

Leider muss ich die sich in geistigen Höhenflügen befindliche Konversation über Qualitätskriterien und deren Quantität mit einer rein menschlichen Frage unterbrechen. :-)

Also die schöne Unbakannte. Naja ihren Namen weiß ich schon. Aber jetzt mal schön der Reihe nach.

Sie begegnete mir diese Woche an der Uni. Sie ist als Quereinsteigerin neu in meinen Studiengang gekommen. Es ergab sich durch Zufall, dass ich neben ihr saß. Wir redeten ein par Worte miteinander. Sie hatte einige Fragen zum Studium auf die ich ihr Auskunft geben konnte. Sie gefällt mir.

Am nächsten Tag saß ich bereits im Hörsaal als sie hereinkam. Sie setzte sich neben mich. Sie hatte noch ein par Fragen zum Studium und wir sprachen auch kurz über ihr vorheriges Studium.

Jetzt stehe ich vor der Frage ob ich es riskieren soll mir Hoffnungen zu machen oder ob ich es besser lassen soll. Vor einiger Zeit fing es mit einem anderen Mädel sehr ähnlich an und ich machte mir Hoffnungen. Solange bis ich erfuhr, dass sie einen Freund hatte. Eine solche emotionale Bruchlandung will ich nicht wieder erleben. Also lieber gleich abhaken ???

Außerdem beschäftigt mich schon länger die Frage ob ich zur Zeit überhaupt zu einer richtigen Beziehung fähig bin. :-/ Rational betrachtet muss ich diese Frage mit nein beantworten. Aber irgendwie läßt es mir keine Ruhe.

Was soll ich nur tun ???

Jluli_en-fMatxteo


Könntest Du es anders oder ausführlicher erklären?

Du hast geschrieben, dass Du nach jedem Treffen erst mal 5 Tage Alleinsein gebraucht hast. Da wäre es etwas übereilt, mit der nächsten Freundin gleich auszuwandern und eine Familie zu gründen. Ich will nichts gegen Auswandern / Familie gründen / neue Lebensziele sagen, aber ich glaube, Du solltest nichts überstürzen und Dir im Hinblick auf die Midlife Crisis bewusst werden, dass man das Vergangene nicht mehr ändern kann. Gestalten lässt sich nur die Zukunft. Da ergeben sich jeden Tag neue Chancen.

Csonn~aiKssexur


@Kwak

Was soll ich nur tun ???

Dich dafür interessieren, wer sie ist. Stichworte streuen, damit sie Lust bekommt, etwas von sich zu erzählen. Geniessen, wenn sie neben dir sitzt. Dir den Genuss gönnen - das dürftest du selbst dann, wenn du wirklich total beziehungsunfähig wärst. Dir auch mal von ihr etwas helfen lassen. Ab und zu verträgts auch einen pechschwarzen Pessimistenspruch - pointiert, trocken, und mit einem Lächeln, das man erst auf den zweiten Blick bemerkt. Offen sein für alles, auch für die Variante "nichts". Dich nicht unwohl fühlen, wenns um dich geht. Eines Tages mit neuem Haarschnitt erscheinen und hören, was sie dazu sagt. *nichtverkneifenkonnt* Etwas finden, womit du sie necken kannst. Eine Wir-Situation schaffen, indem du sie ins Insiderwissen über euren Studiengang einweihst. Ausprobieren, womit du ihr ein Lächeln entlocken kannst. Lächeln.

RBajMerWcJh1anxt


ich war jetzt ein paar monate med1-los, habe ehrlich gesagt nicht die zeit, alles nachzulesen, brenne aber doch darauf, zu erfahren, was aus hr. koch und seiner sich damals recht vielversprechend entwickelnden kontaktanzeigenbekanntschaft geworden ist. datet mich jemand up oder gibt mir die links?

SVingulUarxity


@RajMerchant

Musst Du lesen das da: [[http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/331691/]]

FGrol!leixn


Kwak

Anlass zu Hoffnungen auf eine Beziehung besteht da zum jetzigen Zeitpunkt nun wirklich nicht. Das wäre wohl auch etwas zu hoch gegriffen und damit hemmend. Du kennst sie doch gar nicht und sie Dich genausowenig. Also beschränke Dich doch erstmal aufs Kennenlernen und Kennengelerntwerden. Das wäre schon ein großer Schritt, habe ich das Gefühl: dahin zu kommen, daß Du offen und entspannt mit jemandem umgehst. Pfleg nicht Deine Erwartungen und nähre nicht Deine Hoffnungen, sondern mach einfach. Erleb das, was grade passiert - nicht das, was passiert ist oder passieren könnte. Wenn es dieses Mädchen nicht wird - nutz doch die Chance, einfach mal normalen Umgang mit Deinen Kommilitonen zu pflegen: Gespräche, Ausgehen, Lernen, Leute kennenlernen. Nutz die Gelegenheit, Dein soziales Netzwerk zu pflegen - denn das ist der erste Schritt auf dem Weg in eine Beziehung.

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