Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

l2iebeslFott]chen


Betsy2006

:)^ :)^ :)^

Sowohl zu Deiner Anmerkung, *wie* geschrieben wird wie auch zu Deiner Anregung an Kwak.

@:)

hderr ko5ch


jens

das feedback war sekundär ...

natürlich hätt ichs in ein tagebuch schreiben können, nur da liests niemand. hier hats jemand gelesen. das allein war mir wichtig. ich wollte mich endlich jemandem gegenüber öffnen. jemandem sagen, wie scheiss und einsam ich mich fühl.

das forum hier hat mir geholfen, zu erkennen, dass ich nicht allein auf der welt bin (was ich vorher gemeint hab, weil ich niemanden gekannt hab, der in einer ähnlichen situation war) und evtl. die erkenntnis, das es einen ausweg gibt.

C!oppxer


@ kwak

der "emotionale Kwak"

Den gibt es wohl.

In letzter Zeit ist er oft traurig. Es geht ihm nicht gut.

Er macht sich Sorgen um die Zunkunft.

Er muss immer mehr erkennen, dass so einiges schief gelaufen ist in seinem Leben.

Er hat sich so einige Male vergeblich Hoffnungen gemacht.

Er hat immer mehr Zweifel bekommen ob er Beziehungsfähig ist.

Sei nett zu ihm :-)

So, und jetzt berichte ich auch mal wieder ein wenig. Weil ich ein klein wenig aufgewühlt bin.

Hatte im Sommer mal ein Mädel erwähnt, in das ich mich ganz schön verguckt hatte. Eigentlich auf ihre Initiative, und damit hat sie mir schon einen Gefallen getan, denn bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich mir nicht wirklich Chancen bei "solchen" Frauen ausgerechnet. Auch, wenn ichs immer gewollt hatte - bis dahin fehlte das gewisse Selbstbewußtsein, um das tatsächlich innerlich ernst zu nehmen. Naja, das kam dann allmählich... und wie!

Jedenfalls hatte ich mich etwas darin gesonnt, aber mir schon Mühe gegeben, ihr ein bißchen von meinem Gefühl zurückzugeben, denn das hatte mir gefallen, was sie da so gemacht hat. Und sie ist in meinen Augen eh ein Sahnehase. Aber - ich hatte es verpennt, Nägel mit Köpfen zu machen und mal ein Treffen zu organisieren. Weil eben immer jemand dabei war, ich aber nen etwas ruhigeren Augenblick abwarten wollte. Ist so ein Abendkurs-Ding, bei dem ich sie regelmäßig gesehen hab.

Naja, seit ein paar Wochen bin ich nun wieder da drin, unter anderem weil sie mir bis jetzt nicht ganz aus dem Kopf gegangen ist.

Und weil ich mir selbst auf den Geist gegangen bin, indem ich im Sommer überwiegend sie hab machen lassen und Zufälle abgewartet hab, geh ich jetzt auf sie zu. Vorhin erst. Das fällt mir auch nicht so schwer. Ich machs einfach... will ein bissel bei ihr sein, sie schnattern hören. Ich bin schon recht offensiv - soweit das nonverbal und ohne Berührungen geht ;-) Fällt ja sogar auf... weil wir uns während einen Gesprächs zweier anderer ein bissel beäugelt hatten, dachten die, wir würden uns kritische Blicke deretwegen zuwerfen... war ein etwas komplizierter Moment ;-)

Aber - kwak hatte neulich ja vom gleichen Problem erzählt - ich kriegs nicht hin, mal ne Ansage und ein Treffen zu zweit auszumachen. Mein Standpunkt ist ja, daß mein Gefühl in der Hinsicht schon ok ist ;-) Es war eben immer jemand dabei. Es ist mir nicht so unangenehm, sie vor anderen Leuten wissen zu lassen, daß ich sie gern mal woanders treffen würde... ich steh schon dazu und ein "Ja" ist wohl nicht so unwahrscheinlich. Aber ich glaub, es wär mir peinlich, wenn mein verkrampfter Vorschlag an sie vor anderen, die ihn mitbekommen, ihr peinlich ist. Dabei hab ich das Gefühl, sie kommt mir wieder ein bissel entgegen...

Naja, wie auch immer... ist ja auch egal. Ich werd entgegen meiner schon recht bewährten Unverkrampftheit ganz schön krampfig, wenn ich mir vornehme, auf die Art bei ihr voranzukommen. Und das ärgert mich, obwohl ich mich nicht ärgern will.

Muß es irgendwie auf meine Art machen... ihr was basteln oder ein Bild malen oder so ;-D

Kbwzaxk


@Betsy

Diese Probleme in meinem Alltagsleben sind uralt. Ich habe nie eine Lösung dafür gefunden, lange auch keine gesucht. Es ist so wie Tortola geschrieben hat. Die meisten Probleme gehe ich nur an wenn es einen Anlass dazu gibt. Der Wunsch meine Kommilitonin näher kennen zu lernen ist ein solcher Anlass. Sonst wäre ich sicher nicht bei diesem saukalten windigen Wetter in die Innenstadt obwohl ich nichtmal Handschuhe dabei hatte.

Wenn ich jetzt den Versuch sie kennen zu lernen nicht unternehme werde ich irgendwann alt, grau und einsam sein und mir sagen hätte ich doch bloß damals im Jahr 2007... Wenn ich es versuche und es klappt nicht dann habe ich es wenigstens versucht und muss mir nicht vorwerfen untätig geblieben zu sein.

Einen gewissen Optimismus gibt mir die Erfahrung, dass ich unter schwierigen Bedingungen besonders gut sein kann. Das könnte mir auch dabei helfen.

KvwJaxk


@Copper

Da steckst du offensichtlich in einer ähnlichen Lage wie ich. Die Anwesenheit von anderen Zuhörern kann wirklich hinderlich sein.

Ich bin immer noch etwas traurig, weil sie gestern nicht in die Vorlesung gekommen ist. Hoffentlich ist sie nächste Woche da. Auf jeden Fall muss ich dann gut ausgeschlafen sein damit es nicht wieder so kommunikationsarm zugeht wie diese Woche.

K-wak


Z.B. jetzt diese Frau: Irgendwie wirkt es so, als würdest du dich gar nicht für sie als Person interessieren, sondern nur dafür, sie zu "bekommen", zu "haben" ohne eine allzu grosse Investition, also ohne viel geben zu müssen.

Bei ihr ist es anders als in früheren Fällen in denen ich verliebt war. Früher war es eine Träumerei von mir ohne jemals wirklich einen weiteren Schritt zu planen. Irgendwie habe ich gedacht es müsse sich so ergeben. Aber jetzt weiß ich von selbst tut sich nichts. Initiative ist gefragt.

Ich interessiere mich für die als Person weil sie so ist wie sie ist. Zuerst ist sie mir aufgefallen, weil sie mir sehr gefällt. Durch das was sie mir von sich erzählt hat ist sie noch interessanter geworden. Das hat bei mir den Wunsch geweckt sie näher kennen zu lernen. Deshalb meine Überlegungen eines weiteren Vorgehens.

Nach meiner letzten Bruchlandung habe ich mir vorgenommen meine Träumereien einzudämmen. Vielleicht klingt das was ich hier schreibe jetzt etwas zu sachlich und wenig emotional.

K%waxk


Was mir Sorgen bereitet ist, dass irgendetwas womit ich nicht rechne mir im Weg steht. :-/

Schätze ich die Lage falsch ein und sie hat schon einen Freund?

Oder die absoltute Horrorvision: Sie ist jetzt noch zu haben aber mir kommt ein anderer zuvor. :-o

Ungewissheit ist nur schlecht. Ich will wissen woran ich bin. Natürlich darf ich es nicht übereilen. Aber auf keinen Fall verschlafen. Ich muss den richtigen Mittelweg finden.

F%ianen


Ich fände es nur angenehm, wenn wir alle nicht über Personen schreiben würden, als wären sie gar nicht da (bzw. als würden sie nicht mitlesen). Ich würde mich hier wieder um einiges wohler fühlen, wenn diese Kommentare direkt an die Person gerichtet würden, die gemeint ist.

Ja, stimmt.

Kwak, sorry dass ich vorhin dich nicht direkt ansprach, sondern in der dritten Person über dich sprach.

Ich war so sehr mit analysieren beschäftigt, dass ich vergass, wie das auf dich wirken könnte.

FGianxn


Oder die absoltute Horrorvision: Sie ist jetzt noch zu haben aber mir kommt ein anderer zuvor.

Solche Horrorvisionen kenne ich nur allzu gut...und zwar nicht nur als Vision, ich habs auch tatsächlich schon erlebt.

SBhadohwmanxn


Hi @ all

Kann man auch eigentlich so zum physchologen gehen ohne sich vorher ne Überweisung zu holen weil auch meine Eltern zum selben Hausarzt gehen und sich gut kennen...., ich glaube das ist wirklich der letzte Weg den ich gehen kann, bevor ich nachher mit 40 da stehe und mein Leben vertan habe( was ich ja bis jetzt auch schon habe)

Ich kann noch nicht mal mehr posivtive Gefühle empfinden, irgendwie fühle ich mich im Moment total abgestumpft gegenüber allen, auf der Arbeit nimmt mich auch keine ernst, da gibt es auch jemand in den ich mich verschossen habe aber es total unrealistisch sich da Hoffnung zu machen, vor allem da ja dann auch jeder auf der Arbeit Bescheid wüsste.......

Ich würde ja gerne Sport machen, aber mein Arzt verbietet es mir noch immer, dadurch sitze ich jedes WE nur zu Hause rum und mache eigentlich gar nichts.....

mfg

Shadowmann

Tqor/tolxa


Was mir Sorgen bereitet ist, dass irgendetwas womit ich nicht rechne mir im Weg steht.

Schätze ich die Lage falsch ein und sie hat schon einen Freund?

Oder die absoltute Horrorvision: Sie ist jetzt noch zu haben aber mir kommt ein anderer zuvor.

Ungewissheit ist nur schlecht. Ich will wissen woran ich bin. Natürlich darf ich es nicht übereilen. Aber auf keinen Fall verschlafen. Ich muss den richtigen Mittelweg finden.

Kwak, genau diese Zwanghaftigkeit ist es, die dich daran hindert, einfach ihre Nähe in der Vorlesung zu genießen. Stell dir mal vor, ihr hattet wirklich ein gutes Gespräch, aber du hast sie wieder nicht nach einem Date gefragt. Wie wäre da deine Reaktion? Und sei bitte ehrlich ...

Bei ihr ist es anders als in früheren Fällen in denen ich verliebt war. Früher war es eine Träumerei von mir ohne jemals wirklich einen weiteren Schritt zu planen. Irgendwie habe ich gedacht es müsse sich so ergeben. Aber jetzt weiß ich von selbst tut sich nichts. Initiative ist gefragt.

Ja, schon. Aber du darfst nicht jede Sekunde im Voraus planen. Denn wenn es nicht 100% so läuft, wie du es dir vorgenommen hast, wirst du dich nur dafür fertig machen, aber nicht das Schöne, das Gute genießen können. Mein Eindruck von dir.

Der Wunsch meine Kommilitonin näher kennen zu lernen ist ein solcher Anlass. Sonst wäre ich sicher nicht bei diesem saukalten windigen Wetter in die Innenstadt obwohl ich nichtmal Handschuhe dabei hatte.

Genau das meine ich: du handelst reaktiv, nur wenn es einen bestimmten Grund gibt. Aber nicht aktiv, weil du einfach Lust darauf hast, die Innenstadt kennen zu lernen. Weißt du - es gibt bei mir eine ganze Menge von Situationen, wo ich mich aktiv für etwas entschieden habe. So bin ich z.B. nach diversen Theaterbesuchen nicht mit der U-Bahn zurück zu meinem Auto gefahren (ich parke in der Regel in der Tiefgarage meiner Firma), sondern bewusst 30 Minuten mitten in der Nacht durch die Stadt gelaufen, um mich dort mal ein wenig umzusehen. Ich bleibe bewusst vor roten Fußgängerampeln stehen, obwohl weit und breit mitten in der Nacht kein Auto ist, weil ich es so will. Ich brauche da keinen externen Anreiz für.

Wenn ich jetzt den Versuch sie kennen zu lernen nicht unternehme werde ich irgendwann alt, grau und einsam sein und mir sagen hätte ich doch bloß damals im Jahr 2007... Wenn ich es versuche und es klappt nicht dann habe ich es wenigstens versucht und muss mir nicht vorwerfen untätig geblieben zu sein.

Ja, das ist gut. Aber versuche, es locker anzugehen. Nicht so verkrampft, wie es hier immer rüberkommt.

j4ens7x0


Wenn ich jetzt den Versuch sie kennen zu lernen nicht unternehme werde ich irgendwann alt, grau und einsam sein und mir sagen hätte ich doch bloß damals im Jahr 2007... Wenn ich es versuche und es klappt nicht dann habe ich es wenigstens versucht und muss mir nicht vorwerfen untätig geblieben zu sein.

Einen gewissen Optimismus gibt mir die Erfahrung, dass ich unter schwierigen Bedingungen besonders gut sein kann. Das könnte mir auch dabei helfen.

Kwak

Ja, das ist gut. Aber versuche, es locker anzugehen. Nicht so verkrampft, wie es hier immer rüberkommt.

Tortola

Ich finde nicht, dass das verkrampft rüber kommt. Ich finde die Einstellung

Wenn ich es versuche und es klappt nicht dann habe ich es wenigstens versucht und muss mir nicht vorwerfen untätig geblieben zu sein.

doch eigentlich ganz positiv. Kwak, ich wünsche Dir viel Glück dabei. Ausserdem wird das bestimmt nicht Deine letzte Chance gewesen sein. Und lass Dich nicht beirren.

Beste Grüße

CIopLpoer


Da steckst du offensichtlich in einer ähnlichen Lage wie ich. Die Anwesenheit von anderen Zuhörern kann wirklich hinderlich sein.

Stimmt schon. Das fuchst mich ein bißchen.

Aber gestern mußte ich erstmal mit meiner gewissen Entschlossenheit Bekanntschaft machen, mußte mich noch ein wenig dazu schubsen. Und dann bin ich eben nicht so locker, weder sonderlich gesprächig noch besonders witzig oder charmant, was mir sonst ganz gut gelingt, wenn ich alles spielerisch und ungezwungen angehe.

Naja, beim nächsten Mal ist mir die Situation mit mir in einer etwas aktiveren Rolle weniger fremd, dann bin ich auch wieder besser drauf, denk ich. Dann kann und will ich sie nochn bissel rauslocken, ein paar Ideen dazu hab ich schon :)D Und dann schau ich weiter. Ganz locker.

dter-be.rgstexiger


Irgendwie muss ich mich doch noch mal zu Wort melden, obwohl ich davon überzeugt bin, dass es überhaupt nichts bringt :-

Ich hatte genug Zeit um nachzudenken, wie ich hierhin gekommen bin und was ich überhaupt will. Für mich hat sich das Thema Beziehung erledigt, der Zug ist endgültig abgefahren, da kann man nichts mehr dran ändern. Das ist halt der Preis für die Naivität, die ich mit 20 an den Tag legte, anstatt alles zu vögeln versuchen was nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Selbst schuld :-/

Liebe ist und bleibt für mich nichts anderes als eine leere Worthülse, ohne irgendwelche Relevanz. Ich kann mir beim besten Willen nicht mehr vorstellen, jemals wieder etwas für eine Frau empfinden zu können, was über rein körperliches Verlangen hinausgeht. Ich habe nie Liebe erlebt, nur Sehnsucht, Schmerz und Trauer. Auf diese Kehrseite der Medaille kann ich getrost verzichten. Das verschlingt nur Energie, ohne dass man etwas davon hat.

Wenn ich ehrlich bin, wozu brauche ich eine Beziehung? Warum soll das überhaupt erstrebenswert sein? Irgendwie muss sich doch der ganze Aufwand im Vorfeld auch lohnen. Oder ists nur die biologische Bestimmung, die einen dazu zu zwingen versucht? Zum Reden hab ich doch auch einige wenige gute Freunde, also kann es nur der über eine längere Zeit garantierte Zugang zu Sex sein :-/ Ist das wirklich alles? Der ganze Dating-Kennenlern-Scheiss um vielleicht irgendwann einmal jemand zu finden und dann die Gewissheit zu haben, jeden Tag vögeln zu können? Nur deshalb bilden wir uns den ganzen Schwachsinn von "wahrer Liebe" ein? Das kann doch nicht etwa alles sein, oder doch?

Ein Recht auf Liebe und Zuneigung gibt es nunmal nicht. Oder anders formuliert: Ein Recht darauf, jeden Tag die Traumfrau vögeln zu können. Warum mache ich mir überhaupt solche Gedanken? Warum schreibe ich das überhaupt hierhin? Nur weil ich auf der Verliererseite stehe, und es im tiefsten Inneren doch nicht akzeptieren will? Ich mache mir ja schliesslich auch keine Gedanken drüber, warum ich körperlich gesund bin. Hätte ich Krebs, würde ich mir Gedanken machen, warum es ausgerechnet mich trifft. Aber ich bin nicht davon betroffen, somit ists für mich kein Thema. Warum können wir nicht akzeptieren, dass es eine Gerechtigkeit im Leben nicht gibt? Glücklich und gesund zu sein, hat nunmal nichts mit Leistung zu tun, es ist doch nur Zufall, auf welcher Seite wir stehen.

Wenn ich mir meine letzten drei Körbe anschaue, so kann ich bei mir keinen Fehler entdecken. Es gibt keinen Grund, warum die Frauen auf ein Date verzichtet haben. Sie wären alle zu haben gewesen, bei zweien war ich ganz sicher. Aber es ärgert mich trotzdem. Warum denn eigentlich? Weil ich mir einbilde, dass jeder andere Typ zumindest mit zweien wenigstens ein Date gehabt hätte? Oder weil es den meisten um mich herum gelingt, meist in einer Beziehung zu leben? Weil ich es aus diesem Grund ungerecht empfinde?

Ich würd jetzt nicht behaupten, dass ich nicht auf Menschen zugehen kann. Meine Erfahrungen sagen mir da etwas anderes, jedenfalls was das Klettern angeht. Nur sobald es um den ganzen Dating-Mist geht, klemmt plötzlich etwas. Es ist wie ein hoher Zaun zwischen mir und dem Rest der Welt. Nicht weil ich nicht wüsste, wie es funktioniert. Darüber wurde hier genug geschrieben. Es ist vielmehr die fehlende Vorstellung, dass sich eine Frau für mich auch nur im Ansatz interessieren könnte. Wenn ich entsprechende Signale erkennen würde - bei anderen fallen mir die ab und zu durchaus auf - so könnte ich das überhaupt nicht ernst nehmen. Weil es nicht sein kann, oder weil es nicht sein darf? Es ist wie ein Leben in zwei Welten - das Berufs- und Freizeitleben, wo ich mich verankert und zugehörig fühle und dann der ganze Aspekt der Beziehungen, wo ich nicht dazugehöre, wo ich es förmlich spüre, dass ich auf dieser Ebene ausgeschlossen bin. Hier stehe ich immer am Rand, ausserhalb des Geschehens, jeder Versuch am Spiel teilzunehmen schlug fehl.

Wenn die Erkenntnis der Sinnlosigkeit schon da ist, warum fällt es denn so schwer, dies zu akzeptieren? Nur weil es irgendwelche biologischen Mechanismen im mir gibt, die mir das Gegenteil weismachen wollen? Warum lassen mir diese Mechanismen keine Ruhe? Sie sind doch nur wie ein Schatten, der sich über alle schönen Erlebnisse im Leben zu legen versucht. Warum? Ich weiss doch eigentlich gar nicht, was ich mit einer Beziehung anfangen sollte. Ich weiss was ich mit einer nackten Frau in meinem Bett anstellen kann, aber mehr? Wie soll das jemals funktionieren können, nach all den Zurückweisungen? Und warum sollte sich eine Frau überhaupt sowas antun? Es gibt genügend andere Männer, die wissen wie sie es ihr richtig besorgen müssen, wie eine Beziehung zu führen ist. Meine Welt ist das nicht.

Muss ich deshalb unglücklich sein? Nein. Das Leben hält genug anderes bereit, um dessen es sich lohnt zu leben. Meine Stärken liegen nunmal nicht im zwischenmenschlichen Bereich, aber ich habe eine wunderbare Spielwiese vor der Haustür, die zu entdecken ist. Jeder Tag in den Bergen lässt mich ein neues Wunder entdecken. Dabei spielt es keine Rolle, ob eine Frau dabei ist oder nicht. Es zählt allein der Moment, in dem mir die Natur Dinge zeigt, die anderen verborgen bleiben. Diese Momente gehören mir allein. Nur eines macht mir Angst. Was werde ich tun, wenn ich eines Tages nicht mehr in die Berge gehen kann, wenn es der Körper nicht mehr erlaubt? Dann wäre der stärkste Stützpfeiler in meinem Leben verloren. Was dann? Ich will mir diese Leere gar nicht erst vorstellen :-/

Nur so nebenbei, ich hab nun den Beweis für das Murphy'sche Axiom ;-D Ex-Sternchen (also die vor zwei Jahren) ist jetzt mit einem Bürokollegen zusammen... Nun, schlimm ist das eigentlich nicht, sondern schön, jedenfalls für die beiden. Ich bin aber etwas erstaunt, dass es mich überhaupt nicht berührt. Warum ist das so? Müsste ich nicht zutiefst frustriert sein ob dieser Tatsache? Warum macht sich bei mir nur Gleichgültigkeit breit? Weil ich mir nun klargeworden bin darüber, dass sich die Beziehungswelt ausserhalb von meinem Einflussbereich abspielt und dass es so gut ist?

Nur, warum schaffe ich es auf der anderen Seite aber nicht, mich an Örtlichkeiten aufzuhalten wo eine reale Chance besteht, dass mal eine Frau für eine Nacht die Beine breitmacht? Und damit meine ich jetzt kein Puff... Auf der anderen Seite stellt sich berechtigterweise doch die Frage, warum ich denn nicht in ein Puff gehen will, wenn ich Sex möchte aber gleichzeitg keiner Frau mehr über den Weg traue :- Ich weiss es nicht. An sich wär es doch wirklich am einfachsten und vor allem jederzeit verfügbar. Ich mein, ich seh in meinem Umfeld ja keine Frau, die für sowas zu haben wäre... Warum aber dann die Hemmungen? In sich ist das doch gar nicht logisch, einerseits das Bedürfnis nach Sex, andererseits die Unmöglichkeit einer Beziehung und das gleichzeitige Ausschliessen eines Puffbesuchs. Das macht doch keinen Sinn :-/

Was noch bleibt, ist überhaupt den Sinn dieses Textes zu begreifen. Ich hab weder etwas getrunken, noch bin ich auf Drogen, aber ich weiss es selbst nicht :-

KJwUaxk


Stell dir mal vor, ihr hattet wirklich ein gutes Gespräch, aber du hast sie wieder nicht nach einem Date gefragt. Wie wäre da deine Reaktion? Und sei bitte ehrlich ...

Wir hatten 2mal ein gutes Gespräch. Es war nicht sehr lang aber trotzdem schön. Dadurch ist bei mir der Wunsch entstanden sie näher kennen zu lernen. Deswegen meine Überlegung welcher Schritt der nächste sein soll.

Wenn ich sie nächste Woche wiedersehe hoffe ich,dass wir uns wieder gut unterhalten, vielleicht etwas länger als zuvor. Ich muss sie nicht zwingend bei dieser Gelegenheit nach einem Treffen fragen. Je nach dem wie es sich ergibt. Ich will es nicht falsch machen indem ich es zu erzwingen versuche.

Wichtig ist, dass mir unsere nächste Begegnung ein positives Gefühl gibt. Ich will mich mit ihr außerhalb der Uni treffen. Aber ob ich sie nächste Woche oder erst übernächste Woche danach frage ist weniger wichtig.

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