Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

d"er-jbUergstLeigexr


:-(

FAianxn


Am besten wär dann doch eine ausgesprochen negative Erfahrung, damit ich ja nicht auf die Idee komme, 15 Jahre lang etwas schönes verpasst zu haben...

Und es sind ja nicht irgendwelche Jahre, sondern die 15 Jahre der Jugend. Davor hab ich irgendwie auch Angst (jetzt nicht auf das Bordell bezogen, sondern generell.) Diese Angst davor, die traurigen Gefühle nicht verkraften zu können.

Aber es könnte vielleicht auch sein, dass man eher mit der Vergangenheit abschliessen kann, wenn ungefähr man weiss, was man verpasst hat?

K>waxk


Man muss sich auch unangenehmen Wahrheiten irgendwann stellen. Verpasst haben wir alle etwas. Wenn man sich das nicht eingesteht wird man die innere Blockade nie los.

dcer-$bergVst5eiger


Irgendwie fehlen mir die Worte um zu sagen, was ich sagen möchte :-

E$rzkanzlegr "Ridculxly


In schlechten Zeiten wird man immer an die verschenkten Jahrzehnte zurückdenken. Da kann man nichts gegen tun und man kann es auch nicht verhindern. Auch gemachte Erfahrungen helfen da leider nicht weiter, denke ich.

dQer-bfer|gstueixger


Ich sorge mich mehr um die Zukunft. Wohin soll das noch führen? Wozu? Ich kann doch nicht das Leben nur deshalb ertragen, um in der Freizeit Klettern und Bergsteigen zu können. Das kann doch nicht auf ewig der einzige Sinn meiner Existenz sein.

Ich hab manchmal den Eindruck, dass ich als Mensch gescheitert bin. Was übriggeblieben ist, ist der Bergsteiger. DIeser Teil in mir fordert einen intakten Körper, der zwischenmenschliche Teil im mir ist doch schon längst tot.

Lsewixan


Bergsteiger

Denkbar dass du diesen Vorschlag total bekloppt findest, aber versuch's doch mal mit Religion!

Geh in die Kirche, in eine Gemeindegruppe. Oder in eine buddhistische Meditationsgruppe. Da haben schon so einige Leute eine neue Richtung fuer ihren Lebensweg gefunden. Und: Da wird man mit offenen Armen aufgenommen.

L7ewiaxn


Copper

Ich kann doch ein angenehmes, fließendes Gespräch nicht abwürgen, um ihr den Vorschlag mit dem Date schnell noch krampfig an den Kopp zu donnern. Das beendet den augenblicklichen Spaß ja mit einem Mal...

Warum eigentlich? Man kann doch, wenn sowieso das Ende naht, sagen, "das war jetzt schoen, lass es uns doch mal bei einem Wein fortsetzen - hier ist meine Nummer, bekomm ich deine?" Das baut sich nahtlos in den Gespraechsfluss ein.

Aber naja, Spaß isses für mich anscheinend nicht mehr, so, wie ich mich ärgere.

Na eben. :-/

SX. w6alliLsii


@der-bergsteiger

Ich kann doch nicht das Leben nur deshalb ertragen, um in der Freizeit Klettern und Bergsteigen zu können.

Na immerhin - in den letzten Tagen hab ich festgestellt dass ich nur noch einen einzigen dringenden Wunsch ans Leben habe und der wäre bis zum Schluss bei Verstand zu bleiben ;-D ... da hört sich das Hobby Klettern als Lebensinhalt doch schon gleich viel besser an, oder? ;-)

der zwischenmenschliche Teil im mir ist doch schon längst tot.

ach schmarrn, der Teil stirbt nicht, ... leider ;-D wäre schön einfach.

Wenn ich ganz offen reden darf... (wenn nicht, nicht weiterlesen! ;-D) ich vermute du bist schlicht und einfach sauer auf den ganzen zwischenmenschlichen Kram, gepaart mit etwas Trotz und dem Wunsch dich destruktiven Gedanken zu ergeben. Es ist ein Phase die nicht ewig dauert. Du überlegst dir jetzt vllt "na super, vielleicht wirds noch schlimmer" ... ja kann so sein oder auch nicht, aber ich glaube das kann man beeinflussen. Und zwar durch das richtige Maß und der Gradwanderung zwischen Ausleben und Reinsteigern.

Würdigst du deine Resignation nicht und machst dir was vor dann wird sie nicht nur vielleicht sondern ganz sicher wiederkommen.

Im anderen Fall, wenn du dich in die Destruktivität hineinsteigerst ist die nächste Phase schon vorprogrammiert, du wirst die Kraft selbst zur Resignation verlieren, übrig bleibt nur noch verinnerlichte Verbitterung und Depression.

Meinem Eindruck nach praktizierst du gerade den zweiten Fall und ich rate dir dich zusammen zu reißen. Soll nicht heißen dich zu zwingen positiv zu denken, lass deinen Unmut ruhig raus, aber siehe es als das was es ist: Abreagieren von Resignation, nicht mehr! Behalte die Relativität dieser Auslebung im Hinterkopf. Überzeuge und Programmiere dich nicht selbst in so negativer Weise, lass wenigstens einen Teil von dir unbeeinflusst davon. Ich vermute lebenslang solo zu bleiben ist noch harmlos im Vergleich damit bis zum Hals in Depression zu stecken ...

Sorry, für den anmaßenden Beitrag, ich meine das nicht böse, für "politisch" korrektere und sanftere Formulierungen bin ich nur grad selbst nicht auf voller Höhe. *:)

Z*ottedlbxaer


Verpasst haben

Ich denke, sicher haben wir was verpasst, in jungen Jahren.

Und?

Jeder hat sein Päckchen zu tragen. In der Tat ist es ja für die meisten von uns nicht so gewesen, dass wir bei Wasser und Brot in eine dunkles Verlies gesperrt haben (es sei denn, wir haben uns seelisch selbst eines gebaut).

Hobbies, Bekannte, Party - für die meisten von uns nichts Unhbekanntes.

Es nicht so, dass das leben vorher nicht stattgefunden hätte (wenngleich sicher ein recht wichtiges Gebiet unbesetzt war).

Bergi, Deine Gedanken haben noch in 10 Jahren Platz - dann ist Zeit für die Midlife-Crisis... :-p

Eine Beziehung, eine Partnerschaft. das ist etwas für den gelebten Augenblick. Sex ebenso. Erfüllender Sex findet hier und jetzt statt - Erinnerungen mögen ganz nett sein, können das aktuelle Erleben aber nicht ersetzen (Ansonsten würde sich kaum jemand eine zweite Beziehung antun. ;-D).

Und deswegen ist es vollkommen gleichgültig, ob ihr schon mal Sex hattet oder nicht. Im Hier und Jetzt findet Sex statt, oder eben nicht. Auch für den, der sich früher durch sämtliche Dorfdiscos gevögelt hat. Ist er heute solso, so hat er im Prinzip nichts (mehr) davon. Damit wird zwar nicht zum Quasi-JM, aber würde man ihn vor die Wahl stellen: "Erinnere Dich an Sex oder habe welchen", wofür würde er sich wohl entscheiden?

Es steht jedem frei, keinen Sex haben zu wollen, aber die Begründung "Weil ich noch nie hatte" ist - für mich ganz persönlich - ein Un-Argument.

Dass es für den Erfahrenen in vielen Dingen leichter fallen wird, eine Partnerin zu finden, sei hierbei unbestritten. Aber von seinen Erinnerungen kann er trotzdem nicht leben. Die machen höchstens Lust auf mehr. ;-D

K wa.k


Bergi, Deine Gedanken haben noch in 10 Jahren Platz - dann ist Zeit für die Midlife-Crisis...

Die Midlife-Crisis stehen doch erst mit 50 an.. :-/

Jeder hat sein Päckchen zu tragen.

Langzeit-JM haben wohl die Eigenschaft über das was sie verpasst haben sehr intensiv nachzudenken. Geht mir nicht anders. Man muss sich eben damit abfinden und einsehen, dass man es nicht ändern kann.

dner-+bergsGteigexr


Lewian

Denkbar dass du diesen Vorschlag total bekloppt findest, aber versuch's doch mal mit Religion!

Eigentlich müssten sich mir jetzt alle Haare sträuben... Ich bin zu sehr Naturwissenschafter, um mit Religion etwas anfangen zu können - jedenfalls so wie sie von den gängigen "Anbietern" verkauft wird. Das schliesst jetzt die Existenz einer höheren Macht nicht aus, dafür hat es in der Elementarteilchenphysik eigentlich genug Platz, denn es ist nicht selbstverständlich, dass die Dinge so sind, wie sie eben sind. Das ist auch nicht der Punkt - wir sind hier im JM-Thread, und da finde ich eine solche Diskussion gar etwas off-topic (sonst machen wir besser einen eigenen Thread dazu auf...).

Religion löst keine Probleme, sondern verkauft ein in sich logisches und "einzig wahres" Bild der Welt. Ein "Gott will das so" ist für mich keine befriedigende Antwort. Ich empfinde sowas vielmehr als einen Versuch, die absolute Ungerechtigkeit des Lebens zu leugnen, anstatt zuzugeben, dass dem so ist, und dass es seine Richtigkeit hat. Liebe und Krieg haben eine erschreckende Gemeinsamkeit: Ist das Gefecht einmal losgegangen, so bleibt nur die Wahl zwischen Erfolg und Zerstörung.

Wallisii

Würdigst du deine Resignation nicht und machst dir was vor dann wird sie nicht nur vielleicht sondern ganz sicher wiederkommen.

??? Das versteh ich jetzt nicht...

Im anderen Fall, wenn du dich in die Destruktivität hineinsteigerst ist die nächste Phase schon vorprogrammiert, du wirst die Kraft selbst zur Resignation verlieren, übrig bleibt nur noch verinnerlichte Verbitterung und Depression.

Ist das nicht schon längst passiert? Nur, was ist dann die Konsequenz? Eine Buchhaltung des Erlebten? Jedes Erlebnis mit einer positiven oder negativen Punktzahl bewerten und dann Bilanz ziehen? Was wäre überhaupt die Bewertungsgrundlage? Der Moment des Erlebens? Und was, wenn die Bilanz negativ ausfällt? Bilanzsuizid als "logische" Schlussfolgerung? Das würde dann ja nur heissen, sich des Scheiterns der eigenen Existenz bewusst zu werden und auch bereit sein, die Folgen zu tragen...

Zottelbaer

Bergi, Deine Gedanken haben noch in 10 Jahren Platz - dann ist Zeit für die Midlife-Crisis...

Mir reichts ja jetzt schon :-(

J(ul\ien-sMattTexo


Ist das nicht schon längst passiert? Nur, was ist dann die Konsequenz?

Wie wäre es, wenn Du einfach vorsichtig von dem Baum heruntersteigst auf den Du in den letzten Monaten immer höher gekrabbelt bist?

Ich würd's tun.

Z>otteFlbaxer


Eines glaube ich jedenfalls tatsächlich: Bergi ist derzeit beziehungsunfähig.

Ich selbst zumindest wurde auch erst dann wirklich fähig, aktiv eine Beziehung zu wollen, als mich mit meiner Vergangenheit ins Reine gekommen war, sie akzeptiert hatte (nicht als grausames Schicksal sondern als individuellen Lebensweg) und auch dazu stehen konnte - vor mir selbst und vor anderen.

dter-bKerHgsteAiger


Drum hab ich ja auch gesagt, dass ich mir keine Beziehung vorstellen kann. Es ist zuviel zerstört worden. Klar, jeder mag danach suchen, aber ich werde davon ausgeschlossen. So ists nunmal. Sex allein würde ja schon reichen, nur ist nichtmal das (gratis) in Reichweite :-/

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