Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

mGrkx82


und nach dem lernen kann man ja ideal was trinken gehn.

A-ldVhaf|exra


@ Connaisseur: :-o |-o An dieser Stelle steht mein sprachloses Dankeschön.

@ Bergsteiger:

Schön, wieder hier von dir zu lesen. Auch, wenn mich viele deiner Worte bestürzt haben. Frust, Schmerz, Zorn, Verbitterung sprachen aus ihnen. Keine Gefühle mehr? Keine Sehnsucht danach, das, was in dir ist, bei jemand anderem aufgehoben zu sehen? Angenommen werden und angekommen sein?

Für mich springt aus jedem deiner Beiträge dieser extrem machtvolle Wunsch. Und der Zorn, keinen Weg dahin zu sehen. Ohnmächtig zu sein.

Du bist (abgesehen von all deinen anderen Eigenschaften) ein intelligenter Mensch. Du nimmst deine Umgebung wahr, die Menschen in deinem Umfeld und du weißt, dass es Liebe und Nähe gibt. Menschen lieben sich. Große, kleine, dicke, dünne, alte, junge, schlaue, dumme. Ein-, zwei- und dreiseitig. Mal glücklich, mal das klare Gegenteil davon. Nein, bestimmt findet nicht jeder sein Lebens- und Beziehungsglück. So viel spielt da rein. Man selbst, das Gegenüber, Zeit, Ort, Lebenssituation, Erfahrungen, Zufall/Glück/Schicksal (wie immer man es nennen mag).

Und trotz dem erfahrenen Schmerz suchen wir im Innersten immer weiter. Du hast irgendwo die Frage gestellt, was denn so toll an Beziehungen wäre. Ähnliches wurde auch in einem der AB-Foren angesprochen und ich zitiere mal etwas aus meiner Antwort dort.

>

Warum für mich eine Beziehung erstrebenswert ist:

..weil ich das Zusammensein mit diesem bestimmten Menschen auf eine Art genieße, die ich in dieser Kombination und Komplexität nicht bei anderen empfinde.

Weil ich mich wohl fühle; gleichzeitig geborgen, vertraut, angeregt, beruhigt, aufgehoben, angekommen, belebt...

Ich darf und kann verletzbar sein, mich öffnen - seelisch, geistig, persönlich.

Ich kann mit ihm reden und schweigen und beides ist gleich gut.

Wir können alles an- und aussprechen, ohne die Vertrauensbasis auch nur anzutasten.

Wir sind zwei eigenständige Menschen, nicht abhängig und auch das tut mir gut. Füreinander da, aber auch jeder für sich.

Er ist mir nahe und mit Menschen, die mir nahe sind, möchte ich mein Leben teilen. Ich kann ohne ihn leben, aber ich möchte es lieber mit ihm.

Und so sollte es mein Partner auch empfinden. Geben, nehmen, teilen, sein. <<

Natürlich ist mir bewusst, dass ich hierbei nur die positiven Seiten erwähnt (worin für mich die Motivation besteht, nach einer Beziehung zu streben) und die negativen Aspekte (die selbstverständlich auftreten) außer Acht gelassen habe. Das meine obige Beschreibung sozusagen 100% wären und all diese Aspekte nie gleichzeitig in gleicher Gewichtung erfüllbar sein können, ist mir klar. Das verlange ich weder von meinem Gegenüber, noch kann ich es selbst in dieser perfekten Ausgewogenheit (und womöglich noch immer) bieten.

Aber dies stellt nun mal eine Zusammenfassung meines Empfindens, was ich als erstrebenswert an und in einer Beziehung sehe, dar.

Ich weiß nicht, ob es leichter ist, die Einsamkeit zu ertragen, wenn man leugnet, dass es dies gibt. Geben kann. Auch wenn ich den allergrößten Teil meines Lebens keinen Partner hatte und dies erst jetzt, mit Mitte Dreißig erleben und genießen darf, so werde ich doch nie deine Gefühle in ihrer Gesamtheit und Tiefe nachempfinden können und maße mir dies auch nicht an.

Verzeih mir, wenn ich trotzdem noch etwas dazu sage, wie ich versucht habe, damit umzugehen.

Im Film "Der Wüstenplanet" (David Lynch) sagt die eine Prüferin des jungen Paul Atreides sinngemäß zu ihm:

Laufe nicht vor deiner Angst, deinem Schmerz davon. Stelle dich. Sieh sie dir genau an. Öffne dich ihnen. Nimm sie vollkommen in dich auf und… biete keinen falschen Widerstand. Lass sie durch dich hindurch gleiten und nimm ihnen so ihre Macht über dich.

Keiner mag gern verletzt werden. Wir alle haben Angst davor. Wir alle versuchen uns zu schützen.

Dies allein ist zunächst gut und richtig. Auf Distanz zu gehen, bevor man wieder enttäuscht wird; die Wunden zu lecken und erst mal heilen zu lassen ist vollkommen richtig und auch gesund. S. wallisii hat dies angesprochen. Dass diese miesen Gefühle auch ihre Zeiten und ihre Berechtigung haben.

Nur gib ihnen (wie er auch schon sagte), keine dauerhafte Macht über dich.

Schmerz, Zorn, Frust, Angst – dies sind Wachhunde. Sie schlagen an, preschen vor, wenn etwas verkehrt läuft. Sie machen uns wach und zeigen: GEFAHR!

Aber lass sie nicht "Herr im Hause" sein. Lass sie ihre Aufgabe erfüllen, aber dich nicht beherrschen. Sei Freund mit ihnen, denn sie sind wichtig und gehören zu uns. Aber gib nicht dein Leben an sie ab.

P.S.: Wo sind bei deiner Typisierung – welche ich übrigens göttlich fand - die JF abgeblieben?! ;-)

@ kwak: Also ich finde, du hast ihn den letzten Monaten und Wochen wesentlich mehr unternommen und verändert, als all die Zeit vorher, die ich dich nun übers Forum hier kenne. Dass sie mit dir lernen möchte, ist doch prima. Sicher sagt das nicht viel aus, aber zumindest würde ich nicht mit jemanden lernen, den ich absolut nicht leiden mag. Eine neue Möglichkeit für dich, sie unverfänglich näher kennen zu lernen; zwischen Lernstoff, Unithemen und Privatem im Gespräch leichter zu wechseln.

Ansonsten noch ein Kraftsternchen :)*

@ mrk82: Tage?!? Ich zähle in Wochen… :°(

j4ens7x0


kawk

@jens

Ich bin überrascht zu lesen, dass du "technisch gesehen" noch JM bist. Deine früheren Beiträge hatte ich so verstanden, dass du schon mindestens eine Beziehung hattest.

Stimmt, es gab fast alles, bis auf zusammen wohnen und "das eine" so richtig.

Zitat:

Eigentlich glaube ich, ich suche eher Freude oder Sinn im Leben. Ich glaube, Freundin kommt dann ohnehin.

Eigentlich kommt es mir zur Zeit so vor, als wäre es mir irgendwie egal, eine Freundin zu haben. Oder, es wäre mir zuviel Streß.

Die Freude im Leben suche ich auch. In letzter Zeit ist es meist ziemlich trostlos. Ich gleube nicht, dass eine Freundin irgendwie von selbst kommt. Da muss mann sich aktiv drum kümmern. Die passende Gelegenheit vorausgesetzt.

Ich glaube eher, man schafft sich Gelegenheiten unbewusst selber, wenn man Freude am Leben hat und so halbwegs zufrieden mit seiner Situation ist. Oder aber, aktiv und motiviert an der Verbesserung seiner Situation arbeitet.

Ich denke, wenn man selber Freude am Leben hat, versprüht man Lebensfreude, ist offener für andere Menschen, lächelt den Menschen eher zu, beginnt Gespräche mit anderen Menschen rein aus der Freude heraus, oder möchte seine Lebensfreude einfach mit anderen teilen.

Ich denke, man ist dann eher bereit, zu geben, ohne sich etwas zu vergeben. Ich glaube, dann, wenn man sich selber akzeptiert und - naja - etwas glücklich ist, ist eine Einladung auf ein Flirt oder Kaffee eher ein Geschenk an andere, eine Einladung, die Lebensfreude zu teilen. Man hat also etwas zu geben oder zu teilen.

Wenn man hingegen verzweifelt oder depressiv ist, wirkt ein Flirtversuch wohl eher wie ein verzweifeltes Grapschen nach dem letzte Strohhalm; verschärft gesprochen, man sucht einen Helfer, bei dem man seine Probleme abladen kann. Man kann oder will nur nehmen. Obwohl ich glaube, dass man sich in einer Partnerschaft gegenseitig hilft und beisteht, glaube ich nicht, das so eine Hilfesuch-Situation eine Basis für eine Beziehung ist.

(Jetzt mal der Deutlichkeit halber übertrieben schwarz-weiß dargestellt.)

Deine 10 Beobachtungen finde ich interssant. Bin jetzt nur zu müde weiter darüber nachzudenken.

Kwak

Dazu ist mir jetzt wieder das Buch von Carter/Sokol, Nah und doch so fern - Beziehungsangst und ihre Folgen eingefallen. Ich könnte mir denken, dass viele JM auch Beziehungsangst haben und deshalb unbewusst ihre Beziehungsanbahnungen sabotieren. Möglicherweise damit, dass sie sich selber schlechtmachen, selbst verurteilen, oder die "Schuld" für fehlende Beziehungen auf äußere Umstände abwälzen. Möglicherweise, um sich davor zu "bewahren", Gelegenheiten beim Schopf packen zu müssen, die dann ja zum Erfolg führen könnten.

Ich könnte mir denken, dass das auf mich wenigstens zum Teil zutrifft. Zur Zeit ist mir irgendwie keine Frau recht, höchtens eine, die schon vergeben ist, und Beziehungen erscheinen mir nicht wie etwas schönes, sondern eher wie eine Falle. Kein Wunder, dass ich da alleine bin.

Beste Grüße

K]wak


@Aldhafera

Schön wieder von dir zu lesen. @:)

Ihre Zusage zum gemeinsamen lernen freut mich. Leider gibt es keinen festen Termin, weil sie im Moment viele andere Arbeiten zu erledigen hat und für dieses Fach noch keine Zeit hatte. Aber immerhin etwas.

K~waxk


@mrk82

Jetzt muss ich nur hoffen, dass wir bald zum gemeinsamen lernen kommen, weil sie so wenig Zeit hat. Danach wäre eine Erfrischung mehr als angebracht.

dker-berqgs#teigGer


Hallo Aldi!

Irgendwann muss es doch vorbei sein. Wozu denn Gefühle Menschen gegenüber zu haben, wenn sie in der Leere verschwinden? Sie schaden mir doch nur.

Ich habe mir letzthin die ganze diesjährige Sammlung an Bergbildern durchgesehen um ein passendes Motiv für Weihnachts/Neujahrskarten zu finden. Es war wie eine Reise durch die Zeit - vier Jahreszeiten in einer Stunde, oft der gleiche Blickwinkel, die gleichen Berge. Aber jedesmal anders und auch nicht gleich wie letzes Jahr. Es war gar nicht so einfach, passende Bilder auszuwählen. Es sind für mich eben mehr als Bilder. Sie fassen vieles zusammen, was mein Leben (noch) lebenswert macht. Aber auch hier wird dem Betrachter das Wesentliche verborgen bleiben, weil das Bild nur eine Momentaufnahme dessen ist, was die Augen gesehen haben. Was ich dabei gefühlt habe, was die Sinne alles sonst noch aufgenommen haben - das gehört mir allein. Die Natur hat dieses Jahr oftmals Grenzen gesetzt, die viele Touren verunmöglicht haben. Auf der anderen Seite habe ich viele kleine Sachen gesehen, die nicht alltäglich sind, wo es viel Glück dazu braucht um das zu sehen :-)

Ist das nicht etwa doch ein gerechter Ausgleich? Vieles was ich auf den Touren gesehen habe, hätte ja nicht dort sein müssen, aber es war so. Auf der anderen Seite hätte ja eine der Frauen für ein Date zusagen können. Keine hat es getan, warum auch immer. Vielleicht ist es ja insgesamt gut so, ich weiss es nicht. Das einzige was ich daraus lernen kann ist, dass Aktivitäten in diese Richtung mir nichts bringen ausser garantierten Frust. Es nützt nichts, Milliarden von Gegenbeispielen als eine Art Gegenbeweis anführen zu wollen. Die Tatsache dass andere Liebe finden ist keine Garantie dafür, dass die Suche sich lohnt. Wer aber sucht, der will belohnt werden.

Wozu dann dieses Leben, wenn man evolutionär wegsortiert wurde? Diese Frage habe ich mir in der vergangenen Zeit oft gestellt. Eine abschliessende Antwort habe ich nicht gefunden. Man kann die Frage aber anders herum stellen: Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Gehen? Und hier gibt es - zumindest für mich - eine Antwort: Wenn man nichts neues mehr entdecken kann. Und dies ist mitnichten so. Es gibt genug Berge und Grate, an denen ich nicht unterwegs war. Das muss als Begründung reichen.

Den ganzen zwischenmenschlichen Rest? Der allein wäre es nicht wert. Die Wachhunde - wie du sie nennst - Schmerz, Zorn, Frust und Angst, die kenne ich gut genug. Die drei ersten sind an Menschen gekoppelt. Menschen enttäuschen, sie verletzen, sie ignorieren. Die Natur kann das nicht. Sie ist einfach da, man kann ihre Schönheit sehen oder nicht.

Warum dann zornig sein? Warum dann verbittert sein? Gemessen an üblichen Massstäben bin ich einsam, ja. Frauen wollen ihr Leben nicht mir mir teilen weil sie bessere Alternativen finden. Sei es halt so. Auf der anderen Seite - all die kommenden schönen Momente in den Bergen plötzlich teilen? Warum? Warum soll ich jemandem zeigen, was ich einzigartig finde? Entwertet das dann nicht den Moment?

Hmm, was wollte ich damit eigentlich sagen? Ich und Frauen, das ist doch nichts anderes als absurd, das ist nicht meine Welt. Der Gedanke Eigernordwand oder andere wilde Sachen, damit kann ich etwas anfangen. Hier kann ich mir vorstellen, wie sich das anfühlt, wie so ein Ding läuft. Aber Frauen? Da hört die Vorstellungskraft schon vor dem ersten Date auf. Für die meisten absolut nicht nachvollziehbar, ich weiss. Weil "es halt von selbst läuft". Einfach nett lächeln, ansprechen und gut ist. Das mag sein. Ich teile diese Erfahrung nicht. Auch ganz einfach. Deshalb zornig und enttäuscht sein? Warum denn?

B,ösewxicht


>

Bergsteiger schrieb:

Menschen enttäuschen, sie verletzen, sie ignorieren. <<

Aber Menschen lieben auch, helfen, interessieren sich, teilen Gefühle,

lachen zusammen uvm. Die Welt besteht nicht nur aus Bösewichten. ;-D

Kdwak


Ich bin wohl nicht der einzige Mann der für Weihnachten wenig Begeisterung empfindet.

[[http://portal.gmx.net/de/themen/weihnachten/kolumne/1579938-Sind-Maenner-immun-gegen-Weihnachtsstimmung,articleset=5046324,cc=000004950500015799381AeH0v.html]]

dzer-byergstleigexr


Nein Bergsteiger, sag jetzt nichts. Keine Kommentare 8-) 8-) 8-)

B<etsy2x006


Irgendwann muss es doch vorbei sein. Wozu denn Gefühle Menschen gegenüber zu haben, wenn sie in der Leere verschwinden? Sie schaden mir doch nur.

Gefühle schaden nicht, sie zeigen Dir, dass Du lebst, lebendig bist.

Ich will Dir die Bergsteigerei nicht ausreden, da ich weiß, dass sie die eine Sache in Deinem Leben ist, die Du uneingeschränkt genießen kannst. Allerdings habe ich mehr und mehr das Gefühl, dass Du Dich in die Natur flüchtest. Dass die Klettertouren Dir eine gute Ausrede liefern, Dich nicht mit anderen Menschen auseinandersetzen zu müssen.

Kwak habe ich neulich einen ähnlichen Vorschlag unterbreitet, was aber nicht heißt, dass ich Eure jeweiligen Situationen irgendwie vergleiche. Allerdings sagt mir mein Bauchgefühl beim Lesen Deiner Beiträge sehr deutlich, dass es auch für Dich gut wäre, Dir ein Hobby zuzulegen, dass man in einer größeren Gruppe ausübt. Eigentlich ist es völlig egal, was es ist - Kochkurs, Sprachkurs an der Volkshochschule, Modellautos bauen und im Verein tauschen, Skigymnastikkurs an der Uni, in einer Partei, einer Organisation, im Fastnachtsverein oder bei der Kirche engagieren, im Gospelchor singen, was weiß ich. Wichtig ist einzig und allein, dass Du Dich bewusst in eine Gruppe integrierst, Dich mit anderen Menschen über Dinge unterhälst, die nicht unmittelbar mit der Arbeit an der Uni zu tun haben, mit einer Gruppe einen trinken zu gehen etc. Es geht darum, einmal das Gefühl von Gemeinschaft zu erleben. Du brauchst offensichtlich dringend ein paar Erlebnisse, die Dir zeigen, dass der Kontakt zu anderen Menschen durchaus auch positive Seiten hat.

SZ. walVl2isxii


hm, über so was in der Art hab ich heute nach der Arbeit auch zufälligerweise nachgedacht. Ich hab nämlich immer häufiger festgestellt, je mehr ich in der Arbeit mit Menschen (Live-)kommuniziere desto weniger unangenehm ist die Heimfahrt in den Öffentlichen, mit anderen Worten, desto selbstsicherer bin ich unter fremden Menschen.

Wenn nun Kommunikation eine derart positive Wirkung hat wäre es vielleicht doch mal sinnvoll an meiner Weigerung mich Hobbygruppen anzuschließen ein bißchen zu rütteln... und da setzen dann auch schon alle herrlichen Weigerungsgedanken ein ;-D ... hach, was da net alles dagegenspricht ;-D ...kann man "Psyche" nicht einfach abschalten, was ist das nur für ein oberbeknackter Apperat! ;-D

*:)

d er-]be3rgst'eigebr


Betsy

Ich empfinde das Klettern in der Halle schon auch als etwas gemeinschaftliches, und das ist ja positiv. Die Fahrt in Bus/Tram ist für mich auch kein Problem, ich kann auch ohne Angstgefühle einkaufen gehen.

Der Gedanke, dass eine Frau Interesse an mir haben könnte, ist jedoch in den letzen Monaten völlig absurd geworden. Da kann ich an noch so viele Volkshochschulkurse gehen, an der Erwartungshaltung wird das nichts ändern. Niemand kann meine Erlebnisse ungeschehen machen. Die sind nunmal so wie sie sind. Im Grundsatz negatives Erlebtes kann nicht einfach so umgedeutet werden. Aber es mag sein, dass es gut für jemand oder gut für etwas ist. Ich und Frauen, das passt halt nunmal nicht zusammen. Das ist mir jetzt klargeworden.

M=otni'kax65


der-bergsteiger

Das ist doch auch in Ordnung. Keiner muss sich zu etwas zwingen.

CYoDppxer


Hier hat wieder einer Internet *:)

Bissel verspätet @Lewian

Warum eigentlich? Man kann doch, wenn sowieso das Ende naht, sagen, "das war jetzt schoen, lass es uns doch mal bei einem Wein fortsetzen - hier ist meine Nummer, bekomm ich deine?" Das baut sich nahtlos in den Gespraechsfluss ein.

Ist natürlich richtig. Ich weiß auch nicht, warum es da klemmt. Mir ist schon bewußt, daß von ihrer Seite Interesse da sein muß. Vielleicht erwarte ich nur noch deutlichere Signale von ihr. Vielleicht ging es mir unbewußt zu schnell und ich wollte erst eine Entscheidung meinerseits abwarten.

Ich war ja vor zwei Wochen ziemlich sauer auf mich ;-D Und jetzt will ich nicht länger abwarten. Werd das beim nächsten Treffen klar machen. Ohne Rücksicht auf Unbeteiligte ;-)

Die Chancen, daß sich das positiv entwickelt, sind gar nicht so schlecht... glaub ich. Hätte jedenfalls Lust auf nen Spaziergang übern Weihnachtsmarkt.

Bhet/sy20x06


@ Bergi:

Da hast Du was missverstanden. Du sollst Dich keiner Gruppe anschließen, um eine Frau kennenzulernen. Meine Überlegung war, dass es Dein Leben bereichern würde, Dir viele positive Impulse geben würde, Dich einer Gruppe anzuschließen: Die einzelnen Mitglieder als Menschen wahrnehmen, nicht als Mann oder Frau. Diese Menschen kennenlernen und das liebenswerte, wertvolle an ihnen entdecken - an jedem einzelnen Gruppenmitglied. Sich als Teil eines Ganzen fühlen. Mit anderen zusammen auf ein Ziel hinarbeiten, bei Rückschlägen mit ihnen zusammen fühlen, bei Erfolgen sich gemeinsam freuen, an hitzigen Diskussionen in der Gruppe wachsen. Lernen, Menschen wieder an sich ranzulassen. Lernen, sich im richtigen Moment auch mal unterzuordnen und im richtigen Moment nachdrücklich seine eigenen Interessen zu vertreten.

Ich selber hatte früher ein Hobby, dass ich genauso obzessiv betrieben habe, wie Du die Kletterei. Ich habe Klavier und Klarinette gespielt. Ich habe jeden Tag insgesamt fast drei Stunden lang die beiden Instrumente geübt. Bis ich eines Tages bemerkt habe, dass ich mich regelrecht hinter meinem Klavier verschanze, mich vor der Menschheit verkrieche. Heute singe ich in einem Chor. Ich kann nur halb so gut singen wie Klavier spielen. Aber das Singen hat eine großen Vorteil: Ich mache das mit anderen Menschen zusammen. Ich habe mit den verschiedenen Chören, in denen ich in den vergangenen Jahren gesungen habe, viele tolle Erlebnisse gehabt: Konzerte, Feiern, Weihnachtsmarktbesuche, gemeinsam Essen gehen etc. Außerdem sind im Verlauf der gemeinsamen Proben Freundschaften und Bekanntschaften entstanden. Erlebnisse, die mir das Klavierspielen allein nie beschert hätte.

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