Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

HrolabAiexne


Man kann hier ja auch kurze Kommentare reinschreiben. :-)

B=ösetwicht


Aber sie sollten schon Sinn haben Biene. :-D

H^ol{abiexne


Ja, das schon, war auf Shadowmann bezogen (also mein Kommentar)

BRösew*imcxht


Ach so.

K=wak


bin ratlos

Ich kriege meine Gedanken heute garnicht geordnet. Es geht mal wieder um das Mädel das mein Interesse geweckt hat. Ich hatte die Gelegenheit zuzuhören wie sie sich mit ein par anderen Mädels unterhalten hat. Irgendwann kamen sie auf das Thema Freund. Sie hat im Moment keinen Freund. Soweit so gut. Aber sie hat offenbar schon mehr als eine Beziehung hinter sich.

Dazu kommt, dass ein anderer heftig mit ihr geflirtet hat und sie offensichtlich nichts dagegen hatte. Er hat eine Freundin. Ob sie das weiß ist unklar.

Durch all das hat sich mein Blick auf sie verändert. Sie gefällt mir noch immer. Aber jetzt sind zweifel da. Sie hat wohl nicht gerade wenig Beziehungserfahrung. Wie soll ich damit umgehen? Ich hatte mir schon zuvor die Frage gestellt ob sie schonmal einen Freund hatte. Nüchtern betrachtet muss man es sowieso für sehr wahrscheinlich halten. Aber es so direkt von ihr zu hören war ein seltsam beklemmendes Gefühl. Ich kann in ihr nichtmehr das liebe unschuldige Mädel sehen. Ich weiß, dass das blöd klingt. Ich kann es jetzt nur nicht besser formulieren. Mir fehlen bessere Worte.

Dazu kommt das heftige flirten mit diesem anderen. Das hat mich ziemlich aus der Bahn geworfen. Meine Flirtfähigkeiten sind bekanntermaßen gering bis nicht vorhanden.

Stellt sich nun die frage wie es weitergeht. Eine Stimme in mir sagt lass es bleiben. Eine andere Stimme sagt bleib dran, gib nicht auf!

Womit ich auch wieder bei der Frage nach meiner Beziehungsfähigkeit angelangt bin. Vor einiger Zeit habe ich mal geschrieben, dass eine richtige Beziehung mit allem drum und dran zuviel für mich sein könnte. Kriege ich jetzt vielleicht die Gelegenheit mit ihr eine Affäre oder eine lockere Beziehung einzugehen? Ist das die gelegenheit Erfahrung zu sammeln?

Ich habe sie im Gespräch mit den anderen Mädels so verstanden, dass sie einer neuen Beziehung nich abgeneigt ist. Das erklärt auch die Flirterei.

Irgendwie bin ich ratlos. :-/

BGet&syL2006


@ Kwak:

Hast Du sie denn strategisch ausgewählt nach dem Gesichtspunkt "die sieht aus, als hatte sie noch nie einen Freund"? Wenn das so war und sich jetzt herausstellt, dass sie bereits mehrere Freunde hatte, dann erfüllt sie natürlich das Auswahlkriterium nicht und Du solltest sie schleunigst vergessen.

Falls Du sie ausgewählt hast, weil Du findest, dass sie ein toller Mensch ist und obendrein auch noch attraktiv, dann solltest Du folgendes bedenken: Vermutlich ist sie Anfang/Mitte 20. Selbst wenn sie da zwei bis vier Ex-Freunde erwähnt, ist das eine Anzahl, bei der man davon ausgehen kann, dass sie die Männer, mit denen sie zusammen war, sehr sorgfältig ausgewählt hat. Das sollte Dich gar nicht weiter beunruhigen. Das sollte auch ehrlich gesagt nichts daran ändern, wie Du über sie denkst. Etwas anderes ist es, wenn sie in dem Gespräch 20 Ex-Freunde in einem Atemzug nannte oder den Eindruck erweckte, dass sie völlig wahllos mit irgendwelchen Kerlen ins Bett geht.

Andererseits hast Du ja mehr als einmal erwähnt, dass Du gar nicht unbedingt eine feste Beziehung möchtest, sondern lieber eine Affäre. Dann wäre es vielleicht sogar gut, wenn sie leicht zu haben ist und das Ganze nicht so ernst sieht. Dann wäre ein "unschuldiges, kleines Mädchen" absolut das falsche für Dich. Denn dieser Typ Frauen, wird mit großer Wahrscheinlichkeit anfangen zu "klammern" sobald Du Dich ein wenig distanzierst oder sie wird regelmäßig bei Dir im Zimmer sitzen und in Tränen ausbrechen, weil sich nicht verstehen kann, dass ihr geliebter Kwak nicht den ganzen romantischen Beziehungskram will sondern in erster Linie Sex. Da sind abgebrühtere, erfahrenere Zeitgenossinen sicherlich pflegeleichter.

Ob Du Dich weiter um sie bemühen solltest, da kann ich Dir keinen Rat geben. Du musst Dir erstmal überlegen, was Du willst und ob es mit ihr passen würde. Und vor allem, musst Du sie dringend erstmal besser kennenlernen. Dieses Gespräch, was Du da gehört hast, das offenbart Dir vielleicht 1 Prozent von ihrem Charakter. Allein darauf kann man kaum eine Entscheidung begründen.

Und nun noch ein Hinweis zum Flirten. Flirten hat in den meisten Fällen nicht viel zu bedeuten. Es gibt Menschen die flirten viel und gerne, es gibt Menschen, die flirten nur selten. Ob man in einer Beziehung ist oder nicht spielt für viele Menschen dabei keine Rolle, denn flirten ist letztendlich immer bloss ein Spiel. Deine Angebetete kann sich vermutlich schon gar nicht mehr bewusst an die Flirtsituation mit dem anderen Typ erinnern, die Du beobachtet hast. Insofern solltest Du dieser Situation auch keine allzugroße Bedeutung beimessen.

Könnte es sein, dass Dir einfach die Konkurrenz zu groß ist und Du deshalb Ausflüchte suchst, Dich von ihr zurückzuziehen? Du entscheidest, der andere Kerl ist toller als ich und passt sicher auch viel besser zu ihr...?! Die Entscheidung, wer besser passt liegt letztendlich bei ihr. Die kannst Du ihr nicht abnehmen. Aber Du kannst Euch beiden die Chance geben, Euch besser kennenzulernen. Nur so kannst Du entscheiden, ob sie zu Dir passt und umgekehrt.

E2rzkan=zlver R{idcullxy


Andererseits hast Du ja mehr als einmal erwähnt, dass Du gar nicht unbedingt eine feste Beziehung möchtest, sondern lieber eine Affäre. Dann wäre es vielleicht sogar gut, wenn sie leicht zu haben ist und das Ganze nicht so ernst sieht.

Ich habe eher den Eindruck, dass Frauen, die "leicht zu haben sind", viel genauer darauf achten, wie viel "Erfahrung" der Mann "im Bett" hat.

Ich verstehe Kwak schon. Richtige feste Beziehungen laufen doch meistens zwischen Menschen, die eine ähnliche Sicht auf das Leben haben. Wenn ein gewisses Grundverständnis für den anderen fehlt, kann ich mir nicht vorstellen, dass das auf Dauer hält.

K#wxak


@Betsy

Hast Du sie denn strategisch ausgewählt nach dem Gesichtspunkt "die sieht aus, als hatte sie noch nie einen Freund"?

Nein.

Falls Du sie ausgewählt hast, weil Du findest, dass sie ein toller Mensch ist und obendrein auch noch attraktiv, dann solltest Du folgendes bedenken: Vermutlich ist sie Anfang/Mitte 20. Selbst wenn sie da zwei bis vier Ex-Freunde erwähnt, ist das eine Anzahl, bei der man davon ausgehen kann, dass sie die Männer, mit denen sie zusammen war, sehr sorgfältig ausgewählt hat.

Sie sprach von ihrem letzten Freund. Wieviele es bereits gab sagte sie nicht. Mir ist klar, dass die meisten Frauen die Mitte 20 sind schon mehr als einen Freund hatten. Aber gestern sind ein par Sachen passiert die mich ziemlich durcheinander gebracht haben.

Andererseits hast Du ja mehr als einmal erwähnt, dass Du gar nicht unbedingt eine feste Beziehung möchtest, sondern lieber eine Affäre.

Ja, das habe ich geschrieben. Daran habe ich mich heute auch wieder erinnert. Es ist wohl leider so, dass meine Fantasie mir wieder einen Streich gespielt hat. Ich hatte mir vorgenommen so etwas soll nichtmehr passieren aber es ist wohl doch. Kennen gerlernt habe ich sie zufällig. Zu diesem Zeitpunkt fühlte ich mich sher einsam und machte mir Sorgen um die Zukunft (tue ich auch jetzt noch). Das führte wohl dazu, dass ich mich in etwas hineingedacht habe das unrealistisch war und gestern in sich zusammengefallen ist.

Dann wäre es vielleicht sogar gut, wenn sie leicht zu haben ist und das Ganze nicht so ernst sieht.

Das stimmt sicher. Aber ob es mir gelingt so weit zu kommen?

Ob Du Dich weiter um sie bemühen solltest, da kann ich Dir keinen Rat geben. Du musst Dir erstmal überlegen, was Du willst und ob es mit ihr passen würde. Und vor allem, musst Du sie dringend erstmal besser kennenlernen. Dieses Gespräch, was Du da gehört hast, das offenbart Dir vielleicht 1 Prozent von ihrem Charakter. Allein darauf kann man kaum eine Entscheidung begründen.

Vor allem was ich will muss mir klar werden. Da hänge ich jetzt in der Luft. Im Moment gehen meine Gedanken durcheinander.

Und nun noch ein Hinweis zum Flirten. Flirten hat in den meisten Fällen nicht viel zu bedeuten. Es gibt Menschen die flirten viel und gerne, es gibt Menschen, die flirten nur selten. Ob man in einer Beziehung ist oder nicht spielt für viele Menschen dabei keine Rolle, denn flirten ist letztendlich immer bloss ein Spiel. Deine Angebetete kann sich vermutlich schon gar nicht mehr bewusst an die Flirtsituation mit dem anderen Typ erinnern, die Du beobachtet hast. Insofern solltest Du dieser Situation auch keine allzugroße Bedeutung beimessen.

Das kann ich leider nicht einschätzen. :-/

Könnte es sein, dass Dir einfach die Konkurrenz zu groß ist und Du deshalb Ausflüchte suchst, Dich von ihr zurückzuziehen?

Wegen Konkurrenz will ich nicht den Rückzug antreten. Ich weiß nur gerade nicht was für mich selbst am besten ist. Was will ich wirklich? Darauf muss ich für mich eine Antwort finden.

m-rJk8x2


ich denke, 90% der menschen um uns rum hatten schon eine beziehung im leben. daher ists recht wahrscheinlich, dass es auch der schwarm, den man als unberührtes blatt wahrnimmt (wahrnehmen möchte) schon dazu gebracht hat.

aber ich kenn die wunschvorstellung natürlich auch. jetzt muss ich aber sagen, dass es schon gut war, dass sie schon erfahrung hatte. sonst wären wir heut wohl noch beim scheuen nebeneinander liegen.

lass dich also nicht davon (bzw. von dir) abschrecken, kwak ... es ist so und das lässt sich nicht ändern. muss es auch nicht.

jPensx70


Neugier, Interesse

Ich will das nicht in Frage stellen, aber die Sache mit der Neugier ist so eine Sache

Ich bin neulich etwas verstimmt gewesen, weil ich von mir erwartet hatte, kommunikativer zu sein. Ich bin aber kein Plappermaul, und solange ich das von mir erwarte oder als Ziel einer positiven Entwicklung ansehe, werde ich mit mir unzufrieden sein. Es gibt Momente, da hab ich absolut keine Lust darauf, mich auf andere einzulassen, und wenn ich das nicht anerkenne, verunsichere ich mich nur selbst. Also laß ichs lieber gut sein.

Klar, Offenheit, Unvoreingenimmenheit sind schon wichtig. Aber das ist meines Erachtens nur mit einer gewissen zwanglosen Selbstzufriedenheit möglich.

Copper

Hmmm, ich glaube nicht, dass man es darauf anlegen muß, en Plappermaul zu werden.

Andererseits glaube ich aber nicht, dass man mit anderen Menschen in Kontakt kommen kann, wenn man sich gar nicht oder kaum für sie interessiert. Oder auch, wenn man sich nicht für andere Menschen interessiert oder neugierig darauf ist, wer sie sind, hat man wohl tatsächlich kein wirkliches Interesse daran, mit ihnen in Kontakt zu kommen.

Ich denke, wenn Dir jetzt nicht danach, dann ist es halt so. Dann konzentriere Dich vieleicht in dieser Phase Deines Lebens auf Dich und Deine Ziele.

Hmmm, ich glaube auch, Interesse und Neugier auf andere Menschen geht einher mit der Bereitschaft, auch selber offen zu sein und etwas von sich preiszugeben oder zu erzählen. Zu seiner Biographie auch vor anderen zu stehen. So etwas in der Art.

Ich glaube, es ist extrem schwierig, zu anderen Menschen Freundschaften oder Beziehungen aufzubauen, wenn man sich selbst einigelt, und die anderen nicht an sich heranlässt. Um aber diese Bereitschaft zu entwickeln, braucht es, glaube ich, schon etwas Selbstbewusstsein.

So gesehen verstehe ich, wenn du schreibst, dass es dazu etwas zwanglose Selbstzufriedenhaeit braucht.

Beste Grüße

cEara,mbo)ls


Shadowmann und hässlich :-o

Z}ot%teTlbaxer


Zumal Shadow schon zwei mal Erflg hatte.

Das straft seine negativen Gedanken Lügen.

Nicht sein Aussehen ist schuld, sondern sein Auftreten, das gegen Anfang des Jahres offensichtlich noch völlig anders war.

jQenxs70


der-bergsteiger

ch sage es grad offen: Im Moment in die letzere Kategorie. Ich verletze zwar nicht, aber ich lasse im Stich.

der-bergsteiger

Ich sage es auch mal ganz offen: Das habe ich mir fast gedacht.

Ich glaube, es kann ziemlich schwierig sein, mit anderen in Kontakt zu kommen, wenn man so ist wie z.Zt. Du, so wie Du es schreibst.

Zumindest ich hätte meine Probleme damit, mich mit Leuten anzufreunden, wenn meine Bemühungen nicht auch etwas erwidert würden. Wenn ich quasi ignoriert würde.

Bei mir läuft es teilweise zur Zeit umgekehrt. Manchmal ergibt es sich, dass ich mit Männern, die ich in einer Kneipe beim Biertrinken kennenlernen, dann noch um die Häuser ziehe zu Spät-Bars, die noch auf haben. Obwohl wir teils Nummern austauschen, habe ich keine Lust, zurückzurufen. Und wenn mich mal jemand zurückruft, ist mir das irgendwie lästig.

Manchmal ergibt es sich auch, dass ich in nette Gespräche mit Frauen gerate. Obwohl dann teilweise von ihnen mehr oder weniger Bereitschaft signalisiert wird, uns nochmal zu treffen, "vermassel" ich das immer. Ich frage z.B. nicht nach der Telefonnummer.

Manchmal glaube ich, das "passiert" mir deswegen, weil ich nicht damit gerechnet habe und deswegen zu überascht bin; weil ich halbwegs in Eile bin wegen Ladenschluß oder sonstsowas; weil ich zu unspontan bin.

Kein Wunder, dass ich dann alleine bleibe, keine Kumpels oder Freundinen habe. Mittlerweile denke ich aber, dass mir die fehlenden Kontakte z. B. zu Frauen nicht "passieren", sondern dass ich unbewusst Kontaktanbahnungsversuche abblocke. Z.B. von Frauen, aber auch von Männern (->Kumpels->Freundschaften->Parties->->Spaß haben->Frauen über Freundeskreis kennenlernen.).

Um den Kreis zu Dir zu schließen: Ich könnte mir vorstellen, dass mich meine Mitmenschen als jemand ansehen, der nur nimmt, aber nicht gibt. Da ich die - zugegeben seltenen - Bemühungen der anderen nicht erwidere und mich nicht zurück-bemühe.

Aber.

Hätte ich all die Kontaktversuche des letzten Jahres ausgenutzt, hätte ich vieleicht 2-3 Kumpels und 2-3 Bekanntinnen (wenn denn alle meine Rückbemühungen von Erfolg gekrönt wären). Selbst mit einer Quote von 30% hätte ich ca. 2 neue BekanntInnen, über die ich wieder andere neue Leute hätte kennenlernen können. Über Bekannte Leute kennenzulernen ist immerhin einfacher als durch "Zufall im freien Feld".

Im Grunde also, Gelegenheiten zu hauf und häufiger!

Warum blocke ich die Kontaktversuche der anderen ab? Ich glaube, ich bilde mir ein, die anderen seien nicht gut genug für mich: zu arbeitslos, zu alt, zu jung, zu Studentin, zu konservativ, zu ungebildet, zu flippig. Dabei kenne ich sie ja noch gar nicht, und lege schon so eine snobistische Haltung an den Tag! Ich glaube, ich pflege meine Vorurteile und lasse ihnen gar keine Chance, sie kennenzulernen. Niemand scheint gut genug für mich zu sein.

Ich habe früher immer gegeben, und dies war nicht immer zu meinem Vorteil. Es wurde wie eine Selbstverständlichkeit angenommen, dass ich einfach da bin. Ich tue das nicht mehr. Warum geben, wenn nie etwas zurückkommt? Würde ich das als meine Lebensaufgabe betrachten, wäre ich jetzt glücklich als Mönch im Kloster.

Ich glaube, wenn man häufig enttäuscht wurde, liegt es nahe, sich von den Menschen zurückziehen zu wollen und nichts mehr geben zu wollen.

Mir würde es zum Verständnis helfen, könntest Du mir an einigen konkreten Beispielen schildern, wie und was Du früher immer gegeben hast, und wie Du dabei enttäuscht wurdest. Was verstehst Du unter "geben"? Was möchtest Du zurückbekommen?

hMMM, wenn ich mal so richtig depri-verstrahlt bin, denke ich auch, KEIN Mensch kann mich leiden, niemand will was von mir. Dann würde ich auch so schreiben wie Du. Meinem Selbstmitleid tut es auch gut, behaupten zu können, dass mich sowieso "KEINE" haben will. Dass ich "TOTAL" unbeliebt bin. U.s.w.

Andererseits.

Wenn ich so wie jetzt über meine "vermasselten" Gelegenheiten des letzte Jahres nachdenke, sehe ich, dass die Dinge nicht so schwarz-weiß sind. Es hatte zufällige Gelegenheiten gegeben, die möglicherweise, hätte ich sie nicht abgeblockt, zu etwas hätten führen können.

Gibt es gar nichts ähnliches in Deinem Leben?

Ich finde, so zufällige "Gelegenheiten" tun sich nie auf, wenn man sie braucht; wenn man weggeht mit dem Vorsatz, wen kennenzulernen. Sondern dann, wenn ich nicht darauf "vorbereitet" bin, wenn sie mir "ungelegen" kommen.

Ich glaube, das heißt ich vermute, einer der ersten Schritte aus der Spirale der ewig gleichen Selbstmitleids- und Ausweglosigkeits-Gedanken könnte sein, die eigene Situation zu versuchen, objektiv - quasi wie von außen - zu beurteilen. So, als wäre man ein Fremder, dessen Lebenssituation man als Unbeteiligter versucht zu verstehen und zu beurteilen. Möglicherweise, wenn Du unvoreingenommen und objektiv Deine Situation beurteilst, könntest du möglicherweise etwas finden, wo Menschen - vieleicht zaghaft - versucht haben, Dich kennenlernen zu wollen, o.ä.

Wo du es vieleicht bloß "vermasselt" hast, weil Du die Versuche nicht erkannt hast, oder unbewusst abgeblockt hast, o.ä.

Mir zumindest gibt es Mut, dass meine jetzige Einsamkeit darauf beruht - so glaube ich es wenigstens jetzt - , dass ich (zugegeben: seltene) Bemühungen meiner Mitmenschen abblocke, oder, dass ich mir einbilde, meine Mitmenschen seien nicht gut genug für mich, usw. DAS sind immerhin Dinge, die ich beeinflussen könnte, über die ich Kontrolle erlangen könnte, die ich ändern könnte.

DAS sind aber auch Dinge, wo ich AKTIV werden müsste, wo ich selber an mir arbeiten müsste, wo ich mich bemühen müsste. Wo ich nicht faul und träge sein darf, sondern den Arsch hochkriegen und handeln muß.

Wenn ich wirklich etwas ändern will, wenn ich mal eine Beziehung oder Affaire oder so haben will. Die Frage ist: Will ich? Will ich wirklich?

Manchmal glaube ich auch, ich gestehe es mir nicht zu, auch mal glücklich sein zu dürfen, auch mal Glück gehabt zu haben, auch mal unverdientes Glück genießen zu dürfen. Mir fällt es z.B. schwer, Komplimente über mein Aussehen oder mein Styling zu akzeptieren oder mich darüber zu freuen. Mir fällt es schwer, mich über Lob oder Anerkennung über meine Arbeit zu freuen. Mir fällt es schwer, die "Großartigkeit" meiner Talente anzuerkennen.

Komplimente versuche ich immer zu relativieren und mit "Entschuldigungen" zu beantworten. Lob über meine Arbeit ist mir suspekt, ich ziehe meine Kompetenzen in zweifel. Meine außerberuflichen Talente würdig ich herab und mache sie klein.

Es fällt mir schwer, mich als vielfältig talentierten, beruflich kompetenten und attraktiven Menschen zu empfinden.

However, wenn ich versuche, objektiv über mich zu denken, finde ich, dass es zwar mindestens hunderttausend Menschen gibt, die auf jedem meiner "Talent- und Kompetenz-Gebiete" besser sind als ich, dass es aber auch Millionen von Menschen gibt, die auf jedem einzelnen meiner "Talent- und Kompetenz-Gebiete" deutlich schlechter sind als ich. Die Sache ist also nicht bloß schwarz-weiß. Trotzdem fällt es mir schwer, daraus Selbstwertgefühl zu empfinden.

Könnte es möglich sein, dass Du ähnlich denkst oder empfindest?

Beste Grüße

c*aryambmols


Seit ihr verrückt :-/ Wer soll das den alles lesen ??? ?

Zqotte0lbxaer


JM und Quasi-JM haben eh nichts besseres zu tun, cara... 8-)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Sexualität oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sexualanatomie · Selbstbefriedigung · Sexualtechniken · Homo, Hetero, Bi · Gynäkologie · Urologie · Beziehungen · Schwangerschaft · Verhütung · HIV und Aids


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH