Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

K0waxk


Probleme, Probleme.....

Es wird immer offensichtlicher, dass es so ist wie es schon einige hier gesagt haben. Nicht das lange JM-Sein ist mein eigentliches Problem. Das ist nur das spürbare Ergebnis der vielen anderen Probleme die ich habe. Ich merke es immer mehr.

Meine Energie ist auf dem Nullpunkt oder noch darunter. Ich kriege nichts hin. Ich fühle mich am falschen Platz. Ich fühle mich als ob ich uralt bin.

Lange dachte ich wenn ich das JM-Problem besiege ist alles andere gut. Aber so ist es nicht. JM bin ich nun seit 6 Monaten nicht mehr. Aber den erhoften langfristigen auftrieb hat es mit nicht gegeben. Ich bin noch immer froh diesen Schritt gemacht zu haben. Aber trotzdem bin ich jetzt wieder ganz unten.

Und die Probleme werden mehr. Ich fühle eine nervtötende inner Unruhe. Liegt wohl daran, dass ich viel Arbeit habe mit der ich noch keinen schritt weiter bin. Mein Papierkram für die Prüfungsvorbereitung liegt auf meinem schreibtisch aber ich habe es noch nicht geschafft mich damit zu beschäftigen. Ich will jeden Tag damit anfangen aber mache dann wieder nichts. Mir fehlt die Energie.

Ich kann keinen Optimismus mehr empfinden. Das Studium geht seinem Ende entgegen. Aber was dann ??? Auf dem Arbeitsmarkt sieht es ziemlich gut aus. Ich werde wahrscheinlich einen Job finden. Aber macht mich das glücklich? Jeden Morgen ins Büro gehen dort 8 Stunden arbeiten damit die Unternehmenseigner noch reicher werden und dann wieder nach Hause gehen. Bezahlt werde ich dann schon dafür. Aber ist das alles wofür man lebt? gibt es nicht irgendwo mehr?

Alles was ich bisher getan habe, habe ich getan weil die Alternative fehlte. In die Schule gehn ist nunmal Pfilcht. Dann Studium, was auch sonst, will mir irgendwann mal ein klein wenig mehr leisten können. Dann arbeiten. Rente gibts dann mal keine, woher auch?

Dann ist man alt und fragt sich wofür das ganze Theater. Was hat es gebracht? Hätte es nicht mehr gegeben? Hat man etwas übersehen was einen glücklich gemacht hätte? Was ist glücklich sein?

Ich verstehe langsam nichts mehr.

Hat mit dem JM-thema des Fadens irgendwie wenig zu tun aber ich musste es mal loswerden.

Rzist}rNetto


Was ist glücklich sein?

Aus seinen Lebensumständen das Beste draus zu machen und sein Leben bewusst zu geniessen...

Nicht das lange JM-Sein ist mein eigentliches Problem. Das ist nur das spürbare Ergebnis der vielen anderen Probleme die ich habe

Richtig! Dein grösstes Problem, das ist mir in diesem Faden schon öfters aufgefallen, ist dass du so gerne im Selbstmitleid badest und dich darin suhlst... Du meinst vielleicht, das bringe dir kurzfristig Erleichterung... Bringt es kaum, aber ganz sicher macht es dich alles andere als sexy und selbstbewusst :-/ :-/ Da ist deine lange JM-Zeit nur eine logische Folge

Dann ist man alt und fragt sich wofür das ganze Theater. Was hat es gebracht? Hätte es nicht mehr gegeben?

Wenn du mal alt bist, und nur auf ein Leben voller Selbstzweifel und Angst zurückblicken kannst, JA dann hätte es ganz klar VIEL MEHR gegeben...

Wenn du aber endlich aus deinem Schneckenhaus ausbrichst, positiv denkst und deine Aufgaben mit Elan, Mut und einem Ziel angehst, dann wird dich das Leben mit positiven Erlebnissen, Begegnungen und Liebe belohnen. Und dann wirst du auch rückblickend noch mit deinem Leben zufrieden sein! Aber du musst JETZT aufstehen, die Finger aus dem Arsch nehmen, positiv denken und mit ganzer Kraft auf die Erfüllung der dir gestellten Aufgaben hinarbeiten, JETZT, nicht später! Jammern hat die Welt noch nie auch nur 1mm weiter gebracht :)D

Einen Buchtipp hätt ich noch für dich [[http://www.buch.ch/shop/bch_start_startseite/suchartikel/der_weg_zum_glueck/dalai_lama/ISBN3-451-05490-6/ID5740244.html?jumpId=2418581]]

S . w&allisxii


@Kwak

ich glaub so Sinnkrisen sind normal gegen Ende des Studiums, haben jedenfalls recht viele, ist jetzt keine große Hilfe ich weiß.

Ich vermute auch bei dir kommt mehr dazu als nur das, oder? Vielleicht wär's ein Versuch deine Freizeit umzugestalten? Vielleicht Sport zum Endorphingewinn (muah das sagt der richtige ;-D)

Dann ist man alt und fragt sich wofür das ganze Theater. Was hat es gebracht? Hätte es nicht mehr gegeben? Hat man etwas übersehen was einen glücklich gemacht hätte? Was ist glücklich sein?

Hört sich echt an als würde nicht nur die Aussicht auf lebenslang malochen sondern auch deine pflichtfreie Zeit dir keinen besonderen Wohlgenuss verschaffen.

Kcwaxk


@S. wallisii

ich glaub so Sinnkrisen sind normal gegen Ende des Studiums, haben jedenfalls recht viele, ist jetzt keine große Hilfe ich weiß.

Von meinen Kollegen die ich etwas näher kenne weiß ich, dass sie sich über den baldigen Abschluss freuen und die Zukunft optimistisch sehen. Es werden Zukunftspläne im beruflichen und im privaten Bereich gemacht.

Vielleicht wär's ein Versuch deine Freizeit umzugestalten? Vielleicht Sport zum Endorphingewinn

Ich habe schon länger den Gedanken mal endlich wieder schwimmen zu gehen. Aber darüber ist es nie hinausgekommen.

K(w#ak


Du meinst vielleicht, das bringe dir kurzfristig Erleichterung... Bringt es kaum, aber ganz sicher macht es dich alles andere als sexy und selbstbewusst Da ist deine lange JM-Zeit nur eine logische Folge

Stimmt leider. :-( Nur ich komme aus diesem Loch nicht raus.

K5wak


@S. wallisii

Zu deinem Beitrag

entweder es passt oder es passt nicht

Darüber musst du dir nicht zuviele Gedanken machen. Wenn du erstmal eine Frau gefunden hast die mit dir ins Bett will hast du die schwierigste Hürde genommen. Theoretisches Vorwissen ist gut aber zuviel nachdenken kann auch lähmen.

M6onilkax65


Connaisseur, s.wallisii

Was fällt dir denn noch ein?

:-) |-o

Es wurde ja schon angesprochen, Vorlieben, Abneigungen. Unabänderlich, Connaisseur, ist es schon oft, weil man zwar sich manches Aneignen kann (zum Beispiel mochte ich früher Oralsex nicht), aber nicht wirklich aus seiner Haut kann und will. Man kann zwar dann eingehen auf den Partner, tut es aber nur für ihn und das ist leidenschaftslos und auf die Dauer wäre ich ehrlich gesagt zu faul dazu. Beispiel: Ich reite nicht gern aktiv, wenn ich oben bin, halte ich still und das bringt mir sehr viel, das ist unheimlich geil, bewege ich mich selbst, könnte ich ebenso gut Geschirr spülen. Also das ab und zu zu machen, wäre nicht das Problem, aber ein Liebhaber dieser Stellung und dieses Bewegungsmusters wäre bei mir an der falschen Adresse. Da gäbs noch mehr solche Beispiele.

Der Teufel kann da durchaus im Detail liegen, deshalb wirkt es wie Pfennigfuchserei, wenn die "großen" Dinge stimmen. Aber Sex und Erotik ist störanfällig, wenns jedoch passt dann stört wiederum nichts wirklich, selbst wenn was daneben geht oder mal nicht so gut läuft.

Ich mein wenn ich mir einen runterhol dann hab ich da auch keine Mimik oder Geräuschentwicklung. Müsst ich das dann machen?

Wegen mir nicht, wie gesagt, ich steh eher auf den kontrollierteren Typ Mann. Kommt aber auch darauf an, es gibt ein Gegenbeispiel, dass ich leider nicht lange genug genießen konnte...

Aber eine kleine Reaktion ist schon ganz hilfreich, so ganz ohne alles macht es dann doch nicht so den Spaß. Das ist womöglich eine Sache, die sich auch entwickelt. Ich habe früher kaum Reaktion gezeigt, mittlerweile ist das ganz anders, und letzten Endes habe ich mehr davon.

Dass du ihre Mimik nicht richtig deuten konntest, ist nun wirklich ein echtes Erbsenproblem, das gibt sich ganz schnell. Auch mal eine kleine Frage kann da Abhilfe schaffen, man muss nicht so tun, als kenne man den anderen körperlich. Mir ist es lieber, man macht eine ganz bewusste Entdeckungreise miteinander, ich frage da auch mal "tut dir das gut", zum Beispiel. Ich finde nichts so entspannend und gleichzeitig spannend wie die Offenheit, sich gegenseitig erstmal zu entdecken. Kein Programm durchziehen, von dem man denkt, es muss sein. Dass bei der Entdeckung dann herauskommen kann, dass es nicht passt, ist das Risiko dabei. Ich habe auch schon mal den Sex mittendrin abgebrochen, aber das lag mit Sicherheit nicht an Unerfahrenheitsproblemen, eher ganz im Gegenteil.

S?chEt*zn/g"rrxrm


Nur ich komme aus diesem Loch nicht raus.

Mensch Kwak, wie lange willst du denn noch drin sitzenbleiben? Jetzt such dir halt endlich einen Psychologen, der dir bildlich gesprochen eine Hand reicht und dich aus dem Loch rauszieht. Du warst im Bordell und hattest da mit einer vorher völlig unbekannten Frau Sex. Da schaffst du es doch auch, mal zum Psychologen zu gehen und nur mit ihm ein Bisschen zu reden?! Es tut echt weh, hier zu lesen, wie unzufrieden du bist und wie du unter der Situation leidest. Und trotzdem nichts aktiv dagegen unternimmst.

K~w>axk


@Schtzngrrrm

Ins Bordell zu gehen ist leichter als man es sich vorher vorstellt. Du musst nicht deinen richtigen Namen sagen und wenn du nicht willst musst du der Frau nie wieder begegnen. Wenn du dich blamierst ist es also nicht schlimm, abgesehen vom finanziellen Verlust.

Ich hatte auch das Glück eine Frau mit dem nötigen Einfühlungsvermögen zu treffen.

mqrlkx82


könnts mir nach wie vor nicht vorstellen, ein puff von innen zu sehen.

und das hat nichts mit namen zu tun oder damit, dass man sich nie wieder sieht. im moment selbst stimmts für mich nicht.

Sx. wal@lisxii


na du hast das ja jetzt auch gar nimmer nötig ;-D

@Kwak

also ich fänd definitiv die Überwing für einen Gang zu einer Prostituierten noch ein Stück schwieriger als für den Gang zum Psychologen.

Zum Schimmen: mach doch mal! :-) aber richtig auspowern sonst bringts nix glaub ich ;-)

Ich kenn übrigens wirklich Leute denen es wie dir geht, also was die Zukunft betrifft nach dem Studium. Meistens ist dann aber auch nicht klar was sie dann beruflich eigentlich machen werden oder es sind miese Jobaussichten, vielleicht ist's bei deinen Kollegen deshalb nicht so weil sie schon konkrete Pläne haben? ... oder sie tun einfach nur so cool. ;-)

@Monika65

bewege ich mich selbst, könnte ich ebenso gut Geschirr spülen.

:-D witzig! ;-D

Aber eine kleine Reaktion ist schon ganz hilfreich, so ganz ohne alles macht es dann doch nicht so den Spaß. Das ist womöglich eine Sache, die sich auch entwickelt. Ich habe früher kaum Reaktion gezeigt, mittlerweile ist das ganz anders, und letzten Endes habe ich mehr davon.

hm, na mal sehn. Ich wusste früher einfach net wie ich schauen sollte wenn man sich gegenseitig das Gesicht zugewendet hat. Ich hab dann immer gegrinst weil ich dachte ich müsste, solche Schauspielereien will ich für zukünftigen Sex eigentlich nimmer. Wenn sich das nach und nach einfach ergeben würde wär das toll.

Dass du ihre Mimik nicht richtig deuten konntest, ist nun wirklich ein echtes Erbsenproblem, das gibt sich ganz schnell.

Das freut mich, dann versuch ich mir da mal keine Panik mehr zu machen. War übrigens nur ein ausgedachtes Beispiel. Gelegenheiten wo zu Versuchszwecken auf die Mimik der Partnerin zu achten wäre gabs nur bei meiner festen Freundin damals, und die war mindestens genauso verklemmt wie ich - Licht aus, immer passiv und solche Sachen... und ansehen beim Petting vielleicht grad mal beim Küssen, mit geschlossenen Augen.

Ich finde nichts so entspannend und gleichzeitig spannend wie die Offenheit, sich gegenseitig erstmal zu entdecken.

:-D da freu ich mich richtig drauf, hatte nur die Sorge erfahrenere Leute habe da nicht mehr so das Bedürfniss danach, aber wenn du sagst mit neuem Partner geht's auch euch so dann beruhigt mich das schon mal ganz ungemein. @:)

s#chüEchtUern


@Kwak

Ich kann keinen Optimismus mehr empfinden. Das Studium geht seinem Ende entgegen. Aber was dann Auf dem Arbeitsmarkt sieht es ziemlich gut aus. Ich werde wahrscheinlich einen Job finden. Aber macht mich das glücklich? Jeden Morgen ins Büro gehen dort 8 Stunden arbeiten damit die Unternehmenseigner noch reicher werden und dann wieder nach Hause gehen. Bezahlt werde ich dann schon dafür. Aber ist das alles wofür man lebt? gibt es nicht irgendwo mehr?

Du arbeitest zum Leben. Wenn du einen Job und ein zuhause hast, ist das eine Grundlage. Darauf kannst du aufbauen. Jeder ist für sich selber verantwortlich. Glaubst du, das hier jemand da ist, der für dich zuständig ist, das du Spass hast? Dein Leben ist das, was DU daraus machst. Und wer sagt, das dein Job keinen Spass macht? Du gehst arbeiten, aber hast ja auch noch Freizeit. Ich weiss, das ich in einigen Punkten nicht besser bin, aber ich habe scheinbar schon Schritte nach vorne gemacht, die du noch nicht gemacht hast. Sie das Leben nicht als "schrecklich" schlimm an, sondern mache das beste daraus. Ein Kumpel von mir hatte auch lange keine Freundin, und hat dann die Frau fürs Leben gefunden, sind Verheiratet und haben schon eine gemeinsame Tochter. Bei meinem Bruder war das anders, nach 7 Jahren die Trennung, und jetzt der komplette "Rosenkrieg", obwohl sie nicht mal verheiratet oder Kinder haben. Es kann so oder so laufen, aber nur aus der Angst, es könnte irgendwann mal "schief" laufen, sollte man doch neue Sachen probieren. Ich bin auch in Discos gegangen, wo ich früher dir hin gegangen wäre, habe mit dem Tanzen angefangen, bin zum Stammtisch von NIT gegangen. Einige Sachen haben sich als nicht so gut herausgestellt, andere als eine wirkliche Lebensbereicherung. Versuche doch einfach neue Sachen, ohne im vorhinein zu meinen, das es doch "eh" nicht klappen wird.

Ich weiss, bin muss zugeben, ich bin auch eine Person, die gerne "Meckert" oder sich in irgendeine oder andere weise darüber jammert, das alles so böse ist. So kommt es mir vor.

Aber wie xx schon in einem seiner Lieder singt:

es gibt viel zu verlieren, du kannst nur gewinnen

genug ist zuwenig - oder es wird so wie es war

stillstand ist der tod, geh voran, bleibt alles anders

der erste stein fehlt in der mauer

der durchbruch ist nah

Hier noch 2 Lieder, die ich in letzter Zeit immer sehr gerne höre, weil ich sie einfach für meine Situation toll finde:

[[http://www.youtube.com/watch?v=GuueLWWA-0U Die Ärzte - Lied vom Scheitern]]

[[http://www.youtube.com/watch?v=xNhQL9Q3PRY Ich + Ich - Stark]]

suchücwhterxn


Bei xx sollte eigendlich Herbert Grönemeyer stehen

R'istrAetWto


Es tut echt weh, hier zu lesen, wie unzufrieden du bist und wie du unter der Situation leidest. Und trotzdem nichts aktiv dagegen unternimmst

Allerdings...

W}a6agxe73


@Kwak

Wollt jetzt eigentlich anfangen, die Wohnung endlich mal zu renovieren, aber schreib trotzdem mal kurz ;-D

Tja, wie war das damals? Hab glaub ich 16 Stunden am Tag gepennt. Wenn ich mich mal mit Freunden traf, konnte ich nur darüber sprechen, wie schlecht ich mich fühle. Und dieses schlechtfühlen, lag wirklich an allem. Ich wurd irgendwann wirklich stumm, weil ich nicht ständig Jammern wollte, jedoch hatte ich nichts Schönes zu erzählen. Irgendwann hab ich angefangen Menschen zu meiden und mich auch körperlich hängen zu lassen. Meine Bude sah zu dem Zeitpunkt aus ;-D. Es gibt so eine Schlüsselsituation, wo ich meinen Zustand gut dran festmachen kann.

Sommer, Sonne und eigentlich alles perfekt. Ich ging mit Kumpels in den Park (keine Lust) und saß dann da. Ich hielt mir genau die Situation vor Augen, ich spürte das es ein unbekümmerter Tag sein müsste. Hatte alles was ich brauchte. Etwas Geld in der Tasche, Zigaretten, Bier, sogar nette Begleitung, die mich nicht mit Gesprächen belästigten, aber trotzdem war ich mit denen zusammen da, vom Gefühl her. Ich spürte sogar die Sonne auf meiner Haut und wusste, das müsste angenehm sein. Jedoch was fühlte ich? NIX ^^. Da war nix angenehmes, da war nix Schönes, es war, als hätte mir jemand alle meine positiven Gefühle geklaut und mir nur den Schund übergelassen. Tim-Thaler-Syndrom ;-D

Da ich absolut nix Schönes aus meinem Leben ziehen konnte, war es auch kein Wunder, dass meine Batterie leer war (so nenn ich dieses -> Keine Energie). Ich hab mich Sachen zugewandt, welche ich immer gerne gemacht habe (Computer spielen ^^, iss ja auch schön ungefährlich), jedoch auch da kein Feedback für meine Seele. Kurz, das ganze Leben war so was von sinnlos, wozu auch der ganze Scheiß. Alles war nicht nur negativ geredet, es war negativ.

Heute weis ich, dieser Zustand hat einen Namen, genannt Depression. Körperlich ist das einfach, im Gehirn ist etwas im Botenstoffhaushalt durch einander gekommen und der Endorphinspiegel ist bedenklich niedrig. Ich halte verdammt wenig von Ärzten und noch weniger von Medikamenten, jedoch würd ich bei einer gefährlichen Sache auch dies machen. Und Depris sind übel, sie rauben einem alle Schönen Gefühle und auch die Hoffnung.

Du musst nicht zu einem Arzt gehen, aber Du solltest. Ich behaupte mal einfach, Du hast eine Depression, wobei das natürlich ein Arzt feststellen sollte.

Unterschiede:

Neurologe: Beschäftigt sich nur mit dem Einstellen durch Medikamente.

Psychater: Meist Tiefenpsychologen, also Doktoren des "Unterbewusstseins", die mit Medikamenten arbeiten.

Psychlogen: Größtes Gebiet, alle möglichen Ansätze, z.B. Verhaltenstherapie, die sich mit dem jetzigen Zustand befassen und gezielt das Verhalten im Jetzt behandeln. Fand ich damals am Besten. Psychologen verschreiben keine Medikamente, jedoch werden bei Depris wohl an einen Neurologen überweisen, damit der die verschreibt, als Unterstützung der Therapie.

Wichtig finde ich, ein Gedankenarzt heilt nicht! Er arbeitet nur mit einem zusammen, man selber muss schon die Ganze Arbeit leisten.

Wie kommt man zu einem guten Psychologen?

z.B. hier sich ein paar raussuchen: [[http://www.psychotherapeuten-liste.de/ptl.php]]

Warum direkt ein paar? Die Krankenkasse bezahlt (damals war es so) 10 Stunden einfach so. Ich würde Dir dringenst raten, die 10 Stunden zu streuen. Ein Psychologe, der für den einen gut ist, ist es noch lange nicht für jeden. Es geht nicht um Sympatie, Du solltest jemand suchen, den Du für kompetent hälst. Wenn man die 10 Stunden durch hat, beantragt der Arzt dann eine Behandlung. Die Wartelisten sind leider ziemlich lang, deswegen muss man bis zu einem halben Jahr manchmal warten.

Kommt man auch alleine aus einer Depri raus?

Klar, bei mir hat es jetzt nur 17 Jahre gedauert und ist diesen Winter das erste Mal voll Nebensächlich ;-) Man lernt schon damit umzugehen, bemerkt irgendwann die negativen Gedankenspiralen, macht mehr im vorhinein, um nicht in die Depris wieder so krass abzustürzen, also es geht auch ohne. Jedoch warum ???

Ach und Thema Stolz: Ich finde es sehr viel besser hinterher sagen zu können, ich hatte da ein Problem und bin das mit Hilfe angegangen. Dafür musste ich allerdings mein Ego bezwingen, dass Hilfe annehmen als Schwäche darstellte. Das ich nicht vor meinem Ego zurücksteckte und ne Schwäche auch zugeben kann, dass ist etwas worauf ich stolz sein kann.

Ach und Du wirst Deine Persönlichkeit durch einen Psychologen nicht verändern, sondern Du wirst nur lernen Dich besser zu verstehen. Was ändern musst Du machen, bewusst, und um Dir der Probleme bewusst zu werden, dabei hilft Dir jemand. Halte es nämlich für verdammt schwierig einen Weg auf einen Berg voller Probleme zu finden, wenn man nicht weis, wo man anfangen soll. Dafür gibt es Bergführer ^^.

So, muss renovieren.

@ all:

Sehr interessante Beiträge in der letzten Zeit (gestern), tja, leider werd ich erstmal nur passiv mitlesen ;-) Die Scheiß renovierung schwebt schon seit Neujahr über meinem Haupt, jetzt ist sie drann *lach*

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