Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

S]chEtzngxrrrm


@Copper

Was heißt "zufriedener machen"?

Studentenwohnheim war irgenwie eine coole Zeit. Hast du schonmal nachts um 4 mit deiner Mutter zu Hause spontan beschlossen, auf dem Balkon zu grillen? Oder nach der Vorlesung 6 Leute mitgenommen um spontan was gemeinsam zu kochen und quasi eine "Spontanparty" steigen zu lassen? Solche Sachen erlebt man zu Hause irgendwie gar nicht... es waren teilweise einfach coole Zeiten.

Die erste eigene Bude ist am Anfang ein Bisschen wie Urlaub mit Freunden. Mit der Zeit legt sich das natürlich alles, man muss ja auch mal ernsthaft studieren. Wobei Übungsblätter etc. auch öfter mal im gemütlichen Rahmen mit anschließendem Kochen etc. gelöst wurden.

Im Nachhinein würde ich mir nicht wünschen, stattdessen "gut behütet" zu Hause gesessen zu haben, auch wenn Mutters Essen die Mensa um längen schlägt und ich meine gerade gewaschenen Sachen nicht über sämliche Möbelkanten hängen muss, weil sie im Trockenraum eh geklaut würden.

S&chtPzRng4rrrxm


außerhalb der Familie emotional so richtig anzukommen

Das ergibt sich dann aus oben genannten Situationen. Sowas stärkt das Gemeinschaftsgefühl mit den Mitstudenten huntertmal mehr als jeder "Kennenlern-Nachmittag" mit Vorstellungsrunden und Partnerinterviews.

m/rk8x2


nur stehen da nicht alle drauf. mir wärs ein gräuel, wenn ich nach feierabend in eine bude voller menschen heimkehren müsste ...

aber wenn man der typ dafür ist.

S\chtzngArrrxm


@mrk82

Dazu zwingt dich ja niemand. Hätte ich keinen Bock gehabt, die Leute mitzunehmen, hätt ich es eben nicht gemacht. Das ist ja keine Verpflichtung (OK, es mag Cliquen geben, in denen es eine Verpflichtung gibt, immer "cool zu sein" und jeden Wochentag abends im Club rumzuhängen und nur verkatert, falls überhaupt, zur Arbeit oder in die Vorlesung zu gehen, aber das ist bestimmt nicht der Regelfall). Aber ohne eigene Wohnung nimmt man sich vorweg schonmal die Möglichkeit, das überhaupt machen zu KÖNNEN.

m_rk8x2


ah, sorry, ich habs so verstanden, wie wenn das regelmässig der fall gewesen wär. und wenn ich dann in so ner wg wohn und mich des trubels und der gemeinsamkeit ständig entzieh, pass ich nicht da rein. drum.

natürlich sag ich nichts gegen die eigenen vier wände. ohne meine eigene wohnung wären meine freundin und ich wohl auch nicht zusammen. aber das ist geografisch bedingt.

Sgchtz>ngr?rrxm


Ich bin übrigens auch längst nicht so extrovertiert, wie sich die vorigen Beiträge vielleicht anhören. Aber wie gesagt, wenn ich jeden Tag nach der Uni / Schule / Arbeit nach Hause ins "Kinderzimmer" fahre, nehme ich mir dadurch oft die Möglichkeit, "sowas" mal machen zu können. Man kann auch als "ruhiger Typ" eine Menge Spaß mit anderen Leuten haben, wenn sich nur mal die Möglichkeit ergibt. Man findet ja (hoffentlich) gleichgesinnte. Bei irgendwelchen Komasauf-Discogänger-Tussenabschleppern wär ich bestimmt auch nicht mitgegangen. Mit meinen Gemeinsam-Kochen-Spiele-spielen-auch-mal-in-die-Kneipe-gehen-Leuten hatte ich viel Spaß.

m(rkx82


bin eben nicht so der gastgeber-typ. ich geh lieber irgendwo hin.

ausser natürlich mit DER EINEN person. da ists überall toll ;-)

K)waxk


@Schtzngrrrm

Mein Auto kostet deutlich weniger als eine Wohnung oder ein Zimmer. Es ist praktisch, ohne großen Luxus und die Kosten sind halbwegs erträglich. Außerdem ist es meine einzige Möglichkeit zur Uni zu kommen. Selbst wenn es anders wäre, auf mein Auto wollte ich nicht verzichten.

Bis man sich eine eigene Existenz aufgebaut hat, muss man sich eben auch mal mit IKEA, Suzuki und Campingplatz zufriedengeben, das Ging unseren Eltern ja genauso, oder?

Als unsere Eltern angefangen haben sich etwas aufzubauen war Suzuki in Deutschland noch nicht verbreitet. Damals bestimmte der VW Käfer das Straßenbild.

Cuop=per


@ Schtzngrrrm

Was heißt "zufriedener machen"?

Studentenwohnheim war irgenwie eine coole Zeit. Hast du schonmal nachts um 4 mit deiner Mutter zu Hause spontan beschlossen, auf dem Balkon zu grillen? Oder nach der Vorlesung 6 Leute mitgenommen um spontan was gemeinsam zu kochen und quasi eine "Spontanparty"

Naja, das sind Beispiele, die mich ehrlich gesagt nicht überzeugen. Dieser Aktionismus ist eh nicht mein Ding.

Nachts um vier hab ich das Grillen normalerweise hinter mir, ne dicke Wampe und nen dicken Kopp und will nur noch schlafen ;-)

Das ergibt sich dann aus oben genannten Situationen. Sowas stärkt das Gemeinschaftsgefühl mit den Mitstudenten huntertmal mehr als jeder "Kennenlern-Nachmittag" mit Vorstellungsrunden und Partnerinterviews.

Ich meinte eigentlich was anderes. Familie und langjährige Freunde.... das ist einfach etwas anderes als spontane Verbrüderung.

Das Gefühl, das man innerhalb der Familie oder bei Freunden hat, die man besser kennt, als von ein paar netten Parties. Dieses Zusammenwachsen... das ist mir wichtig, das ist ne Qualität. So will ich leben.

KTwak


@Julien-Matteo

Ich meine, dass man sich idealerweise nach der Ausbildung / dem Abi, spätestens aber nach dem Studium selbstständig machen sollte.

Mit dem Studium bin ich eben noch nicht fertig. Wenn das Studium geschafft ist und ich selbst Geld verdiene werde ich mich auch nach einer eigenen Behausung umschauen.

Natürlich ist es Eure Entscheidung. Aber wenn Ihr Euch hier zum Thema "Warum finde ich keine Freundin?" austauschen wollt, dann müsst Ihr Euch auch mal Meinungen anhören, die Euch nicht passen.

Ich höre mir gerne andere Meinungen dazu an. Aber man kann doch nicht sagen wer in seiner eigenen Wohnung wohnt wird auch schnell eine Freundin finden. Es ist ein möglicher Einflussfaktor von vielen.

S\cht'zngprrxrm


@Kwak

Als unsere Eltern angefangen haben sich etwas aufzubauen war Suzuki in Deutschland noch nicht verbreitet. Damals bestimmte der VW Käfer das Straßenbild.

Dann kauf dir eben einen Käfer (Baujahr 1970), wenn du diesen einem Suzuki vorziehst. %-| Die Automarke ändert nichts an der Grundsituation.

MKonikxa65


Aber man kann doch nicht sagen wer in seiner eigenen Wohnung wohnt wird auch schnell eine Freundin finden. Es ist ein möglicher Einflussfaktor von vielen.

Altersabhängig. Ab einem bestimmten Alter ist das ein entscheidender Faktor und nicht einer unter vielen. Es gab hier mal Fäden dazu, ich erinnere mich noch, dass nicht eine einzige Frau dabei war, die gesagt hätte, dass ihr das egal ist.

S,chtTzngrrxrm


@Copper

Naja, das sind Beispiele, die mich ehrlich gesagt nicht überzeugen. Dieser Aktionismus ist eh nicht mein Ding.

Nachts um vier hab ich das Grillen normalerweise hinter mir, ne dicke Wampe und nen dicken Kopp und will nur noch schlafen

Ich wage mal zu behaupten, dass das an der fehlenden Möglichkeit liegt. Ich plane ja nicht 3 Wochen vorher, am 11.04. um 4:03 Uhr den Grill auf dem Balkon aufzubauen und Bratwürste zu grillen. Der "Aktionismus" ergibt sich aus der Situation. ICQ-Chat mit 2 Mitstudenten:

Student 1:"Ich hab Hunger."

Student 2: "Ich auch."

Student 3: "Ich hab noch Bratwurst."

Student 1: "Ich hab nur noch Ketchup und Mayo im Kühlschrank."

Student 2: "Dann lass uns grillen!"

Natürlich KÖNNTE man an dieser Stelle auch sagen, "es ist vier Uhr morgens, lass mal lieber ins Bett gehen". MUSS man aber nicht. Ich denke mal, die meisten Eltern hingegen werden mit totalem Unverständnis reagieren, wenn man nachts um 4 den Grill auf dem Balkon anfeuert.

Das war wie gesagt auch nicht an der Tagesordnung a la "Ohje ich muss cool sein, lass mal schnell was "totaaaaaal verrücktes" abziehen, dass wir morgen damit bei den anderen angeben können". Es war in dem Moment einfach "richtig", Bratwurst zu grillen ;-D So wie es irgendwann einfach "richtig" ist, die Hand der Angebeteten zu nehmen oder sie zu küssen.

Übrigens sind Nachts-um-4-spontan-Griller nicht unbedingt Looser in Sachen Studium, sondern schaffen es durchaus, 4 Jahre später als Doktorand zu "enden".

K,wak


Dann doch nochmal zur Wohnsituation

Also, es ist richtig, dass es ein par Einschränkungen mit sich bringt bei seinen Eltern zu wohnen. Tatsache akzeptiern. :)D

Es ist aber nunmal so, dass eine eigene Wohnung einiges an Geld kostet. Eine WG ist nicht jedermanns Sache.

Wie bei vielen Dingen hat auch die Wohnsituation bei den Eltern Vor- und Nachteile. Den Königsweg wird man auch hier vergeblich suchen.

Möglicherweise werden einige Frauen abgeschreckt reagieren wenn der Mann den sie kennen lernen noch bei seinen Eltern wohnt. Aber wohl kaum alle.

Dazu noch etwas aus meinem Erfahrungsschatz. ;-) Ein Mädel das ich kenne war mit ihrem Freund über 5 Jahre zusammen bevor sie zusammengezogen sind. Er hat während dieser Zeit bei seinen Eltern gewohnt. Er hatte die 25 schon überschritten.

K^waxk


@Schtzngrrrm

Ich wollte doch garnichts über die Automarke aussagen. Und ein Käfer hätte höhere Betriebskosten als mein Auto.

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