Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

F ianxn


dass nicht eine einzige Frau dabei war, die gesagt hätte, dass ihr das egal ist

Ich hab zwar trotz 7 Jahren WG und momentanem alleine wohnen noch keine Freundin. :-( Trotzdem sehe ich es auch so, dass es eine Grundvoraussetzung ist, überhaupt für eine Partnerin in Frage zu kommen.

Nicht alle WGs sind "PartyWGs", es gibt auch solche, wo alle einander in Ruhe lassen ;-) Ich bin ruhig und introvertiert und hab auch mit solchen Leuten zusammengelebt. Und ich bereue es nicht. Es brauchte Mut, da ich äusserst empfindlich reagiere auf jegliche Veränderungen und Störungen, die die eigenen vier Wände betreffen. Ich bin irgendwie emotional ein wenig reifer geworden, gerade weil ich diesen unangenehmen Situationen nicht auswich.

Wobei es natürlich ebenso ein Trugschluss ist, Ablösung von den Eltern nur unter dem geographischen Aspekt zu sehen. Ablösung findet innerlich statt, aber das selbständig Wohnen beschleunigt diesen wichtigen Prozess.

J%ul@ien-6Mattxeo


Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. Und die Regel ist, dass die meisten JM zu lange bei den Eltern wohnen.

Zufall? Nein, aus meiner Sicht ist es ein Einstellungsproblem.

MRon5ika6x5


kwak

Dein Beispiel passt nicht so ganz, weil sie sich ja schon mit 20 kennengelernt haben. Außerdem bestätigen Ausnahmen die Regel, das sehe ich auch so.

:-)

Wie auch immer, Studium ist doch nicht nur lernen, sondern Studentenleben! Da fehlt doch was, wenn man das als Student nicht erlebt hat. %-|

P_flanzexrin


Sind hier eigentlich Kommentare von Frauen erwünscht ???

Es ändert sich einiges, wenn man von zu Hause wegzieht. Bei Eltern ist man doch "immer Kind", egal, wie alt man ist. Man baut sich einfach eine Selbständigkeit auf. Man (n/Frau) ist für den eigenen gefüllten Kühlschrank, den verschmierten Tisch abwischen, Wäsche, Staub, alte Fernsehzeitungen herausbringen usw. zuständig.

Damit sage ich nicht aus, dass alle, die mit Mitte 20 noch zu Hause wohnen, gar nichts im Haushalt machen! Aber mit Mami im Hintergrund, die einen noch bekocht, ist es eben nicht so, als wenn man fern der Familie wohnt.

Man kann doch seine Familie trotz Auszug lieb haben.

Wenn der finanzielle Rahmen nicht passt oder der richtige Zeitpunkt nicht da ist, wo es im Kopf *klick* macht, dann ist es in Ordnung. Aber aufgrund eigener Erfahrungen kann ich nur sagen, dass man sich doch für sich selber zum Positiven verändert, nach einem Auszug.

Und das ist jetzt meine Sicht als Frau: Ab einem bestimmten Alter ist ein Besuch bei einem Mann, der bei Mutti wohnt, doch mit hochgezogenen Augenbrauen zu begutachten.

K=wa/k


Sind hier eigentlich Kommentare von Frauen erwünscht

Ja sicher. :)*

Klwak


Wie auch immer, Studium ist doch nicht nur lernen, sondern Studentenleben! Da fehlt doch was, wenn man das als Student nicht erlebt hat.

Stimmt leider. Davon habe ich nicht viel erlebt. :-(

Khwaxk


Die Diskussion um die Wohnungsfrage bringt bei mir gerade alte Erinnerungen hoch an die ich nichtmehr denken wollte. :-( {:(

S5chtzn]grrxrm


@Copper

Das Gefühl, das man innerhalb der Familie oder bei Freunden hat, die man besser kennt, als von ein paar netten Parties. Dieses Zusammenwachsen... das ist mir wichtig, das ist ne Qualität. So will ich leben.

Ich auch :)^. Aber so eine tiefe Freundschaft hat ja irgendwo mal einen Anfang. Solche Erlebnisse wie die geschilderten sind da ein guter Einstieg. Natürlich nicht er einzige. Aber m.E. ein wichtiger. Als "Nach-Hause-Fahrer" ist man einfach viel seltener dabei. "Spontane Verbrüderung" ist ja meistens wirklich schon vorbei, wenn alle wieder nüchtern sind...

Scchtz}ngrrxrm


@Kwak

Dann schau nach vorne und nicht zurück. Freundschaften kann man mit Sicherheit auch an der Kaffeemaschine im Großraumbüro aufbauen. Man sitzt im gleichen Boot, hat vielleicht den gleichen Chef und fühlt sich deshalb schon zugehörig.

J}ulien\-Mat?txeo


Sind hier eigentlich Kommentare von Frauen erwünscht

Ja. Selbst Gott hat eingesehen, dass es ohne Frauen nicht geht.

:)D

PyflaOnzer3ixn


Danke ihr zwei.

Dafür wurde mein übriger Text ignoriert. Aber macht nichts, man soll ja alles positiv sehen, es hackt keiner auf meiner Meinung herum. ;-)

JCu;liegn-FMatteo


Hallo Pflanzerin, das ist möglicherweise das alte Problem: Wenn eine Frauensperson spricht, hat Mann in der Regel zu wenig Augen, um aufmerksam zuhören zu können. ;-)

Ansonsten kann ich Dir nur zustimmen: Der rechtzeitige Auszug aus dem Elternhaus ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Entwicklung einer eigenen, selbstständigen Persönlichkeit.

KOwak


Eigentlich wollte ich das nie hier schreiben...

...aber was solls... :-/ Die Wohnungsdiskussion hat mich wieder an all das erinnert. Was jetzt kommt könnte schockierend wirken...

Ich hatte mal eine eigene Wohnung. War direkt nach dem Abi. Ich habe ca 100Km von zu Hause angefangen zu studieren. Eigentlich wollte ich dieses Studium nicht anfangen. War die Idee von meinem Vater. Mein Wunschstudium war wegen Zulassungsbeschränkung für mich nicht zu kriegen. Deshalb bin ich dann dort gelandet.

Bin jeden Sonntag Abend hingefahren und Freitag Nachmittag wieder zurück. Es war das totale Desaster. Ich saß plötzlich im Hörsaal mit 500 Leuten von denen ich niemanden kannte. Was der Prof laberte verstand ich auch nicht. Die Abende verbrachte ich allein vor dem Fernseher.

Nach einiger Zeit hatte ich ein par Leute kennengelernt. Darunter auch einige Mädels. An der Uni fanden immer wieder Partys statt. Ich ging ein par mal mit den anderen dort hin. Außer dem Alkohol ausgiebtig zu fröhnen kam dabei wenig heraus.

Als Mann bin ich für keines der Mädels interessant gewesen. Ich habe wohl eher ihre mütterlichen Instinkte geweckt weil ich so hilflos war.

Irgendwann bekam ich zufällig mit, dass sich viele meiner Kollegen regelmäßig Abends privat trafen. Es gab also viele die Abends nicht alleine vor dem Fernseher saßen.

Mit der Zeit verliefen die wenigen Kontakte die ich zu anderen hatte im Sande. Manche brachen das Studium ab, andere hatten einen Freundeskreis aufgebaut zu dem ich nie Zugang gefunden hatte.

Ich beschloss irgendwann mal allein auf eine der Unipartys zu gehen und einfach jedes Mädel anzusprechen das allein zu sein schien. Also erstmal einige Drinks eingenommen. Dann umgeschaut. Tatsächlich habe ich an diesem Abend 3 Mädels angesprochen. Meine sehr einfallsreiche Einstiegsfrage in ein Gespräch war was sie studieren würde. Mit einer kam tatsächlich ein aus 2 Sätzen bestehendes Gespräch zustande, dann sagte sie sie müsse jetzt gehen. Eine andere war da weil ihr Freund hier studierte. Also nichts gewesen die tolle Idee. Nach 2 oder 3 solchen Partyversuchen habe ich beschlossen keine Party mehr zu besuchen.

Kurze Zeit später brach ich das Studium wegen totaler Erfolglosigkeit ab. Ich hatte keine Bedeutende Prüfung bestanden. Es war fachlich und emotional ein totaler Reinfall. Seitdem wohne ich wieder dauerhaft bei meinen Eltern.

Tzortbola


Pflanzi, du darfst doch zu allem deine Meinung hier äußern. :-)

P fl<an$zexrin


Kwak

Weißt Du jetzt, was Du machen willst und machst das auch? (Ich bin Quereinsteiger, ich habe nicht nachgelesen.)

Ich finde es nicht schockierend. Eher traurig.

Weil:

DU musst das, was Du machst, gerne machen. DU musst Dich in Deiner Haut wohl fühlen.

Dann wirkst Du auch entspannter auf Deine Mitmenschen. Auch auf die Frauen.

Wenn mir jemand sagen würde "ich mache das und das, naja, ging nicht anders und mein Papi wollte das so", sorry, aber dann würde ich Dich rütteln und rufen "wach auf und tu endlich was". Sicher, man muß erstmal seinen eigenen Weg finden.

Und, im "Regelwerk zum Frauenaufreißen" steht schon geschrieben, dass man nicht alkoholisiert jemanden anbaggern soll. Das ist auch so. Wenn ich nüchtern bin, und jemand angetrunkenes spricht mich an, also, das sieht doch nur nach "ah, ein Mädel hier, egal wie die ausschaut, ich spreche die einfach mal an, vielleicht geht noch was" aus…

Dass Du alleine auf die Unipartys gegangen bist, war grundsätzlich schon ein guter Versuch. Nur, wenn man zu manchen Menschen nicht passt, dann passt es einfach nicht. Aber Du hast es versucht. Und das ist gut! Du hörst Dich nur so an, als wenn dieser Versuch Dein restliches Leben so beeinflusst, dass Du so was nieee wieder machen würdest. Und das ist nicht gut.

Kurze Zeit später brach ich das Studium wegen totaler Erfolglosigkeit ab. Ich hatte keine Bedeutende Prüfung bestanden.

Erfolg macht sexy.

Ja, jetzt prangert mich an.

So oberflächlich bin ich nicht.

Aber: Habt ihr die Mädels nach dem letzten James Bond Film gehört? Der Craig, den man vorher in der Presse gesehen hat, lockte bei all meinen Freundinnen ein "naja, schaut nett aus, aber, naja, so gewöhnlich, naja, der Film kann ja nicht toll sein" hervor. Nach dem Film waren sie am geifern und sabbern. Der vorher noch so gewöhnliche Mann hat durch seine Heldentaten ein ganz anderes Bild im Kopf erstehen lassen.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Sexualität oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sexualanatomie · Selbstbefriedigung · Sexualtechniken · Homo, Hetero, Bi · Gynäkologie · Urologie · Beziehungen · Schwangerschaft · Verhütung · HIV und Aids


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH