Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

C)opPper


Hmm... kenne noch ne kostenlose... [[http://love.lycos.de]].

Gezahlt hab ich auch mal bei einer der vielen Börsen, aber nur ein oder zwei Monate. Bei den meisten Börsen gibt es zu viele Einschränkungen für Mitglieder, die nicht zahlen, sodaß selbst für zahlende Mitglieder die Auswahl nicht so groß ist. Und ne Erfolgsgarantie gibts auch nicht, deswegen würd ich nicht wieder darin investieren... mit den 20 € könnte man zum Beispiel 4 Discoschönheiten mit jeweils einem Cuba Libre oder so versorgen ;-D

SJtefWfi x83


... mit den 20 € könnte man zum Beispiel 4 Discoschönheiten mit jeweils einem Cuba Libre oder so versorgen

Oder mir davon 10 Bacardi Cola kaufen ;-D

KDwaxk


Irgendwie hab ich immer Pech. Ich habe mich jetzt mal dazu durchgerungen einer Frau in der Kontaktbörse zu schreiben. Aber seitdem war sie nicht mehr eingelogt und hat meine Nachricht folglich noch nicht gelesen. Ich hatte ihr Profil schon ein par Mal vorher angeschaut und da war sie regelmäßig eingelogt und jetzt nicht mehr. Bei meinem ewigen Glück hat sie wohl gerade jetzt einen Tag bevor ich ihr geschrieben habe das Interesse an der Suche verloren. {:(

Rgas\kolmnikoxv


Keine Änderung

Hallo,

ich habe hier schon einige male geschrieben (Als Stawrogin und Kirillow, da ich immer wieder meine Accountdaten verliere), aber geändert hat sich an meiner Situation natürlich nichts.

Ich wäre froh, ich könnte etwas Aufbauendes schreiben, aber das hielte ich für unehrlich. Ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass viele von uns JM im Ernst eine Chance haben, einmal eine Sexualität oder gar ein intaktes Liebesleben zu entwickeln. Das mag brutal sein, es ist wohl die Realität. In der Mehrzahl sind wir wohl die späteren verbitterten und frustrierten 40-60-Jährigen, die als Stammgäste in Bordellen ihr Leben erträglich zu machen suchen oder sich eine Sexsklavin aus Osteuropa oder Südostasien bestellen (Wer will es einem Menschen nach einem halben Jahrhundert Sozial- und Liebesentzug auch wirklich verdenken?).

Machen wir uns nichts vor: Wir sind keine völlig willkürlichen Opfer des Schicksals. Es gibt nahezu mit Sicherheit starke Gründe, warum wir vom Leben links liegen gelassen wurden. Wir JM sind wohl nahezu restlos außergewöhnlich hässlich und/oder von solchen Charaktereigenschaften, dass keine Fraus sich von uns im erotischen Sinne angezogen fühlt. Diese Grundcharakterzüge ändern sich nicht, weder morgen noch in dreißig Jahren. Sowohl die meisten JM als auch die anderen, die hier schreiben, um uns aufzumuntern, wissen das im Grunde, trauen sich aber nicht, es offen einzugestehen, weil es gar zu brutal und niederschmetternd klingt. Das Dumme ist nur: Die Realität ist für uns an der sozialen/erotischen Auslese Gescheiterten tatsächlich so brutal und niederschmetternd, wie sie sich anhört. Ich will nicht bestreiten, dass es Ausnahmen gibt. Ein paar wenige mögen die Kurve noch kriegen - sie sind aber nicht repräsentativ. Wer mit 20,25, 30 oder 35 noch keinerlei Liebes- oder Sexualerfahrungen gemacht hat, wird auch keine großen Aussichten mehr haben, daran etwas zu ändern. Wieso sollte sich auch etwas ändern? Ich muss mich ja nur selbst betrachten: Ich bin sehr jung, sehr groß, sehr schlank, sehr gepflegt, ziemlich gut gekleidet, gelte allgemein als sehr gebildet, kreativ und von guten Umgangsformen - aber ich habe dennoch, bereits auf die 20 Jahre zugehend, niemals auch nur den Hauch von dem erleben können, was andere - kleinere, dickere, schlechter gekleidete, vulgärere, dümmere, brutalere Männer bereits mit 14, 15 als Selbstverständlichkeit permanent erleben. Ich kann offenbar keinerlei erotische Ausstrahlung entfalten, bei keinem weiblichen Wesen. Dass ich für eine Partnerwahl nicht einmal theoretisch in Frage kommen kann, ist eine stillschweigende Selbstverständlichkeit. An dieser grundsätzlichen Unfähigkeit, sich als denkbarer Sexualpartner zu präsentieren, wird sich nichts ändern. Ich werde niemals ein völlig anderer Mensch sein. Im Gegensatz zu vielen anderen JM gaukle ich mir nicht vor, dass eines Tages alles anders sein und ich mein Glück finden werde. Wenn ich finanziell dazu in der Lage bin und ich mich endlich dazu überwinden kann, werde ich in nächster Zeit ein Bordell besuchen, das erste Mal dort hinter mich bringen und austesten, ob ich es schaffen könnte, mein Leben noch sechzig, siebzig Jahre mit dieser rein körperlichen Triebbefriedigung auszuhalten. Wenn ich zu einem negativen Ergebnis komme, muss ich mir eben irgendetwas anders überlegen.

L=ewixan


Rasko

bereits auf die 20 Jahre zugehend,

Du meine Guete! Der Ton, mit dem du deinen "Realismus" hier dalegst, klingt eher nach verbitterten 50.

Nu wart erst mal ab und gib dem Leben eine Chance.

Das wesentliche Problem scheint mir bei dir zu sein, dass eine solche Einstellung selbstbestaetigend ist.

Tu mal was, um auf andere Gedanken zu kommen. Mach im naechsten Jahr fuenf Dinge, die du noch nie gemacht hast. Das wird schon.

PS:

Wir JM sind wohl nahezu restlos außergewöhnlich hässlich und/oder von solchen Charaktereigenschaften, dass keine Fraus sich von uns im erotischen Sinne angezogen fühlt.

(...)

Ich muss mich ja nur selbst betrachten: Ich bin sehr jung, sehr groß, sehr schlank, sehr gepflegt, ziemlich gut gekleidet, gelte allgemein als sehr gebildet, kreativ und von guten Umgangsformen

Offenbar bist du ein wahrer Quasimodo.

;-D

Lies mehr Dostojewski, dann lernst du stimmiges Schreiben...

LXewipan


Mach im naechsten Jahr fuenf Dinge, die du noch nie gemacht hast. Das wird schon.

Damit meinte ich nicht das Bordell. (Oh Lewi, peinliche Denkpanne...)

FJia nJn


Ich bin auch ein Betroffener und hab hier schon einige Zeit mitgelesen und habe im Sinn, mich in nächster Zeit ab und zu in die Diskussion einzubringen.

Ja, ich sehe mich nicht mehr als Opfer, Gelegenheiten hätte es gegeben, wenn auch nicht zahlreich. Viele Frauen finden mich "irgendwie faszinierend", aber leider nicht mehr. Es ist eine Art Empfindlichkeit bzw. fehlender Unempfindlichkeit, die es mir schwer macht, im Umgang mit Frauen cool und unbeschwert zu sein, als nähme ich Sinneseindrücke viel deutlicher wahr als andere Männer, was Abgrenzung, Geradlinigkeit etc. erschwert.

E9rzEkan\zlero Ridc-ulxly


[[http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,427402,00.html]]

Sowas macht mich immer ganz depressiv. :-(

cZo6i


@ Ridcully

zu diesem Artikel sag ich noch später was, bin gerade zu müde um ihn durchzulesen

aber @ Radion... :-/ echt Raskolnikov...

so jung und schon so vom Leben enttäuscht? Sind denn jetzt wirklich alle die Dostojewskij lesen geistesgestört?

Hei, eigentlich bist du ja meine lieblingsfigur und ich wollte dir sagen wie toll ich deinen Namen finde aber... Hei, Rodja hat ja schließlich auch seine Sonja gekriegt :-( :°_

du muchst dich echt noch mehr mit den Büchern auseinandersetzen ;-D

mein Gott du bist nicht einmal 20... es gibt schon normale Männer mit 20 auf der Welt mit deinem Problem und was ausmachen tut es den Frauen wirklich auch nicht... wie kann man jetzt schon an ein Lebensende denken? Sozusagen Lebensende...

Sctef(fi 8x3


Kwak

Du gibts aber auch zu früh auf und legst dich zu früh fest :-/

Warum hast du nur eine angeschrieben?

@Raskolnikov

Ich hab deinen Beitrag nur überflogen und das einzige was ich mir auch nur gedacht hab wie coi:

mein Gott du bist nicht einmal 20...

In deinem Alter ist das doch wirklich noch total normal, man muss sich doch nicht krampfhaft Probleme suchen.

s-chüc]htern


@Steffi 83

Kwak hat geschreiben, das die Frau IHN angeschrieben hat, er hat auf ihre Nachricht geantwortet

Rma9s!koln&ikov


@ coi.

so jung und schon so vom Leben enttäuscht? Sind denn jetzt wirklich alle die Dostojewskij lesen geistesgestört?

Ich weiß, dass ich sehr jung bin und dass meine Situation statistisch gesehen gar nicht so unnormal sein dürfte. Meine Unerfahrenheit würde mir auch keine Sorgen machen - auch dann nicht, wenn ich schon 25 wäre - wenn ich einen Grund zur Annahme hätte, dass sie sich einmal ändern wird. Leider weiß ich, dass die Grundzüge meines Charakters sich nicht ändern werden. Meine vollkommene soziale Isolation und die ebenso vollkommene Kommuníkationsunfähigkeit werden in fünf oder zehn Jahren nicht geringer sein, als sie es heute sind oder vor fünf oder zehn Jahren waren. In Ferienzeiten kommt es vor, dass ich außerhalb der Familie monatelang mit keinem Menschen auch nur ein Wort wechsle. Ich habe schon wochenlange Urlaube in pulsierenden Millionenstädten erlebt, ohne dass ich in dieser Zeit ein Wort an irgendeinen Menschen gerichtet hätte. Unterm Strich habe ich wohl das, was man eine "schizotypische Persönlichkeitsstörung" nennt - eine krasse Form der Soziophobie, gekoppelt mit Depressionen und manchmal einem Hang zu Wahnvorstellungen. Die Chancen, daran etwas zu ändern, sind mau: Betroffene schaffen es so gut wie nie, ein intaktes Sozialleben aufzubauen. Durch meine extreme Soziophobie sind alleine schon meine Fehlzeiten so drastisch gestiegen, dass meine Schul- und Berufsaussichten im Keller sein dürften. Beit Gott, ich könnte mir nicht vorstellen, jemals zu einem Vorstellungsgespräch zu gehen, geschweige denn eine regelmäßige Tätigkeit auszuüben. Vor Begegnungen mit anderen Menschen habe ich solche Scheu, dass ich oft tage- und wochenlang keinen Schritt vor die Haustür mache.

Das alles ist doch etwas zu stark und tief verwurzelt, als dass man es wegwischen könnte. Vom Aspekt des Liebes- und Sexuallebens abgesehen, ist es auch nicht so, dass ich unter dieser Charakterveranlagung besonders leide - ich bin ein sehr einzelgängerischer Mensch und habe mir niemals gewünscht, einen Freundes- oder Bekanntenkreis zu haben. Nur das Fehlen von partnerschaftlicher Liebe und Sexualität und die Gewissheit, das niemals haben zu können, drohen mich psychisch zu zerstören. Denn ohne soziale Kompetenz und soziale Integration hat man nun einmal keine ernstzunehmende Chance, eine Partnerschaft zu finden. Weder heute, noch in zehn, noch in zwanzig, noch in fünfzig Jahren. Wäre ich ein psychisch "normaler" Mensch, der einer hoffnungsvollen Schul- oder Berufslaufbahn entgegenblickt, der einen Freundeskreis und eine normale Sozialintegration hat - dann würde ich mir über mein mangelndes Liebesleben keine Sorgen machen, ich wüsste, dass ich es irgendwann haben werde. Der Grundveranlagung meines Charakters nach habe ich aber nur die Wahl, früher oder später Schluss zu machen oder mich mit Bordellbesuchen und starken Psychopharmaka am Leben zu halten.

R<as"koAlniGkov


Meine Symptomatik ist ja nicht nur das Fehlen von Sexualität im eigentlichen Sinn, die in meinem Alter nicht so unnormal sein wird - sondern auch das vollständige Fehlen sämtlicher Vorstufen von Sexualität. Umarmungen, Küsse, Händchenhalten, irgendeine wie auch immer geartete weibliche Sympathiebekundung oder auch nur die MÖGLICHKEIT, in die NÄHE dieser Dinge zu geraten - das alles hat es niemals gegeben.

LKedwixan


Raskolnikov

OK, das macht es etwas verstaendlicher.

Dennoch kannst du nicht in die Zukunft sehen; es scheint, als wirfst du die Flinte ins Korn ohne ernsthafte Versuche gemacht zu haben, deine Lage zu verbessern.

Warum laesst du dir nicht helfen, z.B. in einer Therapie?

s*chüccht"ern


@ Raskolnikov

Du das kenne ich zu genüge, die Situatuin. Aber wir selber müssen was ändern, oder glaubst du, das irgendwann mal eine Frau an deine Türe klingeln wird........ Du musst raus, unter menschen kommen. ich weiss, das das schwer ist, aber gehe mal in die Disco, oder einfach mal in ein Einkaufzentrum, ein bisschen Shoppen, und schaue mal, passiv, was da herumläuft.

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