Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

snmil@e-4O-mxe


Ich hab hier jetzt zufällig mal wieder reingeschaut und muss auch mal was loswerden ;-)

@ kwak

Ich sehe es nach allem was ich gelesen habe ähnlich wie Sinistra...das hört sich stark nach einer beginnenden Depression an. Keine Lust mehr sich aufzuraffen, keine Motivation mehr für alltägliche Dinge, keinen Sinn mehr sehen usw. Bevor du dich immer bei Leuten auskotzt, die dich noch in deinem Erleben bestätigen, geh lieber zu einem Therapeuten, der dir wirklich helfen kann. Ich meine es auch nicht böse, aber das kann man ja kaum mitansehen.

Arbeiten ist eine Sache im Leben. es sollte auch noch was anderes geben. Etwas das Spaß macht. Das fehlt mir.

Der Spaß wird nicht zu dir kommen, um den muss man sich immer selbst bemühen. Du hast sicherlich Interessen bzw. Dinge, die du gern machst. Und da lassen sich doch Leute finden, die ähnliche Interessen haben. Was ich dir da empfehlen kann ist new-in-town, da kann man sich Leute für spezielle Hobbies suchen. Momentan kannst du dir vielleicht nicht mal vorstellen überhaupt an etwas Spaß zu haben, weshalb es da echt gut wäre, du würdest dir ein bisschen helfen lassen. Oder was würdest du gern tun?

@ Julien

Die Überzeugung, dass eine Beziehung mit mir irgendwie ein Gewinn für eine Frau sein könnte, will sich vor diesem Hintergrund nicht durchsetzen. Vielmehr bin ich mir im Klaren darüber, dass ich mit so starken Minderwertigkeitskomplexen beziehungsunfähig bin.

Mit starken Minderwertigkeitskomplexen ist man meiner Meinung nach wirklich beziehungsunfähig. Weil man so die Liebe eines anderen Menschen gar nicht annehmen kann, sie ständig anzweifelt und den anderen damit letztlich sehr verletzt. Wenn man sich selbst ablehnt, dann kann man nicht glauben, dass es einen Menschen gibt für den man alles ist. Mit Komplexen hab ich auch so meine Erfahrungen, ich kann dich da gut verstehen. Und letztlich macht man sich und den Partner unglücklich, wenn man ständig diese Liebe anzweifelt oder sich nicht fallenlassen kann oder ständig grundlos eifersüchtig ist. Das ist etwas, wo man besser wirklich erst versucht die gröbsten Komplexe selbst in den Griff zu bekommen oder halt mit professioneller Hilfe.

Allerdings denke ich, dass es auch gut ist, wenn beides Hand in Hand geht. Das Arbeiten an sich selbst mit liebevoller Unterstützung eines Partners, der Verständnis hat und soviel emotionale Sicherheit bieten kann, dass man Komplexe Stück für Stück abbauen kann. Der Gedanke kam mir letztens bezogen auf mein persönliches Erleben. Bisher hatte ich nur Partner, die mir soviel emotionale Sicherheit nicht geben konnten, einfach das Gefühl des Aufgehoben-Seins.

Darf ich dich fragen, was das für eine OP gewesen wäre? Hört sich so an als hättest du mal ganz viel abgenommen und nun stört dich die überschüssige Haut?

Und noch was allgemeines...ich bin jetzt auch seit knapp über einem Jahr Single. Ich weiß, dass das noch ein Unterschied zu eurer Situation ist...trotzdem merke ich immer wieder, dass man sein Glück nicht soviel von Menschen abhängig machen darf. Ich neige auch dazu. Die Sehnsucht geliebt zu sein ist dabei eine völlig normale, genauso die Sehnsucht nach gelebter Sexualität. Aber was ist, wenn man das einfach nicht immer haben kann wann man will? Ich vermisse die Liebe eines Partners auch, die Sicherheit, die Geborgenheit einer Beziehung, letztlich auch den Sex. Aber man muss sich wirklich davor hüten immer nur auf die Defizite in seinem Leben zu schauen. Wenn man das macht kann man sich gleich einsargen lassen, denn dann ist klar, dass man ständig nur mit den Abgründen des eigenen Lebens konfrontiert ist. Aber es gibt auch immer die andere Seite...es gibt trotzdem Menschen die einen gern haben, Eltern, Verwandte, gute Freunde, Arbeitskollegen. Ihr habt beruflich sinnvolle Tätigkeiten, ihr habt Freizeit die ihr gestalten könnt. Und ihr seid zumindest so gesund, dass ihr nicht auf Hilfen im Alltag angewiesen seid.

Das Leben ist nun einmal so, man kann nicht alles haben, was man sich wünscht. Allerdings ist auch nicht gesagt, dass alles so bleibt wie es schon immer war. Es kann sich zum Positiven verändern wie auch zum Negativen. Jeder hat es selbst in der Hand und so doof es auch ist, aber jammern hilft nicht, sich an seinem eigenen Leid zu ergötzen hilft schon dreimal nicht. Man kann sich nur entscheiden, ob man leben will. Und Leben ist mehr als eine Partnerschaft, ein Haus, drei Kinder und ein Hund. Aber wenn man es nicht anpackt bzw. nicht mal seinen Blickwinkel ändern will, der wird immer in der gleichen sch*** sitzen bleiben. Veränderung kann nur passieren, wenn man bereit ist sich auch auf Neues einzulassen...auf ein neues Denken und ein neues Handeln und sich überraschen lassen kann, von dem was einem dann widerfährt.

Ja, alles leicht gesagt. Ich weiß. Aber irgendwann kommt man an den Punkt, an dem man wählen muss, ob man versinkt oder ob man vertraute Pfade verlässt.

Ich kenne das was ihr erlebt selbst aus eigener Erfahrung und ich muss auch fast täglich wieder mit mir kämpfen, um eine positive Einstellung zu allem. Auch ich hab noch genügend andere Probleme, wie ihr wahrscheinlich auch. Aber das Leben ist ein Geschenk. Man kann die Zeit einfach so ungenutzt verstreichen lassen, die man hier hat. Weil man unbedingt auf das alles schauen will, was man gerade nicht hat. Oder man kann die Zeit bewusst genießen und erfüllen mit Dingen, die angenehm sind. Gestern gings mir auch nicht so toll, es war ein sehr nachdenklicher Tag für mich. Und ich ging raus, setzte mich an einen Kanal, wo ich ganz allein war, sah mir den Sonnenuntergang an...der Hund spielte mit seinem Stöckchen ;-D Und ich dachte wie schön es ist, einfach Sein zu dürfen. Ein Teil dieser Schöpfung zu sein, Leben zu dürfen, halbwegs gesund zu sein und noch soviele Möglichkeiten zu haben mein Leben zu gestalten.

So, bevor ihr jetzt denkt "Was nimmt die denn zu sich";-D Vielleicht denkt ihr mal über eure Möglichkeiten nach, über Träume (und nicht nur fixiert auf Partnerschaft), über Dinge die ihr noch erleben wollt...es wird auch bei euch mehr geben als nur Arbeit, den Wunsch nach einem Partner und ganz viel Frust. Aber ihr müsst echt mal wieder lernen auch auf die andere Seite eures Lebens zu schauen @:)

dier-3bergs3teigexr


:)z :-D

sBmile-&4-mxe


Und ich dachte jetzt kommt jemand und zerfleddert diesen Beitrag ;-D

Danke für deine Zustimmung @:)

S}ashG25


@ smile-4-me

Da magst du im Groben Recht haben, doch ist es aus meiner Sicht ein gewaltiger Unterschied, ob man schonmal Sex bzw. eine Beziehung hatte oder nicht, dass kann man gar nicht mit jemanden vergleichen der jetzt mal Single ist für eine bestimmte Zeit.

Ich sage jetzt nicht, dass ich genauso wie Kwak denke und Anzeichen einer Depression habe, aber teilweise denke ich genauso. Natürlich bietet das Leben genug woran man sich erfreuen kann und es mag auch ausreichend sein, trotzdem fehlt da ein gewaltiges Stück an Lebensqualität und man wird ja förmlich mit dem Thema Sex/Beziehung torpediert. Dazu kommt, dass die Sehnsucht danach nicht geringer wird, sondern immer größer je älter man wird, was zwangsläufig dazu führt, dass man immer mehr an sich selbst zweifelt.

Demnach ist doch völlig klar, dass wir größere Minderwertigkeitskomplexe haben und auch eher zu Depressionen neigen und es auch schwer ist da alleine rauszukommen, ich bin übrigens der Meinung das da professionelle Hilfe nicht wirklich weiter hilft, da muss man einfach gute Freunde haben, die würden da einen sicher besser helfen können.

Wo wir, in meinem Fall, bei einem weiteren Problem wären. Ich habe nicht mal irgendwelche Leute mit den ich Abends weggehen könnte und welche zu finden ist leider ziemlich schwer, da alle Versuche bisher sich irgendwo zu integrieren misslungen sind.

Du hast diese Erfahrung gemacht und kennst auch die negativen Sachen an einer Beziehung oder hast vielleicht auch die Meinung das ein JM Sex zu überwertet, sag bitte wenn ich da jetzt völlig falsch liege. Aber aus meiner Sicht ist es so, wenn ich es einmal schaffen würde, hätte ich das Wissen, dass ich dieses auch ein weiteresmal schaffen könnte, falls es notwendig wäre. Dieses Wissen fehlt also momentan und deshalb fällt es auch so schwer sich an andere Dinge zu erfreuen.

Hoffentlich verstehst du was ich meine, ansonsten frag nochmal genau nach, ist ein bisschen hingeklatscht der Text.

sPmqile-4x-me


Hallo Sash!

Ich weiß, ich kenne das Gefühl noch gut genug aus der Zeit, bevor ich meine erste Beziehung hatte. Sorry Bergsteiger, du kennst das alles schon, du musst dann gaaaanz viel weiter unten weiterlesen ;-D

Ich hatte mit 21 meine erste Beziehung und vor auch rein gar nichts. Kein Küssen, kein Kuscheln, kein Fummeln, kein Sex. Wirklich Null. Und ich kenne die Frustration, dass man immer etwas nachjagt das man vermisst und es doch so unmöglich ist es zu bekommen, obwohl jeder andere Depp jemanden abbekommt. Wo man sich manchmal denkt "Wieso bekommt der/die einen ab??" und man versteht die Welt nicht mehr. Ich kenne auch diesen Kreislauf aus Hoffnung-Enttäuschung-Komplexe. Ja, meine erste Beziehung damals hat mir so diesen Kick gegeben, dass sich an meinem Selbstbild erstmal viel geändert hat. Ich hab mich da erstmals so richtig als Frau gefühlt und nicht als Neutrum mit Bedürfnissen.

Nach diesen Erfahrungen kann ich nur eins sagen: Ja, diese Männer haben mein Selbstbild verändert. Ich hab mich immer zu negativ, zu hässlich, zu unweiblich gesehen. Manche dieser Komplexe sind geblieben und wenn ich davon erzähle dann schaut man mich an wie ein Fragezeichen und kann sich das von mir überhaupt nicht vorstellen. Was ich eigentlich sagen will ist, dass ich diese Veränderung im Laufe der Zeit sehr wahrscheinlich auch ohne Partner hinbekommen hätte. Aber die Partner haben mir einfach unbewusst meine Defizite im persönlichen Bereich aufgezeigt.

Das Gefühl nicht gut genug zu sein, nicht wertvoll zu sein, nicht liebenswert zu sein. Und diese Defizite waren vorher da, bevor der Beziehungsfrust los ging in meiner Teeniezeit. Wovon ich auch denke, dass es deshalb so lange gedauert hat bis ich jemanden gefunden hatte. Ich habe Unsicherheit ausgestrahlt damals, war teils sehr schüchtern und habe immer gewusst, dass da soviel in mir ist das raus will. Aber mir fehlte das Selbstvertrauen das so zu leben. Ich frag jetzt einfach mal, wie ist das bei euch? Gibt es bei euch etwas wovon ihr wisst, dass es in irgendeiner Form unattraktiv für einen möglichen Partner ist? Und ich meine jetzt weniger das Äußere, sondern Defizite im persönlichen Bereich. Die vielleicht auch schon vorher da gewesen sind, bevor euch bewusst wurde, dass sich der Wunsch nach Partnerschaft nicht so erfüllt wie ihr euch das vorgestellt habt. Ängste, Unsicherheiten, problematische Erlebnisse in Kindheit und Jugend...irgend etwas, das euer Verhalten verändert hat bzw. den Umgang mit zwischenmenschlichen Beziehungen im Allgemeinen?

Du hast diese Erfahrung gemacht und kennst auch die negativen Sachen an einer Beziehung oder hast vielleicht auch die Meinung das ein JM Sex zu überwertet, sag bitte wenn ich da jetzt völlig falsch liege. Aber aus meiner Sicht ist es so, wenn ich es einmal schaffen würde, hätte ich das Wissen, dass ich dieses auch ein weiteresmal schaffen könnte, falls es notwendig wäre. Dieses Wissen fehlt also momentan und deshalb fällt es auch so schwer sich an andere Dinge zu erfreuen

Hmm, ich würde nicht sagen, dass ihr Sex überbewertet. Eigentlich ist der Wunsch nach Sex die Suche nach der Bestätigung als Mann denke ich. Ich kenne es ja auch noch, meine Gedanken drehten sich schon mit 12 um Sex und um Männer...ich hab auch fast 10 Jahre mit diesem immer größer werdenden Wunsch nach körperlicher Nähe und Zuwendung gekämpft und hab auch resigniert. Bis dann jemand kam als ich wirklich aufgegeben hatte. Ich verstehe auch eure Sicht der Dinge, wie soll man Selbstvertrauen in diesen Dingen bekommen, wenn man nur die Erfahrung macht, dass man abgelehnt oder nicht wahrgenommen wird als Mann in diesem Fall. Eine Patentlösung gibt es dafür nicht. Jeder Mensch braucht Bestätigung, sei es von Eltern, Geschwistern, Freunden oder Partnern. Und was ist im Allgemeinen mit Bestätigung aus eurem Freundeskreis?

Manchmal liest es sich so als wäret ihr -ist nicht böse gemeint- Ausgestoßene und doch glaube ich, dass ihr euch auch oft dazu degradieren lasst, dass ihr es zulasst. Vielleicht auch aus dem Denken heraus eh nicht gut genug zu oder nicht liebenswert genug zu sein. Ich meine, ich bin auch irgendwie komisch ;-D Ich war schon immer anders als die anderen, tiefgründiger auch schon in jungen Jahren, konnte mit Disco und Saufen nie was anfangen. Und dann kommst du aus dem WE und alle erzählen dir wie toll sie wieder gefeiert haben bla bla bla. Was ich hier meine ist, es gibt immer Menschen die ähnliche Interessen haben wie man selbst. Klar wird man es leichter haben, wenn man Mainstream-Interessen verfolgt, aber es gibt auch die anderen. Die lieber zusammen abends mit Apfelsaft einen Spieleabend machen oder Spaß dran haben sich 5 Stunden zusammen auf ihre Fahrräder zu setzen und sich die Natur anzusehen. Mal ein bisschen provokativ ausgedrückt.

Wichtig ist nicht so sein zu wollen wie die anderen finde ich. Wichtig ist zu akzeptieren, dass man vielleicht anders ist als die Masse und sich sein Umfeld genau danach zu gestalten. Du hast von integrieren gesprochen...wo hast du dich versucht zu integrieren und war es wirklich in einem Bereich, für den du dich interessiert und der dich wirklich anspricht? Ich denke, es ist wichtig authentisch zu sein und genau das zieht auch andere Menschen an.

Ich lass das jetzt erstmal so stehen, ich weiß nicht ob ich überall noch am Thema dran war. Ich für mich kann nur sagen, dass ich definitiv komisch war und auch komisch/unsicher auf andere Menschen gewirkt haben muss. Wenn man jemanden nicht einschätzen kann, dann hält man meist tendenziell eher Abstand von ihm als sich zu fragen, was wohl dahinter steckt und zu versuchen das herauszufinden. Und in meiner frühen Kindheit, so in der Kindergartenzeit, da war ich für meinen Geschmack auch wirklich unfähig mich woanders zu integrieren. Ich war immer ängstlich, verschüchtert und da wundert es mich nicht, dass ich mich nirgends integrieren konnte. Später hat sich das dann im Schneckentempo verändert, aber es ist halt wichtig bei sich zu schauen, habe ich vielleicht Defizite im persönlichen Bereich, wie wirke ich auf andere Menschen, gibt es da Zusammenhänge, womit habe ich konkret Schwierigkeiten, wie war das Feedback von Menschen bezüglich meiner Person?

Scchdtzngxrrrm


Wenn ich mal eben gehässig sein darf...

Würde jeder für jedes Mal, dass Kwak geraten wurde, sich mal wegen Depressionen bei professioneller Stelle kundig zu machen, fünf Euro in die Threadkasse zahlen, könnte man damit die Therapie schon finanzieren.

:-/

symile-4x-me


Finde ich nicht gehässig. Aber wenn man merkt, dass man anfängt nur noch down zu sein, dann landet man schnell in einer Phase, in der man dazu geneigt ist Dinge zu tun, die man sicherlich bereuen wird. Muss es soweit kommen? Einige Leute brauchen erst eine tödliche verlaufende Krankheit oder Krebs, um zu spüren, wie sehr sie am Leben hängen. Das kann man auch ohne persönliche Dramen haben.

SKashx25


@ smile-4-me

Gibt es bei euch etwas wovon ihr wisst, dass es in irgendeiner Form unattraktiv für einen möglichen Partner ist?

Sicher gibt es die, ich bin extrem schüchtern und das sieht man wahrscheinlich auch sofort.

Bestätigung aus eurem Freundeskreis?

Wie gesagt habe ich keine, die haben sich alle von mir abgewendet, warum auch immer.

Du hast von integrieren gesprochen...

Integrieren ist vielleicht der falsche Ausdruck, ich habe versucht mit anderen Leuten etwas zu unternehmen. Zum Beispiel habe ich ehemaligen Jahrgangskameraden vor dem Abgang meine Nummer gegeben, damit sie mich mal anrufen könnten, was sie dann auch versprochen haben, aber ich warte bis heute darauf.

Und in meiner frühen Kindheit, so in der Kindergartenzeit, da war ich für meinen Geschmack auch wirklich unfähig mich woanders zu integrieren. Ich war immer ängstlich, verschüchtert und da wundert es mich nicht, dass ich mich nirgends integrieren konnte. Später hat sich das dann im Schneckentempo verändert, aber es ist halt wichtig bei sich zu schauen, habe ich vielleicht Defizite im persönlichen Bereich, wie wirke ich auf andere Menschen, gibt es da Zusammenhänge, womit habe ich konkret Schwierigkeiten, wie war das Feedback von Menschen bezüglich meiner Person?

Bei mir war es genau andersherum, zuerst hatte ich viel Kontakt mit anderen Kindern und ab der Mittelstufe ist es stetig gesunken.

swmilye-4x-me


@ sash

Sicher gibt es die, ich bin extrem schüchtern und das sieht man wahrscheinlich auch sofort.

Bist du denn schon immer schüchtern gewesen oder hat sich das so entwickelt? Wenn du unten schreibst, dass du früher viel Kontakt zu anderen Kindern hattest. Oder hat das eine mit dem anderen in diesem Fall nichts zu tun?

Wie gesagt habe ich keine, die haben sich alle von mir abgewendet, warum auch immer.

Naja, dafür kann es sehr viele Gründe geben. Es kommt darauf an, ob es wirkliche Freundschaften oder nur Bekanntschaften waren, ob das eher zur Schulzeit war oder später, vielleicht hat man sich auseinander entwickelt...da muss der Grund ja erstmal nicht unbedingt bei dir selbst liegen.

Integrieren ist vielleicht der falsche Ausdruck, ich habe versucht mit anderen Leuten etwas zu unternehmen. Zum Beispiel habe ich ehemaligen Jahrgangskameraden vor dem Abgang meine Nummer gegeben, damit sie mich mal anrufen könnten, was sie dann auch versprochen haben, aber ich warte bis heute darauf.

Und hast du dich denn mal bei ihnen gemeldet? Bei sowas weiß man ja wie das läuft bzw. es läuft oft so wie von dir beschrieben. Irgendwie wartet dann manchmal auch jeder auf den Schritt des anderen, weil es dann ja manchmal schon so lange her ist und je länger man keinen Kontakt mehr hatte, desto größer ist die Hemmschwelle sich zu melden. Allerdings sollte man -finde ich- auch nicht immer darauf warten, dass der andere anfängt. Dann kann man tatsächlich lange warten, das ist wie mit vielem im Leben. Oder hattest du Ängste, dass man dich ablehnen könnte, wenn du dich meldest?

Bei mir war es genau andersherum, zuerst hatte ich viel Kontakt mit anderen Kindern und ab der Mittelstufe ist es stetig gesunken.

Gibt es eine Annahme, warum das so gewesen sein könnte? Konkrete Vorfälle?

Wenn dir das zu psychologisch wird, brauchst du das natürlich nicht beantworten. Mich interessiert nur immer das Warum und Wieso.

Snasxh25


@ smile-4-me

Bist du denn schon immer schüchtern gewesen oder hat sich das so entwickelt? Wenn du unten schreibst, dass du früher viel Kontakt zu anderen Kindern hattest. Oder hat das eine mit dem anderen in diesem Fall nichts zu tun?

Ehrlich gesagt weiss ich das gar nicht so genau, in dem Alter nimmt man sich selber eigentlich noch nicht so richtig wahr und aus heutiger Perspektive kann ich es auch nicht wirklich beurteilen.

Naja, dafür kann es sehr viele Gründe geben. Es kommt darauf an, ob es wirkliche Freundschaften oder nur Bekanntschaften waren, ob das eher zur Schulzeit war oder später, vielleicht hat man sich auseinander entwickelt...da muss der Grund ja erstmal nicht unbedingt bei dir selbst liegen.

Naja im nachhinein kann man wohl kaum von Freundschaften sprechen, aber zu dieser Zeit würde ich das schon als Freundschaft bezeichnen. Ich denke mal dass ich ihnen zu langweilig oder so war, aber ich frage mich dann, wieso haben sie mich nicht mal gefragt, ob Lust hätte dahin und dahin mitzukommen.

Und hast du dich denn mal bei ihnen gemeldet? Bei sowas weiß man ja wie das läuft bzw. es läuft oft so wie von dir beschrieben. Irgendwie wartet dann manchmal auch jeder auf den Schritt des anderen, weil es dann ja manchmal schon so lange her ist und je länger man keinen Kontakt mehr hatte, desto größer ist die Hemmschwelle sich zu melden. Allerdings sollte man -finde ich- auch nicht immer darauf warten, dass der andere anfängt. Dann kann man tatsächlich lange warten, das ist wie mit vielem im Leben. Oder hattest du Ängste, dass man dich ablehnen könnte, wenn du dich meldest?

Ich hatte die Telefon-Nummer der anderen gar nicht, man kannte sich halt nur so aus der Schule und das war ein dummer Versuch von mir auch außerhalb mit denen Kontakt zu haben und wenn einer auch dann fragt, ob er auch meine Tel-Nummer haben könnte, gehe ich mal davon aus, dass das nicht einfach so gesagt worden ist, also das sie mich anrufen werden.

Gibt es eine Annahme, warum das so gewesen sein könnte? Konkrete Vorfälle?

Ja sicher, Mobbing.

J"ulienC-Mat2teo


Ist es durch die OP schlimmer geworden?

Ich würde sagen es ist anders, aber keineswegs besser geworden. Am Strand würde ich eine sehr schlechte Figur machen.

Du hast doch vor einiger Zeit mal geschrieben, dass es bei dir beruflich gut läuft.

Ja, eigentlich habe ich keinen Grund zu klagen. Allerdings komme ich seit 4 Jahren nicht weiter voran. Wenn man wie ich bestrebt ist, privates Versagen durch beruflichen Erfolg zu kompensieren, stellt das ein Problem dar.

Mit starken Minderwertigkeitskomplexen ist man meiner Meinung nach wirklich beziehungsunfähig. Weil man so die Liebe eines anderen Menschen gar nicht annehmen kann, sie ständig anzweifelt und den anderen damit letztlich sehr verletzt. Wenn man sich selbst ablehnt, dann kann man nicht glauben, dass es einen Menschen gibt für den man alles ist.

Du bringst das Problem treffend auf den Punkt. Durch mein Verhalten habe ich wohl schon einige Frauen sehr verletzt.

Das ist etwas, wo man besser wirklich erst versucht die gröbsten Komplexe selbst in den Griff zu bekommen oder halt mit professioneller Hilfe.

Allerdings denke ich, dass es auch gut ist, wenn beides Hand in Hand geht. Das Arbeiten an sich selbst mit liebevoller Unterstützung eines Partners, der Verständnis hat und soviel emotionale Sicherheit bieten kann, dass man Komplexe Stück für Stück abbauen kann.

Ich glaube ich muss erst mal selbst dran arbeiten. Im letzten Jahr bin ich erstmals auch ganz gut vorangekommen. Vielleicht kann ich da wieder anknüpfen, sobald ich den aktuellen OP-Rückschlag verkraftet habe.

Darf ich dich fragen, was das für eine OP gewesen wäre

Es war eine Trichterbrust-OP.

Vielleicht denkt ihr mal über eure Möglichkeiten nach, über Träume (und nicht nur fixiert auf Partnerschaft), über Dinge die ihr noch erleben wollt...es wird auch bei euch mehr geben als nur Arbeit, den Wunsch nach einem Partner und ganz viel Frust. Aber ihr müsst echt mal wieder lernen auch auf die andere Seite eures Lebens zu schauen

Da denke ich seit einiger Zeit sehr intensiv drüber nach. Da gibt es einiges was ich noch machen möchte. Aber letztlich erkenne ich immer wieder, dass zum wahren Glück die Partnerin fehlt.

dcerf-beqrxgsteiger


Da magst du im Groben Recht haben, doch ist es aus meiner Sicht ein gewaltiger Unterschied, ob man schonmal Sex bzw. eine Beziehung hatte oder nicht, dass kann man gar nicht mit jemanden vergleichen der jetzt mal Single ist für eine bestimmte Zeit.

Ich mein, wenn es um reine Triebabfuhr geht, kann man sich ja auf Youporn kostenlos ein paar Videos reinziehen (nur bitte nicht den Computer versauen ;-D), es war doch noch nie so simpel anonym an entsprechendes Material zu gelangen.

Hmm, irgendwie hab ich das Gefühl dass es doch keine so grosse Rolle spielt. Es ist weniger der Punkt ob man einmal Sex hatte oder nicht, sondern vielmehr die Summe all dessen was man bis anhin erlebt hat. Was ist denn mit jemanden, der vielleicht 5 Beziehungen hatte, aber jedesmal betrogen und verlassen wurde? Auch da bleiben doch Wunden und die Frage nach dem Warum. Man muss das gar nicht erst vergleichen oder werten wollen. Es ist immer eine Frage des Massstabs der angesetzt wird. Es entsprechen doch die wenigsten Lebensgeschichten dem Modell mit 25 Heirat, mit 30 Kinder, eigenes Haus, ereignisreiche Jahre, mit 60 Grosseltern, mit 85 Altersheim. Ist das alles Voraussetzung fürs Glücklichsein? Dann würde doch die grosse Mehrheit im Leben scheitern. Es ist überhaupt nicht selbstverständlich, dass im Leben alles so läuft wie man es möchte. Wir lassen uns viel zu sehr in einen Alltagstrott drängen und die Träume die man hat, werden einfach parkiert. Wieso? Träume sind dazu da, um sie zu verwirklichen und sie zu leben, oder es wenigstens zu versuchen.

Wenn es mein Traum ist, einmal eine grosse Wand durchzusteigen, so darf ich meine Zeit nicht damit verbringen, andere für ihre Durchsteigung zu bewundern und die Freizeit mit Computerspielen zu füllen. Ich muss mir überlegen ob ich das wirklich will, und wenn es so ist, setze ich mir kleinere Wegpunkte, die es zu erreichen gilt. Ich muss mich in den Hintern klemmen und mich auf den Weg machen, egal wie steinig er auch sein mag. Nur so werde ich das Ziel überhaupt erreichen können. Wenn ich auf dem Weg nicht weiterkomme, so heisst das doch lange nicht, dass das ganze Leben für nichts war. Es ist eine Frage der Wertung - ist es wichtiger unterwegs zu sein oder das Ziel erreicht zu haben? Ist es wichtiger, auf dem Gipfel überhaupt zu sein, oder den Weg zu gehen - ihn manchmal geniessen und manchmal verfluchen - und am Schluss den Gipfel als Höhepunkt einer - vielleicht jahrelangen - Vorbereitungszeit zu erreichen? Ich will diese Frage nicht abschliessend beantworten, es gibt gar keine richtige Antwort - jeder wird sie für sich selbst finden müssen!

Die Umstände werden nie perfekt sein, es wird immer die eine oder andere Schwierigkeit geben. Ich kann mich beklagen dass es auf gerade dieser Tour ungünstige Verhältnisse hat, oder ich kann mir überlegen, was ich denn bei den aktuellen Verhältnissen sonst tun kann - es stehen nämlich viel mehr Türen offen wo es sich lohnt mal hereinzusehen. Ich musste erst mit Bergsteigen anfangen und einige Schlüsselerlebnisse gesammelt haben, um das zu erkennen. Aber man kann dies auch auf das restliche Leben übertragen.

Muss ich wirklich eine Beziehung haben, um glücklich sein zu können? Gibt es wirlklich keinen anderen Weg um wenigstens das natürliche Bedürfnis nach Sex zu befriedigen? Und was, wenn es in der Partnerschaft doch nicht so läuft wie man es möchte, aber man meint doch glücklich sein zu müssen?

Und seien wir doch ehrlich. Haben wir wirklich alles versucht, um möglichst viele Frauen kennenzulernen? Jeden Freitag und Samstag in die Disco - um wenigstens eine Chance auf einen ONS aufzutun? Lächeln wir jeden Tag mindestens 5 Frauen an? Lesen wir "Man's Health" und versuchen alle Tipps umzusetzen (um wenigstens im Glauben zu sein, es richtig zu tun - einmal durchblättern hat mir gereicht, aber manche lesen das wirklich ernsthaft...)? Ich glaube nicht, dass jemand hier die Frage mit Ja beantworten kann. Ich halte nichts von Discos und dauerndem Partymachen. Das ist meine persönliche Einstellung dazu, und damit muss ich auch als Konsequenz akzeptieren, dass ich damit die Möglichkeit Frauen kennenzulernen einschränke. Wenn es mir jedoch wichtiger ist jedes Wochenende eine andere Frau klarzumachen, so muss ich meine Freizeit halt in der Disco verbringen. Genauso wie ich trainieren muss, um einen Marathon laufen zu können.

Ich glaube nicht, dass ich weniger wert bin, nur weil ich meinen Schwanz noch nie in einer Frau hatte - um es grad direkt zu sagen. Ich kann meinen Weg auch ohne Frau an meiner Seite gehen, wenn ich ganz ehrlich zu mir bin. Wenn ich mir so andere Threads hier anschaue, so hat ein Singleleben durchaus auch Vorteile. Der wesentlichste Nachteil ist der fehlende - mehr oder weniger regelmässige - Sex und eine gewisse Vertrautheit. Ich muss auch ohne Partner geradeaus gehen können. Es ist nicht gut, zu meinen dass eine Beziehung alle Probleme lösen wird. Im Gegeteil - es wird viele neue geben, und die wird man lösen müssen wenn die Beziehung halten soll.

Man kann immer behaupten, dass das Leben ungerecht ist und dass alle gegen einen sind. Man mag ab und zu Recht damit haben, aber dadurch wird leider noch kein einziges Problem gelöst.

smile

@:) @:) @:) @:) @:) @:) ;-)

K wak


@ smile-4-me

Mein aktuelles Hauptproblem ist nicht die fehlende Partnerin. Das Problem ist, dass ich im Moment selbst nicht weiß was mir Spaß machen könnte. Ich bin da gerade einfallslos. Das Gefühl mit meiner zeit nichts brauchbares anzufangen belastet mich da zusätzlich.

Ich dachte auch mal mir muss die richtige Frau begegnen und dann wird alles gut. Das war ein Trugschluss. das weiß ich schon seit Jahren. Es gibt auch Leute die ein glückliches Single-Leben führen. Aber das gelingt mir auch nicht.

Ich bin jetzt zu müde um weiter zu schreiben. Morgen mehr.

Gute Nacht. @:) @:)

S1awshV25


@ bergsteiger

Ich habe auch nie gesagt, dass man nicht durch andere Dinge glücklich sein kann, aber oftmals ist es doch bei uns das Problem, dass dieses ein Hauptproblem darstellt. Außerdem meinte ich auch eher eine Beziehung, auf ONS stehe ich auch nicht, dass kann ich jetzt schon sagen, aber man hat halt auch die seelischen Bedürfnisse nach einer Freundin, das Sex dann auch dazugehört ist auch klar, aber für mich nicht das Entscheidene.

Und das keiner von uns alles probiert hat was möglich ist, wird wohl bei jedem mehr oder weniger sein. Ich stehe übrigens auch nicht auf Diskos oder Parties, trotzdem würde ich gerne ab und zu das doch mal machen, nur alleine hat es eh keinen Sinn.

Und bezüglich irgendwelchen Pornoseiten, da ist mir das Risiko von Viren einfach viel zu groß um darauf zu gehen, wobei es da auch überhaupt keine Notwendigkeit zu besteht, sehen ist nicht gleich fühlen.

SDulKt/i


sash25 Da muß ich Dir Recht geben !

sehen ist nicht gleich fühlen.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Sexualität oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sexualanatomie · Selbstbefriedigung · Sexualtechniken · Homo, Hetero, Bi · Gynäkologie · Urologie · Beziehungen · Schwangerschaft · Verhütung · HIV und Aids


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH