Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

ZPotte lbaxer


Ooooh, da fällt mir ein:

Ich gehöre ja doch zum Kreis der Angesprochenen, da ich mich nach einer bekannten Definition nunmehr mit dem Titel des Quasi-JMs schmücken darf. ;-D

SPas*h25


Kann es oder irre ich mich darin, dass früher hier mehr los war, besonders von weiblicher Seite her?

d\er-]bergsiteixger


Ich gehöre ja doch zum Kreis der Angesprochenen, da ich mich nach einer bekannten Definition nunmehr mit dem Titel des Quasi-JMs schmücken darf. ;-D

Aber auch nur quasi :-p :-p :-p

J.ulien-,MaEttexo


Kann es oder irre ich mich darin, dass früher hier mehr los war, besonders von weiblicher Seite her?

Ja. Aber wir haben ja auch so einiges dafür getan, dass es so kommt.

Mein Eindruck: Die Frauen gehen auf uns ein, aber wir nicht auf sie. Probleme der Frauen interessieren uns nicht. Wir stehen im Mittelpunkt und wollen aufgeheitert werden - tagein, tagaus. Gute Vorschläge werden entweder ignoriert oder zerredet. Es versteht sich von selbst, dass wir sofort die Flucht ergreifen, sobald es ernst wird. Mit Vorliebe drehen wir uns im Kreis und jammern wie eh und je. Im Grunde könnte man die Beiträge von vor 1-2 Jahren rausholen. Man wird keinen großen Unterschied feststellen.

Was also könnten die Frauen hier noch schreiben, was nicht schon 1000 mal geschrieben und ignoriert wurde?

Ich will damit niemanden angreifen, denn ich stehe ja an der Spitze dieser Bewegung. Da ist Selbstkritik angebracht. Ich ertrage mein eigenes Gejammer manchmal selbst nicht. Ist ja wirklich nicht zum Aushalten.

Ich würde mir jedenfalls nicht mehr antworten. :)D

cqo&lt3x8


Hi

Hallo Leute, für mich gilt das gleiche, wie für die meisten hier. JM, bislang keine Beziehung, Alter Ende 20. Ich habe mich natürlich ausführlich mit der Thematik beschäftigt und mich gefragt: Woran liegt's? Andere fragen mich auch: Du hast keine Freundin, woran liegt's?

cwoltx38


Erklärungsansätze für die Ursachen

Nun vielleicht kann ich mit meiner Selbstdiagnose jemandem helfen. Selbstreflexion ist insgesamt eher hinderlich, aber am anfang denke ich wichtig. Der Schlüssel dazu waren mir einige Bücher. Das Ganze in Teilen, sonst wird’s zu viel Text auf einmal:

1. Selbstliebe

Als ich vor etwa 2-3 Jahren "Die Kunst des Liebens" von Erich Fromm las, fiel es mir wie Schuppen vor den Augen:

- Ich lieb(t)e mich nicht selbst, arbeite inzwischen daran, mache gute Fortschritte. Ich habe das als Kind einfach nicht ausreichend gelernt, hielt mich nie für liebenswert, obwohl ich überdurchschnittlich intelligent bin, ganz OK aussehe, groß und schlank bin. OK, auf vielen Bildern finde ich mich immer noch schrecklich, aber auf manchen auch echt nett und z.T. ganz cool.

- Ich glaub(t)e hartnäckig, ich sähe nicht gut aus, würde riechen, wäre nicht begehrenswert.

Die Ursache: frühkindheitliche Prägung. Als Kind bekam ich die Signale: Du bist nicht liebenswert. Lest Bücher zur Transaktionsanalyse (das von Rogol und Rautenerg ist ein sehr gutes Buch!)

- Sich selber zu lieben ist der erste Schlüssel und das kann man lernen (habe mir Hilfe geholt). Früher dachte ich, ich müsste mich in einer Beziehung komplett aufopfern. Das Gegenteil ist glaube ich der Fall: Ich muss mich Spitze finden und mich selber einbringen, um zurückgeliebt zu werden.

cEo,lt3Y8


TEIL 2

2. Soziales

- Ich war bislang nie ein besonders sozialer Mensch. Soziale Verknüpfungen waren immer eher zweckmäßig. Ich hasse Netzwerkbildung und fand Jobs, Wohnungen etc. über Beziehungen immer total ätzend. Klingt banal: Ein weites soziales Netz erhöht auch die Möglichkeit, Kontakte (zu Mädels) zu knüpfen

- Ich war wohl nie besonders empathisch, obwohl ich mich immer für besonders einfühlsam hielt. OK, habe eine Hand voll Freunde. Aber ich fühl(t)e mich auch im platonischen Sinne oft einsam.

- Lest D. perf. Verführer von O. Kuhn. Klingt doof, aber das Buch führt alle Kriterien auf, die für Frauen relevant sind. Beobachtet und seht, es stimmt: Für Frauen ist das Wichtigste, das man einen sozialen Status hat, im besten Fall Mittelpunkt steht, das Alphatier kriegt die meisten ab.

Das Alphatier werde ich nimmer, aber ich kann doch wesentlich sozialer werden, mich mehr um den Austausch mit meinen Mitmenschen bemühen und darum bemühen, dass sich andere im Gespräch mit mir wohl fühlen. Evolutionär betrachtet wird klar: Mädels suchen sich einen, der seine und ihre Ansprüche etc. in der Gruppe durchsetzen kann. Früher war ich immer stolz darauf, anders zu sein, ein Außeneiter zu sein (dämlich oder?).

cHoltx38


TEIL 3

3. EGO -> Selbstbewusstsein/Aufgeschlossenheit/Extrovertiertheit:

- Selbstbewusstsein: Ein Kumpel von mir kennt z.B. gar keine Selbstzweifel, sieht schlechter aus als ich, hat aber kein Problem mit Frauen. Komisch, aber selbstbewusste Menschen werden von anderen auch viel besser akzeptiert. Ich dachte immer sich zurücknehmen wäre nett und sympathisch. Lesson learned: Mit Errungenschaften dezent glänzen, ruhig mal dicker auftragen, Erfolge feiern.

- Wille, Sicherheit, Entschlossenheit: Frauen merken, wenn Du unsicher bist (sagen alle, stimmt auch). Eben genannter Kumpel weiß genau was er will und was er nicht will. Unsicherheit und fehlender Wille ist m.E. ein Killer bei Frauen. Ich sehe z.B. oft Paare, bei denen ich denke: Man was für ein Loser, was für eine süße Frau. Aber: Der Typ weiß eben was er will.

Viele "Dating-Experten" empfehlen auch immer wieder: Dominiere die Frau (im positiven Sinne): Wähle die Location für das Date, bestelle für Sie, bestimme wie kommuniziert wird etc. Frauen werden das wohl nicht zugeben, aber ich glaube das stimmt. Bei Frauen gibt es da m.E. ein riesiges Gap zwischen Reden und was sie tats. wollen. Wir sind von emanzipierten Frauen erzogen worden, die sagen: Seit nett zu Frauen, fragt immer was sie wollen etc.

Ihr kennt bestimmt folgende Situation: Ihr geht abends in einer Gruppe (meinetwegen auch nur Jungs) weg und keiner kann sich so richtig entscheiden, wohin es geht. Das Alphatier würde sich an dieser Stelle eher durchsetzen, und bestimmen (u.U. sehr dezent), wird dafür entsprechend in der Gruppe anerkannt. Hinterfragt Eure sozialen Bindungen und Ihr werdet sehen, das ich damit recht habe. Habe es selber beobachtet.

- Extrovertiertheit: nichts Neues an dieser Stelle: Wenn Du viel lächelst, fröhlich bist, auf der Tanzfläche abfahren kannst, ist das vermutlich die halbe Miete. Die Leute wollen Spaß haben und nicht ständig tiefsinnig sein. Ich neige dagegen zum sinnieren, wie eben an dieser Stelle. Ich traue mich nicht zu tanzen und bin dann total blockiert. Jedes Mal ärgere ich mich, dass meine extrovertierten Kumpels alle Lorbeeren ernten, obwohl sie unehrlich sind, ihre Freundinnen bescheißen etc.

ZFotteelbaxer


Hallo Colt38 :-)

Woran es liegt, dass ist hier seit langem festgehalten...

Ich wiederhole mich da immer wieder: Dieser Thread hat einen Teil 1.

Dort haben wir vor Ewigkeiten die grundsätzlichen Problematiken ausgearbeitet.

Stimmten damals, stimmten seitdem. stimmen heute noch, und sie werden auch in 1000 Jahren noch stimmen.

Leider gibt es dabei ein Problem: Es müssen 80 (achtzig(!!!)) Seiten durchgelesen werden, nämlich die ersten 80 von Teil 1.

Aber es lohnt sich.

Kennst Du:

- die "Freund"-Schublade?

- das IKEA-Syndrom?

- den "Seelenmülleimer"?

- das "Ich-will-doch-nur-Freund-sein"-Ausruf-Phänomen? Und das Wundern darüber, dass man tatsächlich nicht mehr wird?

Und so weiter, und so fort.

80 Seiten sind 'ne ganze Menge - aber wenn Du die Motivation nicht aufbringst, dann vergiss es lieber gleich. ;-)

Glaube mir, die Lektüre lohnt sich.

Und wenn Du danach auch noch nicht unbedingt weißt, wie Du was ändern kannst, ich garantiere Dir, dass die Frage

Woran liegt's?

schon mal beantwortet ist.

Und das ist ja der erste Schritt.

cdol=t38


Und abschließend

Offen gesagt hege ich aufgrund all der Kriterien von Frauen manchmal einen Hass auf das andere Geschlecht: Hey, was stimmt mit mir nicht? Andere werden auch, einfach so, geliebt. Außerdem fallen sie nicht selten auf Typen rein, die einfach scheiße sind und sie auch noch nach Strich und Faden bescheißen (und die Mädels geben das auch noch offen zu und jammern dann darüber). Dieses Gefühl muss ich dann immer wieder schleunigst abstellen.

Mein Performance-Problem liegt auch viel auf der Oberfläche: Kontakt herstellen, freundlich und fröhlich seien und auf die Person eingehen, Tanzen, ... Das kann man alles lernen. Und ich glaube, wenn man sich selber so quälen kann und sich einem ständigen Lernprozess aussetzt, wird man besser als all die anderen, die das in die Wiege gelegt bekamen.

Alles hängt na klar irgendwie zusammen. Die Frau muss meiner Meinung nach spüren, dass Du nicht bedürftig bist, Dich selber liebst, dass Du ein sozialer und durchsetzungsfähiger Mann bist (OK, ist jetzt eher ein Idealbild). Ich versuche auch sinnlicher zu sein, langsam zu essen, mich mit sinnlichen Dingen zu beschäftigen, auf die Gefühle von Menschen einzugehen. Ich fühle mich auch besser dabei. Inzwischen lege ich immer mehr die Rolle des "Zu-Bemitleidenden" ab, außer an schlechten Tagen.

Irgendwann muss es klappen. Der Weg zur Liebe einer Frau führt mich zunächst über die Liebe Meiner selbst.

Skashx25


@ Zottelbaer

Naja Theorie und Praxis, ist aber dann trotzdem noch ein gewaltiger Unterschied und "ja" ich habe mir die ganzen Seiten gelesen, klingt für mich auch alles logisch und würde sicher auch weiterhelfen, nur das umsetzen klappt halt nicht.

Kdwak


@ Zottelbär

Ich gehöre ja doch zum Kreis der Angesprochenen, da ich mich nach einer bekannten Definition nunmehr mit dem Titel des Quasi-JMs schmücken darf.

Ist dir genehmigt. ;-D Ich trage weiter den Titel Ex-JM.

Kvwaxk


Träume

Ich träume nur selten. Zur Klarstellung: ich rede hier von Träumen die man im Schlaf hat, nicht von Wunschträumen in wachen Zustand. Vor ein par Nächten hatte ich einen seltsamen Traum.

Ich erinnere mich nichtmehr an alles. Ich saß mit einer Frau abends im Restaurant. Wir aßen gemeinsam und unterhielten uns gut. Wir verließen das Restaurant und gingen zu meinem Auto. Als wir im Auto saßen fragte sie: "Gehen wir jetzt zu dir?" Ich erklärte ihr, dass das leider nicht geht weil ich bei meinen Eltern wohne und ich dort nicht mitten in der Nacht mit einer Frau auftauchen könnte. Zu ihr gehen war auch nicht möglich, weil sie auch bei ihren Eltern wohnte. Dann bin ich aufgewacht.

Ein seltsamer Traum. Will mir mein Unterbewußtsein zeigen, dass es nie klappt egal was ich mache? :-/

Gut dass ich nur selten träume.

K+waxk


Ursachenforschung

Kennst Du:

- die "Freund"-Schublade?

- das IKEA-Syndrom?

- den "Seelenmülleimer"?

- das "Ich-will-doch-nur-Freund-sein"-Ausruf-Phänomen? Und das Wundern darüber, dass man tatsächlich nicht mehr wird?

Trifft bei mir alles nicht zu. Bei mir hat sich nie eine Frau ausgeheult, keine hat mir erzählt ich wäre so ein toller Freund, Regale habe ich auch nie für eine aufgebaut.

SNashx25


@ Kwak

Ein seltsamer Traum. Will mir mein Unterbewußtsein zeigen, dass es nie klappt egal was ich mache?

Wieso das denn? Immerhin gibt es ja noch das Auto ;-) . Aber bei mir wurde es da auch zu Problemen kommen, wohne nämlich auch noch zu Hause *seufz*.

Die andere Sache trifft bei mir auch nicht zu, hatte leider noch nie eine platonische Freundin.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Sexualität oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sexualanatomie · Selbstbefriedigung · Sexualtechniken · Homo, Hetero, Bi · Gynäkologie · Urologie · Beziehungen · Schwangerschaft · Verhütung · HIV und Aids


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH