Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

J`ulieRn-nMatxteo


Quasi-JM? Ex-JM?

Ich bin Julien-Matteo, also JM. Ich bleibe es auch, wenn ich mal 'ne Freundin habe.

;-D

Hallo Colt,

Du hast ausgezeichnet zusammengefasst was erfolgreiche Männer ausmacht. Vieles davon finde ich erstrebenswert, manches kann ich aber einfach nicht umsetzen, weil ich anders bin als der erfolgreiche Durschnittsmann.

Manche Verhaltensweisen von Männern, die großen Erfolg bei Frauen haben, finde ich rücksichtslos bis abstoßend. Muss irgendwie evolutionär bedingt sein, dass sowas bei Frauen ankommt.

Bei Durschnittsfrauen werde ich also niemals Chancen haben. Aber ich glaube, dass nicht alle Frauen Durchschnitt sind. Und da liegt unsere Chance.

J8uClieCn-M{agttmexo


Kwak, Dein Unterbewusstsein will Dich nur dezent darauf aufmerksam machen, dass Veränderungen notwendig sind.

c>olLt<38


@ Julien-Matteo

vielen Dank für Deine positive Kritik.

Die Umsetzung ist freilich das Problem. Ich versuche z.B. immer wieder zu tanzen, kriege es aber nur dann hin, wenn ich richtig, richtig voll bin und dann ist nicht mehr so viel mit Mädels reden höchstens lallen. Ich arbeite daran.

Ich glaube, man muss sich nicht schämen, ein derartiger Mann zu werden, wie Du ihn vielleicht beschreibst. Was heißt rücksichtslos bis abstoßend? Ich kann nur sagen: Fahrt Euch die Wahrheit vom Asi-Toni auf Youtube rein (steinalt). Jeder Mann, der das gesehen hat (auch jeder intelligente) hat gesagt: Stimmt, die Weiber sind total verlogen und geben sich für was Besseres aus (ist ja im Prinzip seine Message).

Vielleicht liegt da das Problem (neben all den Ursachen die ich bereits aufzählte): Unsere Mütter haben uns falsch erzogen (seit nett! seit keine Männer!), unsere Väter haben uns nicht beigracht, wie man flirtet, es gab zufällig keine Optionen in der Pubertät (ich hatte welche und habs vergeigt) und die Emanzipation (keine klaren Rollenbilder, etc.) trägt den Rest dazu bei --> Arschkarte.

@ alle:

Sorry, wenn ich hier gegen irgendwelche Regeln verstoßen habe und den Beitrag im falschen Thread gepostet habe.

Zto.ttvelbaexr


[quote]Trifft bei mir alles nicht zu. Bei mir hat sich nie eine Frau ausgeheult, keine hat mir erzählt ich wäre so ein toller Freund, Regale habe ich auch nie für eine aufgebaut.[/quote]

Mag sein ,aber

[quote]- das "Ich-will-doch-nur-Freund-sein"-Ausruf-Phänomen? Und das Wundern darüber, dass man tatsächlich nicht mehr wird?[/quote]

Trifft garantiert zu. Du kannst keine Frau ansprechen und dabei eine sexuelle Spannung aufbauen. Du verstehst es nicht, zweideutige Anmerkungen unvollendet in der Stille wirken zu lassen. ;-)

Zum Beispiel.

Solltest Du jemals mit einer Frau reden (kommt selten genug vor, ich weiß), so wird sie niemals auf die Idee kommen, du würdest was von ihr wollen.

Z1otmtBelbamexr


@ sash25:

Ich glaube Dir, dass das mit dem Umsetzen (noch) nicht klappt. Aber immerhin weißt Du jetzt wenigsten, was Du ändern solltest, woran es hapert. Und das ist schon mal ein wichtiger Punkt, wie ich finde.

Auch wenn es noch nicht gelingt... Aber die Situation, ist doch schon mal besser, als einfach nur dumm dazustehen, unzufrieden zu sein und rein gar nichts zu wissen, oder?

An ein Ziel kann immerhin nur gelangen, wer weiß, wo es lang geht...

Zcotte,lbaer


@ bergi:

Moment mal, dass "quasi" bringt mich ja gerade auf den juristischen Status eines Voll-JM. ;-D

Z`otteelxbaer


@ colt38:

Auf der einen Seite hat Du das Kern-Problem ja schon erkannt.

Du zeigst nicht, dass Du sie haben willst, also merkt sie auch nichts.

Aber den zweiter Ansatz ist unproduktiv: Es bringt nichts, Deine Mutter, Deinen Vater oder wen auch immer für Deine Situation verantwortlich zu machen.

Nur Du kannst etwas ändern! Nicht Deine Mutter und Dein Vater können nicht flirten, sonst gäbe es Dich nämlich nicht. ;-)

Es ist Dein Leben, Deine Chancen. Niemand anderes wird Dein Dilemma auflösen.

Verantwortlichkeit abgeben gilt nicht! :|N

mPrku82


Nicht Deine Mutter und Dein Vater können nicht flirten, sonst gäbe es Dich nämlich nicht.

weiss ja nicht, wie das bei euch in deutschland ist, aber bei uns werden kinder nicht durch flirten gezeugt ;-D

K7estrxa


@ Julien-Matteo

Ja. Aber wir haben ja auch so einiges dafür getan, dass es so kommt.

Mein Eindruck: Die Frauen gehen auf uns ein, aber wir nicht auf sie. Probleme der Frauen interessieren uns nicht. Wir stehen im Mittelpunkt und wollen aufgeheitert werden - tagein, tagaus. Gute Vorschläge werden entweder ignoriert oder zerredet. Es versteht sich von selbst, dass wir sofort die Flucht ergreifen, sobald es ernst wird. Mit Vorliebe drehen wir uns im Kreis und jammern wie eh und je. Im Grunde könnte man die Beiträge von vor 1-2 Jahren rausholen. Man wird keinen großen Unterschied feststellen.

Was also könnten die Frauen hier noch schreiben, was nicht schon 1000 mal geschrieben und ignoriert wurde?

Ich will damit niemanden angreifen, denn ich stehe ja an der Spitze dieser Bewegung. Da ist Selbstkritik angebracht. Ich ertrage mein eigenes Gejammer manchmal selbst nicht. Ist ja wirklich nicht zum Aushalten.

Ich würde mir jedenfalls nicht mehr antworten. :)D

Sehr gut analysiert :)^ Ich habe hier und im ersten Teil früher häufiger geschrieben, irgendwann hatte ich das Gefühl ich reden gegen eine Wand und alles ist nutzlos. Kennt jemand Eric Berne? "Die Spiele der Erwachsenen"? Da gibts ein Spiel "WANJA"

*:)

LYevwixan


colt

Vieles Brauchbare in dem, was du schreibst, aber...

Der Emanzipation die Schuld geben, ist albern. Frueher gab's auch JM. OK, zur Not wurden Frauen eingekauft, aber wer sich die Zeit zurueckwuenscht, bekommt von mir kein Mitleid.

Und wenn das Wort "Mann" ueberhaupt irgendwas bedeutet, dann ist es sicher nicht "mach immer was Mutti und Vati dir gesagt haben"... von daher taugen "falsche Infos in der Erziehung" auch herzlich wenig als Erklaerung, warum man sich nicht "maennlich" genug verhaelt; davon muss man sich eh befreien, wenn man erwachsen wird. (Uebrigens bin ich von Kind auf an von emanzipierten oder wenigstens Moechtgern-emanzipierten Frauen umgeben gewesen und keine hat mir jemals geraten "sei immer nett zu den Frauen und sei nicht maennlich". Ammenmaerchen.)

Ach so, noch die Geschichte mit den Alphatierchen. Um mal zu checken, ob du deine eigene Theorie plausibel findest, ueberlege dir Folgendes:

a) Wieviele Maenner erfuellen deine Kriterien des Alphatierchens? (Es muessen eigentlich unter 50% sein, denn wenn es mehr gaebe, gaebe es gar nicht so viele Gefuehrte wie Fuehrernaturen...)

b) Wieviele Maenner bekommen eine Freundin?

Faellt dir was auf?

c'oYlt3x8


@ Zottelbaer

Aber den zweiter Ansatz ist unproduktiv: Es bringt nichts, Deine Mutter, Deinen Vater oder wen auch immer für Deine Situation verantwortlich zu machen.

Du hast vollkommen recht. Diese Phase habe ich eigentlich schon abgeschlossen. Dennoch verfalle ich manchmal in die alten Denkmuster. Richtig ist: man muss sich mit der situation abfinden und das beste draus machen und meine eltern haben zumindest das beste gewollt. Insofern kann man ihnen keinen vorwurf machen Aber klar ist auch: Deine Eltern leben Dir als erstes vor, wie eine Beziehung zwischen Mann und Frau funktioniert. Dein Selbstbewusstsein hängt von ihrer Wertschätzung ab denn es bildet Dein Urvertrauen. Wenn da nix kommt, hmmm? Wenn Deine Eltern Dir zudem noch ein altmodisches und schlechtes Bild von Sexualtiät und Nähe einprägen, dann kommt eins zum anderen

Kurzum: Ich wollte nur aufführen, dass die ganze frühkindheitliche Geschichte hier eine Ursache für vieles sein könnte. Und die kann man bearbeiten.

c8oltx38


@ Lewian

OK alles, was ich beschrieben habe, war vielleicht etwas extrem, sollte aber eine Tendenz aufzeigen.

- Ich finde Emanzipation gut, finde Frauen sollten 100%ig gleichberechtigt sein. Kein Thema. Aber: Ich glaube auch, dass sich dadurch viele Männer desorientiert fühlen. Im Übrigen leben Frauen die Emanzipation doch gar nicht: Ich höre immer wieder von Frauen: "Nein, ich will angesprochen werden, da bin ich altmodisch" etc. Das heißt etwas plakativ formuliert: zusätzliche Rechte ja, "Pflichten" nein. Als Mann muss man dagegen auch dem alten Männerbild noch Gerecht werden (Ansprechen, Initiative, Versorgen, Sicherheit, ...). Und im Übrigen: Rollenverteilungen haben z.T. auch ihr Gutes.

- Mit Alphatier meine ich nicht den absoluten Leader. Da gibt es ja auch Abstufungen. Alphatier meint eher eine sozial-orientierte Person, aber umso dominanter, umso größer der Erfolg bei Frauen, sofern diese Person initiativ ist.

L]ewiaxn


colt

Ich glaube auch, dass sich dadurch viele Männer desorientiert fühlen.

Nuh, damit muss man als Mann eben leben. Die Frauen mussten ja frueher (und heute noch) auch mit so einigem leben.

Im Übrigen leben Frauen die Emanzipation doch gar nicht: Ich höre immer wieder von Frauen: "Nein, ich will angesprochen werden, da bin ich altmodisch" etc. Das heißt etwas plakativ formuliert: zusätzliche Rechte ja, "Pflichten" nein.

Ich denke, dass siehst du zum Teil deswegen so, weil du (allgemein beliebte Fehltendenz in diesem Faden) dazu neigst, ueber "die Frauen" zu schreiben, als sei das eine amorphe Masse. Die Emanzipierten und die Altmodischen sind aber oft nicht dieselben. Klar gibt's welche, die sind so drauf, wie du sagst, aber das ist halt nur ein Grueppchen. Und ueberhaupt muss man sich nicht allzusehr danach richten, was "die Frauen" wollen, denn man will ja nur eine (erstmal ;-))... und was "die Frauen" wollen, ist schon deshalb widerspruechlich, weil es ja Millionen unterschiedliche gibt...

umso dominanter, umso größer der Erfolg bei Frauen, sofern diese Person initiativ ist.

Selber Einwand, bei einigen ja (vielleicht sogar bei vielen), aber nicht bei allen.

Zwei meiner besten (platonischen) Freundinnen haben Maenner, die sehr wenig dominant sind, und sie berichten von schlechten Erfahrungen mit den (Moechtegern-)"Alphas" und sagen "nie wieder". Gibt's auch.

M!onxik~a46G5


Lewian

:)^ :)^

mOrkx82


denke, die meisten haben phasen, in denen sie sich gerne führen lassen und andere, in denen sie lieber führen.

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