Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

duerB-bexrgsteixger


Ein schöner Text. Glaubst du daran?

JZuli%en-MaYtteo


Yes, I want to believe und ich fühle mich gut dabei.

Warum glaubst Du, dass die Liebe nicht gut ist nur weil sie endlich ist? Alles ist endlich. Sogar die Erde wird irgendwann verdampfen wie eine Schneeflocke, die ins Lagerfeuer fällt. Dennoch ist sie wie ein Paradies (auf Erden):

[[http://www.e-water.net/de/paradise/ Paradies]]

Nichts auf dieser Welt ist selbstverständlich und nichts hält für immer. Für die Erfüllung unserer Wünsche und der unserer Partnerin müssen wir uns stets neu einsetzen. Beizeiten sollte man das Genießen der Ergebnisse nicht vergessen. Es hält dann so lange wie es für Beide schön ist - vielleicht (fast) für immer.

KRwuak


@ colt38

Ich habe den Test gemacht. Ich bin Typ ISTJ was immer das heißt ??? Habe nicht die ganze Erklärung in wikipedia gelesen. Schein kompliziert zu sein.

K}waxk


@ Julien-Matteo

Der Text vom Song ist gut. Irgendwie wünschen wir uns das alle.

Ich würde gerne morgens aufwachen und mit allem um mich herum zufrieden sein. Und am Abend ist immer noch alles gut.

Aber das wirft eine neue Frage auf: Wie muss es sein, dass ich zufrieden bin?

Kuwaxk


Ist es dann nicht einfacher und vor allem ehrlicher, eine reine Sexbeziehung zu führen?

Wenn uns das gelingen würde wären wir nicht Stammschreiber hier.

Ich frage mich ob eine Partnerschaft überhaupt etwas Erstrebenswertes sein muss, nur weil es die Mehrheit so sieht...

Mir ist egal wie es irgendeine Mehrheit sieht. Ich merke nur, dass mir etwas fehlt.

J ulie{n-Matxteo


Aber das wirft eine neue Frage auf: Wie muss es sein, dass ich zufrieden bin?

"Ich werde es erst wissen,

wenn ich angekommen bin."

Der Text vom Song ist gut.

Ja. :)z

dKere-bergAsteigxer


Warum glaubst Du, dass die Liebe nicht gut ist nur weil sie endlich ist? Alles ist endlich. Sogar die Erde wird irgendwann verdampfen wie eine Schneeflocke, die ins Lagerfeuer fällt.

[...]

Nichts auf dieser Welt ist selbstverständlich und nichts hält für immer. Für die Erfüllung unserer Wünsche und der unserer Partnerin müssen wir uns stets neu einsetzen. Beizeiten sollte man das Genießen der Ergebnisse nicht vergessen. Es hält dann so lange wie es für Beide schön ist - vielleicht (fast) für immer.

Vor allem der letzte Satz stört mich. Das ist genau die Konsumhaltung, die ich meine. Wenns nicht mehr stimmt, wird nicht mehr gekämpft sondern ersetzt. Es erinnert mich so mehr an eine dauernde Prüfungssituation für beide Partner - was hat denn das noch mit Liebe zu tun? :|N

Eine Scheidung einer Ehe sollte meiner Meinung nach eine Notbremse sein und nicht der 50%-Regelfall, so hat das Eheversprechen doch keinen Wert mehr und die Worte "wahre Liebe" verkommen zur Heuchelei. Es geht mir dabei gar nicht um Selbstverständlichkeit oder Ewigkeit sondern um die Werte die scheinbar nur noch für den Augenblick gelten. Wenn ich regelmässig Sex will, so kann ich mir einen Job suchen in dem ich gut verdiene um mir das leisten zu können. Wenigstens mache ich dann niemandem etwas vor. :-|

SOaYsh2x5


Man muss ja nicht gleich heiraten ;-) .

c,olt538


@ bergsteiger

Oder ich stelle das Konzept der "wahren Liebe" in die Ecke und betrachte eine Partnerschaft nicht als etwas Dauerhaftes.

Ich glaube da liegt genau eine Gemeinsamkeit, die uns alle verbindet. Andere Menschen sehen das eher locker, lassen sich u.U. auf ONS ein und sind diesbzgl. entspannt, mal gucken was geht. Ich habe ein viel zu verkorkstes Sexualbild mitbekommen, von wegen ewiger Treue und so. Versteh mich bitte nicht falsch: ich will das mir eine Frau treu ist, und ich ihr natürlich auch. Aber ich glaube man muss eben ausprobieren und versuchern. Du erinnerst Dich vielleicht an meinen Beitrag über das "Spielerische". Ich glaube es schreckt Frauen auch echt ab, wenn man nur auf der Suche nach der richtigen Liebe ist und sie von der Stelle wegheiraten will. Mein Auto fand ich die erste Zeit auch ganz OK, bis sich diverse Mängel zeigten und meine Lebenssituation sich änderte.

(Ich glaube übrigens, dass die meisten Beziehungen bis 30 scheitern, weil sich die Leute nicht selber kennen. Danach kommt auch sowas wie Torschlusspanik dazu, weshalb viele in verkorksten Beziehungen verharren und sich mitunter nicht trauen ihrer Lebenslüge zu beenden.)

@ Kwak

Bingo! Bin INTJ oder ISTJ. Kenne weitere Leute, die dem entsprechen und auch Probleme mit Frauen haben. Da gibt es wohl eine nicht grundlegend veränderbare Konstante. Aber fürs EGO ist es beruhigend, ich sage mir zumindest nicht mehr, ich sei komisch oder anders. Bin halt so wie ich bin, was zusätzliche Herausforderungen mit sich bringt. Denk doch mal nach: Wenn es stimmt, dass Frauen wirklich einen einfühlsamen, sensiblen, aufrichtigen Typen suchen (was ich offengestanden zumindest ansatzweise bezweifle, siehe vorherige Beiträge), dann wären wir doch die Auslese. Nur versagen wir halt massiv auf der Oberfläche. Das sind Dinge die man zumindest Teilweise lernen kann.

s_es


@ kwak

einmal gehts noch, ich zitier mich mal kurz selbst @:)

warum um alles in der welt lässt du dir nicht helfen um diese denk und verhaltensmuster zu durchbrechen?? dass du nicht willst hab ich inzwischen auch mitbekommen, aber warum?

kwak, du kochst in deiner eigenen suppe wenn ich das mal so sagen darf. ;-)

s5es


äh... oder in deinem eigenen saft*, oder **sud, oder so. ja. x:) ;-D

sNes


oh gott, jetzt auch noch falsch zitiert und der falsche smiley.. der: x:) sollte der: |-o sein.

gleich nochmal |-o

dizzy sunday ;-D

J0ulie$n-Maxtteo


Vor allem der letzte Satz stört mich. Das ist genau die Konsumhaltung, die ich meine. Wenns nicht mehr stimmt, wird nicht mehr gekämpft sondern ersetzt. Es erinnert mich so mehr an eine dauernde Prüfungssituation für beide Partner - was hat denn das noch mit Liebe zu tun? :|N

Ich plädiere keineswegs für eine Konsumhaltung. Selbst wenn sich beide bewusst für einen ONS oder eine gelegentliche gemeinsame Freizeitgestaltung ohne Beziehung entscheiden, stünde höchster gegenseitiger Respekt, Zuneigung und ein ausgeglichenes Geben und Nehmen für mich an allererster Stelle. Entscheidet man sich für eine Beziehung gilt um so mehr, dass man die Liebe auch bei großen Problemen niemals leichtfertig auf's Spiel setzen darf und auch sein eigenes Verhalten auf den Prüfstand stellen muss. Das gilt gerade auch für eher introvertierte Menschen wie uns.

Liebe ist keine Selbstverständlichkeit. Niemand hat einen dauerhaften Anspruch auf die Liebe eines anderen Menschen. Sie entsteht jeden Tag neu durch das was wir tun und was die Partnerin tut; und durch die Kraft, die man währenddessen tanken kann, kann sie auch über vorübergehende Durststrecken hinweghelfen.

Wenn die Probleme aber zur Regel werden und keine Lösung in Sicht ist, ist eine Trennung das Richtige. Warum sollte eine Beziehung weiterbestehen, in der man nur noch kämpfen muss?

H/on!kHoxnk


@ der-bergsteiger

Das ist genau die Konsumhaltung, die ich meine. Wenns nicht mehr stimmt, wird nicht mehr gekämpft sondern ersetzt. Es erinnert mich so mehr an eine dauernde Prüfungssituation für beide Partner - was hat denn das noch mit Liebe zu tun?

Gekämpft wird, zumindest von einer Seite, noch sehr häufig und ersetzt auch erst dann, wenn kämpfen keine Erfolge mehr zeigt, warum auch nicht. Ganz ehrlich: Disney hat dir eine falsche Vorstellung von Liebe vermittelt, denn eine wahrhaftige "Liebesbeziehung" schafft es seltenst über einen gewissen Zeitraum hinaus, schlichtweg weil beide Partner sich innerhalb einer Beziehung auch viel drastischer Verändern als außerhalb, es herrscht Erwartungs- und infolge dessen Anpassungsdruck, der häufig eben zur Folge hat, dass die Eigenschaften des jeweiligen Partners, die zum Zeitpunkt des Verliebens maßgebend für diese Entwicklung waren, sich verändern oder gar verschwinden und überdies das Gefühl akuter Verliebtheit von ganz alleine nachlässt, irgendwann.

Historisch betrachtet wird die Liebesbeziehung sogar erst in der Epoche der Romantik derart idealisiert, dass ihre Inhalte in der v.a. rechtlichen Institution "Ehe" angestrebt werden, die bislang als Zweckgemeinschaft (Vernunftehe) gesellschaftlich normiert aus überwiegend rationalen Gründen existierte. Das wollen heutzutage aber die wenigsten hören, weil allein schon das soziale Umfeld, ganz zu schweigen von gesamtgesellschaftlicher Konvention, eine Beziehung oder Ehe als überwiegend lebenslange Partnerschaft betrachtet, was, ebenfalls historisch gesehen, vor allem von der kirchlichen Auffassung der Ehe als "Sakrament" herrührt, das seinerzeit aber nicht dazu diente, ewige Leidenschaft für den Partner zu konstatieren, sondern das Heranziehen des Nachwuchses in wirtschaftlich sicheren Verhältnissen zu garantieren.

Eine langanhaltende Liebesbeziehung, wie sie gemeinhin verstanden wird, ist also im wesentlichen das postulierte Ideal der Romantik, zusammengesetzt aus meist nicht lang währenden Gefühlen von Verliebtheit, wie sie wohl jeder kennt und dem Eheversprechen, einem Sakrament, dem auch die Romantiker ihrer Religion zuliebe zuprosteten, also vielmehr ein hypothetisches Konstrukt, als eine erprobte und bewährte Praktik.

Dennoch behaupten nachweislich viele Menschen, ihren Partner seit langer Zeit (seltenst bedingungslos) zu lieben.

Ich behaupte sie irren sich, wenn sie damit die gleichen Gefühle meinen, die bei "Verliebtheit" vordergründig sind.

Hypothese: Die Gefühle, die einem langjährigen Partner entgegengebracht werden, werden häufig dann als "Liebe" bezeichnet, wenn:

1. Keine stärkeren Gefühle für andere Menschen vorhanden sind,

2. die Beziehungsbilanz weiterhin positiv ist, d.h. der jeweilige Partner das Gefühl hat, mehr durch die Beziehung zu erhalten, als er geben muss,

3. die Partner nach dem Konzept "Freundschaft" ein gutes Verhältnis zueinander haben, und

4. die Beziehung nach wie vor ihre wesentlichen Aufgaben erfüllt (siehe 2.), nämlich:

4.1. Intimität mit dem Partner, d.h. Sexualität, Zweisamkeit, emotionale Offenheit,

4.2. sozialen Anschluss, d.h. gemeinsame Aktivitäten, Freunde, Freizeitgestaltung und

4.3. optional auch wirtschaftliche Stabilität in dem von den Partnern angestrebten Ausmaß.

Vor diesem Hintergrund erscheint (mir) die Frage "Warum Beziehung, wenn kein Disney-Style möglich ist" jetzt nicht mehr Sinngemäß, weil eben "Disney-Style" als Utopie entlarvt werden konnte und das Anstreben einer Utopie per se zwecklos sein muss.

Warum man generell eine Beziehung anstreben kann, ist, dachte ich bislang, selbsterklärend, denn eine Beziehung erfüllt mehrere Bedürfnisse zur gleichen Zeit, einerseits das Bedürfnis nach Intimität mit einem anderen Menschen und andererseits das Bedürfnis nach sozialem Anschluss, vorausgesetzt man hat gleiche Interessen und entspricht diesen auch gemeinsam. Die Tatsache der Gleichzeitigkeit bei der Erfüllung von Bedürfnissen vergrößert das positive Erleben einzelner Qualitäten meines Erachtens um ein Vielfaches, die Tatsache der "vereinbarten" Beziehung, die meist auch Eigenschaften eines Vertrags innehat, bewirkt eine wahrnehmbare Kontinuität, sodass Partner ihr gemeinsames Leben zumindest eine gewisse Zeit im vorhinein planen können, was zur Folge hat, dass sie sich effektiv weniger Gedanken um ihre nahe Zukunft machen müssen, defakto trägt auch die Kontinuität maßgeblich zur persönlichen Zufriedenheit bei. Im Gegensatz dazu, Bergsteiger, müssen sich Singles, wollen sie beispielsweise ihrem Bedürfnis nach Sexualität nachgehen, Gedanken darüber machen, wie, wo und wann ihnen das möglich ist, müssen ständig auf Achse sein und typischerweise auch Rückschläge hinnehmen. Grundlegend kann man sagen, dass intakte Beziehungen extrem zur persönlichen Zufriedenheit beitragen, und zwar in einem Maß, das prinzipiell nicht durch separate Bedürfniserfüllung erreicht werden kann.

So, ich hoffe ich hab nicht zuviel um den heißen Brei gequatscht ;-)

cZoltx38


@ HonkHonk und alle

Dem kann ich nur zustimmen. Sexualität und Beziehungen sind letztlich Instinkt-getrieben, Liebe selber wohl ein Art biologisches Phänomen. Sie kommt und vergeht.

Seit ihr nie beim Anblick einer (echten) Frau (auch ner süßen) "geil" geworden? Ich meine, wenn sie einen nett anlächelt oder nur anschaut und man weiß, OK, bin vielleicht doch im Spiel (Zugegeben, kam bei mir erst 2 mal vor in den letzten 5-6 Jahren, aber immerhin).

Schaut Ihr nie BBC auf VOX oder so? Phermone, sich riechen können, Frauen stehen auf Männer die Ihrem Vater ähnlich sind, Männer auf Brüste, weil sie auf den Po und damit die Begattung des Weibchens deuten lassen. Rote Lippen sind Sinnbild für ein gut durchblutetes weibliches Geschlechtsorgan, deswegen Lippenstift usw.

Ich finde die biologischen Grundlagen sind doch elementar bei dieser Thematik, ich brauche doch Ansatzpunkte für Erklärungen. Kurzum: Es gibt auch biologische bzw. soziale Kriterien, warum wir hier versagen (sorry, hart formuliert). Mindestens an einigen kann man drehen. Man muss die Barrieren des Versagens aus dem Kopf kriegen und sich fortlaufend weiterentwickeln.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Sexualität oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sexualanatomie · Selbstbefriedigung · Sexualtechniken · Homo, Hetero, Bi · Gynäkologie · Urologie · Beziehungen · Schwangerschaft · Verhütung · HIV und Aids


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH