Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

S*. walUlisMii


@ Zottelbär & smile-4-me

Wäre diese Aufforderung für ihn irgendwie schädlicher als etwas beliebig Anderes, was Du tun könntest oder tust?

ja, das denke ich und nur darum geht's mir. Ich kann mir nichts gutes vorstellen was bei so einem Umgang mit einem Problem dieser Schwere rauskommen soll. Ein "Arschtritt" ist da Jahre zu spät und schadet meiner Meinung nach einfach nur. Entweder fördert man damit die Selbstverachtung des Arschgetretenen ("selber schuld" - "ja stimmt" *selbsthass*) oder man schafft es dass sich dieser einfach verschließt ("selber schuld" - "du hast doch überhaupt kein plan" *dichtmach*)

Sucht ist eine Krankheit und eine negative Einstellung lässt sich sehr viel leichter verändern als eine Sucht zu heilen.

behalt den Satz mal im Auge und lies deinen Beitrag von der vorherigen Seite nochmal, da ist von einer Differenzierung nicht das geringste zu merken!

LBuise`2008


Hallo Jungs,

na wie läuft's mit den Mädels?

Grüßle, Luise @:)

Srash2x5


Nichts neues.

t-am


@ Luise2008:

Läuft, gerade rumgeknutscht :-p

@ all

DEUTSCHLAND IST WEITER ;-D

SZ. wNallisixi


DEUTSCHLAND IST WEITER

*gähn*

Läuft, gerade rumgeknutscht

viel spannender! :-D :)^

sNmilde-4-xme


behalt den Satz mal im Auge und lies deinen Beitrag von der vorherigen Seite nochmal, da ist von einer Differenzierung nicht das geringste zu merken!

Manche Dinge setzt man voraus, beispielsweise, dass es sich bei Sucht um eine Krankheit handelt. Mir ging es nur um die Opferhaltung aus dem Beispiel, die sich bei dieser Erkrankung wie auch hier häufiger findet und durch die man niemals etwas zum Positiven verändern können wird in seinem Leben. Das war ja der Kontext dieses ganzen Themas. Um Alkoholismus ging es ja überhaupt nicht. Das nur nochmal zur Klärung.

Ein "Arschtritt" ist da Jahre zu spät und schadet meiner Meinung nach einfach nur. Entweder fördert man damit die Selbstverachtung des Arschgetretenen ("selber schuld" - "ja stimmt" *selbsthass*) oder man schafft es dass sich dieser einfach verschließt ("selber schuld" - "du hast doch überhaupt kein plan" *dichtmach*)

Man kann hier sicherlich nichts verallgemeinern, weil jeder Mensch individuell tickt. Das ist völlig klar. Aber auch hier darfst du das Vorgehen bei Sucht und bei Negativismus nicht durcheinanderwerfen. Bei einem Suchtkranken ist es häufig so, dass er wirklich völlig am Boden liegen muss, bis er vielleicht nochmal den Gedanken bekommt "Hey, da läuft was gigantisch falsch, will ich das wirklich?". Da helfen Arschtritte sowieso in den wenigsten Fällen.

Bei Negativismus gibt es diese Grenze sicherlich auch, auch hier halten sich einige sehr an ihren Defiziten und vermeintlichen Nicht-Möglichkeiten fest. Aber da kann man wenigstens noch Lösungsvorschläge machen oder denjenigen auch einfach mal packen und sagen "Komm, heute machen wir mal das und das".

Und eins bleibt trotzdem, die Entscheidung, ob ich eine Veränderung will. Und diese Entscheidung kann man immer treffen und sobald man anfängt etwas zu verändern, verändert sich auch die Welt um einen herum. Das kann ich aus Erfahrung sagen. Früher dachte ich auch immer, keiner will mir was Gutes, man hat was gegen mich, ich bin nicht schön genug, ich gehöre nicht dazu, ich bekomm nie das was ich mir wünsche...und genau das hab ich dann auch bekommen. Erst als ich angefangen hab mich aus diesem teils auch selbstgemachten Sumpf rauszugraben hat sich in meinem Leben sehr viel verändert. Es lohnt sich einfach, sich das immer wieder bewusst zu machen. Wo hinein man seine Energien investiert und welche Ziele man eigentlich hat. Aber das Wichtigste ist, erreiche ich meine Ziele auf dem Weg, den ich gerade gehe?

spchüOchtxern


@ Luise2008

na wie läuft's mit den Mädels?

Grüßle, Luise @:)

Bei mir gibts nichts neues. Andere um mich herum schaffen es ständig, neue Beziehungen anzufangen, auch langfristige, und ich schaffe nicht mal mehr den ersten Schritt. Nicht mal dir Kraft für veränderungen habe ich aktuell

S5. wall-isixi


@ smile-4-me ... Offtopic!

Manche Dinge setzt man voraus, beispielsweise, dass es sich bei Sucht um eine Krankheit handelt.

witzig :-D Ich hab mir gestern ernsthaft überlegt dich zu fragen ob dir bei der Art des Formulierens bewusst ist das Alkoholismus eine Krankheit ist.

Ehrlich gesagt, ich kann deinen Beitrag der vorherigen Seite noch x-mal lesen ich empfinde ihn einfach als extrem abwertend.

Mir geht's nicht im mindesten um Negativismus, Opferhaltung oder das Jungmannthema. Darum geht's mir:

Und Schuld sind ja immer die anderen, man selbst ist das arme Opfer und kann ja nix dafür, dass es so kam. Aber Fakt ist, selbst wenn das so stimmen würde

Sorry, aber der einzige Grund der mir einfällt so zu formulieren ist der dass du Alkoholikern gegenüber wirklich so sarkastisch empfindest.

Da du dennoch unbedingt einen Bezug zwischen meiner Kritik an deinem Beitrag und dem Thema Opferhaltung und Veränderungsunwillen herstellen willst glaube ich nicht dass uns es wo hinführt wenn wir da weiter drüber reden. Ich hab dir meine Erregung jetzt erklärt, ob du sie nachvollziehen kannst ist deine Sache.

Muonikxa65


Ich verstehe die Einordnung von Sucht unter Krankheit auch nicht, muss ich ehrlich sagen. Das macht ja gerade den Menschen zu einem Opfer, das Opfer einer Krankheit und so sehe ich das nicht. Aber das führt hier vielleicht zu weit weg vom Thema.

Z+ottbe*lbaer


Auch jemand der krank ist, handelt noch immer selbst.

Ich arbeite täglich mit Alkoholikern zusammen, und wir arbeiten zielgerichtet und problemorientiert. Ich verbitte mir die Vermutung, dieses Thema sarkastisch zu behandeln.

Wenn jemand einen Rückfall erleidet, dann versuchen wir anschließend zu gemeinsam zu ergründen, woran lag es, wie kam es so weit, was hätte im Vorfeld passieren müssen, um das zu verhindern, wann kamen die ersten Anzeichen, wo war der point of no return, gab es einen Auslöser, was macht der Rückfall mit mir, wie gehe ich mit der Tatsache um, mich selbst/meine Angehörigen enttäuscht zu haben?

Im Endeffekt: Wie kann aufgrund der Erkenntnisse der letzten Vorfälle ein Kriseninterventionsplan gestaltet werden?

Die Krankheit selbst, die hat keine Handlungsebene. Aber der [b]Umgang[/b] mit der Krankheit, das ist selbstverantwortliches Handeln pur. Und die Chance für die Betroffenen. Ein: "Lass mal Alter, Du bist krank und kannst nichts dafür, (folglich kannst Du auch nichts machen)" ist völlig kontraproduktiv.

Das ist wie mit einem Querschnittsgelähmten. Auch der kann die Paralympics gewinnen. [b]Mit[/b] seiner Krankheit. Wenn er aber den ganzen Tag nur da sitzt, und sagt: "Welch schlimmes Schicksal, ich konnte gar nichts dafür!" wird er depressiv vergammeln.

Kvwaxk


@ ses

eines weiß ich inzwischen - du denkst zuviel. dein denken hemmt dein handeln. das ist bei vielen menschen so, oft auch bei mir.

Wie meinst du das mit zu viel denken? Lange habe ich einige entscheidende Probleme garnicht gesehen. Inzwischen erkenne ich diese Probleme wenigstens aber eine Lösung fehlt mir noch immer.

LCuisve20x08


schüchtern

und ich schaffe nicht mal mehr den ersten Schritt. Nicht mal dir Kraft für veränderungen habe ich aktuell

Bärchen solche Phasen hat jeder mal und die können ein bisschen dauern, aber die gehen vorbei!! Und solange du so einen Durchhänger (welch ein bescheuertes Wort) hast, wirst du wahrscheinlich keine Frau kennenlernen die dich mega attraktiv findet. In so einer Phase ist es schwierig andere (also Frauen ;-)) davon zu überzeugen, dass du ganz, ganz toll bist!

tam

Knutschen ist gesund! Verlieht Adrenalin und Flügel ;-) x:)

Luise *:)

sOchüc2htxern


@ Luise2008

Bärchen solche Phasen hat jeder mal und die können ein bisschen dauern, aber die gehen vorbei!! Und solange du so einen Durchhänger (welch ein bescheuertes Wort) hast, wirst du wahrscheinlich keine Frau kennenlernen die dich mega attraktiv findet. In so einer Phase ist es schwierig andere (also Frauen ;-)) davon zu überzeugen, dass du ganz, ganz toll bist!

Das ist langsam keine Phase mehr, das ist schon länger so, nur ich wollte es nicht wahrhaben, habe es einfach immer schöngeredet. Ich schaffe es nicht mal wirklich, früher hatte ich eine geduld, heute ist es so, das ich sehr schnell die Gedult verliere, wenn was nicht klappt. Ich schaffe es auch einfach nicht, meine Wohnung in Ordnung zu halten, irgendwie sieht es hier so aus, als ob eine Bombe eingeschlagen wäre. Es gibt nur wenige Momente, wo es hier ordentlich aussieht, aber das hält meist nicht lange.

s\mil*e-k4-me


@ wallisii

Ehrlich gesagt, ich kann deinen Beitrag der vorherigen Seite noch x-mal lesen ich empfinde ihn einfach als extrem abwertend.

Man kann meinen Beitrag diesbezüglich missverstehen, das gebe ich gern zu. Warum ich mich vielleicht etwas krasser ausgedrückt habe liegt wahrscheinlich auch daran, dass ich bei x Menschen und letztlich auch bei mir selbst gesehen habe, wohin diese Opferhaltung führt. In ein immer größeres und tieferes schwarzes Nichts. Man zieht sich immer weiter selbst den Boden unter den Füßen weg und dann wird noch rumgejammernt wie schlimm doch alles ist. Und es wird nicht begriffen, dass man selbst alle Macht über sein (Er-)Leben hat. Selbst in größter gefühlter Schwäche.

Auch wenn ich es nicht tun muss, aber ich hatte selbst einen Fall von Alkoholismus in meiner Familie, jemand der mir sehr nahe steht. Es kam dazu aufgrund von Überforderung. Ich hab selbst mehrere Jahre vor meinen Augen gesehen was Alkohol aus einem Menschen machen kann, wie sich seine Persönlichkeit im Rausch verändert, welchen Gefahren er sich und anderen aussetzt. Und ich hab auch da die Opferhaltung gesehen. Anstatt sich Hilfe von außen zu holen und diese auch zuzulassen macht man weiter wie gewohnt. Wohlwissend, dass dieser Weg ins Aus führen wird, wenn man nicht aufpasst. Und Alkohol und Kontrolle sind zwei Dinge, die sich irgendwann definitiv in die Quere kommen werden. Aufgrund dieser Erfahrungen kann ich nur sagen, dass es mich tierisch wütend macht, wenn Leute einfach in ihren Sümpfen stecken bleiben, obwohl es zig Möglichkeiten gibt. Und auch wenn man da immer wieder auf die Nase fällt, man lernt während dessen und gibt sich selbst die Chance sein Leben zu verändern.

@ zottelbaer

Ein: "Lass mal Alter, Du bist krank und kannst nichts dafür, (folglich kannst Du auch nichts machen)" ist völlig kontraproduktiv.

Das ist wie mit einem Querschnittsgelähmten. Auch der kann die Paralympics gewinnen. [b]Mit[/b] seiner Krankheit. Wenn er aber den ganzen Tag nur da sitzt, und sagt: "Welch schlimmes Schicksal, ich konnte gar nichts dafür!" wird er depressiv vergammeln.

Genau das ist der Punkt! Es hilft nichts jemandem zu sagen, dass er krank ist oder dass das Schicksal ihn gebeutelt hat. Denn irgendwann stellt das Leben einen vor die Wahl mal theatralisch ausgedrückt, entweder leben oder sterben/aufgeben. Und ändern kann man immer was, zu jedem Zeitpunkt im Leben, egal wie gut oder schlecht es objektiv gesehen aussieht. Denn nur wir selbst geben Dingen, Einstellungen und Vorstellungen Macht über uns, alles kommt auf unsere Sichtweise der Dinge an.

Übrigens Respekt vor deiner Arbeit. Mir hat letztens noch eine Kollegin aus ihrem Arbeitsleben mit Suchtkranken erzählt, das ist ein Berufsfeld, in dem ich mir nur schwer vorstellen könnte zu arbeiten. So wie sie es erzählt hat sind die Erfolge gering, die Rückfälle hoch.

Z'ot~telbxaer


So wie sie es erzählt hat sind die Erfolge gering, die Rückfälle hoch.

Wie so häufig, kommt es auch hier auf die Definition von "Erfolg" an. Arbeitszufriedenheit steht und fällt natürlich auch mit dem Erreichen von Zielen. Formuliere ich diese unrealistisch hoch und verknüpfe sie vielleicht sogar noch mit meinem ureigensten Selbst ("Mir zuliebe soll der Betroffene mit dem Trinken aufhören"), dann sind persönliche Misserfolge vorprogrammiert.

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