Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

mkrk8x2


warum wenden sie sich ab von dir, was denkst du?

T6empexlritttxer


Hey Wallisi,

Vielen Dank für deine Lange Antwort. Sorry, dass es solange gedauert hat. Mir ist einfach bewusst geworden, dass sogar noch viele unbeantwortete Emails von Freunden aus dem echten Leben in meinem Postfach liegen, welchen ich in den letzten Wochen schritt für Schritt beantowrtet habe.

Meinem Aufräumprojekt geht es inzwischen gut. Ich bin noch dabei und mache Fortschritte. Ich habe bemerkt, dass es schon ausreicht, die Dinge ich einmal aufgeräumt habe nicht mehr zu beschmutzen ... abgesehen vom Staub. So langsam gewöhne ich mich sogar daran, benutzte Dinge direkt wieder aufzuräumen. Außerdem räume ich fast jeden Tag einen (kleinen) abgeschlossenen Bereich auf. Als ich mal überhaupt keinen Bock hatte habe ich einfach das Fensterbrett abgeräumt und ein paar Dinge weggeworfen.

Die nächsten Schritte sind:

- das Aussortieren von alten Studienunterlagen. Ich werden alle handschriftlichen Unterlagen wegwerfen, in welche ich in den letzten 5 Jahren nicht mehr reingeschaut habe. Heutzutage finde ich die meisten wichtigen Informationen im Internet. Auf alle Fälle sind sie besser zu entziffern als meine eigenen Unterlagen.

- das Aussortieren des Kleiderschranks, ich werde alle Sachen wegwerfen welche ich in den letzten 12 Monaten nicht getragen habe.

Desweiteren ist es für die Ordnung auch ziemlich hilfreich ab und an ein paar Freunde einzuladen, da bin ich für das aufräumen besonders motiviert.

Doch nun zu deinem Post:

Ich finde es auch wichtig, wenn man sich mit seinen Schwächen aktzeptiert. Eine Angst/Schwäche zu erkennen ist der erste Schritt zu ihrer Beseitigung. Dann würde ich mir überlegen ob mir die Angst irgendwelche Vorteile bringt ... oder ob sie mir im Hinblick auf meine Ziele hinderlich ist. Sofern sie hinderlich ist ... deklariere ich sie als "Schwäche" und sie kommt mit auf die Projektliste. Beispielsweise hatte ich mich bis vor zwei Jahren beim Tanzen sehr unwohl gefühlt. Nach einigen Tanzkursen (meistens zwei bis drei parallel) und vielen "Trainingsabenden" habe ich inzwischen keinerlei Probleme damit vor anderen Leuten zu tanzen.

Für mich war ist es hilfreich mich in einem Gebiet wo ich Ängste oder Schwächen habe mich als Schüler zu deklarieren. Als Schüler habe ich das Recht verschiedene Dinge auszuprobieren ohne dafür verurteilt zu werden oder zu harsch mit mir selber in Kritik gehen zu müssen. Schließlich bin ich ja noch Schüler. Beispielsweise wollte ich lernen wie man Frauen anspricht und habe es einfach ausprobiert ... schließlich war ich ja "Schüler". Irgendwann habe ich festgestellt, das mich selbst mit einem Korb besser gefühlt habe, als wenn ich eine Chance vorbeiziehen lassen habe ... es wurde mit der Zeit leichter Frauen anzusprechen. Leider hält dieser Effekt nicht ewig an.. aber ich weiss zum Glück das es schon häufiger mal geklappt hat und das es wieder klappen wird. Mein Vorteil ist, dass ich jetzt eigene Referenzerlebnisse. Bei Dingen die man selber noch nicht getan hat muss man auf die Referenzerlebnisse anderer zurückgreifen. Dafür hilft mir mein Zitat, welches übrigens aus den Vorannahmen von NLP übernommen ist.

Du hast geschrieben das alle Ängste durch mindestens ein Erlebnis ausgelöst wurden. Beispiel Schüchternheit/Angst vor dem Ansprechen. Fikitves Beispiel: eine Person X wurde in ihrer Jugendzeit gehänselt und hat deshalb in den 20ern Angst davor neue Leute kennenzulernen, weil sie vielleicht wieder gehänselt werden könnte.

Meiner Meinung nach sollte sich die Person folgende Dinge klarmachen.

1. Das hänseln hatte nur mit dem Wirken auf die anderen Personen nicht mit der Person selbst zu tun.

2. Zweitens jeder Mensch handelt aus positiven (teils egoistischen) Absichten, nicht um anderen Personen zu schaden. Beispielsweise sollte das Hänseln in erster Linie dazu dienen den eigenen Rang in der Gruppe aufzuwerten und vor den anderen cool zu erscheinen.

3. Die Aktzeptanz das man anscheinend Ängste/Schwächen hat auf andere Menschen zuzugehen bzw. mit ihnen zu reden.

4. Beseitigung JA / NEIN (Analyse der Vorteile / Nachteile bei Behalten der Angst)

5. Wenn JA: Welche Massnahmen sind dafür hilfreich?

6. Durchführung der Massnahmen, beginnend bei dem kleinsten Schritt.

7. Zusammenschluß mit Leuten welche sich auf dem Gebiet auch um jeden Preis verbessern möchten.

8. Eventuelle Rückschläge sind für den Lernprozess von äußerst wichtig!! Aus ihnen kann man am mindestens genauso viel lernen wie aus Erfolgen.

9. Ausdauer und Glauben, dass es jeder schaffen kann.

ich hasse mich dafür.

Dein Selbsthass ist leider kontrproduktiv. Sämtliche Erlebnisse in der Vergangenheit geben dir die Chance daraus zu lernen. Beispielsweise wie etwas nicht funtkioniert.

Unoptimiert ist man nicht "schlecht" und optimiert nicht "besser". Früher oder später wird dich diese Ansicht entweder unglücklich machen denn Perfektion ist nur ein nicht zu erreichendes, illusionäres Ziel. Oder du wirst irgendwann glauben du bist perfekt/fehlerfrei -

Ich denke von mir selber, dass ich aktuell schon ziemlich gut bin. Es gibt viele Dinge in denen ich gut bin und viele Dinge die ich nicht so gut kann. Ich bin jetzt schon zufrieden so wie ich jetzt bin... eigentlich sehr zufrieden. Ich weiss das ich in der Vergangenheit viele Fehler gemacht, einige Depriphasen durchlebt habe und damit viele Sachen lernen konnte, die andere Leute vielleicht nicht so lernen konnten. Ich habe aber auch so einige Dinge ausgezeichnet gemacht. Meine gesamte Vergangenheit macht mich zu einem einzigartigem Individuum. Ich weiss, dass ich heute alle Aspekte an mir verbessern kann, wenn ich daran arbeite. Ich weiss, dass ich mit fortschreitender Zeit immer mehr Erfolg haben werde in der Verwirklichung meiner Träume. Ich weiss, dass ich nicht alle Ziele auf Anhieb erreichen werde, weil das Leben einige Überraschungen für mich bereithält und ich an einige Hindernisse stossen werde. An den Hindernissen werde ich wachsen.

Ich werde niemals perfekt sein ... denn ich möchte mein ganzes Leben lernen. Aber ich möchte besser werden, alles ich jemals geglaubt habe sein zu können. Ich möchte testen wie weit ich gehen kann.

Ich hatte in meinem Leben manchmal Phasen an denen ich nicht an mich geglaubt hatte. Zum Glück denn daraus habe ich gelernt dass es trotzdem weitergeht. Desweiteren möchte ich später alle den Menschen in meinem Umfeld helfen an das Erreichen ihrer Ziele und an sich selber zu glauben ... ich möchte dabei helfen das die Phasen in ihrem Leben in denen sie Angst vor dem Versagen haben minimiert werden. Der wichtigste Schritt dazu ist, dass ich immer an meine eigene Kraft glaube.

Abschließend möchte ich noch das Buch "Think and Grow Rich" sowie das Video (habe ich gestern entdeckt) "the last Lecture"

[[http://video.google.com/videoplay?docid=-8201478015841155798&q=last+lecture&ei=pGyPSL6WFoHm2QL66LjQCA]]

So ich werde jetzt meine Wäsche bügeln. ;-D

Vielen Dank für das Lesen. :-)

c+oltx38


@ Sash25

Du wolltest nicht mehr, aber wie sieht es denn mit ihr aus?

Wie ist das gemeint?

1. Wie es jetzt aktuell mit ihr aussieht, oder

2. was sie dabei empfunden hat?

Zu 1. Nada, null. Habe mich zurückgezogen und weiter mit meinen Kumpels abgehangen. Irgendwann hing ein anderer an Ihr dran. Einer meiner Kollegen meinte, dass man das als Mann nicht allzu oft errlebt und die Gelegenheit nutzen sollte. Aber, na ja. habe halt das Problem: Mich interessieren nur Frauen, die mich interessieren. Das ist ein riesen Fehler.

Zu 2. Keine Ahnung. Wer will schon abgelehnt werden. Aber Bedürftigkeit ist eben nicht sexy! Das wisst Ihr doch alle.

cYolt3h8


@ Copper und gerne leben

Thema Singlebörsen: Habe da schlechte, wenn auch zugegebenermaßen wenig Erfahrung gesammelt. War bei FS24. Habe eine handvoll Mädels angesprochen, mit z.T. normalen, seriösen und alltäglichen Ansprachen, z.T. hab ich's lustig versucht. Keine hat geantwortet, z.T. haben die Ihr Foto rausgenommen, meine Nachricht gelöscht oder so. Habe mich Tage lang schlecht und wie ein Freak gefühlt.

Aber man muss auch mal Folgendes bedenken: Als Frau wird man da mit Anmachen überhäuft. Irgendeiner meinte mal, man solle ein Frauen-Profil anlegen und ein Fake-Foto hochladen. Man erhält schon nach 1h rund 20 Anmachen. Als Mann signalisiert man ja auch irgendwie Bedürftigkeit, womit man direkt verkackt hat (das Paradoxon eben).

Ich schätze, ich würde Paarship mal ausprobieren (so in 3-5 Jahren). Das kostet richtig Asche, aber basiert auf psychologischen Tests.

SIash2O5


@ Colt38

OK, sagen wir es anders, wie sah es bei ihr aus, hatte sie großes Interesse dich auf welche Weise auch immer näher kennenzulernen bzw. war ihr Interesse größer als deines? Hat sie zum Beispiel nochmal nachgehakt als das Gespräch von deiner Seite beendet war?

mfrk8x2


Jaja, Parship mit der wissenschaftlichen Wer-passt-zu-wem-Methode ... ich kann nicht sagen, dass es nicht funktioniert, weil ichs schlicht nicht kenn. Aber bei Parship hat mich auch der Preis abgeschreckt. Deswegen aber die Onlinebörsen verteufeln, find ich falsch.

Ich habs vor ein paar tausend Seiten schon mal geschrieben. Die Singlebörse funktioniert wie Werbung. Was auffällt, wird gelesen. Es braucht nicht mal ein Foto drin. Es braucht den Text, der fesselt. Der auffällt. Der Lust macht, die Person kennen zu lernen. Und der vor allem danach ausschaut, dass man sich Mühe gegeben hat. Und dass mans ernst meint. Zweizeiler und allgemeine Floskeln sind der absolute No-Go.

Klar hats einen Frauenüberschuss, klar werden Frauen mit Meldungen überflutet. Aber alle haben dieselben Chancen, einen Partner zu finden.

cpolt03x8


@ Sash25

Sie hat nicht mehr nachgehakt, aber das war auch situationbedingt schlecht möglich, weil ich später bei meinen Kumpels stand. Wieso ist das wichtig? abhaken. In dem Moment war ich zufrieden, Bestätigung. Im Prinzip habe ich ja durch mein langes JM-sein ein gekränktes Ego. Das Problem ist ja nicht, kein Mädel zu haben, sondern die Angst, nie eines "zu kriegen" oder nicht begehrt zu werden.

S0ash625


@ Colt38

Wichtig ist es aus dem Grund, weil man ja nie weiss was es sich ergeben könnte. Siehe Julien wird auch offensichtlich angesprochen und die Mädels zeigten Interesse ( war doch so oder? ), aber weiter wollte auch er nicht gehen. Ich weiss zwar nicht wie ich spontan auf soetwas reagieren würde, aber aus meiner Position würde ich das als verpasste Chance ansehen und verstehe auch nicht worüber ihr euch dann teilweise beschwert, also ich hatte soetwas aufjedenfall seit Jahren nicht mehr gehabt.

C%oppxer


@ colt

Aber, na ja. habe halt das Problem: Mich interessieren nur Frauen, die mich interessieren. Das ist ein riesen Fehler.

Das würd ich nicht mal als Fehler ansehen. Du hast anscheinend ne konsequente Anspruchshaltung, das ist ok, find ich. Es wär doch Schauspielerei, bei weniger Interesse mehr zu signalisieren.

Den Fehler seh ich darin, in der Umsetzung nicht genauso konsequent zu sein. Wenn man sichs recht überlegt, nimmst du doch ne ziemlich "starke" Haltung ein. Bedürftigkeit ist jedenfalls was anderes.

Jetzt müßtest du diese Unabhängigkeit, die du an den Tag legst und die doch eigentlich auch deine Ansprüche spiegelt, nur noch in Selbstsicherheit und Überzeugung umwandeln... für den Fall, du triffst ne Frau, die die dich interessiert.

Hast du eigentlich das Gefühl, genau zu wissen, was zu tun ist, wenn du so ne Frau triffst und kennenlernst?

Das Problem ist ja nicht, kein Mädel zu haben, sondern die Angst, nie eines "zu kriegen" oder nicht begehrt zu werden.

Das dürftest du doch mittlerweile widerlegt haben?! Es gibt ja bloß die Tatsache, daß man noch keine Freundin hatte - was nicht heißt, daß man nie eine haben wird. Vor allem nicht, wenn man sich vor Augen führt, daß man genug Chancen hat.

@ sash

verstehe auch nicht worüber ihr euch dann teilweise beschwert, also ich hatte soetwas aufjedenfall seit Jahren nicht mehr gehabt.

Wie stellst du dir das vor... die nächste, die du etwas besser kennenlernst, muß deine Freundin werden? Das ist natürlich unrealistisch, denn die Chemie stimmt selten so richtig. Und dazu gehören immer zwei.

Schön und gut, wenn man leicht miteinander ins Gespräch kommt. Aber wenn es dann an irgendnem Punkt nicht weitergeht, ist das doch nicht gleich ne verpaßte Chance, sondern auch ein Zeichen für fehlendes tieferes Interesse. Auf der einen oder der anderen Seite... egal.

Als JM ist man vielleicht nur etwas überempfindlich bei Frauenkontakt und meint, es dann irgendwie reißen zu müssen, auch wenn man gefühlsmäßig gar nicht bei der Sache ist... aber darauf kommts an.

Das ist in meinen Augen auch das "JM-Problem". Ne Freundin zu wollen, aber gar nichts so recht mit der Rolle des Freundes, des Mannes anfangen zu können.

SfasNh2x5


@ Copper

Habe nichts von Freundin gesagt, ich habe doch gesagt, "Näher kennenlernen auf welche Weise auch immer". Sicher suche auch ich eine Freundin, in erster Linie, und ich würde mich auch nicht als jemanden bezeichnen der auf ONS steht, aber wenn ich die Chance dazu habe, würde ich mich im Nachhinein in den Hintern beißen, wenn ich sie nicht nutzen würde.

Sz. wahllisxii


@ Tempelritter

Vielen Dank für deine Lange Antwort. Sorry, dass es solange gedauert hat.

kein Problem, und gleichfalls Dank für die Gedankenanregende Antwort. @:)

Fikitves Beispiel: eine Person X wurde in ihrer Jugendzeit gehänselt und hat deshalb in den 20ern Angst davor neue Leute kennenzulernen, weil sie vielleicht wieder gehänselt werden könnte.

Meiner Meinung nach sollte sich die Person folgende Dinge klarmachen.

Das seh ich nicht viel anders, völlig unabhängig vom Beispiel. V.a. 3 - 9 scheint auch mir sinnvoll zu sein, 1 und 2 sind meiner Erfahrung nach dagegen recht uneffektiv - rationale Erklärung die zwar stimmen, aber die den emotionalen Schmerz nicht im geringsten berühren noch mildern können. Ich denke das ist es aber was ein weiterkommen ordentlich macht, diesen ursächlichen Schmerz zu berühren und dann für immer loszulassen (und da geht meiner Meinung nach nur indem man bewusst auf den Schmerz zugeht). Ohne das scheint mir alle Übung, jedes beständige Anrennen gegen eine Angst nur Übertünchung zu sein. Ich würde beispielsweise lernen Menschen anzusprechen und z.B. mögliche Abneigung gut zu verkraften, aber der alte, unbeseitigte Schmerz würde andere Wege finden - ich hätte dann vllt eine Freundin und wenn's ganz blöd läuft würde es genau da wieder auftauchen und mich dazu bringen beständig meinen Schmerz auf sie projezieren. (ist jetzt nur ein Beispiel, aber ein für mich konkretes)

Dein Selbsthass ist leider kontraproduktiv.

;-D hoho, der ist gut. *kicher*

Ich schrieb ja dass ich ihn nur feststelle indem ich eine Angst beobachte, er ist da schon da, schon lange. Es ist nicht so dass ich mir denk: "ach da schau her, ich hab ja vor fremden Menschen Angst :-o da hass ich mich jetzt spontan mal dafür" Und worums mir ging ist dass ich diesen Selbsthass nur loswerde wenn ich mir erstmal die Angst in voller Gänze zugestehe und akzeptiere, die Angst eine Weile sogar bewusst weiterlebe und dabei dann daran arbeite mich eben nicht dafür zu hassen. (und wie letztes Mal geschrieben, macht das eine gewisse Konfrontation mit angstverursachende Situationen ja nötig, aber ebenso muss ich in der Phase mir auch mal zugestehen wegzulaufen ohne schlechtes Gewissen.) Das macht auch die Angst an sich schon deutlich schwächer weil Dinge wie Selbsthass oder ein schlechtes Gewissen grundsätzlich die zugrundeliegende Problematiken verstärken, bzw. festfahren. Manchmal ist dann eine sich-selbst-zwingende Übung sogar gar nicht mehr nötig.

(Beispiel: die tägliche Konfrontation damit geregelt aufstehen zu müssen und Pflichten zu haben, bin ich früher davor geflohen wo ich nur konnte, hab in der Schule Blau gemacht bis kurz vorm Rauswurf, und damals hab ich da irgendwann festgestellt hey du hast ja ein schlechtes Gewissen und hab beschlossen das zu beheben und weitergemacht. Bin dann oft stattdessen wandern gegangen, oder bin zum Arzt und hab dann den Tag am PC verzockt, hatte richtig schöne Tage. :-D Im Studium (wobei man da ja durfte was natürlich auch sehr verlockt hat) und der späteren Ausbildung ist das dann wie von selbst abgeebt und heute geh ich jeden Tag ohne überhaupt nur ans daheimbleiben zu denken in die Arbeit, ich bin sicher wenn ich das schlechte Gewissen bis heute behalten hätte oder mich immer gezwungen hätte mich zu stellen dann würd ich heute ganz schön damit hadern täglich aufstehen zu müssen, vermutlich würd ich immer noch ständig zum Atteste holen rennen.)

Ein starres Übungsprogramm liefert mir einfach nicht in dem Umfang die Möglichkeiten zur Verringerung bis Auflösung der jeweiligen, sehr unterbewussten, negativen Selbstansicht. Klar, jeder Misserfolg eines solchen Übungsprogramms bietet diese Chanche, aber ich fürcht für mich persönlich reicht das nicht und würde mich gewissermaßen zwiegespalten machen - vllt liegt dem eine gewisse Maßlosigkeit und die Unfähigkeit zu Mittelwegen zugrunde: wenn ich mir da ein konkretes Ziel mit Plan und Aufgaben formuliere dann will ich genau dieses Ziel möglichst schnell erreichen und nicht mit dem Gegenteil Fortschritte machen und bin dann entäuscht und ungeduldig und erzeuge nur noch weiteren Selbsthass. Es ist einfach die Härte und Konsequenz eines solchen Plans die es mir nicht möglich macht das für mich wichtige und von seiner Natur her eher sanfte sich-selbst-verzeihen damit zu vereinbaren. (ich danke dir mich dazu gebracht zu haben das auszuformulieren)

Sämtliche Erlebnisse in der Vergangenheit geben dir die Chance daraus zu lernen.

Ja mag sein, da ich aber nicht weiß wie ich wäre ohne die jeweilige Erfahrung, bin ich schnell dabei die ein oder andere Erfahrung lieber nicht gemacht haben zu müssen. Ist jetzt aber nicht so dass ich ständig mit meinem Schicksal oder der Vergangenheit hadere, dies oder jenes war halt so, aber das muss ich jetzt nicht noch zwanghaft schönreden/finden. Gewissermaßen hab ich die Nase voll davon mir sowas zu sagen das hab ich nämlich über Jahre in viel zu extremen Umfang getan (war mal Esoterikanhänger, auch mit Krimskrams wie Tarot, aber auch und v.a. Anhänger des positiven Denkens ... womit ich wieder dabei wäre zu behaupten durch derartig überpositive Schönrederei den Vorgang schmerzhafter aber heilender Emotionalität abkürzen zu wollen... ach ne halt, das war ein anderer Faden! ;-D verdammt, ich verlier langsam den Überblick bei meiner Anti-Esoterik-Kampagne ;-D)

Für mich war ist es hilfreich mich in einem Gebiet wo ich Ängste oder Schwächen habe mich als Schüler zu deklarieren. Als Schüler habe ich das Recht verschiedene Dinge auszuprobieren ohne dafür verurteilt zu werden oder zu harsch mit mir selber in Kritik gehen zu müssen. Schließlich bin ich ja noch Schüler.

gefällt mir, ich glaub zwar nicht dass ich das auch hinkrieg aber hört sich gut an. :)^

Ich wünsch dir noch viel Erfolg bei deiner Aufräumsache (kenne die Strategien natürlich aber bei mir klappts net ;-D bin zu unkonsequent |-o) und dass dein Weg der richtige für dich ist.

*:)

c8oltx38


@ Sash25

Du hast natürlich in gewisser Weise recht: Man sollte die ganze Nummer, unter unverbindlichen Vorzeichen, einfach mal durchziehen. So lange Flirten, bis es hop oder top heißt und dann gucken, ob was geht: Knutschen, Sex, was auch immer. Probieren geht über studieren. Warum hat sie mich nicht interessiert? A) Mein Präferenzmuster (sie war nicht mein Fall) B) Sie war vllt. zu sehr interessiert.

Zu B:

Es gibt ein unerträgliches "Paradoxon" in dieser gesamten Geschlechteranbahnung: Wenn der eine will, will der andere nicht (mehr). Ist die Frau zu früh Feuer und flamme mit dem Mann, lässt er sie fallen, ... Sobald Du zu schnell, zu viel Interesse zeigst, ist sie nicht mehr interessiert, ... Ich kann daraus nur eine Schlussfolgerung ziehen: Take it easy und Machen, Machen, Machen ... d.h. immer wieder Anläufe unternehmen, sein Leben nicht auf Frauen ausrichten, sondern eigene Projekte fahren. Die Chance suchen, Frauen ansprechen, sie treffen und hoffen, dass es irgendwann mal passiert. Den Soulmate finden eben.

S"ash+2x5


@ Colt38

Bezüglich Punkt B

Ich weiss was du meinst, zeigt man zuviel Interesse wirkt man aufdringlich, ist klar dass dann abgeblock wird. Aber in unserem Fall kann ich mir diese Reaktion gar nicht vorstellen, ich meine eigentlich müssten wir doch Luftsprünge machen, wenn es zu solch einem Ereignis kommt, für uns öffnet sich praktisch jede Tür.

ceol@t3x8


@ Sash25

Ich habe mich in dem Moment bestätigt gefühlt. Das hat mir gereicht. Du kommst Dir dann vor, wie in der Liga der Mitspielenden. So wars bei mir auch, als ich das erste (und bislang einzige) Mal geknutscht habe. Aber das ist ja nicht, worum es geht. ONS wäre OK, aber mit einer, die ich auch lecker finde und dann ist man wieder gehemmt.

Des Weiteren greift heir wieder der sich selbstverstärkende Wirkungsmechanismus: Erfährst Du Anerkennung (von Frauen), strahlst Du das aus, Du wirst unabhängiger von der Beurteilung anderer Menschen. Und Frauen schenken Dir noch mehr Beachtung. Bist Du dagegen gehemmt und suchst Du Bestätigung, beachtet Dich keine. Fazit: Selbstbewusstsein und Unabhängigkeit stärken --> Projekte, die Dich wachsen lassen (Kampfsport, Theaterspielen, Tanzen, ...). Zieh Dein einfach eigenes Ding durch. Mir wird es immer egaler, ob ich irgendwem gefalle oder nicht (außer mir selbst). Das macht unabhängig.

S^aHshx25


@ Colt38

Dagegen sage ich auch nichts und wie ich schon gesagt habe, weiss ich natürlich auch nicht wie ich reagieren würde, wenn so eine Situation eintreffen würde, aber aus jetziger Position würde ich sagen, "Ran an den Speck".

Selbstbewusstsein und Unabhängigkeit stärken --> Projekte, die Dich wachsen lassen (Kampfsport, Theaterspielen, Tanzen, ...). Zieh Dein einfach eigenes Ding durch. Mir wird es immer egaler, ob ich irgendwem gefalle oder nicht (außer mir selbst). Das macht unabhängig.

So kann man sicher Selbstbestätigung aufbauen, trotzdem ist es noch keine Garantie auch wenn man dadurch selbstbewusster wird. Wenn man dann keine Bestätigung bekommt, auf welche Weise auch immer, verblasst dieser positive Effekt aber auch wieder. Du hast deinen bekommen, also weisst du, dass du auf den richtigen Weg bist. Diesen habe ich bisher halt nicht bekommen, was also gleichbedeutend damit ist, dass ich nicht auf den richtigen Weg bin.

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