Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

HGoldYqour&Color


Mir geht's nicht um Sex. Ich schätze mich davon abgesehen auch so ein dass mich das eher runterziehen als aufbauen würde.

Falls ich mal mit anderen darüber rede werd ich deinen Vorschlag berücksichtigen. ;-)

Aber an sich ist das mit dem "runterschrauben" wirklich so gemeint, auch weil das nicht nur Nuancen oder sowas sind sondern Extreme. Es gibt halt hübschere und weniger hübsche Menschen wenn man die Meinung von größeren Gruppen zugrunde legt und nicht von nem Einzelfall ausgeht.

M&onikaM6x5


Denkt ihr, dass es möglich ist, seine (optischen) Ansprüche an Frauen wirklich runterzuschrauben bzw. habt ihr es schon probiert?

Das kann man, und vor allem kann man die Erfahrung dann machen, dass mit dem näheren Kennen- und Liebenlernen dieser Mensch schöner und vertrauter wird.

Auf den ersten Blick ist kein großer Verlass und wer das zum hauptsächlichen Maßstab macht, kann womöglich wirklich allein bleiben oder letzten Endes in der Beziehung unglücklich.

HNoldY:ourHColxor


Auf den ersten Blick ist kein großer Verlass und wer das zum hauptsächlichen Maßstab macht, kann womöglich wirklich allein bleiben oder letzten Endes in der Beziehung unglücklich.

Die Erfahrungen hab ich auch gemacht.

Drum neue Formulierung:

Mir kommt dieser Gedanke immer wieder, weil ich das Gefühl habe, dass ich noch nie in meinem Leben von einer Frau, bei der sich meine Nackenhaare nicht sofort aufstellten (:=o ), auch nur mit dem Arsch angesehen wurde. :-/

mSrk>82


Das kann man, und vor allem kann man die Erfahrung dann machen, dass mit dem näheren Kennen- und Liebenlernen dieser Mensch schöner und vertrauter wird.

Das find ich wichtig. Die Attraktivität eines Menschen definiert sich m.E. nicht nur durchs Optische. Ich kannte mal eine, die fand ich jetzt nicht so wahnsinnig ... aufregend. Und dann lernt man sich etwas näher kennen und merkt, dass dieser Mensch sehr viele Gemeinsamkeiten mit einem selbst hat. Sie wurde für mich dadurch attraktiver, obwohl sie objektiv betrachtet derselbe Mensch blieb.

Und noch was zum Thema Ansprüche runterschrauben.

Was bist du dir selbst wert? Nicht sonderlich viel, wenn du deine Ansprüche "runter"schrauben musst, um etwas in der Richtung zu kriegen. Der Anspruch muss heissen: Ich will das Beste und was anderes darf gern daheim bleiben.

Die Frage ist dann nur, was ist das Beste? Solange man dies nach den Kriterien der Gesellschaft definiert, wird man frustriert zurückbleiben.

H,o2ld&YourCo3lor


Verkrampft man da nicht wenn man wirklich das Beste will (egal jetzt an was für Kriterien gemessen)?

Weil die geringe Menge des "besten" schränkt einen ja noch weiter ein, als wenn man sich sagt: "Ich will das mindeste und der Rest entwickelt sich dann"

mkrk8x2


Man verkrampft zT. schon, wenn man ne Badehose kaufen will. Hab ich hier drin gelernt. ;-) (Sorry, kam mir grad so in den Sinn.)

Natürlich ists vielleicht etwas übertrieben. Sagen wirs so. Ich hab nur das Beste verdient und meine Freundin erfüllt diese Bedingung. Denn sie ist das Beste, was mir passieren konnte. Das muss in den eigenen Augen stimmen. Dann ergibt sich daraus auch kein allzu grosser Druck. Denn egal, wer kommt, für mich ists das Beste, wenn alles stimmt. Für mich.

Auch wenn die Öffentlichkeit zB. sagt, dass diese Gülcan toll ausschaut, könntest mir die nackt auf den Bauch binden und ich würd lieber ein Telefonbuch lesen.

HSoldYoPurCoxlor


:D

Okay, dann hab ich das vorher falsch verstanden. Die neue Erklärung passt mir ganz gut in den Kram. ;-)

Problem ist nur, dass die ganze Sache ja immer beidseitig sein muss - und das was bislang Sache war gestaltete sich immer nur einseitig, soweit ich es mitbekommen habe natürlich. So gesehen erstreckt sich meine ganze Fragestellung nicht nur auf spontane Begegnungen sondern auch etwas eingehendere Bekanntschaften.

Die Frage mit dem: "was bin ich mir wert?" die du vorhin angesprochen hast kann ich mir nicht beantworten, ich habe wirklich keinen blassen Schimmer.

Drum gerate ich ins Zweifeln ob meine Hormone usw. also mein Instinkt nicht total falsch liegt und ich künstlich versuchen muss mich zu "bremsen" und mir eine kleine Gehirnwäsche zu verpassen um eben nicht für immer allein zu bleiben.

m\rJkZ82


Gegenseitigkeit bringt natürlich erhebliche Vorteile mit sich, unbestritten ;-)

Drum muss man das richtige Gegenüber finden ... das ist wohl das ganze Geheimnis. ;-)

L)ewxian


HoldYourColor

Ich denke, es ist wichtig, dass du fuer dich entscheidest, was deine Prioritaeten sind, und dass du sie mit der Realitaet, wie du sie erlebst, zusammenbringst.

Du kannst dir leisten, extrem anspruchsvoll zu sein, wenn du gleichzeitig sagst, es ist OK, alleine zu sein, so lange du eben keine findest, die "perfekt" ist und wo es auf Gegenseitigkeit beruht. Wenn du Glueck hast, findest du irgendwann deine Toppfrau, und notfalls bleibst du halt alleine, aber es ist ja dann deine Entscheidung, dass das auch OK ist.

Andererseits kannst du beschliessen, offener zu werden und mehr mit Frauen auszuprobieren, die dir nicht auf den ersten Blick als perfekt erscheinen. Wie Monika schreibt, es gibt immer die Chance, dass es da was zu entdecken gibt, Attraktivitaet, die Zeit braucht, zu finden. Kann aber auch sein, dass sich dein gefuehl questellt und es einfach nichts ist. Das kannst du aber nicht wissen, ohne es wenigstens mal zu probieren.

Die Frage ist dann letztlich, was ist es dir wert, wie experimentierfreudig bist du, und wieviel Zeit magst du deinen Gefuehlen fuer eine solche Frau geben.

Offenswichtlich nicht funktioniert der Ansatz, von der Realitae zu fordern, dass sie deine Wuensche perfekt erfuellt, ohne eine Alternative zu haben. Da kannst du lange warten (es sei denn, du hast viel Glueck), und das macht ungluecklich.

Ich habe auch mit dieser Frage zu schaffen. Die Anzahl an Frauen, zu denen es mich wirklich "hinreisst", ist nicht sehr gross, und in letzter Zeit bin ich staendig an welche geraten, die zwar mir gegenueber durchaus positiv eingestellt waren, aber schon einen Freund hatten, mit dem sie zufrieden waren. Ich habe einmal eine tolle Freundin gehabt, aber bin seit laengerer Zeit wieder Single. Ich stelle fest, dass ich Schwierigkeiten habe, nicht allzu waehlerisch zu sein. Es gibt gewisse Frauen, wo mein Gefuehl am Anfang sagt "ja" (sehr, sehr wenige), und viele, wo es "nein" sagt. In den letzteren Faellen, habe ich festgestellt, macht es mich nicht gluecklich, versuchsweise weiter zu gehen. Raum fuer Flexibilitaet bieten einzig die, wo mein Gefuehl auf Anhieb "weiss nicht" sagt, auch eine recht kleine Gruppe (ich kann versuchen, so offen zu sein, dass diese Gruppe sich vergroessert; man kann seine Gefuehle beeinflussen, aber nur in Grenzen). Aber ich bin ein sehr guter Alleinseier, von daher bleibe ich lieber alleine als allzuviele Kompromisse zu machen. Das muss aber jeder fuer sich selber herausfinden, wie er in dieser Hinsicht "funktioniert".

K?wa]k


Denkt ihr, dass es möglich ist, seine (optischen) Ansprüche an Frauen wirklich runterzuschrauben bzw. habt ihr es schon probiert?

Das kommt drauf an. Man muss zwischen 2 Arten von Ansprüchen unterscheiden. Es gibt Ansprüche die man bewußt aufstellen kann und welche die man nicht steuern kann.

Wenn jemand sagt: Ich will nur eine blonde Freundin. Dann ist das ein bewußt aufgestellter Anspruch der abänderbar ist.

Die nicht steuerbaren Ansprüche hat Lewian gut beschrieben.

Es gibt gewisse Frauen, wo mein Gefuehl am Anfang sagt "ja" (sehr, sehr wenige), und viele, wo es "nein" sagt.

Wenn das Gefühl von Anfang an nein sagt kann es nichts werden. Diese innere Stimme kann man auch nicht ändern.

Man kann es vermeiden bewußt unnötige Schranken aufzubauen. Aber ein gewisses Beuteschema hat jeder. Der Versuch mit einer Frau eine Beziehung einzugehen bei der das Gefühl nein sagt kann nur misslingen.

M>oni#ka6x5


Der Versuch mit einer Frau eine Beziehung einzugehen bei der das Gefühl nein sagt kann nur misslingen.

Kommt aber auch darauf an, worauf dieses Gefühl beruht. Ich habe jedenfalls schon öfter erlebt, dass ich meinen anfänglichen Eindruck über eine Person revidiert habe, ganz oft. Dieser erste Eindruck ist eine äußerst grobe Einschätzung, wenn man so will, eine Art Vorurteil. Und in Hinblick auf die erotische Anziehung, auch da habe ich ähnliche Dinge erlebt, in beide Richtungen! Also auch ein erst total anziehender Mann entpuppte sich für mich nach kurzer Zeit als Frosch, die Anziehung ging nach kurzer Zeit verloren, und eben auch umgekehrt. Ich selber kann nur dazu ermutigen, diesbezügliche Erfahrungen einfach mal zuzulassen.

H\oldYo<urCholoxr


Danke für die guten Gedanken dazu. Ichs sehe die Dinge so ziemlich genauso, bloß ist es schwer sich einen klaren Standpunkt zu verschaffen. Mal schauen ob mir das hilft alles ein wenig zu ordnen.

Bei der Stelle bin ich mir aber weiterhin irgendwie unsicher (was durch die Umstände irgendwann einfach so kam), auch wenn ich selbst nicht so wirklich an diese Möglichkeit glaube:

Wenn das Gefühl von Anfang an nein sagt kann es nichts werden. Diese innere Stimme kann man auch nicht ändern.

Vielleicht könnte es irgendwie unterbewusst doch sein: Durch die Medien wird man andauernd mit Frauen bebombt wie man sie in der Realität vielleicht 1 von 10 Mal auf der Straße sieht - ob das über die Jahre unterschwellig doch was ausmacht? Wenn ja wäre es wohl möglich das ganze wieder irgendwie "rückgängig" zu machen.

L'ewxian


HoldYourColor

Darueber kann man schlecht theoretisieren. Das ist sicherlich nicht bei allen Menschen gleich. Das muesstest du ausprobieren.

Auf jeden Fall hilft es, wenn man positiv und begeisterungsfaehig ist und versucht, bei den Frauen die guten, faszinierenden Seiten zu sehen.

Das ist ein Grund, warum ich Fellini liebe. Er kann ganz unterschiedliche Frauen so filmen (ansehen), dass sie begehrenswert erscheinen. Das ist eine sehr beneidenswerte Faehigkeit fuer einen Mann. Es gibt viel zu entdecken ausser dem ersten Eindruck. (Immer wenn ich Fellinis Filme sehe, denke ich, ich koennte viel mehr Frauen attraktiv finden.)

cjol/tx38


Back to Black

Die letzten Wochen und Monate waren für Colt sehr lehrreich. Ich hatte 2-3 Monate, in denen ich wirklich Fortschritte gemacht habe und in denen ich dachte, es würde alles gut werden. Dann kam der Einbrauch im Job und jetzt stehe ich da wo ich vorher stand.

Das Mädel mit dem ich was hatte (Küssen und Streicheln) lässt mich gerade fallen. Wir hatten einen romantischen abend und seitdem haben wir uns einige male gesprochen, alles schien OK, wir sind so verblieben, dass wir uns wiedersehen. Aber jetzt dauert das Feedback länger und länger und der Kontakt bricht peu á peu ab. Das kenne ich schon und ist ein ziemlich eindeutiges Zeichen. Verstehen tue ich es nur nicht, weil alles in Butter schien. Zudem geht es mir gesundheitlich schlecht, wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob das nicht psychisch bedingt ist

Hard- und Software inkompatibel

Viel schlimmer ist: Ich habe im Job festgestellt, dass ich noch genauso bin wie eh und je und dass ich es in dieser form nicht besonders weit bringen werde. Ich bin zu introvertiert, kann nicht schnell reagieren und brauche Zeit zum Denken, bin undominant und leide unter Versagensangst, weswegen ich viele Dinge nicht anpacke. Zudem sehe ich, wie erfolgreich extrovertierte Leute sind.

Ich sehe es inzwischen so: Ich bestehe aus Hardware (Neuronale Verknüpfungen, Aussehen etc.) und Software (Programmierung: Erziehung etc.). Ich kann ein bisschen an den Variablen drehen und die Hardware begrenzt tunen, aber letztlich bin ich ein, sagen wir Amiga1000. Das war damals ein guter Rechner, aber er war nicht vermarktungsfähig. Bspw. sagen mir Leute, ich sehe grimmig aus. Dabei bin ich nicht grimmig. Ich bemühe mich oft zu lächeln, kann es aber nicht die ganze Zeit. Ich glaube das liegt ganz einfach an meinem Aussehen (z.B. starke Augenbrauen).

Fazit

Das Jungmann-Schema greift wieder. Ich konnte weder im Job, noch bei den Frauen überzeugen. Inzwischen bin ich soweit, KWAK zu folgen und das Ganze einfach an den Nagel zu hängen. Inzwischen weiß ich genau: Ich darf nix erwarten, denn dann kommt auch nix. Nur wenn ich gar nichts erwarte, werde ich oft überrascht.

c'itdroxnyx


@ colt38

findest du es nicht schwer, bewusst nichts zu erwarten? wie stellt man so eine haltung her? ist leicht daher gesagt, finde ich, keinen erwartungsdruck aufzubauen, mit einer lockeren haltung an etwas ranzugehen etc. da beißt sich eben die katze in den schwanz und wir sind wirklich wieder ganz am anfang. wenn so eine haltung sich natürlich ergibt, ok. dann mag es so sein. das habe ich tatsächlich auch oft erlebt im leben. aber nichts erwarten auf knopfdruck. das GEHT einfach nicht. das ist so, wie bei dem spruch denke nicht an den rosa elefanten. wenn man den spruch gesagt bekommt, wird man natürlich ständig an rosa elefanten denken müssen.

noch was anderes: ich glaub, dass man vielleicht auch trotz grimmigem aussehen gemocht/geliebt werden kann. wenn das gegenüber dich schon so weit kennengelernt hat, dass es feststellt, dass du zwar nach außen so wirkst, es aber in dem moment nicht bist. ist bei mir nicht unähnlich. aber das ist ja nur ein grund von vielen, der es dir schwer macht. es kommt ja auch immer drauf an, wie das alles zusammenspielt, auf welche menschen man in welchen situationen trifft etc.

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