Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

K-wak


Dann geh ich mal zzz

L-uis~e20q08


Oh nein, bin ich schon wieder zu spät?

Kwak - musst nicht alles lesen, vieles ist Schund ;-)

B]lack Gxun


es ist absolut nicht zu leugnen, dass es frauen gibt, die auf übermässig dominante, latent gewalttätige, sie ausnutzende männer stehen. ich stimme euch mädels sofort zu, wenn ihr einwendet nicht alle frauen seien so - stimmt, bei weitem nicht. aber auch wenn diese frauen eine minderheit sind kann man ihre existenz beim besten willen nicht abstreiten.

hmmm, nun, letztlich bekommen "diese" frauen doch genau das was sie verdient haben - sie stehen auf arschlochtypen und genau so einen kriegen die dann auch und genau den haben sie dann auch verdient. alles wunderbar.

das problem ist meiner meinung nach viel eher die affinität vieler selbsterkorener "netter kerle" zu genau der sorte frau, die nunmal einen "arschlochtyp" als freund braucht. vielleicht liegt das gerade an der anfänglichen passivität und zurückhaltung im umgang mit männern, die den frauen wohl anhaftet, die meist mit sehr dominanten männern zu tun haben. durch diese latent unterwürfige herangehensweise ans männliche geschlecht erweckt dieser schlag frauen den eindruck harmlos und zugänglich zu sein, dem eigentlich unsicheren jungmann wird es leicht gemacht zu dominieren und sich in seiner rolle als mann von eben dieser frau bestätigt zu fühlen. nur wird er diese ihm von der frau angebotene rollenverteilung nicht annehmen, weil ihn seine erziehung und meist wohl auch sein wesen daran hindern.

und genau da beginnt das dilemma: schon nach kürzester zeit hat der wenig selbstbewusste jungmann der frau bewiesen, dass er nicht in der lage ist dasjenige verhalten an den tag zu legen, das für diese sorte frau an einem mann anziehend ist - weil die chemie zwischen den "arschlochtyp-frauen" und den "netten kerlen" von anfang an nicht stimmt hat der mann von vornherein keinerlei chance bei dieser sorte frau woanders zu landen als in der kumpelschiene. da er aber in der kumpelschiene landet geht die frau noch belangloser und offener mit ihm um - aber in seiner unerfahrenheit merkt der kerl nicht, dass dieses sich weiter öffnen kein "komm mir näher weil ich dich will" ist sondern ein "komm mir ruhig näher, denn ich erwarte von dir ohnehin keine annäherung, keine initiative". und da, wie ein paar posts weiter oben schön erläutert, menschen mit niedrigem selbstbewusstsein häufig eine ungesund hohe toleranzgrenze gegenüber dem verarscht- und ausgenutztwerden haben geht die ganze geschichte, obwohl längst entschieden, noch lange als pseudofreundschaft weiter, in der die frau den mann ausnutzt weil es praktisch ist und er´s mit sich machen lässt und der mann weiter auf freundschaft macht obwohl er in wirklichkeit ganz andere absichten hat.

da sollte man auch mal ganz allgemein anmerken, dass in sehr vielen selbstetikettierten fällen bei denen netter kerl draufsteht kein netter kerl drin ist. einer frau freundschaft vorspielen obwohl man mehr von ihr möchte ist nicht nett. einer frau nicht auf freundlichkeit oder hilfsbereitschaft gefallen zu tun sondern weil man darauf spekuliert als belohnung dafür rangelassen zu werden IST NICHT NETT!

schon klar, teile dieses postings gehen wohl etwas an den (männlichen) mitschreibern hier im thread vorbei, es ist eher meine persönliche abhandlung dieses ewigen, leidigen "frauen wollen arschlöcher"-themas.

t0aMm


@ Luise:

naja, ist ganz ok bei mir. Frauen ??? ? Was ist das :P Ne Spass beiseite. Irgendwie hab ich da ein Händchen das zu verbocken :) Und Sex klappt irgendwie auch nicht :)

CLoppexr


@ Monika

Mit angeblich nett meine ich, dass die Nettigkeit eher ein passives Verhalten ist, eine Vermeidungsstrategie. Glaub mir, den Unterschied merkt man sehr deutlich. Und Frauen sind nunmal "nett";-D und sagen das dem Mann nicht auf den Kopf zu.

So seh ich das auch. Ich hab den Eindruck, die unglücklichen Singlemänner mit der Arschlochtheorie erweitern die Definition ein bißchen zu sehr, bzw. zu stereotyp. Wer nicht allzu zurückhaltend ist und der Frau Entscheidung und Initiative überläßt, der ist konsequenterweise eher ein Arschloch als nett ;-)

Dabei vergißt man die Graustufen zwischen schwarz und weiß. Ich denk auch, diese Nettigkeit, von der die "netten Kerle" ausgehen, hat eher was mit Unsicherheit und Unentschlossenheit zu tun. Man ist passiv, weil man sich vermutlich zu abhängig von anderen fühlt. So vermeidet man, anzuecken und dadurch eventuell abgewiesen zu werden.

Das erscheint vielleicht sehr umgänglich und durchaus sympathisch, aber es fehlt auch ein bißchen das Profil und die unbedingte Entschlossenheit.

Es ist doch auch immer schön, wenn man Entscheidungen abgenommen bekommt - dafür brauchts Leute, die's können oder es sich zumindest zutrauen ;-) Ist nicht unvorteilhaft, so zu sein. Kann natürlich nicht jeder ein Anführer sein, aber grad in so ner "unsicheren" Situation zwischen Kennenlernen und Knutschen (oder wie mans auch benennen soll ;-)) scheinen viel mehr Menschen die Entscheidung und Initiative eher abgeben zu möchten.

Und die scheinbar erfolglose JM-Nettigkeit paßt wie die Faust aufs Auge. Der nette Kerl ist höflich und zuvorkommend, aber nicht in der Lage, seine Entschlossenheit zu demontrieren und seiner Süßen die Entscheidung, ob und wie's weitergeht, abzunehmen. Sie stellt halt nur in den Raum, daß es weitergehen könnte, trifft sich ein paar Mal mit ihm usw., aber er will ja nicht anecken, versteckt seine Unsicherheit hinter Passivität, seine Unerfahrenheit hinter irgendwelchen Geschichten (oder würgt das Thema ganz ab) usw.

Das ist jetzt zwar recht theoretisch gehalten, aber mir gehts ums Prinzip. Selbstakzeptanz ist am allerwichtigsten. Dann gelingts vielleicht auch, Zurückhaltung und offensive Konsequenz unter einen Hut zu bringen...

Mioni'ka65


Copper

:)^

Und was Black Gun schreibt, kann ich so auch unterschreiben. Im Grunde ist das nicht wirklich "nett", es hat sogar einen verlogenen Anteil, der nur deshalb zu entschuldigen ist, weil der Mann da weitgehend sich selbst ausgeliefert ist.

c}olt3x8


ja, unbewusst versuchen sie, sich fuer irgendwas, z.B. ihre eigene Unzulaenglichkeit, zu bestrafen. Und dann suchen sie sich einen Partner, der sie schlecht behandelt und kommen nicht von ihm los

Alles was ich dazu sagen kann ist: Ich spreche von Frauen, die ich im Internet angesprochen habe oder z.B. in nem Club, weil sie ganz OK aussahen und der zufall es so wollte. Ich weiß nicht wie man sich aufgrund von Äußerlichkeiten (sie haben mir halt gefallen) so selber in eine Sackgasse begeben kann. Aber mag schon sein, dass die Aura schon darüber aufschluss gibt.

Colt kommt hier zum Beispiel alles andere als NETT rüber..

Zugegeben, bin im Moment nicht gut drauf, was u.a. mit Problemen im Job und gesundheitlichen Problemen zu tun hat. Von daher sorry, wenn ich manchmal grob bin. Aber ich finde überspitzt formulierte Thesen im Thread interessanter, weil man was zum diskutieren hat.

Was ich eigentlich sagen will: Ich spüre halt, dass andere Typen wesentlich besser ankommen, ohne irgendwas zu machen. Meinetwegen ist es Ausstrahlung, Aussehen oder was auch immer, egal. Von mir aus ist das jetzt auch wieder die Loser-Jungmann-Einstellung, die hier schon etliche Male diksutiert wurde, ist mir ebenfalls egal. Jedenfalls deprimiert mich das und ich werde meine Bemühungen ersteinmal einstellen. Ich habe derzeit keine Energie, mich "in die richtige Richtung" zu ändern. Ich habe auch keinen Bock mehr zu kämpfen.

MOoniNka6x5


colt

Mir ist bewusst, dass du aus einer schlechten Verfassung heraus geschrieben hast. Aber immerhin, nimms wie es ist, du hast durchaus Ecken und Kanten. Man muss nicht immer um einen Menschen ohne blaue Flecke herum gehen können...

c8o3lt38


Es ist doch auch immer schön, wenn man Entscheidungen abgenommen bekommt - dafür brauchts Leute, die's können oder es sich zumindest zutrauen ;-) Ist nicht unvorteilhaft, so zu sein. Kann natürlich nicht jeder ein Anführer sein, aber grad in so ner "unsicheren" Situation zwischen Kennenlernen und Knutschen (oder wie mans auch benennen soll ;-)) scheinen viel mehr Menschen die Entscheidung und Initiative eher abgeben zu möchten.

Das ist eine ziemlich gute Analyse. Ich beobachte mein Verhalten bzgl. dieses Phänomens seit ca. 1 Jahr ziemlich genau und es trifft zu:

- Bin ich mit vielen Leuten unterwegs, überlasse ich anderen den ersten Schritt in ein Lokal, bin sehr flexibel was die Wahl angeht etc. Ich rede mich dann raus, ich wäre sehr einfach zufrieden zu stellen und würde auf die anderen Bedürfnisse Rücksicht nehmen.

- Weibliche Bekannte muss man gezielt bussymäßig begrüßen. Sie (die Frauen) fangen meist nicht damit an. Aber wenn es der Mann initiiert, dann wird es meist erwidert.

- Die Grenze von sehr hamrlosen Rummachen zu heftigeren Dingen konnte ich bis dato nicht durchbrechen, weil ich dachte: "Du hast keine Erfahrung, und das könnte jetzt auffallen". Das ist ein ziemlich beschissener Teufelskreis.

Fazit: nix Neues, der Mann hat den Initiativ-Part.

K"wak


@ Black Gun

Eine gute Analyse zum Thema netter Mann.

da sollte man auch mal ganz allgemein anmerken, dass in sehr vielen selbstetikettierten fällen bei denen netter kerl draufsteht kein netter kerl drin ist. einer frau freundschaft vorspielen obwohl man mehr von ihr möchte ist nicht nett. einer frau nicht auf freundlichkeit oder hilfsbereitschaft gefallen zu tun sondern weil man darauf spekuliert als belohnung dafür rangelassen zu werden IST NICHT NETT!

Das große Problem ist der unerfahrene JM handelt unbewußt so. Er will der Frau nichts vorspielen, er weiß es nicht besser.

K=wak


Mir ist es nie passiert auf der Kumpelschiene zu landen und als Regalaufbauer zu enden. Ich komme einfach so nicht in die Nähe einer Frau.

Cvopp_exr


@ kwak

Das große Problem ist der unerfahrene JM handelt unbewußt so. Er will der Frau nichts vorspielen, er weiß es nicht besser.

Naja, es ist halt die Angewohnheit zu versuchen, mit Passivität und im Fall dieser "Nettigkeit" mitunter schon fast Unterwürfigkeit (überspitzt gesagt) bei anderen anzukommen. Ich find das selbstverleugnend und auf die Dauer frustrierend, weils einerseits nicht den Erfolg bringt, den man erwartet - wie gesagt, man muß auch mal selbst entscheiden und initiativ sein - und andererseits anscheinend provoziert, ausgenutzt zu werden, da man versucht, sich immer nur den Ansprüchen anderer anzupassen. Das kann sich aufstauen und in solchen "Böse-Welt"-Theorien resultieren. Find ich nachvollziehbar. Man kann aber mal versuchen, ganz bewußt auch an sich zu denken.

Ich hab die Erfahrung gemacht, daß man sich schon so einiges getrauen kann, anecken darf und muß, um auf die Dauer die Möglichkeit zu haben, zufrieden mit sich und der Welt zu sein und entsprechend beachtet zu werden.

Hab mich anscheinend zwar selbst in den letzten Wochen wieder sinnlos in etwas verrannt, was ich eigentlich schon nüchterner betrachtet und fast abgehakt hatte - und jetzt ganz schön an mir nagt. Aber was solls, ich wills weder dem Mädel noch mir vorwerfen... es ist eben so.

@ colt

Wie gesagt, das mit dem Entscheidungen treffen ist keine Sache, die man zwingend KÖNNEN muß oder wofür man besondere Voraussetzungen braucht. Was es braucht, ist ein bißchen Selbstvertrauen und Mut. Man muß sich zutrauen, den anderen auch mal den Weg zu zeigen, auch wenn man ihn gar nicht kennt. Das ist wohl nichts so ungewöhnliches, daß Leute das Heft in die Hand, die eigentlich gar keine Ahnung haben. Irgendeiner muß es halt machen. Und wie gesagt, es ist auf die Dauer wesentlich zufriedenstellender, nicht immer nur den anderen hinterzudackeln. Das ist ne spontane Entscheidung... da muß man einfach mal den Schalter umlegen.

Fazit: nix Neues, der Mann hat den Initiativ-Part.

Habs aber auch schon andersrum erlebt, daß die erste Annäherung und zum Beispiel Berührungen von ner Frau ausgingen. Das ist der Moment, wo man anspringen kann und muß. Also gewissermaßen reaktive Initiative oder so. Sollte dann nicht so schwer sein, wenn man auf die Frau steht und ihr Verhalten einfach mal so interpretiert, wie's wahrscheinlich gemeint ist.

C;oppSer


daß Leute das Heft in die Hand, die eigentlich gar keine Ahnung haben.

Man schiebe noch ein "nehmen" vors Komma ;-)

Z$otte)lbaer


Was ich eigentlich sagen will: Ich spüre halt, dass andere Typen wesentlich besser ankommen, ohne irgendwas zu machen.

Gut.

Und?

Ist das dann ein Argument, nichts zu tun?

Logisch wäre der andere Fall: Wenn ich wesentlich ankomme, als die meisten anderen Typen, ohne dass ich was mache - dann ist ist das ein wirklich guter Grund, weiter nichts zu unternehmen. ;-D

KGwxak


@ Copper

Das mit sich und der Welt zufrieden sein ist wichtig. Leider gelingt mir das noch immer nicht.

Sich in etwas zu verrennen ist offensichtlich ein typisches Problem eines Mannes dem die Erfahrunge fehlt. Es ist jetzt fast ein Jahr her seit ich mich zum letzten Mal verrannt habe. Im nachhinein betrachtet hätte ich schlauer sein müssen und deutlich früher merken, dass es nichts wird. Der große Fehler war eine kleine möglicherweise bestehende Gelegenheit zum Mittelpunkt zu machen. Nach dem Motto jetzt muss es klappen eine weitere Gelegenheit kommt möglicherweise nie. Dadurch habe ich völlig übersehen, dass es vieles gab das nicht passte. Hinterher war die Enttäuschung groß und es gab vieles aufzuarbeiten was ich verpasst hatte weil ich mich auf diese eine Sache konzentriert hatte. Aus Fehlern lernt man. Hoffentlich erinnere ich mich noch daran falls mir mal wieder ein Mädel begegnet das mir auf den ersten Blick gefällt.

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