Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

Se.W wallbisii


fühl mich da ehrlich gesagt zu machtlos um wirklich für Änderungen an den Dingen die mich stören einzutreten, umsichgreifende Oberflächlichkeit z.B. lässt sich nicht aufhalten, obwohl ich mir weder sicher bin ob sie wirklich umsichgreift anstatt nur andere Ebenen als früher zu betreten noch bin ich sicher ob die Menschen die ihr frönen nicht vllt auch zufrieden so sind wie es ist.

Ich mach mich lieber einfach nur größtmöglich unabhängig von diesen Dingen, meine eigene Psyche in Ordnung zu halten, zu reparieren und zu optimieren beschäftigt mich außerdem mehr als genug. ;-D

DRuke_R%aul


@ smile-4-me

Danke, du hast das Hauptproblem verstanden. Das könnte auch von mir sein. Du scheinst ein wacher Geist zu sein, im Gegensatz zu den 95,35% der Republik. :)^

fühl mich da ehrlich gesagt zu machtlos um wirklich für Änderungen an den Dingen die mich stören einzutreten

Ach komm. So schlimm wird es doch nicht sein, oder? Es wird einem aber auch immer eingeredet man wäre nichts wert. Es scheint so als wenn man bald für die einfachsten Sachen ein Experte sein müsste. Wenn ich manchmal lese, was z.B. Journalisten verzapfen, dann frag ich mich echt warum ich das als ungelernter nicht mache. Der Mensch ist ansich zu 98% gleich in der Basis. Damit kann man die restlichen 2% erarbeiten. Alles ist lernbar und nur eine Sache des Kopfes. Klar bei manchen Sachen ist wirklich ein Limit gesetzt, wie z.B. im Spitzensport. Aber selbst wenn man sich vornimmt eine Sportart zu erlernen sollte es aufjedenfall möglich sein sie mindestens "durchschnittlich" zu beherrschen. Also es ist mehr Potential in uns, ob wir glauben oder nicht. Das Gehirn wächst mit seinen Aufgaben. *:)

D/uke~_RaNul


"Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.” Reinhold Niebuhr

C"ab?ana


@ smile-4-me

das isolierte triebgesteuerte, in dem es nur darum geht die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen

Sorry, aber da haben wir beide wohl grundverschiedene Meinungen. Du redest mir zuviel ideelle, theoretische Sachen. ...und was "die Gesellschaft" mit meinem JM-Problem zu tun hat versteh ich auch nicht. ICH habe ein Bedürfnis nicht die Allgemeinheit. Ich bin jetzt fast 25, stehe in der Blüte meine Lebens- dieses einen Lebens was ich habe und nicht wiederholen kann. Ich habe gar nicht den Anspruch die Gesellschaft zu verändern oder ein besserer Mensch zu sein als andere. Ich lebe im Hier und Jetzt und möchte Teil dieser Gesellschaft sein! Das kann man sich nicht den sexuellen Reizen des Alltags entziehen- das stimmt leider! Aber machen wir uns mal nichts vor: Falls mir eines Tages mal die richtige über den Weg läuft, wird sie die erste Frau sein, mit der ich Sex haben werde. Da werd ich mich eh schon wie ein Idiot anstellen. Warum soll ich denn diesen Druck vorm ersten Mal nicht in einem rein mechanischen Akt abbauen um zu wissen, wie es sich anfühlt (eventuelle enttäuscht, weil man sich mehr erhofft hat). Die romantisierende Fantasie vom ersten Mal mit der großen Liebe hatte ich vielleicht noch mit 18 oder 19.

Versteh mich nicht falsch, du hast vollkommen recht und ich stimme dir in fast allen Punkten zu nur: wir gehen von zwei verschiedenen Situationen aus: im übertragenen Sinne überlegst du kraft deines guten Einkommens grad auf Bio-Essen umzusteigen und ich der Obdachlose, der vor der Suppenküche ansteht ist froh, wenn er überhaupt was zu essen bekommt!

@ Duke_Raul

Ich finde alleine schon die Tatsache, dass es sowas gibt schade.

Ich hoffe nicht, dass du das so allgemein stehen lassen willst? Ich glaube (das mein ich ganz ernst), dass Prostituierte eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe haben. Es gibt nunmal viele Männer, die eine normale Beziehung nicht (mehr) gebacken bekommen, dennoch aber nicht ihren natürlichen Trieb verleugnen können. Man stelle sich vor wieviel mehr Vergewaltigungen es gebe, wenn die Option zu einer Prostituierten zu gehen nicht mehr bestände! :-/

Dkuke:_Rauxl


Es gibt nunmal viele Männer, die eine normale Beziehung nicht (mehr) gebacken bekommen, dennoch aber nicht ihren natürlichen Trieb verleugnen können. Man stelle sich vor wieviel mehr Vergewaltigungen es gebe, wenn die Option zu einer Prostituierten zu gehen nicht mehr bestände! :-/

Naja wie würdest du dir ein Leben als "Prostituierter" vorstellen? Also wenn ich die Wahl hätte zwischen Prostituierter und Bahnhofsklo sauber machen, glaub mir ich würde nicht lange überleben. Meine Ehre ich würde sogar mit der Hand putzen. Mag sein, dass meine Sicht einseitig ist und dass es einer normalen Prostituierten eigentlich ganz gut geht- aber oft kommt mir dabei ein übler Beigeschmack weil in dem Zusammenhang meist auch noch andere dubiose Kreise gehören.

C^abanna


Das mag ja sein und die Grauzone in der Prostition ist auch recht groß, aber ich würde da niemanden pauschal aburteilen wollen.

s"milqe-41-mxe


@ Duke-Raul

Danke, du hast das Hauptproblem verstanden. Das könnte auch von mir sein. Du scheinst ein wacher Geist zu sein, im Gegensatz zu den 95,35% der Republik

|-o Danke, ich bin froh, dass du verstanden hast, was ich mit diesen Zusammenhängen meinte @:) Kam mir gerade doch etwas einsam vor mit meiner Ansicht ;-D

spmile+-4x-me


@ Cabana

Du redest mir zuviel ideelle, theoretische Sachen. ...und was "die Gesellschaft" mit meinem JM-Problem zu tun hat versteh ich auch nicht.

Ja, in der heutigen Welt mag der eigentliche gottgegebene Normalzustand "ideell" erscheinen. Ich hab das, was du jetzt erlebst, selbst "durchgemacht", ich sags mal so. Und ich hab auch die Entscheidung durchgemacht, ficken aus Geilheit und Sympathie aber ohne Liebe. Ich will dir ja gar nicht sagen, dass du es lassen sollst. Wie s.wallisii weiter oben schon sagte, diese Erfahrung muss jeder selber machen. Ich kann dir nur sagen, dass es keinen Wert hat, vielleicht kommst du zu einer anderen Überzeugung, was ich allerdings nicht glaube.

Und was das mit der Gesellschaft zu tun hat...wie ich weiter oben schon sagte, sieh dir an was der Fokus auf Sex und das gesellschaftliche und permanente Pushen dieses Bedürfnisses aus der Menschheit gemacht haben. Und wie wenig wert Sexualität zwischen zwei Menschen im Grunde noch ist. Das wozu es eigentlich geschaffen ist (und ich rede jetzt nicht primär von Fortpflanzung) ist zum Großteil schon verloren gegangen. Die Leute glauben, dass vom Ficken ihr Leben besser wird, dass sie sich besser fühlen, wenn sie Sexualität wie etwas x-beliebiges konsumieren. Aber vielleicht kannst du es besser verstehen, wenn du es selbst hinter dir hast. Würde die Menschheit soviel Energie in Nächstenliebe und gute zwischenmenschliche Beziehungen stecken wie in das Thema Sex, Pornos, Seitensprünge, Beziehungs-Hopping und anderes, dann wäre diese Welt ein besserer Ort :-p

Man stelle sich vor wieviel mehr Vergewaltigungen es gebe, wenn die Option zu einer Prostituierten zu gehen nicht mehr bestände!

Und was ist die Ursache dafür? Sexualität ist zweifelsohne eine starke Kraft in einem Menschen und auch eine fordernde Kraft. Aber es ist nicht so, dass wir dem auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sind. Es kommt auch auf die Einstellung an, die man zu dem Thema hat und wie hoch man das für sich selbst bewertet. Armes Deutschland kann ich nur sagen, wenn wir ohne Prostituierte eine Vergewaltigungswelle hätten...DAS sind unter anderem die gesellschaftlichen Auswirkungen von dem überhohen Stellenwert von Sex in der Gesellschaft die ich meinte! Es gibt eben doch einiges, das uns von Tieren unterscheidet, auch wenn das mehr und mehr verloren zu gehen scheint.

C{abZan!a


Armes Deutschland kann ich nur sagen, wenn wir ohne Prostituierte eine Vergewaltigungswelle hätten

Ich möchte diese Aussage nicht nur auf Deutschland oder das Jahr 2009 beschränken. Das ist woanders genauso.

D(uke_jRauxl


wie ich weiter oben schon sagte, sieh dir an was der Fokus auf Sex und das gesellschaftliche und permanente Pushen dieses Bedürfnisses aus der Menschheit gemacht haben. Und wie wenig wert Sexualität zwischen zwei Menschen im Grunde noch ist. Das wozu es eigentlich geschaffen ist (und ich rede jetzt nicht primär von Fortpflanzung) ist zum Großteil schon verloren gegangen.

Früher war es eine Besonderheit wenn man sich im Film geküsst oder Haut gezeigt hat, heute ist Sex dochschon völlig normal. Jetzt kann man sich fragen ob das abstumpft? Ich denke ja, denn früher hat man sowas nur intim erfahren, es war etwas besonderes. Und vielleicht ist das auch der Grund dafür, dass es heutzutage mehr Singles denn je gibt. Denn das ist ja auch ein seltsames Phänomen was früher in den 50er Jahren nicht so häufig auftrat. Spätestens mit 22,23 war man verheiratet. Gut damals waren die Umstände auch anders, das Leben war nicht so "leicht" wie heute. Natürlich nur eine Spekulation. :-)

Cgabxana


heute ist Sex doch schon völlig normal.

Es ist ja auch das normalste der Welt!

DAukZe_Raxul


Es ist ja auch das normalste der Welt!

Da mag man drüber streiten! Gottseidank oder eben leider?

Cxabanxa


Mit dem lieben Gott hat das nix zu tun (für mich als Atheist jedenfalls). Was ist bitte normaler als der Fortpflanzungsakt von Lebewesen? Grade deswegen ist es doch so bedrückend in unserem Alter noch keinen Sex gehabt zu haben. Wenn es um Extremsport ginge, wär das ja kein Beinbruch...

DRu\ke_RAaul


Ich glaube wir reden aneinander vorbei. Jedenfalls hab ich eine andere Vorstellung davon. Ich meinte eigentlich eher ob es jetzt gut ist, dass Sex völlig "normal" ist oder dass es wie frühe noch eine geschlossene, besondere Sache war worüber man geheimnisvoll geredet hat. Was man unbedingt testen musste, erleben musste. Heute hast du 24 h Sex., es ist halt "völlig normal". Leider

C?abanxa


Hmm...ja das mag etwas extrem geworden sein aber die prüden 50er möcht ich auch nicht mehr haben oder die gekünstelte Aufregung, wenn in Amerika ne Titte ins Fernsehbild hüpft! %-|

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