Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

cLolt_ 2.0


@ c.peligroso

Inzwischen bin ich locker wieder da angekommen wo ich vor Monaten oder noch länger war, d.h. alle "Projekte" abgebrochen.

Wenn ich mich so beobachte komme ich einfach immer zu dem Schluss, dass ich wirklich "anders" bin

Treffend formuliert. Mir geht es genauso. Eine Art "Sinus-Kurve": Es geht bergauf, es geht bergab. Und man bewegt sich um den Zustand Null.

Aus meiner Erfahrung: Es kommt auch wieder der Zustand, in dem Du wieder Power hast. Dich in Deine Projekte reinhängst und weiter kommst. Ich glaube die Fortschritte, die Du machst, bemerkst Du erst nach sehr langer Zeit (1-2 Jahre). Und es braucht vermutlich etliche Sinus-Zyklen, bis Du eine höhere Ebene endgültig erreicht hast.

cAoltB 2.0


Nachtrag dazu:

Ich bemerke bspw. wie ich immer selbstsicherer werde. Es ist eine Art Fatalismus, die mir dabei hilft. Ich gehe irgendwo hin und bin präsent. Leider ist das von der inneren Einstellung her noch eine etwas feindlich Präsenz. Etwa so wie: "Ihr könnt mich alle, ich bin dran." Ich mache nur Platz, wenn Ihr mich lieb darum bittet. Vlt. schaffe ich es, dass in eine weniger abweisende Dominanz umzumünzen.

KUwak


@ smile-4-me

So etwas ist doch letztlich auch Ausdruck vom Gefühl der eigenen Wertlosigkeit. Dass man glaubt es nicht wert zu sein von einem gegengeschlechtlichen Menschen geliebt, geachtet und begehrt zu sein. Und in dem man diese Schritte dann geht manifestiert sich sowas doch.

Ich habe nicht das Gefühl wertlos zu sein. Es gibt wohl verschiedene Ursachen warum es bei mir auf dem üblichen Weg nicht mit Frauen klappt. Ich habe wenig Kontakte, bin introvertiert, wenn mir mal eine interessante Frau begegnet ist war sie vergeben oder ich wirkte auf sie nicht interessant genug.

Kqw_axk


@ mrk

Ein Kollege hat mir letzte Woche erzählt, dass es in Deutschland erst ab einer gewissen Grösse einer Stadt erlaubt ist, Bordelle zu betreiben. Ist das so?

Nein, sowas habe ich noch nie gehört. Jede Stadt kann ihre eigenen Vorschriften erlassen. Straßenprostitution ist nur in wenigen festgelegten Straßen erlaubt. Einige Städte verbieten Bordelle auch in Privatwohnungen oder Häusern in reinen Wohngebieten, meist wegen Jugendschutz.

Seit einigen Jahren gilt Prostitution nicht mehr als sittenwidrig.

D1u:ke_R+aul


Meinst du tatsächlich geistlich oder geistig? ;-) Wobei, es träfe wahrscheinlich auf beides zu.

@ smile-4-me

Natürlich rein geistlich. Geistiges Potential ist mehr denn benötigt vorhanden. Ich sage es mal so: der homo-sapiens hat mehr Gehirn als er zur Zeit benutzt. Man sollte sich über das Potential klar werden und nicht immer über Grenzen reden. Grenzen die alleine durch den Standpunkt des gegenwärtigen Verstandes begrenzt werden. Aber solange wir uns als billige sinnlose Materie ansehen werden wir uns nie akzeptieren, denn das ist wahrlich kein guter Sinn zu "sein".

KQwaKk


Ich bin bislang ziemlich gesund, muss mir über mein Studium und dessen Finanzierung usw. keine Sorgen machen, werde später vermutlich einen Job haben, der interessant ist und bei dem ich ein gutes Gehalt haben werde.

Das kommt mir sehr bekannt vor. :-/ Ich habe mein Studium abgeschlossen, wenn die Finanzkrise mal wieder vorbei ist werde ich wahrscheinlich einen Job finden. Die Bezahlung müsste im Lauf der Jahre besser werden, weil sie die alterspyramide immer mehr dreht und damit arbeitsfähige Personen knapp werden was es mir ermöglichen sollte mehr Geld rauszuholen.

Aber dann stellt sich die Frage was mir das bringt. Bin ich dadurch zufrieden? Es gibt einige materielle Dinge die ich gerne hätte. Aber kann das alles sein?

JIul$ienU-Maxtteo


Vielleicht habe ich sogar dieses Asperger-Syndrom. Was man darüber so lesen kann beschreibt mich glaube ich ganz gut.

In der Regel dürften wohl Schüchternheit / Unsicherheit / Minderwertigkeitskomplexe ein Zurückfallen in alte Verhaltensmuster bewirken. Man fühlt sich in vielen Situationen einfach unwohl und geht neuen Herausforderungen deshalb gerne aus dem Wege. Es ist schwierig, das nachhaltig zu überwinden.

Aber natürlich sollte man auch andere Ursachen in Betracht ziehen, wenn die o.a. Punkte nicht im Vordergrund stehen. Vor kurzem habe ich im Spiegel von einer jungen Frau gelesen, die erst sehr spät erfahren hat, dass sie das Asperger-Syndrom hat. Seither geht es ihr besser, weil sie nun vieles versteht und ihr Verhalten zielgerichteter verbessern kann.

JYulie2n-Matxteo


Aber dann stellt sich die Frage was mir das bringt. Bin ich dadurch zufrieden? Es gibt einige materielle Dinge die ich gerne hätte. Aber kann das alles sein?

Nein, materielle Dinge allein machen nicht glücklich.

Azldh~af era


@ mrk und Kwak:

Ein Kollege hat mir letzte Woche erzählt, dass es in Deutschland erst ab einer gewissen Grösse einer Stadt erlaubt ist, Bordelle zu betreiben. Ist das so?

Die Ausübung der Prostitution als solche ist in Deutschland nicht strafbar, unterliegt aber in einzelnen Erscheinungsformen bestimmten (teilweise auch strafbewehrten) Verboten. In Gemeinden bis 50 000 Einwohner kann durch Rechtsverordnung der Landesregierung die Prostitution ganz, in Gemeinden über 20 000 Einwohnern für einzelne Bezirke verboten werden.

[[http://lexikon.meyers.de/wissen/Prostitution+(Sachartikel) Quelle]]

Fledermausige Grüße an alle *:) :)*

srmil2e-4U-xme


@ Cabana

Außerdem kann ich momentan gar nicht mehr in Worte fassen, warum es mir schlecht geht. Liegt es daran, dass ich in der Grundschule oft Probleme in der Schule hatte und später gemobbt wurde!? Oder die erste gescheiterte Beziehung? Der Verlust von Freunden? Woher kommt die momentane Unzufriedneheit mit mir selbst, wann fing das an und was resultiert woraus?

Kommt mir irgendwie bekannt vor diese Aufzählung :=o ;-) Bei mir ist es wohl eine Kombination aus diesen Dingen zusätzlich zu teils sehr krassen Problematiken innerhalb der Familie und der absolut beschissenen Ehe meiner Eltern, die sich seit ich auf der Welt war quasi nur -teils auch richtig richtig heftig- gezofft haben. Ich könnte viele Dinge aufzählen, warum ich Schwierigkeiten hatte Beziehungen normal geartet zu leben, ohne Verlustangst, ohne Eifersucht, ohne Klammern etc.

Weißt du, was mir eben spontan eingefallen ist? Ich glaube, ich wünsche mir einfach wieder ein unbeschriebenes Blatt zu sein. Zu wissen, dass ich niemandem Schmerzen zugefügt habe durch mein Verhalten, niemals verletzt worden zu sein und nie Dinge so falsch gemacht habe, dass Verletzungen daraus resultierten für die Beteiligten. Wahrscheinlich wünsche ich mir das tief in mir drin. Nicht um perfekt zu sein, sondern um frei zu sein irgendwie. Um nicht ständig bohrende Gedanken zu haben, um nicht ständig Ängste zu haben, um nicht dauernd zu denken, dass man niemandem wirklich vertrauen kann. Ich glaube, DAS bekommt auch ein Therapeut nicht mehr aus mir raus ;-D

Hab einen geregelten Tagesablauf, soziale Kontakte, keine finanziellen Probleme, stand auch noch nie an der Dachkante eines Hochhauses oder mit der Rasierklinge im verschlossenen Bad... Also was soll ich beim Arzt? Das wäre nur eine weitere Ausrede, sich nicht mit sich selbst zu beschäftigen.

Halten sich gefühltes Glück und gefühltes Leid also so die Waage, dass es dich nicht so verzweifelt, um alles völlig negativ zu sehen? Das ist doch im Grunde schon mal sehr gut!

s~m>ile-x4-mxe


@ colt

Aus meiner Erfahrung: Es kommt auch wieder der Zustand, in dem Du wieder Power hast. Dich in Deine Projekte reinhängst und weiter kommst. Ich glaube die Fortschritte, die Du machst, bemerkst Du erst nach sehr langer Zeit (1-2 Jahre). Und es braucht vermutlich etliche Sinus-Zyklen, bis Du eine höhere Ebene endgültig erreicht hast.

:)^ Das kann ich so unterschreiben, ganz meine Meinung und entspricht auch meiner Erfahrung. Bei mir hat es auch gefühlte Ewigkeiten gedauert, um mich auf eine "normalere" Ebene zu kämpfen. Auf eine Ebene, die sich wie "mein Weg" anfühlte und den ich dann Stück für Stück gehen konnte. Und das ist halt noch lange nicht vorbei, auf diesem Weg bin ich zum Beispiel immer noch. Während ich früher sehr oft Angebote ausgeschlagen hab, was Film- oder Spieleabende anging oder wo ich generell völlig gegen sehr spontane Treffen war (wollte mich geistig immer erst darauf einstellen irgendwie^^), sehe ich da heute auch die Fortschritte.

Man bewegt sich langsam voran, aber man bewegt sich voran. Und ich sehe das wie du, man sieht sicherlich erst mit Abstand von ein paar Jahren die Fortschritte.

@ duke

Grenzen die alleine durch den Standpunkt des gegenwärtigen Verstandes begrenzt werden. Aber solange wir uns als billige sinnlose Materie ansehen werden wir uns nie akzeptieren, denn das ist wahrlich kein guter Sinn zu "sein".

Ja, ich denke auch, dass es wenig Sinn macht sich ständig nur an seinen Grenzen zu orientieren. Vor allem entdeckt man mit ein wenig Mut zum Risiko auch immer wieder, dass man seine Grenzen eh meist enger steckt als es eigentlich nötig wäre. Ich persönlich halte auch viel von persönlicher Grenzüberschreitung. In einem verantwortungsbewussten Rahmen allerdings. Nicht dass man sich damit mehr Schaden zufügt als Nutzen im Endeffekt. Dazu muss man sich halt sehr gut kennen.

Und mit der billigen sinnlosen Materie hast du Recht ;-) Ich persönlich habe durch meinen christlichen Glauben dieses Problem allerdings nicht. Ich weiß, dass mein Leben Sinn hat und gewollt ist, auch wenn ich diesen Sinn selbst manchmal nicht erkenne. Und ich weiß, dass mein Leben eine Aufgabe hat und im Sinne von Nächstenliebe auch immer diese Aufgabe haben wird. Für mich geht es im Leben auch darum vermehrt auf den anderen zu schauen und aufzuhören sich ständig nur auf sich selbst zu fixieren oder sich permanent nur um eigene Bedürfnisse zu drehen. Denn das macht letztlich auch unzufrieden meiner Erfahrung nach. Wenn ich aber -in einem gesunden Maße wohlgemerkt- für andere da sein kann, wenn ich dort etwas von meiner Liebe geben kann, dann gibt mir das sehr viel mehr als wenn ich mich ständig nur um mich selbst drehe und um diese bohrenden "Warum hab ich nicht..."-Fragen.

CCaba~na


smile-4-me

Halten sich gefühltes Glück und gefühltes Leid also so die Waage, dass es dich nicht so verzweifelt, um alles völlig negativ zu sehen? Das ist doch im Grunde schon mal sehr gut!

Ob es sich die Waage hält kann ich dir gar nicht mal sagen. Generell bin ich schon recht pessimistisch eingestellt und kritisiere viel was mir grad in den Sinn kommt. Deswegen nimmt mich meine Umwelt auch manchmal als notorischen Nörgler wahr. Das Problem hab ich erkannt, was jedoch weniger dazu führt positive Dinge zu sehen, als viel mehr die Klappe zu halten! :-/

Ich weiß nicht, warum ich mich scheiße fühle: gestern war ich auf zwei verschiedenen Partys (kannte die dort Anwesenden nicht weiter). War mit zwei Freunden da, die sich auch amüsiert haben, aber für mich war das irgendwie unbefriedigend. Hatte schon in dem Moment als ich ankam, das Bedürfnis wieder zu gehen. Ich krieg es kaum noch irgend ein Wochenende gebacken mich irgendwie fallen zu lassen und an den einfachen DIngen Spaß zu haben.

Während ich früher sehr oft Angebote ausgeschlagen hab, was Film- oder Spieleabende anging oder wo ich generell völlig gegen sehr spontane Treffen war (wollte mich geistig immer erst darauf einstellen irgendwie^^)

:-o Das bin ich!!! Ja ganz genauso! Wie hast du da rausgefunden?

und aufzuhören sich ständig nur auf sich selbst zu fixieren oder sich permanent nur um eigene Bedürfnisse zu drehen

Ja das stimmt schon. Allerdings gehört es ja auch zur Bildung des eigenen Selbstbewusstseins dazu, seine Bedürfnisse zu kennen und auch für deren Befriedigung einzutreten, Es bringt ja nichts seine eigenen Wünsche ständig hinten anzustellen.

sBmilDe-4-mxe


@ Cabana

Das bin ich!!! Ja ganz genauso! Wie hast du da rausgefunden?

Ich hab nur mich selbst beschrieben ;-D

Allerdings gehört es ja auch zur Bildung des eigenen Selbstbewusstseins dazu, seine Bedürfnisse zu kennen und auch für deren Befriedigung einzutreten, Es bringt ja nichts seine eigenen Wünsche ständig hinten anzustellen.

Ich glaube, viele bekommen den Mittelweg da einfach nicht mehr hin heutzutage. Weil einem ständig nur suggeriert wird, dass man dafür sorgen muss, dass eigene Leben irgendwie perfekt zu gestalten, um erfolgreich und damit auch für andere anziehend zu sein. Auch das ist in meinen Augen eine riesige Gesellschaftslüge.

C_abanxa


Oh ein Missverständnis! ;-) Ich meinte eigentlich wie du da rausgefunden hast? Also was hast du getan um spontane Treffen plötzlich doch anzunehmen!? Mir geht's auch so: ich hab meinen Tagesrhythmus und mag es nicht da durch einen spontanen Anruf herausgerissen zu werden...

sjmi^le-w4-xme


Das ist eine gute Frage Cabana, muss ich mal schwer nachdenken ;-D Ich glaube Colt war es, der auf der Seite vorher schon gesagt hat, dass sich da Prozesse vollziehen und man sich langsam auf höhere Ebenen arbeitet, auch wenn einem das mittendrin nicht so bewusst ist sondern oft erst mit Abstand von ein paar Jahren im Rückblick.

Bei mir hat es einfach viel damit zu tun, dass ich aufgehört hab Dinge zu tun an denen die Masse Spaß hat, die mir aber nicht gefallen und die ich oft nur getan hab, damit andere mich nicht als "Sonderling" angesehen haben. Und ich hab eben Leute gefunden, die aufrichtig sind, die andere Prioritäten im Leben haben, die eine andere Lebensbasis haben und wo ich einfach sein kann wie ich bin und das völlig okay ist.

So ein spezieller Punkt war eigentlich die Phase nach der Trennung von meinem Ex vor zwei Jahren. Ich wurde gläubig und veränderte mein Leben und mein Denken sehr extrem. Um mich abzulenken und um neue Leute kennenzulernen -ich war damals für meinen Ex 900 Kilometer von zu Hause weggezogen- ging ich dann in christliche Veranstaltungen. Ich ging jeden Sonntag in die Gottesdienste, ich ging einmal die Woche in die SMD (da treffen sich gläubige Studenten) und durch die Kontakte dort fing es auch an, dass ich halt mal zum Kaffee trinken eingeladen wurde oder mal zu gemeinsamen Kino-Abenden etc. Ich hab da auch nicht alles mitgemacht, was mir angeboten wurde. Aber ich hab gemerkt, dass ich mich der Gemeinschaft wohlfühle und dass da mein Platz ist und somit hatte ich auch nicht mehr diese extremen Hemmschwellen und dieses "Och nö, keinen Bock". Weil ich einfach gern mit den Leuten zusammen war.

Das setzte sich dann so fort und heute mach ich einfach Dinge aus Überzeugung und weil ich Spaß dran habe und nicht weil andere es von mir erwarten oder weil die Masse das irgendwie "cool" findet. Mir ist einfach wichtig mit Leuten zusammenzusein, bei denen man nicht so austauschbar ist und zu denen man nicht nur so einen oberflächlichen Kontakt pflegt, sondern die einen kennen und auch Interesse daran haben einen zu kennen und die einen eben nicht fallenlassen, wenn es mal schwierig wird. Und in so einer Gemeinschaft macht es dann auch Spaß sich einzubringen und auch für andere da zu sein und das nimmt wiederum auch den allzu starken Fokus auf sich selbst weg und macht einfach zufrieden. Oder anders gesagt, macht mich zufrieden :)z

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