Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

s^miles-4-mxe


Das hört man von jeder zweiten Frau, immer sind es die bösen Männer.

Eigentlich ist das relativ einfach zu erklären, weil Moral und Anstand heute für viele Fremdwörter geworden sind (das gilt für Männlein UND Weiblein) und wenn einfach zwei völlig verschiedene Beziehungsvorstellungen aufeinander treffen, die man zwangsläufig aufgrund von Liebe miteinander zu vereinen sucht, dann kann das nur nach hinten losgehen. Heutzutage landet man zack zack miteinander in der Kiste, glaubt dann sind die großen Gefühle da und paradoxerweise lernt man sich oft erst danach richtig kennen...dass das völliger Blödsinn ist, wenn man eine richtige Beziehung will, das dürfte jedem Deppen klar sein. Leider scheint dieses Denken so überhaupt nicht vorzukommen bei vielen Leuten und ich verstehe ehrlich gesagt nicht warum.

Wenn ich immer wieder merke, okay, dauernd geht eine Beziehung schief, dann fange ich doch an mich zu fragen, warum das so sein könnte. Und man wird irgendwas finden, an dem man das festmachen kann.

c=oltT 2.x0


Das hört man von jeder zweiten Frau, immer sind es die bösen Männer.

Tja, mit den lieben, netten Jungs würde das ja vlt. nicht passieren. Aber die werden ja vorher aussortiert! Wer ein A-Loch will, bekommt auch eins! :-p

Mponiwkaa65


Wenn ich immer wieder merke, okay, dauernd geht eine Beziehung schief, dann fange ich doch an mich zu fragen, warum das so sein könnte.

Ich persönlich glaube, es liegt an diesem momentanen Jugendwahn, der sich besonders bei der Jugend so äußert, dass sie panische Angst hat, was zu verpassen, die Jugend nicht richtig auszukosten. Sehe ich bei meinem Sohn und dessen Freunden. Dazu kommen überromantische Vorstellungen von der Liebe (denn etwas Anderes hält eine Beziehung heute ja nicht mehr zusammen, also keine wirtschafltichen Grundlagen) und damit einhergehend überzogene Ansprüche. Kriselt es dann, dann steht und fällt die Liebe damit und man denkt sofort, es könnte ja noch einen Besseren geben, den sogenannten Richtigen. Es geht hauptsächlich um Gefühle, das ist die Krux.

M@oni(ka65


colt

Tja, mit den lieben, netten Jungs würde das ja vlt. nicht passieren.

Hast du eine Ahnung.. Die sind noch viel schlimmer, weil das A..loch nicht so offensichtlich ist. :-p

CHop#per


@ Cabana

Sie meinte, sie hätte damit abgeschlossen und ein neuer Kerl könnte sie nicht nochmal so vera*schen.

Da hätt ich doch gleich mal sowas wie "Ok, hab ich notiert." gebracht ;-D

@ kwak

Ein Problem ist, dass ich mich in großen Menschenansammlungen nicht wohl fühle.

Das klingt ja so, als wärs kein Problem, wenn du's trotzdem machst. Ists so?

Wenn nicht, dann seh ichs so wie Monika.

Ich denk auch, daß bei dir einiges zusammenkommt. Ne Depression seh ich als die Folge bestimmter Ängste und damit in Verbindung stehender Blockaden.

Ist das für dein Ego wirklich so unerträglich, mal zu nem Psychologen zu gehen und dem zu sagen, dass du ein paar persönliche Sachen einfach nicht hinkriegst?

Was ist die Alternative? Ists besser, 10-15 Jahre kaum voranzukommen, immer wieder denselben Mist zu machen, zu erleben? Mit allen Folgen... Isolation, fehlende Anerkennung und so weiter... ?

@ monika

Ich persönlich glaube, es liegt an diesem momentanen Jugendwahn, der sich besonders bei der Jugend so äußert, dass sie panische Angst hat, was zu verpassen, die Jugend nicht richtig auszukosten.

Ich weiß nicht so recht... wird einem die Jugend nicht erst dann bewußt, wenn man sie hinter sich hat?

Mit 14-20 war ich echt der Meinung, dass die anderen mit ihrem ganzen Beziehungsscheiß bzw. dem, was halt in die Richtung ging, nur irgendwas nachmachen. Mit meinem damaligen Empfinden seh ich das auch immer noch so. Aber moment, ja. Ich bin ja der Exot ;-D

Erst, als Veränderungen aufkamen - Studium fertig, Kinder und Hochzeiten im Freundeskreis, sowas eben - ist mir klar geworden, dass ich mir was aufbauen muss, um etwas zum Festhalten zu haben. Alles andere vergeht zu schnell.

MQoni]ka65


Ich weiß nicht so recht... wird einem die Jugend nicht erst dann bewußt, wenn man sie hinter sich hat?

Dachte ich auch immer, war bei mir auch so. Aber bei der heutigen Jugend ist es nicht so, das ist ja das Verrückte. Sie handeln manchmal genau unter diesem Zwang, die Jugend genießen zu "müssen".

M1onikxa65


Nur noch zur Ergänzung, das liegt an dem allgemeinen Jugendwahn heute. Wenn es in erster Linie immer nur darum geht, so jung wie möglich zu bleiben und auszusehen, sind Diejenigen, die wirklich jung sind, total unter Druck, daraus so viel möglich rauszuholen.

r'oKadrunn/erII


Mal abgesehen vom ersten Kuss, den ich mit 17 hatte, habe ich wie auch sicher viele andere hier in der Jugend (14-20) ziemlich viel verpasst.

Wo meine ganzen Freunde ihre Erfahrungen gesammelt haben, ist bei mir eine große Lücke.

Ich hatte nie die Möglichkeit Beziehungserfahrung für später zu sammeln und das wäre laut Aussage meiner Eltern sehr wichtig gewesen.

Man steht immer mehr unter Druck und scheint die Sache nicht locker angehen zu können.

Mconikxa65


roadrunner

Klar, das ist wieder was Anderes. Andererseits ist das so eine Sache, was Beziehungserfahrungen Jugendlicher angeht. Ich glaube nicht, dass es so viel bringt, für das spätere Leben, hat vielleicht sogar eher Nachteile.

rBoadrDunonerIxI


Naja aber meist scheinen sie anschließend viel schneller wieder einen Partner zu finden.

M+onRikax65


roadrunner

Stimmt so auch nicht, mein Sohn ist jetzt nach zwei gescheiterten Teenagerbeziehungen schon länger Single, von kurzen rein sexuellen Sachen abgesehen. Diese zwei Trennungen haben ihm eher geschadet, was Beziehungsfähigkeit anbelangt. Und Tatsache ist, dass Beziehungen stabiler werden, wenn Menschen reifer sind.

m|rxk82


In meiner Jugend (sag ich alte Socke) ;-) wars gar nicht so ungewöhnlich, keine Beziehung zu haben. Es war eher die Ausnahme, wenns mal ein Pärchen gab. Ich weiss noch, dass es fast schon eine Sensation war, als am Geburtstag einer Klassenkameradin drei Pärchen gebildet wurden. Das waren die ersten in unserer Klasse und blieben es wohl auch, bis sich unsere Wege in der 5. dann trennten.

Auch danach konnte man die Pärchen an einer Hand abzählen. Erst so gegen Ende der Schulzeit, 8./9. Klasse, gabs feste Liebschaften. Oder zumindest gelegentliches Rumknutschen oder mehr ... Aber in meinem engen Freundeskreis gings dann wohl nochmal 1, 2 Jahre, bis der erste seine Freundin präsentierte. Und dann nochmals so lange, bis der Zweite nachzog. Heute sind wir alle "versorgt", aber es dauerte 26 Jahre, bis das so war.

Die verlorenen Erfahrungen sind also nicht wirklich so dramatisch. Man darf sich nur nicht die "heutige Jugend", bzw. die Klischees über sie zum Vorbild nehmen. Denn dann stinkt man schon ab, wenn man mit 12 noch keine 5 Abtreibungen hinter sich hat oder einen Teil seines Taschengelds als Alimente abdrücken muss ...

EerzkanPzle*r Ridcullxy


Cabana:

Allerdings merke ich schon, dass ich ihr recht oft (so mein Empfinden, als hölzerne Person) Komplimente mache und sie irgendwie (ohne mir der Wirkung auf sie bewusst zu sein) umwerbe. Ohje....ich seh mich schon auf der Kumpelschiene wieder.

Ja, willst du denn überhaupt was von der Dame? Mein Gefühl sagt, es kann doch nicht richtig sein eine Frau zu "umwerben" nur weil sie eine Frau ist. Hast du sie nicht gerade erst kennengelernt? Wenn man zwanghaft versucht sich alle Möglichkeiten für die Zukunft offen zu halten und ja nicht auf die Kumpelschiene rutschen will, dann ist das für mich .... weiss nicht ... Das kann doch nur verkrampfen!

C_abaDna


Wenn es in erster Linie immer nur darum geht, so jung wie möglich zu bleiben und auszusehen, sind Diejenigen, die wirklich jung sind, total unter Druck, daraus so viel möglich rauszuholen.

und was is mit denen die einfach nur optisch wesentlich jünger aussehen und deshalb von ihrer Zielgruppe total ignoriert werden!? :-/

d.h. sie is offen für neues

Sie hat mit ihrem Ex noch nicht zu 100% abgeschlossen, sonst wäre das nicht Thema.

Ne ne, sie erzählte das nur, weil sie an dem Tag nicht so gut drauf war, weil sie von ihrem Ex angepöbelt wurde. Der hat irgendwie nicht mehr alle Tassen im Schrank... Gefühle hat sie aber nicht mehr.

Ja, willst du denn überhaupt was von der Dame?

Also ich will nichts von ihr aus reiner Gelegenheit, sondern weil ich mich in sie verguckt habe. SIe is mir sympatisch, finde sie hübsch, sie hat ein süßes Lächeln und scheint intelligent zu sein. Das Problem seh ich darin, dass die vom Stil her schon recht anders ist als ich und auch ein klein wenig älter (minimal). Wenn sie also wüsste, dass ich ein unbeschriebenes Blatt bin und sie quasi die Erste, würde sie wahrscheinlich sofort die Fronten klären, weil sie sicher auch mal irgendwann nach was dauerhaftem gucken wird.

Was mir auch immer Gedanken macht: wann weiß man denn, ob man sich auf ne Beziehung einlassen kann und wann nicht!? "Reicht" ein verknallt sein? ....oder nur attraktiv finden? ...muss es das totale Herzklopfen sein und Gefühle, die man bis dahin noch nie für jemand ander empfunden hat? Oder entwickelt sich das erst in der Beziehung? Ich hätte da ein krazzes Entscheidungsproblem, sofern sich sowas nicht von selbst ergibt, weil man bei sowas ja auch mit dem Feuer spielt und sich selbst und der Person beim vorzeitigen Scheitern verdammt weh tun kann! {:(

sNm*ile-|4-mxe


wann weiß man denn, ob man sich auf ne Beziehung einlassen kann und wann nicht!? "Reicht" ein verknallt sein? ....oder nur attraktiv finden? ...muss es das totale Herzklopfen sein und Gefühle, die man bis dahin noch nie für jemand ander empfunden hat?

Woher man weiß, ob man sich auf eine Beziehung einlassen kann...ich kann da jetzt nur von meinen Erfahrungen sprechen und von meinen Prioritäten...ich gehe eine Beziehung ein, wenn ich merke, dass er und ich eine gemeinsame Basis haben, gemeinsame Wertvorstellungen, ganz wichtig sind gemeinsame Beziehungsvorstellungen (Bsp. Nähe/Distanz, Freiraum, Heiraten, Kinder, Haus bauen etc.). Eine Beziehung kann nicht langfristig oder dauerhaft sein (sofern man das überhaupt anstrebt), wenn man diese Dinge missachtet.

Und was die Gefühle angeht...bei einer Beziehung sollte man sich darüber im Klaren sein, dass Schmetterlinge irgendwann vergehen und sich Gefühle wandeln. Meist nach zwei Jahren Beziehung kommt der Punkt, an dem sich entscheidet, ob eine Beziehung dauerhaft ausgelegt ist bzw. sich Gefühle in Liebe verwandeln oder man sich trennt, weil es einfach zu wenig gemeinsames gibt oder eben auch zu wenig Liebe, zum Beispiel. Gefühle sind etwas tolles, keine Frage. Aber wer nur auf Gefühle eine Beziehung baut, der wird verlieren.

Ich weiß nicht, ob das dann deine erste Beziehung wäre...in meiner ersten Beziehung war es so, dass es sich im Laufe unserer gemeinsamen Zeit einfach so entwickelt hat, dass wir dann offiziell ein Paar wurden. Und es hat sich herausgestellt, dass sich mehr entwickelt hat, dass wir gemeinsame Vorstellungen haben. Ich war anfangs auch nicht superverknallt in ihn und optisch war er auch nicht so ganz mein Typ. Aber wir haben uns sofort super verstanden, endlos miteinander gelacht, wir haben stundenlang miteinander geredet, nächtelang miteinander im Auto gesessen und einfach gequatscht...irgendwann hat sich bei mir darüber einfach auch dieses Verlangen nach mehr gebildet. Auch durch meine Neugier auf die ganzen körperlichen Geschichten wie Knutschen, Streicheln, Sex.

Weiß nicht, ob dir das jetzt irgendwie weiterhilft?

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